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Kulturnachrichten

Mittwoch, 15. Februar 2017

Kritischer Journalismus wichtiger denn je

So Verleger-Präsident Döpfner

Angesichts populistischer Strömungen in den USA und Europa ist laut dem Präsidenten des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Mathias Döpfner, kritischer Journalismus wichtiger denn je. Die zentrale Aufgabe von Journalisten sei, die Wahrheit zu recherchieren, sagte Döpfner bei einem Empfang des ZDF in Berlin. Das beste Gegengift gegen falsche Berichterstattung sei die Medienvielfalt. Bei der Veranstaltung wurde zum Thema "Fake News und Social Bots: Meinungsbildung im Wahljahr 2017" diskutiert. Döpfner plädierte in diesem Zusammenhang für mehr Medienkompetenz an Schulen, an Universitäten, aber auch generell in der Gesellschaft. Zudem sprach sich der BDZV-Präsident dafür aus, Facebook bei der Bekämpfung von "Fake News" stärker in die Pflicht zu nehmen. Auch in den Parteien wird derzeit über Maßnahmen gegen Falschmeldungen und Hassrede diskutiert. Unter anderem haben die Union, SPD und Grüne Positionspapiere erstellt. Es geht unter anderem um das sofortige Löschen solcher Beiträge oder um Bußgelder gegen Unternehmen wie Facebook bei Verstößen.

Sommerprogramm der Elbphilharmonie ausverkauft

Ansturm auf Tickets

Binnen kürzester Zeit sind alle Tickets für die Sommerserie in der Hamburger Elbphilharmonie vergriffen gewesen. Online ging nach Veranstalterangaben nach 90 Minuten nichts mehr, an den Verkaufsstellen dauerte es noch etwas länger, bis alle Karten weg waren. "Das Sommerprogramm ist ausverkauft", bestätigte eine Sprecherin der Elbphilharmonie. Insgesamt waren 30 000 Tickets für die Sommerserie und noch einmal 8000 Tickets für das Transatlantik-Festival angeboten worden. Wer online eine Karte bestellen wollte, hatte oft mit Serverproblemen zu kämpfen. Vor den Vorverkaufsstellen bildeten sich Schlangen, so auch vor der Elbphilharmonie. Hier reiche die Schlange bis auf den Vorplatz, sagte ein Sprecher. Passend zum Motto der Sommerserie wurde an die in der Kälte Wartenden Eis am Stiel verteilt.

Schlagzeuger Lillinger erhält SWR Jazzpreis

Auszeichnung gilt als der ältester Jazzpreis Deutschlands

Der mit 15 000 Euro dotierte SWR Jazzpreis geht in diesem Jahr an den Schlagzeuger Christian Lillinger. Er sei eine Ausnahmeerscheinung des deutschen Jazz, begründete die Jury ihre Entscheidung. "Lillingers furioses Schlagzeugspiel ist ebenso klangbewusst wie virtuos und darüber hinaus stilistisch ausgesprochen vielgestaltig." Neben seiner Mitwirkung in mehreren Ensembles habe Lillinger auch als Komponist für sein Sextett "Grund" starke Akzente gesetzt. Der 1984 in Lübben in Brandenburg geborene Lillinger suche beständig nach Erweiterungen seines Ausdrucksspektrums. Überreicht werden soll ihm die Auszeichnung im kommenden Herbst beim Festival "Enjoy Jazz" in Ludwigshafen. Nominiert für den SWR-Jazzpreis waren auch der Pianist Simon Nabatov, die Cellistin Elisabeth Coudoux und die Saxofonistin Anna-Lena Schnabel.

