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Kulturnachrichten

Sonntag, 16. März 2014

Kardinal Marx plädiert für Bußzeit von Geschiedenen

Der Umgang mit geschiedenen Gemeindemitgliedern sorgt in der katholischen Kirche für Diskussionen.

Im Interview mit der "Welt am Sonntag" sagte Kardinal Reinhard Marx, dass er eine Wiederzulassung zu den Sakramenten nach einer Bußzeit für einen gangbaren Weg halte. Allerdings sei für so einen Schritt eine gesamtkirchliche Entscheidung notwendig. Als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz könne er Themen wie Ehe und Familie in Rom stärker einbringen, sagte Marx im Deutschlandradio Kultur. Die Kirche könne sich jedoch nicht in Sechs-Jahres-Rhythmen völlig neu aufstellen.

Das Interview mit Kardinal Marx im Deutschlandradio Kultur können Sie hier nachlesen.

New Yorker klagt wegen Gurlitt-Bild

"Ich glaube, auch in Berlin und München besteht eigentlich kein Zweifel, dass das Bild unserem Mandanten gehört."

Dieser Überzeugung ist August Matteis. Wegen eines Kunstwerks aus der Sammlung Gurlitt hat der Anwalt die Bundesrepublik Deutschland und Bayern verklagt. Er vertritt einen 88-jährigen New Yorker, der ein Bild von Max Liebermann beansprucht. Die Nazis hätten es seiner Familie geraubt. Die deutsche Seite habe zwar schon vor Monaten eine wohlwollende Prüfung des Sachverhalts zugesagt, doch die Zeit laufe davon. Gurlitts Sammlung sei bereits vor zwei Jahren entdeckt worden, seitdem sei nichts passiert.

Matteis verklagt die Bundesrepublik und Bayern vor einem Gericht in Washington. Ein besonderes Gesetz macht möglich, dass US-Bürger innerhalb der USA ausländische Regierungen verklagen können. Die Möglichkeiten der Vollstreckung sind allerdings begrenzt.

Deutscher Krim-Pastor: Vor vielen Redaktionen steht Militär

Die Medien auf der Krim stehen vor dem Ausgang des umstrittenen Referendums unter Druck.

Vor vielen Redaktionen seien Soldaten postiert und der Sender der muslimischen Minderheit, der Krim-Tataren, sei abgeschaltet. Das sagte Markus Göring, Pfarrer auf der Krim, dem Internetdienst evangelisch.de. Die Bevölkerung sieht er angesichts des Referendums gespalten. Viele Menschen befürchteten durch die Krise negative Auswirkungen, etwa auf den Tourismus. Von ihm lebe die Krim, betonte der Theologe.

Lewitscharoff: Ich bin ein gebranntes Kind

"Ich habe ausgeteilt, jetzt muss ich einstecken können."

Das sagte die Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff im Gespräch mit der Zeitung "Die Zeit". Allerdings entspreche es ihr nicht, in eine klerikal-konservative oder faschistische Ecke gedrängt zu werden. - Sie sei nun ein gebranntes Kind und wolle vorerst über nichts sprechen, was politisierbar sei, sagte die Autorin. - Lewitscharoff hatte auf einer Veranstaltung für einen Skandal gesorgt. Sie bezeichnete mittels künstlicher Befruchtung gezeugte Kinder als "Halbwesen" und "zweifelhafte Geschöpfe". Eine Aussage, die sie inzwischen bedauert.

Arabisches Filmfestival zeigt eine Welt im Umbruch

Der Umbruch in der arabischen Welt hat auch die Filmschaffenden vor Ort beeinflusst.

Auf dem 5. Arabischen Filmfestival in Berlin präsentieren die Veranstalter Werke aus Ländern wie Ägypten, Tunesien, Syrien und dem Libanon. Sie zeigen den Alltag und die Lebensanschauungen von Menschen, die sich unter dem Eindruck von Krieg, politischem Systemwechsel und sozialem Abstieg rasant wandeln. - Das Filmfest hat sich nach Angaben der Veranstalter zum wichtigsten Festival des arabischen Films in Europa entwickelt. Eröffnet wird es am Mittwoch mit dem palästinensischen Drama "Omar" von Hany Abu-Assad.

Griechisches Kino erlebt Renaissance

Seit der Wirtschaftskrise haben griechische Filmemacher deutlich weniger Geld für ihre Projekte als zuvor.

Statt 300.000 bis 500.000 Euro bekommen Regisseure heute nur noch 100.000 Euro pro Film, schreibt die Nachrichtenagentur AFPF. Trotzdem erlebte das griechische Kino in den letzten Jahren eine Renaissance. Auf Filmfestivals in Cannes oder Venedig gewannen griechische Filmemacher wichtige Preise, Giorgos Lanthimos Film "Dogtooth" war 2011 für den Oscar nominiert. - In einem Land, indem die Jugendarbeitslosigkeit bei über 60 Prozent liege, gäbe es viel zu erzählen, sagte Filmemacher Yorgos Zois.

Schauspieler Gustafsson freut sich aufs Altsein

Vor dem Älterwerden scheint der schwedische Komiker Robert Gustafsson keine Angst zu haben.

Im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" sagte er, mit 95 könne man Drogen nehmen und alles Mögliche ausprobieren, schließlich könne man schon am nächsten Tag sterben. - Gustafsson forderte im Interview auch mehr Respekt vor dem Alter. Junge, selbstbewusste Menschen, die von sich glaubten, alles zu können, beschämten ihn. - Der schwedische Komiker spielt die Hauptrolle in dem Film "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand".

Der Film läuft Donnerstag in den deutschen Kinos an.

Spekulationen um Star-Wars-Cast

Im Frühjahr sollen die Dreharbeiten zum siebten Film der Star-Wars-Saga beginnen, doch bislang ranken sich nur Gerüchte darum, wer die Hauptrollen übernimmt.

Nun berichtet der "Hollywood Reporter", dass sich Oscar-Preisträgerin Lupita Nyong'o bereits vor einigen Wochen mit Star-Wars-Regisseur J.J. Abrams getroffen hat. Der Schauspielerin werden nun gute Chancen auf die weibliche Hauptrolle nachgesagt. - Der Disney-Konzern hatte die Rechte an Star Wars vor zwei Jahren von Erfinder George Lucas gekauft. Seitdem plant der Konzern ein mehrteiliges Kino-Fortsetzung.

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