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Kulturnachrichten

Dienstag, 11. März 2014

Intendant des Wiener Burgtheaters entlassen - Hartmann kündigt rechtliche Schritte an

Man wolle weiteren Schaden für die Republik und das Wiener Burgtheater abwenden -

so hat Österreichs Kulturminister Josef Ostermayer die Entlassung des Intendanten der "Burg", Matthias Hartmann, begründet. Ostermayer betonte, zwei Rechtsgutachten hätten gezeigt, dass Mängel im Rechnungswesen und im Kontrollsystem über mehrere Jahre nicht behoben worden seien. Als Geschäftsführer und künstlerischer Leiter habe Hartmann ebenso die Verantwortung für die finanzielle Situation des Hauses gehabt wie seine bereits Ende 2013 entlassene Stellvertreterin Silvia Stantejsky. Hartmann, seit 2009 Intendant der renommierten Bühne, will sich nach eigener Aussage mit juristischen Mitteln gegen seine Absetzung zur Wehr setzen.

Krim-Krise: Ukrainische Regierung verbannt russische Kanäle aus dem TV-Netz

Der Konflikt um die Halbinsel Krim wird auch über das Fernsehnetz ausgetragen.

Die Regierung in Kiew hat landesweit russische Fernsehsender aus dem ukrainischen Netz verbannt. Die Programme aus Moskau verstärkten die Abspaltungstendenzen auf der Krim und verbreiteten falsche Informationen, hieß es zur Begründung. Die pro-russische Führung der Krim hatte ihrerseits ukrainische TV-Sender durch russisches Staatsfernsehen ersetzt. Russischsprachige Fernsehsender waren bislang vor allem im Süden und Osten der Ukraine beliebt.

Deutscher Nationalpreis für Leipziger Montagsdemonstrationen

Der Deutsche Nationalpreis würdigt in diesem Jahr die friedliche Revolution in der DDR vor 25 Jahren.

Die mit insgesamt 60.000 Euro dotierte Auszeichnung geht an die evangelischen Pfarrer Christian Führer und Christoph Wonneberger aus Leipzig sowie an den Bürgerrechtler Uwe Schwabe und das von ihm gegründete "Archiv Bürgerbewegung Leipzig". Ohne die Leipziger Montagsdemonstration im Oktober 1989 hätte es die Maueröffnung nicht gegeben, sagte Richard Schröder, Vorstandsvorsitzender der Nationalstiftung. Die Stiftung wurde 1993 auf Initiative von Altbundeskanzler Helmut Schmidt gegründet. Sie zeichnet Menschen oder Organisationen aus, die sich um das Zusammenwachsen Deutschlands in Europa verdient gemacht haben.

Neuer Chefredakteur: "taz" bekommt eine Doppelspitze

Ines Pohl bekommt einen Mann an ihre Seite.

Als Chefredakteurin der Berliner "tageszeitung" wird sie ab dem 1. April von Andreas Rüttenauer unterstützt. Wie das Blatt mitteilte, wurde Rüttenauer vom taz-Vorstand nominiert; die Redaktion müsse der Personalie noch zustimmen. Der 46-Jährige arbeitet seit 2001 bei der taz, seit 2006 im Sport-Ressort. 2012 machte er mit seiner erfolglosen Kandidatur für den Vorsitz des Deutschen Fußballbunds von sich reden, mit der er auf Missstände im DFB aufmerksam machen wollte.

Queen-Musical in London wird nach 12 Jahren eingestellt

12 Jahre lang reckte ein riesiger Freddie Mercury den Arm in den Himmel über London.

Jetzt wird die Statue wohl abgebaut - denn das "Queen"-Musical, für das sie Werbung machen soll, wird eingestellt: "We will Rock You" soll Ende Mai zum letzten Mal im "Dominion Theatre" zu sehen sein. Mit 4.600 Aufführungen gehört die Produktion zu den zehn am längsten gezeigten Musicals im Londoner Westend. Weltweit hätten 16 Millionen Menschen die Show mit "Queen"-Songs wie "Bohemian Rhapsody", "Radio Ga Ga" und "Another On Bites The Dust" gesehen, teilten die Veranstalter mit.

Holocaust-Überlebende Marga Spiegel gestorben

Ihre Lebensgeschichte war das Vorbild für den Kinofilm "Unter Bauern".