Nicaraguanischer Dichter erwägt Asylantrag

Ernesto Cardenal fühlt sich in seiner Heimat politisch verfolgt

Wegen politischer Verfolgung in seinem Heimatland könnte der nicaraguanische Dichter Ernesto Cardenal ins Exil gehen. Cardenal war zuletzt von einer früheren Angestellten auf die Zahlung von rund 800 000 US-Dollar (757 000 Euro) verklagt worden. Der Autor wittert dahinter politische Motive. "Wir leben in einer Diktatur und ich bin ein politisch Verfolgter", sagte der 92-Jährige. Cardenal ist einer der bekanntesten Schriftsteller Nicaraguas. Der Priester beteiligte sich an dem Sturz des Diktators Anastasio Somoza und war nach dem Sieg der Revolution 1979 Kulturminister der sandinistischen Regierung. Später überwarf er sich mit seinen einstigen Kampfgenossen und ist heute ein scharfer Kritiker von Präsident Daniel Ortega.

Bushido akzeptiert elf Monate Haft auf Bewährung

Er hatte einen Einbruch in ein von ihm betriebenes Geschäft vorgetäuscht

Der Berliner Rapper Bushido ist wegen versuchten Betrugs zu elf Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Der 38-Jährige habe einen entsprechenden Strafbefehl des Amtsgerichts Berlin-Tiergarten akzeptiert, bestätigte ein Gerichtssprecher. Der Musiker müsse zudem eine Geldauflage von 10 000 Euro zahlen. Zuvor hatte das Nachrichtenmagazin "Stern" berichtet, der Strafbefehl gegen Bushido sei im Dezember 2016 erlassen worden. Hintergrund sei ein 2014 vorgetäuschter Einbruch in ein von ihm betriebenes Aquaristik-Geschäft im Stadtteil Steglitz. Der Rapper soll exotische Fische, Korallen und Ausstattung im Wert von 175 000 Euro sowie einen Tresor mit Bargeld als gestohlen gemeldet haben - und so bei seiner Versicherung einen Schaden von insgesamt 360 000 Euro geltend gemacht.

Bei Einheitsdenkmal sei der Bundestag am Zug

So sieht es Kulturstaatsministerin Monika Grütters

Nach der überraschenden Kehrtwende von Union und SPD zum Einheitsdenkmal sieht Kulturstaatsministerin Monika Grütters jetzt den Bundestag am Zug. "Wir als Bundesregierung warten darauf, dass das Parlament uns neu mit der Fortsetzung des Projekts beauftragt", sagte Grütters' Sprecher Hagen Philipp Wolf auf Anfrage. Dafür sei ein formeller Beschluss des Bundestags nötig. Zudem müsse das Parlament die Finanzierung sicherstellen. "Diese Schritte wird die Bundesregierung jetzt abwarten." Am Dienstag hatten sich die Fraktionsspitzen der Regierungskoalition darauf verständigt, das vom Haushaltsausschuss im vergangenen Jahr gekippte Freiheits- und Einheitsdenkmal nun doch zu bauen. Es soll an die friedliche Revolution in der DDR und die Wiedergewinnung der Deutschen Einheit erinnern.

Zwangsräumung der Kudamm-Bühnen vorerst gestoppt

Das Theater hat die geforderten 60 000 Euro hinterlegt

Die Zwangsräumung der beiden traditionsreichen Kudamm-Bühnen in Berlin ist vorerst gestoppt. Wie Rechtsanwalt Reiner Geulen mitteilte, haben die Theaterbetreiber die vom Kammergericht geforderte Sicherheitsleistung von 60 000 Euro geleistet. "Wir sind deshalb sicher, dass wir bis zum nächsten Jahr im Haus bleiben können", sagte der Anwalt. Nach einem Urteil vom Oktober war die Zwangsräumung für diesen Freitag angeordnet. Wie eine Gerichtssprecherin bestätigte, setzte das Kammergericht diesen Beschluss in einer Eilentscheidung aus - vorausgesetzt, die 60 000 Euro werden hinterlegt. Auf Räumung geklagt hatte ein Investor, der das Areal am Kudamm sanieren und deshalb das Theater und die Komödie am Kurfürstendamm abreißen will. Die Bühnen-Betreiber wehren sich seit langem gegen eine neue Spielstätte im Keller. Am 27. Februar will sich der Kulturausschuss des Abgeordnetenhauses erneut mit dem Schicksal der beiden Bühnen befassen.

