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Kulturnachrichten

Dienstag, 25. Februar 2014

Israel und Deutschland: Zusammenarbeit bei Raubkunst-Suche

Für die besonderen Beziehungen zwischen den beiden Ländern ist gerade die Kultur ein wichtiges Bindeglied.

Mit diesen Worten kommentiert Kulturstaatsministerin Monika Grütters Vereinbarungen und neue Projekte, die sie mit ihrer israelischen Kollegin Limor Livnat beschlossen hat. Israel und Deutschland wollen demnach bei der Suche nach NS-Raubkunst in Zukunft enger zusammenarbeiten. Dies sei ein großen Vertrauensbeweis, sagte Grütters.

Zudem werde es zum 50-jährigen Jubiläum der Aufnahme gegenseitiger diplomatischer Beziehungen eine besondere Ausstellung geben: Zum ersten Mal werde das Tel Aviv Museum Kunstwerke der Moderne in Berlin zeigen.

Bericht des Europarates: Deutschland sollte mehr gegen Rassismus tun

Selbst in öffentlichen Debatten tauchen durch Rassismus angefeuerte Hassreden auf, ohne dass sie immer eindeutig verurteilt werden.

So lautet die Kritik des Europarates an Deutschlands Umgang mit dem Thema Rassismus. Der Rat stellte heute einen Bericht der "Kommission gegen Rassismus und Intoleranz" vor. Darin werden die Deutschen aufgefordert, schärfer gegen Fremdenfeindlichkeit vorzugehen. Als Beispiele werden etwa die Pannen bei der Aufklärung der NSU-Morde und Äußerungen Thilo Sarazzins, die anti-muslimische seien, genannt. Neben all der Kritik wird aber auch gelobt: Seit dem letzten Bericht aus dem Jahr 2008 habe vor allem die Antidiskriminierungsstelle des Bundes trotz ihres schmalen Budgets gute Arbeit geleistet. - Die Europarats-Kommission prüft regelmäßig die Lage in den 47 Mitgliedsländern.

Burkhard Spinnen: Ökonomischer Druck lastet auf Autoren

Der Schriftsteller Burkhard Spinnen sieht einen zunehmenden Bedeutungsverlust der Literatur in unserer Gesellschaft.

Im Deutschlandradio Kultur sagte er, es gebe keine Nachfahren für Größen wie Grass, Böll oder Enzensberger. Der Literaturbetrieb spiele damit keine meinungsbildende Rolle mehr. Zudem gelten Autoren nur dann als wertvoll, wenn sie hohe Verkaufszahlen vorweisen könnten. Der Vorsitzende der Jury des Ingeborg-Bachmann-Preises schlägt deshalb vor: Die Bewertung des ganzen Metiers nach seiner ökonomischen Relevanz müsse abgestellt werden. Das wäre ein erster, wichtiger Rettungsversuch, sagte Spinnen.

Rostock: Denkmal für NSU-Opfer

Zwei Stein-Bänke stehen sich gegenüber und die Morgensonne taucht die Szenerie in ein bestimmtes Licht.

Zehn Jahre nach der Ermordung des Rostockers Mehmet Turgut durch den NSU, hat die Stadt heute eine Gedenkstätte freigegeben. Die Idee stammt vom Leipziger Künstler Tobias-David Albert, der in die Bänke zudem türkische und deutsche Inschriften eingraviert hat. Laut Oberbürgermeister Roland Methling soll die Installation zum leisen Dialog und zu Begegnungen zwischen den Menschen anregen.

Tübingen führt Bachs gesamte Orgelwerke auf

Die Tübinger Stiftskirche hat sich für die nächsten Jahre einiges vorgenommen: Bis 2018 soll das gesamte Orgelwerk Johann Sebastian Bachs aufgeführt werden.