Jetzt ist Marga Spiegel im Alter von 101 Jahren in Münster gestorben. Die Familie von Marga Spiegel war von den Nazis verschleppt und ermordet worden - sie selbst überlebte mit Mann und Tochter, weil fünf Bauern-Familien aus dem Münsterland sie versteckten. Im Film wird Spiegel, deren Buch als literarische Vorlage diente, von Veronica Ferres gespielt. - Sharon Fehr, Vorsitzende der jüdischen Gemeinde, bezeichnete Marga Spiegel als "Brückenbauerin zur nichtjüdischen Mehrheit" und würdigte ihre Stimme gegen Antisemitismus, Ausgrenzung und Menschenverachtung.

Reporter des schwedischen Rundfunks in Afghanistan getötet

In Kabul ist ein Korrespondent des schwedischen Rundfunks getötet worden.

Die Polizei in der afghanischen Hauptstadt teilte mit, Unbekannte hätten im Diplomatenviertel auf offener Straße das Feuer auf den Wagen des Reporters eröffnet. Nils Horner sei im Krankenhaus gestorben. Es seien zwei Verdächtige festgenommen worden. Zu der Tat hat sich noch niemand bekannt; die Taliban hatten mit Blick auf die Präsidentschaftswahl in vier Wochen aber mit Anschlägen gedroht.

Kampagne gegen Homosexuelle: Französische Telefonfirma kündigt Werbevertrag mit ugandischer Zeitung

Für das ugandische Boulevardblatt "The Red Pepper" hat die Kampagne gegen Homosexuelle wirtschaftliche Konsequenzen.

Wie Radio France International meldet, hat die französische Telefongesellschaft Orange ihren Werbevertrag mit der Zeitung nicht verlängert. Die Zeitung hatte Ende Februar auf der Titelseite eine Liste mit den Namen von 200 mutmaßlichen Homosexuellen veröffentlicht. Zuvor hatte Ugandas Präsident Yoweri Museveni ein drakonisches Anti-Homosexuellen-Gesetz in Kraft gesetzt. Seitdem können Schwule und Lesben zu lebenslanger Haft verurteilt werden. In einer Unterschriftenkampagne hatten 77.000 Menschen Orange dazu aufgefordert, den Werbevertrag mit "The Red Pepper" zu kündigen.

Taylor Swift verdient von allen amerikanischen Musik-Stars am meisten

Taylor Swift scheint im Moment relativ viel richtig zu machen -

zumindest aus wirtschaftlicher Sicht: Laut dem US-Musikmagazin "Billboard" ist sie die bestverdienende Künstlerin im Musikgeschäft. Umgerechnet knapp 30 Millionen Euro soll die Country-Sängerin mit Konzerten, Platten, Lizenzgebühren und Werbeverträgen umgesetzt haben. Auf Platz zwei der Liste landete mit knapp 24 Millionen der Country-Sänger Kenny Chesney, gefolgt von Justin Timberlake, der knapp 23 Millionen Euro verdient haben soll. - Die Sängerin Madonna, die das Ranking im vergangenen Jahr noch anführte, taucht dieses Mal erstaunlicherweise noch nicht einmal in den Top 40 auf.

Literaturhäuser solidarisch mit der Ukraine

Sie wollen ein Zeichen der Solidarität setzen.

Literaturhäuser in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterstützen die Ukraine. Die Berliner Literaturwerkstatt kündigte an, vor jeder Veranstaltung kurze Lesungen zeitgenössischer ukrainischer Autoren zu veranstalten. Viele der Schriftsteller hätten schon bei der orangen Revolution eine Rolle gespielt und sich auch während der Ereignisse der vergangenen Monate zu Wort gemeldet - oft trotz persönlicher Risiken. Außerdem sei die zeitgenössische Literaturszene in der Ukraine eine der vielstimmigsten und lebendigsten in Europa.

Historiker Sabrow sieht russischen Präsidenten als Fremdgewordenen

Wladimir Putin ist kein Feind.

Diese Auffassung vertritt Martin Sabrow vom Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam. Der Historiker sagte im Deutschlandradio Kultur, ein Feind sei eine Figur, mit der keine Verständigung mehr möglich sei. Anders sei das beim Fremden und beim Gegner: Diese könnten sogar wieder zum Gast oder zum Partner werden. Die europäische Politik beschreibe den russischen Präsidenten als einen Fremdgewordenen, den man in die Gemeinschaft der zivilisierten Staaten zurückholen wolle, nicht aber als einen Feind. Zwar habe sich das Gegnerbild verschärft. Von einer Verfeindung könne aber keine Rede sein.

Reporter ohne Grenzen: Zwei ukrainische Journalisten an der Grenze zur Krim vermisst

An der Grenze zur Halbinsel Krim werden zwei ukrainische Journalisten vermisst.