Gurlitt-Ausstellung startet im November

Geplant ist eine Doppelausstellung in Deutschland und der Schweiz

Die mit Spannung erwartete Ausstellung von Bildern aus der umstrittenen Sammlung Gurlitt soll im November starten. Wie die Bundeskunsthalle in Bonn mitteilte, soll es eine Doppelausstellung in Deutschland und der Schweiz werden mit dem Titel "Bestandsaufnahme Gurlitt. "Entartete Kunst" - Beschlagnahmt und verkauft". Im Kunstmuseum Bern soll sie am 2. November 2017 starten, in der Bundeskunsthalle einen Tag später. Der spektakuläre Fund mit mehr als 1500 Kunstwerken in der Schwabinger Wohnung von Cornelius Gurlitt hatte 2013 weltweit Aufsehen erregt und eine hitzige Debatte über den Umgang mit von den Nationalsozialisten geraubten Kunstwerken in Deutschland entfacht. Der im Mai 2014 im Alter von 81 Jahren verstorbene Gurlitt hatte seine Sammlung dem Kunstmuseum Bern vermacht. Gurlitt war der Sohn von Hildebrand Gurlitt, einem von Adolf Hitlers Kunsthändlern.

Jugendbücher verhelfen E-Books zu steigendem Absatz

Topseller wie "Harry Potter" sorgen für Umsatzplus

Das E-Book wird weiterhin beliebter bei deutschen Lesern. Besonders absatzstarke Kinder- und Jugendbücher steigerten den Umsatz im letzten Quartal 2016 um 9,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie der Börsenvereins des Deutschen Buchhandels mitteilte. Die Bedeutung des E-Books werde weiterhin zunehmen. Verantwortlich für die Umsatzsteigerung waren nach Angaben des Börsenvereins vor allem Topseller im Kinder- und Jugendbuchbereich wie "Harry Potter und das verwunschene Kind" oder "Seven Wonders - Der letzte Kampf des Dämons". Über das gesamte Jahr 2016 gesehen sei der Umsatz von E-Books ohne Schul- und Fachbücher in Deutschland um 2,6 Prozent gestiegen, der Absatz um 4,1 Prozent. 2016 habe jeder Käufer in Deutschland im Schnitt 7,4 E-Books gekauft.

Petition für Verschmelzen von National- mit DDR-Hymne

"Jetzige Nationalhymne klingt schleppend und einschläfernd"

Ein gutes Vierteljahrhundert nach der Wiedervereinigung fordert eine dem Bundestag zugestellte Petition ein Verschmelzen der Nationalhymne mit der DDR-Hymne. "Die jetzige Nationalhymne klingt schleppend, gerade zu einschläfernd", heißt es im Begründungstext. Zudem sei sie "gerade im Hinblick des Verbots der ersten Strophe eher negativ behaftet". Die DDR-Hymne klinge hingegen "hoffnungsvoll und antreibend, wodurch sie sich zum Beispiel auch hervorragend zur Begleitung sportlicher Veranstaltungen eignet". Zudem wäre das Verschmelzen der Hymnen "ein weiteres Zeichen der deutschen Wiedervereinigung". Petition 69525 verzeichnet bislang allerdings nur 22 Unterstützer. Nur wenn der Initiator innerhalb von vier Wochen 50.000 Unterstützer gewinnen kann, erreicht ein Petition das nötige Quorum.