Mit den sechs Veranstaltungen pro Jahr will man zudem Spenden für Restaurierungsarbeiten sammeln, teilte Kirchenmusikdirektor Ingo Bredenbach mit. Das Geld wird passenderweise für eine Orgel verwendet: Das Instrument im Festsaal der Universität Tübingen soll 2018 wieder erklingen. Dann ist die Stadt Gastgeber des jährlichen Bachfestes.

Romantik-Museum: Startschuss in Frankfurt

Nun ist es offiziell: In Frankfurt am Main darf es romantisch werden.

Oberbürgermeister Peter Feldmann, Kulturdezernent Felix Semmelroth und die ehemalige Oberbürgermeisterin Petra Roth haben die finanziellen Mittel für den Bau des Romantik-Museums fest zugesagt. Nachdem die Stadt die Finanzierung nun doch bestätigt hat, kann damit der Architektur-Wettbewerb für das Gebäude beginnen, das neben dem Goethe-Haus angesiedelt werden soll.

Zeitung in Uganda veröffentlicht Liste mit Homosexuellen

Sie werden öffentlich an den Pranger gestellt.

In Uganda hat eine Zeitung eine Liste mit 200 mutmaßlichen Homosexuellen veröffentlicht. Das Boulevardblatt "The Red Pepper" hat die Namen und einige Bilder auf sein Titelblatt gedruckt. Betroffen ist auch der ugandische Schwulenrechtler Pepe Julian Onziema. Er hatte mehrfach vor dem neuen Anti-Homosexuellen-Gesetz in Uganda gewarnt, weil es Gewalt gegen Lesben und Schwulen auslösen könne. Das Gesetz war gestern in Kraft getreten und ahndet homosexuelle Handlungen unter Umständen mit lebenslanger Haft. Die Todesstrafe war nach internationaler Kritik aus dem Entwurf entfernt worden.

Uganda: UNO und Amnesty empört über Homosexuellen-Gesetz

Nach Inkrafttreten des neuen Anti-Homosexuellen-Gesetzes in Uganda hat die UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay, vor zunehmender Gewalt gegen Schwule und Lesben gewarnt.

Sie sagte in Genf, das Gesetz ermutige zu Schikanen und Gewalt gegen Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung. Zudem sei es derart weit gefasst, dass selbst Menschen denuziert werden könnten, die gar nicht homosexuell seien. Auch die Menschenrechtsorganisation Amnesty International zeigte sich entsetzt und bezeichnete das Gesetz als gigantischen Rückschritt für Uganda. In dem afrikanischen Land droht für homosexuelle Handlungen nun lebenslange Haft. Auch wer homosexuelles Verhalten von Freunden und Bekannten nicht anzeigt, kann belangt werden.

Historiker Clark: Deutschland und Frankreich mit guter Gedenkkultur an den Ersten Weltkrieg

In Deutschland überlagert der Zweite Weltkrieg oft die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg.

Daher gingen von der Bundesrepublik auch wenig Impulse für ein gemeinsames europäische Gedenken an den ersten großen Waffengang aus. Das sagte der australische Historiker Christopher Clark der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Trotzdem sieht Clark auch einen Wandel in der Erinnerungskultur in verschiedenen europäischen Ländern. So stehe in Frankreich der Krieg als Trauma, Verlust und Massenmord im Vordergrund. Alte chauvinistische Phrasen würden hingegen nicht mehr wachgerufen. Ähnlich sei die Stimmung in Deutschland, sagte der Historiker.

Bundeskartellkamt prüft Deal von Springer und Funke bis Ende April

Es wäre einer der größten Deals in der Zeitschriftenbranche.

Für die Medienhäuser Springer und Funke entscheidet sich Ende April, ob sie ein geplantes Geschäft realisieren können. Dann gibt das Bundeskartellamt bekannt, ob Funke mehrere Fernseh-Magazine des Springer-Verlags kaufen darf. Dazu gehören "Hörzu", "Funkuhr" und "TV neu". Die Behörde befürchtet, dass die Essener Mediengruppe eine marktbeherrschende Stellung bei TV-Zeitschriften einnehmen könnte. Nach Angaben des Springer-Konzerns und Funke sind dazu weitere Anhörungen geplant.