Wie die Organisation 'Reporter ohne Grenzen' mitteilte, handelt es sich um eine Mitarbeiterin des Magazins "Ukraininsky Tizhden" und um einen Fotografen. Sie seien an einem Kontrollpunkt von Soldaten festgenommen worden. 'Reporter ohne Grenzen' forderte, die beiden sofort freizulassen.

Weißrussische Friedenspreisträgerin kritisiert russische Informationspolitik

"Die Gehirnwäsche ist total".

Das schreibt Swetlana Alexijewitsch über die russische Informationspolitik in der Krim-Krise. Die weißrussische Autorin, die mit dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels ausgezeichnet wurde, berichtet in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" von ihren Erfahrungen bei einem Russland-Besuch. So meldeten russische Fernsehsender, in der Ukraine habe ein Nazi-Umsturz stattgefunden. In Kiew seien Faschisten an der Macht. Überall würden Juden verfolgt und orthodoxe Kirchen zerstört. Russisch zu sprechen sei verboten. Swetlana Alexijewitsch erklärt, der russische Präsident Wladimir Putin habe auf niedere Instinkte gesetzt und gewonnen. Etwas Schreckliches und Blutiges werde heranziehen.

Viele Deutsche finden Papst Franziskus besser als Benedikt

Er ist besser als sein Vorgänger.

Dieses Urteil fällen viele Menschen in Deutschland über Papst Franziskus. Nach einer Umfrage im Auftrag der Nachrichtenagentur dpa finden ein Jahr nach seinem Amtsantritt 41 Prozent, Franziskus mache seine Arbeit besser als Benedikt der Sechzehnte. Nur 18 Prozent sehen keine Verbesserung. Allerdings beanstanden viele der Befragten, dass der neue Papst die Kirche nicht im nötigen Tempo reformiere. Zu den drängendsten Themen gehört demnach das Zölibat, das viele nicht mehr für zeitgemäß halten.
Mit den Herausforderungen der katholischen Kirche befasst sich heute auch die Frühjahrsvollversammlung der Bischöfe in Münster.

Kritik an Kulturgebäude-Boom in Norwegen

Fast zwei Milliarden Euro wurden in Norwegen in den letzten zehn Jahren für den Bau neuer Kulturgebäude bereitgestellt.

Aber sind die Investitionen wirklich sinnvoll? Darüber ist jetzt eine Debatte entbrannt. Die Wissenschaftlerin Ann-Britt Gran von der Handelshochschule Oslo kritisiert in der Tageszeitung "Aftenposten", es werde zu teuer und zu groß gebaut. Wenn das so weitergehe, endeten viele Projekte als Mausoleen einer fehlgeschlagenen Kulturpolitik. Zudem entstünden Unterhaltskosten von jährlich 120 Millionen Euro, für die in den kommunalen Haushalten das Geld fehle. Der Kulturforscher Georg Arnestad erklärte, bei vielen Vorhaben werde zu sehr auf Außenwirkung geachtet statt auf Inhalte. Die staatliche Organisation für Kulturbauten "Norsk Kulturhusnettverk" wies die Kritik zurück. Kultur koste zwar, aber die Investitionen lohnten sich.

Bischöfe beraten über Herausforderungen der katholischen Kirche

Wie soll mit wiederverheirateten Geschiedenen umgegangen werden?

Mit dieser Frage befassen sich heute die katholischen Bischöfe bei ihrer Frühjahrsvollversammlung in Münster. Zurzeit dürfen Wiederverheiratete keine Sakramenten wie das Abendmahl empfangen. Viele fühlen sich dadurch ausgegrenzt. Die Geistlichen werden auch über die Ergebnisse der jüngsten Umfrage beraten, die der Papst angestoßen hatte. Sie hatte ergeben, dass viele Katholiken mit der konservativen Sexualmoral ihrer Kirche nicht einverstanden sind.

30 Millionen Deutsche nutzen mobiles Internet

Der Zuwachs ist beeindruckend.

Im vergangenen Jahr haben rund 30 Millionen Deutsche das mobile Internet genutzt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden entspricht das einer Zunahme von rund 43 Prozent innerhalb eines Jahres. Inzwischen greift mehr als die Hälfte der Internetnutzer zu mobilen Geräten wie Smartphone oder Tablet. Bei den 16 bis 24-Jährigen liegt der Anteil sogar bei 81 Prozent. Zwischen den Geschlechtern gibt es dabei kaum Unterschiede.

Snowden fordert flächendeckende Verschlüsselung von Datenverkehr

Notwendig ist eine flächendeckende Verschlüsselung.

