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Kulturnachrichten

Sonntag, 23. März 2014

Michelle Obama macht sich in China für Bildung stark

Eine gute Ausbildung ist alles.

Das meint auch US-First-Lady Michelle Obama. Bei ihrem Chinabesuch hob sie die Bedeutung von Bildung hervor. Sie wäre jetzt nicht da, wo sie sei, wenn ihre Eltern sie nicht zu einer guten Ausbildung gedrängt hätten. Ihrem Mann und ihr sei es daher wichtig, dass so viele junge Menschen wie möglich in den USA und der Welt Zugang zu Bildung hätten.

Gestern hatte sich Michelle Obama an der Pekinger Universität für Meinungsfreiheit und die Freiheit des Internets ausgesprochen. Direkte Kritik an der chinesischen Führung übte sie nicht.

Im Pressefreiheits-Index von "Reporter ohne Grenzen" belegt China Platz 173 von insgesamt 179 Staaten.

Sony-Music-Chef: Deutsche Musikindustrie will im Streit mit Google hart bleiben

Ohne Geld von Google keine Videos auf Youtube.

Auf diese knappe Formel könnte man den Standpunkt des Chefs von Sony Music Deutschland, Philip Ginthör, bringen. Der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" sagte er, alles, was in Frage stelle, dass Musiker von ihrer Kunst leben könnten, sein indiskutabel."

Bei der Google-Videoplattform Youtube sind seit Jahren viele Musikvideos in Deutschland nicht verfügbar, weil der US-Konzern und die GEMA über die Bezahlung von Musikstücken streiten.

Türkisches Twitterverbot in den Medien

"Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan macht sich lächerlich, wenn er versucht, Twitter zu blockieren."

Das meint der "Observer" aus London zur Sperrung des Kurznachrichtendienstes in der Türkei. Nach seiner Ankündigung sei die Zahl der Kurznachrichten aus der Türkei deutlich angestiegen.

Die türkische Zeitung "Radikal" vermutet, dass Erdogan Angst hat, dass Dinge ans Tageslicht kommen, von denen die Menschen noch nichts wissen. Ihr zufolge könnte am Ende die Abschaffung des demokratischen Systems stehen.

Der "Star" aus Istanbul dagegen nimmt die Twittersperre in Schutz: "Solange die Rechte des Einzelnen dort nicht gewahrt seien, könne man sich für Twitter auch nicht einsetzen.

Oscar-Gewinner Jonze: Bei "Her" haben mehr Gefühle eine Rolle gespielt, als die Technik

Ein Mann verliebt sich in eine sprechende Software.

Darum dreht sich der neue Film "Her" von Spike Jonze. Der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" verriet der Regisseur, ihm sei es dabei aber gar nicht so sehr um Technologie und künstliche Intelligenz gegangen. Sie seien nur insoweit wichtig, als sie Metaphern für die Liebesgeschichte lieferten. Viel wichtiger seien die Gefühle. Samantha, das intelligente Operating System, entwickele sich schnell zu mehr, zu etwas Individuellem, und daraus entstehe ja die Liebesgeschichte.

Für "Her" wurde Jonze mit dem Oscar für das beste Originaldrehbuch ausgezeichnet.

Papst beklagt Sensationslust der Medien

Das mediale Ökosystem, das Gleichgewicht von Worten und Stille, ist nach Ansicht von Papst Franziskus bedroht.

Das Oberhaupt der katholischen Kirche beklagte vor katholischen Medienvertretern Sensationslust und Werteverfall in Radio und Fernsehen. Vor allem große Sender behandelten wichtige Themen oft effektheischend und ohne Respekt - er verglich ihre Arbeit mit verschmutzer Luft. Katholische Radio- und Fernsehsender müssten dieser Tendenz durch eine ethisch verantwortbare Berichterstattung entgegenwirken, also für saubere Luft sorgen.

Mobbing: Jeder dritte Erwachsene soll laut Studie betroffen sein

Jeder dritte Erwachsene in Deutschland ist von Mobbing betroffen.

Zu diesem Ergebnis kommt zumindest eine neue Studie des "Bündnisses gegen Cybermobbing", über die der "Focus" berichtet. Mobbing über das Internet soll inzwischen jeden Zehnten treffen.

Fast die Hälfte der Opfer klage über Depressionen, etwa 31 Prozent begäben sich in ärztliche Behandlung. Für die Studie wurden 6.200 Deutsche über 18 Jahre befragt.

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