Norwegischen Kommunen fehlt der Überblick über ihre Kunstwerke

Welche Bilder und Gemälde hängen eigentlich in den öffentlichen Gebäuden in Norwegen?

Das ist den meisten Kommunen zumindest nicht bekannt. Einer Umfrage eines öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders zufolge haben 80 Prozent der Gemeinden keinen Überblick darüber, ob und welche Kunstschätze sie besitzen. Rund drei Viertel erklärten weiter, sie hätten nur wenig oder kein Geld dafür, wertvolle Werke sachgemäß aufzubewahren. Svein Bjørkås, Leiter der nationalen Behörde für Kunst im öffentlichen Raum "Koro", zeigte sich beunruhigt über die Berichte. Er befürchtet große Verluste, sowohl in kultureller als auch in materieller Hinsicht. Befragt wurden landesweit mehr als 200 Kommunen.

Auslöser für die Umfrage war übrigens tatsächlich der Fall, dass ein wertvolles Bild aus einer Kommune abhanden kam. In einer Schule in Oslo wurde bei einer Renovierung versehentlich ein Gemälde entfernt, das seither nicht mehr auffindbar ist.

Semperopern-Streit: Thielemann sieht keine Schuld bei sich

Bei den Querelen an der Dresdner Semperoper sieht Christian Thielemann keine Schuld bei sich.

Der Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden sagte dem "Münchener Merkur", das Verhalten des gerade wieder gekündigten Intendanten Serge Dorny habe ihn befremdet. Dorny war letzte Woche vom sächsischen Kulturminister überraschend entlassen worden. Als Grund nannte er Dornys Verhalten, der nicht bereit gewesen wäre, bei Entscheidungen am Opernhaus zurückzustecken. Der Belgier hatte nach der Auflösung seines Vertrags vor allem Thielemann für sein Scheitern verantwortlich gemacht.

Jüdische Gemeinde in Griechenland fordert Lösegeld zurück

Es geht um moralische Rehabilitation.

Die größte jüdische Gemeinde in Griechenland verlangt von Deutschland Lösegeld zurück, das während der Nazi-Zeit für die Freilassung tausender Zwangsarbeiter gezahlt wurde. Die Vertretung in Thessaloniki teilte mit, es sei eine Klage beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg eingereicht worden. 1942 hatte die Gemeinde einem Nazi-Kommandanten 1,9 Milliarden Drachmen gezahlt - heute entspricht das 50 Millionen Euro - um jüdische Zwangsarbeiter in Thessaloniki zu befreien. Kurze Zeit später wurde fast die gesamte jüdische Bevölkerung der Stadt in Vernichtungslager geschickt und dort umgebracht.

Großes Wagner-Projekt: Kompletter "Ring" in Minden aufgeführt

Große Oper im kleinen Minden:

Von 2015 bis 2019 wird in der ostwestfälischen Stadt Richard Wagners kompletter "Ring des Nibelungen" aufgeführt. Regisseur Gerd Heinz soll alle Teile inszenieren. Für ihn sei es das "größte Bühnenwerk der Menschheitsgeschichte". Heinz sagte, der besondere Reiz liege darin, den "Ring" auf so kleinem Raum zu zeigen. Da übertrage sich die Emotionalität der Opern viel stärker als in großen Häusern. Die Premiere des ersten Teils "Das Rheingold" ist für den 9. September 2015 geplant. In den darauffolgenden Jahren folgen jeweils "Die Walküre", "Siegfried" und "Götterdämmerung". 2019 soll abschließend der gesamte Zyklus aufgeführt werden.