Das verlangt der frühere US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden und fordert die Computerkonzerne auf, den Datenverkehr im Internet besser zu schützen. Wenn die Firmen dem nachkämen, wäre die massenhafte Überwachung der Online-Kommunikation für die NSA und andere Geheimdienste zu kompliziert. Snowden sagte in einer Videobotschaft bei einem Multimedia-Festival in Austin, allerdings müssten die Firmen darauf achten, dass die Verschlüsselungstechnik die Nutzer nicht überfordere.

Stiller Protest in rumänischer Nationalbibliothek

Zum Zeichen des Protests tragen sie eine weiße Armbinde.

In Rumänien wehren sich rund 200 Mitarbeiter der Nationalbibliothek gegen eine Besetzung ihrer Räume durch das Kultusministerium. Sie wollen so lange schweigsam streiken, bis die Regierung einen Erlass zurücknimmt, in dem sie dem Ministerium ein Drittel des Gebäudes zusichert. Die Bibiliotheksverwaltung erklärte, das Haus werde täglich von 4-tausend Menschen genutzt. Mit dem Dekret werde die Bibliothek auf Lagerräume und Lesesäle reduziert.

Londoner Globe Theatre spielt 'Hamlet' in Nordkorea

Das Theaterstück der Londoner Schauspieltruppe wird in Nordkorea möglicherweise viel Beifall bekommen.

Das Globe Theatre wird anlässlich seiner Welttournee zum 450. Geburtstag von Shakespeare 2015 auch in dem kommunistischen Land gastieren und zwar mit 'Hamlet'. Das teilte das Theater mit. In der im Königreich Dänemark spielenden Tragödie ermordet Claudius, der Bruder von König Hamlet, den Herrscher, reißt die Krone an sich und heiratet die Witwe des Königs. Prinz Hamlet will seinen Vater rächen und stürzt dabei alle Beteiligten ins Unglück. Parallelen zu Nordkorea sind sicherlich nicht gewollt: Dort wurde im Dezember der Onkel des nordkoreanischen Machthabers wegen des Vorwurfs der Korruption hingerichtet.

Neuseeland vor Volksentscheid über neue Nationalflagge

Ist die Nationalflagge noch zeitgemäß?

Darüber wird zurzeit in Neuseeland debattiert. Premierminister John Key kündigte für den Fall seiner Wiederwahl eine Volksabstimmung dazu an. Er sagte, die jetzige Flagge stehe für eine koloniale und postkoloniale Ära, deren Zeit vorbei sei. Die Flagge enthält neben vier Sternen für das Kreuz des Südens Großbritanniens blau-weiß-roten "Union Jack". Key schlug vor, stattdessen einen silbernen Farn auf schwarzem Grund zu zeigen. Ein solches Emblem nutzen Sportler, die Neuseeland repräsentieren.

Werbekampagne zeigt Michelangelos David mit Waffe - Italiens Regierung verärgert

Michelangelos David, dargestellt mit einer Waffe in der Hand - das geht dann doch zu weit.

Das findet der italienische Kulturminister Dario Franceschini. Per Kurznachrichtendienst Twitter reagierte er auf eine entsprechende Werbekampagne des amerikanischen Waffenherstellers "Armalite". Die Darstellung sei beleidigend und verstoße gegen das Gesetz, schrieb Franceschini. Man werde gegen die Firma vorgehen. Sie müsse die Werbung sofort zurückziehen. Das Unternehmen aus Illinois hatte das Foto einer David-Skulptur benutzt, die Italiens bedeutender Maler und Bildhauer Michelangelo 1504 gefertigt hatte.

Nürnberg stellt modernisiertes Albrecht-Dürer-Haus vor

Vier Jahre haben die Umbauarbeiten des Albrecht-Dürer-Hauses in Nürnberg gedauert: Heute stellt die Stadt das modernisierte Wohnhaus des Renaissance-Künstlers vor.

In dem nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebauten Gebäude sollen künftig zahlreiche Dürer-Werke gezeigt und mit interaktiven Elementen erläutert werden. Bisher hatten Besucher bei einem Rundgang durch das mehrgeschossige Fachwerkhaus lediglich Dürers Wohnräume und seine Wirkungsstätte besichtigen können.

Mehr als 70 Bilder aus Museum in Havanna gestohlen

Der Raub fiel erst auf, als einige Werke auf dem Kunstmarkt in Miami auftauchten.

