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Donnerstag, 13.05.2021
 
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Kulturnachrichten

Donnerstag, 13. Mai 2021

Kraftwerk, Jay-Z und Tina Turner in Hall of Fame

Die deutschen Elektropioniere Kraftwerk, die Sängerin Tina Turner und der Rapper Jay-Z werden in die Rock & Roll Hall of Fame aufgenommen. Zu den in diesem Jahr geehrten Musikern gehören auch die Bands Foo Fighters und The Go-Go's, die Sängerin Carole King, der Soul-Poet Gill Scott-Heron und der Rapper LL Cool J, wie die Rock & Roll Hall of Fame Foundation mitteilte. Die Zeremonie zur Aufnahme der Musiker findet am 30. Oktober in Cleveland im Bundesstaat Ohio statt, wo sich die Ruhmeshalle befindet. Über einen begehrten Platz in der Hall of Fame entscheidet eine Jury aus rund 1200 Mitgliedern, unter ihnen Musiker und Musikhistoriker. Die Aufnahme ist erstmals 25 Jahre nach der ersten kommerziellen Veröffentlichung eines Musikers möglich. War die Ruhmeshalle ursprünglich für Rock-&-Roll-Musiker gedacht, hat sie sich immer mehr auch für andere Stilrichtungen geöffnet.

Ellen DeGeneres beendet Show 2022

Die US-Moderatorin Ellen DeGeneres gibt ihre Talkshow auf. In einem Interview mit dem "Hollywood Reporter" sagte sie, die Show sei großartig, aber keine Herausforderung mehr. Als kreative Person müsse man ständig herausgefordert werden. Deshalb werde sie ihre Show mit dem Titel "Ellen" 2022 beenden. Die 63-Jährige hatte das Format seit 2003 über mehr als 3000 Folgen moderiert.

Asturien-Preis für Performance-Künstlerin Abramovic

Die Performance-Künstlerin Marina Abramovic erhält den diesjährigen spanischen Prinzessin-von-Asturien-Preis in der Sparte der Künste. Mit ihren Arbeiten spüre sie durch riskante und komplexe Darbietungen auf der ständigen Suche nach individueller Freiheit "den Grenzen von Körper und Geist" nach, schrieb die Stiftung Prinzessin von Asturien am Mittwoch auf ihrer Internetseite. Die Auszeichnungen werden alljährlich in acht Sparten vergeben und sind nach der spanischen Thronfolgerin benannt. Die Preise sind mit jeweils 50.000 Euro dotiert und werden voraussichtlich im Herbst von König Felipe VI. in Oviedo überreicht.

Weitere Corona-Ausnahmen für Kulturschaffende

Die Bundesregierung will mit einer weiteren Ausnahmeregelung selbstständigen Kulturschaffenden durch die Corona-Pandemie helfen. Das Kabinett billigte am Mittwoch in Berlin einen Gesetzesvorschlag von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD), wonach Künstler übergangsweise deutlich mehr Geld als sonst mit nicht-künstlerischer Tätigkeit verdienen dürfen, ohne ihren Versicherungsschutz in der Künstlersozialkasse (KSK) zu verlieren. Die Verdienstgrenze für selbstständige, nicht künstlerische Arbeit liegt normalerweise wie für Minijobs bei 450 Euro. Sie wird nun aber bis Ende 2021 auf 1.300 Euro pro Monat angehoben.

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