Nach Angaben des Richard-Wagner-Verbandes Minden wird das Projekt durch Sponsorengelder finanziert. Seit 2002 konnten im Mindener Theater, das kein eigenes Ensemble besitzt, bereits vier Wagner-Opern auf diese Weise realisiert werden.

Foto-Installation: JR will tausende Franzosen ablichten

Die Pariser können demnächst Teil eines großen Kunstwerkes werden.

Für seine Installation will der Fotokünstler JR tausende Gesichter fotografieren, um sie später vor dem Pantheon in der französischen Hauptstadt zu inszenieren. Ab 05. März werde er die Pariser kostenlos ablichten, sagten die Organisatoren. Ende April soll das Kunstwerk dann gezeigt werden. JR ist bekannt dafür, anonymen Stadtbewohnern ein Gesicht zu geben: So hat er zum Beispiel Porträts von Banlieue-Bewohnern auf meterhohe Poster gedruckt und sie in den Randbezirken der Großstadt aufgehängt.

Woidke: Schüleraustausch zwischen Deutschland und Polen stärken

Er wünscht sich mehr Kontakt zwischen deutschen und polnischen Schülern.

Dazu hat der neue Polen-Beauftragte der Bundesregierung, Dietmar Woidke, für mehr Austausch-Programme geworben. Der SPD-Politiker sagte bei seinem Antrittsbesuch in Warschau, man werde unkonventionelle Wege gehen müssen, um die Schüler beider Länder einander näherzubringen. Er plädierte auch dafür, das Polnisch-Angebot an deutschen Schulen zu erweitern. In Polen würden mehr Schüler Deutsch lernen als umgekehrt. Woidke ist der dritte Polen-Beauftragte der Bundesregierung.

Zuvor hatten es Gesine Schwan und Ex-Staatspräsidentin im Auswärtigen Amt, Cornelia Pieper, inne.

US-Schauspieler Harold Ramis gestorben

Er wurde mit der Komödie "Und täglich grüßt das Murmeltier" bekannt.

Der amerikanische Regisseur und Schauspieler Harold Ramis ist tot. Nach Angaben seines Anwalts starb er gestern im Alter von 69 Jahren. Ramis gehörte über längere Zeit der Chicagoer Theatergruppe "Second City" an, in der er zusammen mit Hollywood-Größen wie Bill Muray und Dan Akroyd spielte. Alle drei waren auch im Film "Ghostbusters" zu sehen.

"Frozen Stories": Bozener Museum zeigt Gletscherfunde

Diese Ausstellung wäre ohne den Klimawandel nicht möglich.

Das Südtiroler Archäologiemuseum in Bozen präsentiert unter dem Titel "Frozen Stories" von heute an Gletscherfunde der vergangenen Jahrzehnte. Dazu gehören zum Beispiel ein Taschenmesser, Schneestrümpfe, ein Bogen aus Eibe und alte Steigeisen. Sie alle wurden in den Alpen freigelegt oder kamen durch den Rückgang der Gletscher zum Vorschein. Durch das Eis wurden die Materialien - unter anderem Holz oder Stoffe - perfekt konserviert.

Jazz-Pianist: Elektronische Musik kann Improvisation bereichern

Mit elektronischer, programmierter Musik lassen sich Rhythmen erzeugen, auf die ein Schlagzeuger wahrscheinlich gar nicht kommen würde.

Das sollte allerdings keinen daran hindern, die neuen Beats nachzuspielen, meint der Jazz-Pianist Brad Mehldau. Er sagte der "Süddeutschen Zeitung", er sehe darin auch keinen Widerspruch zur Live-Improvisation. Wenn gute Schlagzeuger elektronische Rhythmen nachspielten, komme der menschliche Faktor in diese Grooves zurück - also die Lockerheit und die Spontanität. Mehldau glaubt, dass sich aus Jazz und programmierter Musik ein spannedes Wechselspiel entwickeln könne.