Gegen Klimawandel: Bischof will Eisbär segnen

Tiere seien Mitgeschöpfe und müssten geachtet werden, so Bistum in Freiburg

Um öffentlich auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam zu machen, will der Freiburger Erzbischof Stephan Burger im Karlsruher Zoo einen Eisbären segnen. Tiere müssten als Mitgeschöpfe geachtet werden; Eisbären litten schon heute stark unter den steigenden Temperaturen. Jeder Mensch sei gefordert, sorgsam mit der Natur umzugehen, erklärte das Bistum in Freiburg. Die Raubtiersegnung findet am 12. Mai im Rahmen eines Aktionstags für Erstkommunionkinder statt. Der Karlsruher Zoo ist für seine Eisbären bekannt, aber auch für Schneeleoparden und den Papagei Rosalinda, der in den Pippi-Langstrumpf-Filmen mitspielte.

Christo berührt der Reichstag bis heute

Als würde man "zu seinem Kind zurückkehren"

Den Verhüllungskünstler Christo berührt es jedes Mal, wenn er zum Berliner Reichstag zurückkehrt, den er im Sommer 1995 verpackt hatte. Es sei, als würde man "zu seinem Kind zurückkehren", sagte Christo dem "Tagesspiegel". Christo hat gemeinsam mit seiner Frau Jeanne-Claude weltweit mehr als 30 Projekte verhüllt darunter auch Parks, Bäume und Inseln. Sein bislang letztes Werk, "The Floating Piers", auf dem Isoesee in Oberitalien im Sommer 2016, war das erste Großprojekt nach dem Tod von Jeanne-Claude im Jahr 2009. Das Projekt "Over the River", entlang des Arkansas River im US-Bundesstaat Colorado, hat Christo trotz jahrzehntelanger Vorbereitung kurz nach der Amtseinführung von US-Präsident Donald Trump endgültig abgesagt. Seine Projekte seien politisch, sagte Christo. Und sie funktionierten am Ende nur, wenn "wir eine harmonische Situation mit den Entscheidungsträgern hergestellt haben". "Und ehrlich gesagt, wie sähe das aus, wenn sich Trump vor 'Over the River' präsentieren würde. Nein Danke!"

Uni Osnabrück streitet über Institutsschließung

Kunsthistorisches Institut soll geschlossen werden, Senat fordert Alternativen

Im Streit um Pläne, das Kunsthistorische Institut an der Universität Osnabrück zu schließen, will das Präsidium Alternativen prüfen. Der Senat habe das Präsidium darum gebeten, sagte Universitätspräsident Wolfgang Lücke. Aus dem Senat sei ein Vorschlag gekommen, wie auch nach dem Auslaufen der jetzigen Professorenstellen im Jahr 2023 die Kunstgeschichte weitergeführt werden könne. Der Vorschlag sei aber komplex und solle zunächst hochschulintern im Lauf des Sommersemesters beraten werden. Vor der Senatssitzung hatten Studierende gegen die Schließungspläne protestiert und mehr als 4500 Unterschriften übergeben. Hintergrund ist, dass 2023/24 die drei Professoren des Instituts in Ruhestand gehen.

Athen lehnt Modeschau auf der Akropolis ab

Modefirma soll zwei Millionen Euro für Schau angeboten haben

Die Akropolis darf als Weltkulturerbe nicht für eine Modeschau genutzt werden. Dies hat der Zentrale Archäologische Rat Griechenlands beschlossen. Vorangegangen war ein Antrag des italienischen Mode-Unternehmens Gucci, eine Modeschau neben dem Parthenon, dem wichtigsten Gebäude der Akropolis, auszutragen. "Der besondere kulturelle Charakter der Akropolis-Monumente ist nicht vereinbar mit diesem Event. Es handelt sich um einmalige Monumente, die Symbole des Weltkulturerbes sind", erklärte der Archäologische Rat. Nach Informationen der griechischen Presse soll Gucci den Griechen für diese einmalige Modeschau zwei Millionen Euro angeboten haben. Eingeladen werden sollten etwa 300 Mode-Experten und -Journalisten sowie zahlreiche Weltstar-Schauspieler.