Aus der Sammlung des Nationalen Museums in Kuba sind mindestens 70 Kunstwerke gestohlen worden. Wie die Behörden in Havanna mitteilten, handelt es sich überwiegend um Gemälde des kubanischen Künstlers Leopoldo Romañach. Der Zeitpunkt des Raubes sei schwer festzustellen. Die Bilder seien in den Museumslagern sorgfältig aus ihren Rahmen entfernt worden.

Obama wirbt für TV-Dokureihe

Die Menschen sollten sich mehr mit Wissenschaft beschäftigen.

Dafür hat US-Präsident Barack Obama beim Neustart der Fernseh-Dokuserie "Unser Kosmos" im National Geographic Channel geworben. Obama kündigte die erste Folge der neu aufgelegten Sendung in einer Videobotschaft an. Er sagte, Amerika sei immer eine Nation furchtloser Entdecker und großer Träumer gewesen. "Unser Kosmos" dreht sich um die Faszination der Erde und des Weltalls. Die Serie wurde von dem Wissenschaftler Carl Sagan ins Leben gerufen und gehörte lange zu den beliebtesten Sendungen im US-Fernsehen.

Mayntz bleibt Vorsitzender der Bundespressekonferenz

Der Alte ist auch der neue Neue.

Gregor Mayntz von der "Rheinischen Post" bleibt für ein weiteres Jahr Vorsitzender der Bundespressekonferenz. Die Mitgliederversammlung des Zusammenschlusses der Hauptstadtjournalisten bestätigte den 53-Jährigen gestern Abend in Berlin mit gut 95 Prozent der Stimmen. - Die Bundespressekonferenz gilt international als einmalige Institution, weil die Regierung ihre Sprecher dreimal in der Woche in eine von den Journalisten organisierte Pressekonferenz schickt, auf deren Gestaltung sie selbst keinen Einfluss hat. Die BPK hat gut 900 Mitglieder.

"SZ": Al Kaida plant Online-Magazin

Die Terror-Organisation Al Kaida plant nach Medienberichten ein eigenes Online-Magazin.

Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung" und beruft sich dabei auf eine Videobotschaft, die dem Medienarm der Organisation zugeordnet wird. Demnach soll das Magazin in englischer Sprache unter dem Titel "Resurgence" - Wiederauferstehung - erscheinen. - Al Kaida nutzt bereits jetzt verschiedene Medien, um Botschaften zu verbreiten und Anhänger zu werben.

Dschingis Khans Reiterarmee profitierte vom feuchten Klima

Schuld war offenbar das Klima.

Dschingis Khan hat sein Reich möglicherweise auch wegen einer ungewöhnlich milden und regenreichen Wetterperiode erobert. Zu diesem Schluss kommen US-Forscher von der Columbia Universität. Sie haben für ihre Studie die Jahresringe Sibirischer Zirbelkiefern in der Mongolei untersucht und fanden heraus, dass zu Zeiten Dschingis Khans Gras und Weideland ungewöhnlich stark gewachsen sind. Laut den Wissenschaftlern war das gut für Pferde und Vieh und damit auch für die Reiterarmee des Herrschers.

Elefanten unterscheiden laut Studie menschliche Stimmen und Sprachen

Ist dieser Mensch gefährlich?

Das können afrikanische Elefanten am Klang der Stimme erkennen. Ein britisch-kenianisches Forscherteam schreibt im Fachmagazin "PNAS", die Tiere könnten unterscheiden, ob ihnen etwa ein Massai-Krieger, ein Bauer oder ein Kind gegenübersteht. Sie seien dazu aufgrund ihres außergewöhnlichen Gedächtnisses in der Lage. Die Wissenschaftler spielten hunderten Elefanten unterschiedliche Stimmen von Menschen vor. Bei männlichen Massai wurden die Tiere nervös, bei Frauen- und Kinderstimmen sowie den Stimmen von Kamba-Bauern blieben sie dagegen entspannt. Die Elefanten könnten vermutlich auch die Sprachen verschiedener Volksgruppen unterscheiden.

US-Autor Joe McGinniss gestorben

In seinen Werken hat er sich mit bekannten US-Politikern beschäftigt.

Der amerikanische Autor und Journalist Joe McGinniss ist tot. Wie ein enger Freund mitteilte, starb er im Alter von 71 Jahren. Bekannt wurde McGinniss mit seinem Bestseller "The Selling of the President 1968", in dem er die Wahlkampfmaschinerie von Richard Nixon beschreibt. Einen Namen machte sich der Autor außerdem durch "Fatal Vision" und eine Biografie über die frühere Vizepräsidentschaftskandidatin Sarah Palin. McGinniss verfasste zudem Kolumnen für die Zeitung "Philadelphia Inquirer".

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