Karnevalstraditionen: Große Figuren werden nach Umzügen wieder zerstört

Manche Menschen bedauern es vielleicht, dass die mit viel Aufwand gebauten Karnevalsfiguren nach dem Rosenmontagszug einfach dem Erdboden gleich gemacht werden.

Der Leiter des Kölner Rosenmontagszugs, Christoph Kuckelhorn, erklärte dazu, die Zerstörung der Figuren sei aber Teil der Tradition. Der Karnevalsumzug sei mit einem schönen, verrückten Traum vergleichbar. Wenn man am Ende aufwache, seien alle Bilder auf einen Schlag wieder weg. Die Karnevalsfiguren gibt es mindestens seit der Kaiserzeit; damals waren sie allerdings noch nicht so groß wie heute. Die Figuren werden aus Maschendraht geform und mit Pappmaschee verkleidet. Manche werden monatelang gebaut.

Papstbotschafter Eterovic gegen Änderung kirchlicher Dogmen

Er ist dagegen, dass sich die katholische Kirche an den Zeitgeist der Moderne anpasst.

Der neue Botschafter von Papst Franziskus, Erzbischof Nicola Eterovic, sagte der Katholischen Nachrichtenagentur, die Kirche könne ihren Dogmen nicht ändern. Vielmehr müsse es heutzutage darum gehen, ein neues Verständnis für das Evangelium zu entwickeln. Die heiß debattierten Fragen der Sexualmoral, wie die Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der Ehe, sieht Eterovic daher kritisch. Es sei ihm wichtig, alle christlichen Familien zu stärken, die in einer - Zitat - "übersexualisierten Welt" weiterhin dem Evangelium gemäß leben wollten.

Autor Kim Leine über seinen historischen Roman mit modernen literarischen Stilmitteln

Gustave Flaubert sei zweifelsohne eines seiner wichtigsten Vorbilder.

Der dänisch-norwegische Autor Kim Leine sieht sich mit seinen historischen Romanen in der Tradition großer Schriftsteller, darunter auch Leo Tolstoi oder Herman Melville. Er sagte der Deutschen-Presse-Agentur, er fühle sich den Klassikern aber nicht ausschließlich verpflichtet, sondern sei auch ein Kind der Moderne und wende deren Stilmittel an. So sei die Hauptfigur in seinem neuen Buch "Ewigkeitsfjord" der Prototyp eines modernen Menschen. Dieser habe eine gespaltene Haltung zu all seinen Problemen.

Der Roman "Ewigkeitsfjord" erzählt die Geschichte eines dänischen Missionars in Grönland am Ende des 18. Jahrhunderts. Das Werk wurde 2013 mit dem Nordischen Literaturpreis der skandinavischen Länder ausgezeichnet.

Schriftsteller Winter: Europäer haben kaum Bezug zur EU

Europa ist für die meisten europäischen Bürger nicht viel mehr als ein abstrakter Begriff.

Dieser Ansicht ist der niederländische Schriftsteller Leon de Winter. Er sagte dem Evangelischen Pressedienst, die kommenden Europawahlen im Mai würden ein Schock für die Eliten sein. Er rechnet dann mit einem Siegeszug der Rechtspopulisten. Zugleich kritisierte Winter, die Einführung des Euro sei zu schnell gegangen.

Zum Tod von Regisseur Günter Reisch

"Günter Reisch war nicht nur einer der wichtigsten Regisseure der DEFA, sondern auch ein wundervoller Mensch, voller Güte, Herzenswärme und Humor."

So verabschiedet sich sein Schüler, der Regisseur Andreas Dresen, von seinem Lehrer. Der 86-Jährige ist gestern in Berlin gestorben. Zu Reischs bekanntesten Werken zählt "Anton der Zauberer" aus dem Jahr 1977, in dem ein einfacher Automechaniker dank gewiefter Tricks in der DDR zum Millionär wird, bevor er im Gefängnis landet.

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