Bisher 250.000 Tickets bei der Berlinale verkauft

Publikums-Filmfestival zieht viele Besucher an

Bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin sind zur Halbzeit bereits mehr als 250.000 Tickets verkauft worden. "Wir freuen uns sehr, dass die Berlinale auch in diesem Jahr wieder so viele Besucher in die Kinos lockt", erklärte Festivalchef Dieter Kosslick. Auch die Resonanz auf die zahlreichen neuen Initiativen und Veranstaltungsreihen des European Film Market (EFM) sei überaus positiv. Bei dem Branchentreff sind fast 10.000 Gäste registriert.

Uni Folkwang feiert 90-jähriges Bestehen

Festakt mit Wirtschaftsminister und Viva-Gründer

Mit einem Festakt in Essen feiert die Folkwang Universität der Künste in Essen
ihr 90-jähriges Bestehen. Erwartet wird neben NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin auch der Medienmanager und Viva-Gründer Dieter Gorny. Außerdem startet unter dem Motto "Folkwang ist..." die einjährige Jubiläumskampagne. Hierbei will sich die Universität mit der Frage nach ihrer Identität beschäftigen. Bis Dezember werden Antworten gesucht, die in Form von Interviews, Testimonials, Clips oder O-Tönen auf der Internetseite www.folkwangist.de veröffentlicht und über den Hashtag #folkwangist in die sozialen Medien eingebunden werden können.
Die Folkwang Universität der Künste hatte 1927 als Folkwangschule für Musik, Tanz und Sprechen in Essen ihren Betrieb eröffnet.

Einheitsdenkmal in Berlin soll doch gebaut werden

Laut Fraktionskreisen haben sich CDU und SPD geeinigt

Das umstrittene Einheitsdenkmal in Berlin soll nun doch gebaut werden. Darauf verständigten sich die Fraktionschefs von Union und SPD, Volker Kauder und Thomas Oppermann wie aus Fraktionskreisen verlautete. Das Projekt einer beweglichen, leicht gewölbten Schale - der so genannten Einheitswippe - war wegen drohender Kostenexplosion vom Haushaltsausschuss des Bundestages gestoppt worden.

Bildungsmesse didacta eröffnet

Aussteller aus 47 Ländern

In Stuttgart ist die Bildungsmesse didacta eröffnet worden. Bei der weltweit größten Messe ihrer Art präsentieren sich bis Samstag mehr als 800 Aussteller aus 47 Ländern. Rund 1.500 Veranstaltungen, Foren und Seminare sind geplant. Die Messe rechnet mit 90.000 Besuchern. Erstmals findet am Samstag ein Familientag statt. Der Präsident des didacta-Verbandes, Wassilios E. Fthenakis, bezeichnete bei der Eröffnung der Messe den "Digital Turn", also den Einzug der Datenverarbeitung in alle Lebensbereiche, als größte Herausforderung der Bildungsgeschichte. Weitere wichtige Themen sind demnach die Inklusion Behinderter und die Integration Geflüchteter.

Bibliothek in New York wird nach Harry Belafonte benannt

Anlässlich Belafontes 90. Geburtstages

Die New Yorker Stadtbibliothek benennt anlässlich des 90. Geburtstags von Harry Belafonte Anfang März eine Außenstelle in Harlem nach dem Entertainer. Die Stadtteil-Bücherei an der 115. Straße in Manhattan werde künftig Belafontes Namen tragen, teilten die New York Public Library und Bürgermeister Bill de Blas mit. Der am 1. März 1927 in Harlem geborene Entertainer setze sich schon lange für soziale Gerechtigkeit und die Verbreitung von Wissen ein, hieß es in der Begründung. "Harlem hat einen ganz speziellen Platz in meinem Herzen und ich fühle mich geehrt, dass ich jetzt einen speziellen Platz in Harlem haben werde", sagte Belafonte . Der vielfach preisgekrönte 89-Jährige hat unter anderem als Sänger und Schauspieler Erfolge gefeiert. Zum Netz der New Yorker Stadtbibliothek gehören 92 Stadtteil-Filialen, die jährlich von rund 18 Millionen Menschen besucht werden.

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