Seit 22:03 Uhr Literatur

Sonntag, 22.09.2019
 
Seit 22:03 Uhr Literatur

Kulturnachrichten

Freitag, 21. Februar 2014

Bundesregierung plant neues Zentrum für die Suche nach Raubkunst

Die Suche nach NS-Raubkunst in Museen, Archiven und Bibliotheken soll unter einem Dach vereint werden.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat Bund und Ländern die Einrichtung eines neuen "Deutschen Zentrums Kulturgutverluste" vorgeschlagen. Wie die Deutsche Presse-Agentur meldet, sollen dafür die Fördermittel des Bundes, die jetzt bei knapp drei Milliarden Euro liegen, deutlich erhöht werden. Die neue Stiftung soll ihren Sitz in Magdeburg und eine Vertretung in Berlin haben, die beide noch diesen Sommer eingerichtet werden.

Designierter Intendant der Dresdner Semperoper verliert Posten noch vor dem offiziellen Amtsantritt

Die Dresdner Semperoper steht wieder ohne künstlerischen Leiter da.

Das sächsische Kunstministerium hat den Vertrag mit dem designierten Intendanten Serge Dorny gekündigt - noch vor dessen offiziellem Amtsantritt am 1. September. Kulturministerin Sabine von Schorlemer begründete die Entscheidung mit unterschiedlichen Vorstellungen hinsichtlich der Führung des Opernhauses. Der Belgier habe in den vergangenen Monaten kein Klima des vertrauensvollen Miteinanders etablieren können, sondern das Vertrauen aller Beteiligten in kürzester Zeit verspielt. Man sehe keine Alternative zu einer sofortigen Kündigung mehr. Dorny hatte seit etwa einem halben Jahr in Dresden die Spielzeit 2014/25 vorbereitet.

Direktor der Wiener Staatsoper klagt über Geldnot

"Die Staatsoper ist arm."

Das hat der Direktor des Wiener Opernhauses, Dominique Meyer, betont. Er sagte dem "Kurier", ab der kommenden Saison habe sein Haus keinerlei Reserve mehr. Wenn sich nichts ändere, werde die Staatsoper ein Minus machen. Meyer erklärte, seit 1999 seien die Subventionen nicht mehr angepasst worden. Von den 54 Millionen Euro zahle man überdies direkt 34 Millionen an Steuern wieder zurück.

Die Auslastung kann die Staatsoper laut Meyer jedenfalls nicht mehr weiter steigern, um mehr Geld einzunehmen, denn sie liegt nach seinen Worten bei 99,7 Prozent. Deshalb suche man jetzt mit dem österreichischen Kulturminister Josef Ostermayer nach einer Lösung. - Auch das Wiener Burgtheater hat mit roten Zahlen zu kämpfen: Für die laufende Spielzeit droht eine Finanzierungslücke von gut acht Millionen Euro.

Das vollständige Interview lesen Sie hier.

Vier französische Widerstandskämpfer werden ab 2015 im Pariser Panthéon geehrt.

Im Pariser Panthéon ehrt Frankreich bedeutende Persönlichkeiten -

darunter ist mit der Physikerin Marie Curie bislang nur eine Frau. Das wird sich 2015 ändern. Wie Präsident Francois Hollande mitteilte, soll dann die Asche von Germaine Tillion und Geneviève de Gaulle-Anthonioz ins Panthéon überführt werden. Beide waren in der NS-Zeit in der Résistance aktiv und überlebten das Vernichtungslager Ravensbrück. Aufgenommen werden außerdem die Widerstandskämpfer Pierre Brossolette und Jean Zay. - Zu den Persönlichkeiten, die bereits im Panthéon geehrt werden, gehören unter anderem auch Victor Hugo, Jean-Jacques Rousseau und Voltaire.

Japan: Unbekannte zerstören Anne-Frank-Bücher in öffentlichen Bibliotheken

Die Hintergründe dieses Angriffs sind noch unklar.

Unbekannte haben in mehreren öffentlichen Bibliotheken in Japan hunderte Exemplare des Tagebuchs von Anne Frank zerstört. Medienberichten zufolge wurden aus insgesamt mehr als 250 Exemplaren Seiten herausgerissen. Es handelt sich den Angaben zufolge um Bücher, die in den Katalogen der insgesamt 31 Bibliotheken mit dem Suchwort "Anne Frank" zu finden waren. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet.

Das Simon-Wiesenthal-Zentrum in Los Angeles zeigte sich schockiert. Es handele sich offensichtlich um einen organisierten Versuch, das Andenken an die anderthalb Millionen von den Nazis ermordeten jüdischen Kinder zu beschmutzen.

Stefan Aust verfilmt für die ARD die Geschichte des NSU

In seinem Buch "Der Baader-Meinhof-Komplex" hat Stefan Aust Mitte der 80er die RAF porträtiert.

Jetzt nimmt sich der Journalist den NSU vor. Wie die ARD bestätigte, wird Aust die Geschichte der rechtsextremen Terrorgruppe verfilmen. Geplant sei eine Trilogie mit drei verschiedenen Regisseuren und drei verschiedenen Autoren. Die Geschichte solle jeweils aus der Perspektive der Opfer, der Täter und der Ermittler erzählt werden. Der FAZ hatte Aust gesagt, er halte den Fall NSU für mit der Geschichte der RAF vergleichbar. Es würden Bruchstellen in der Gesellschaft deutlich, die jahrelang übersehen worden seien.

Fastnacht in Wiesbaden: Evangelischer Kindergarten verbietet Hexen-, Zauberer- und Teufels-Kostüme

Hexen, Zauberer und Teufel müssen draußen bleiben.

Das gilt an Fastnacht im Kindergarten der evangelischen Paul-Gerhardt-Gemeinde in Wiesbaden. Magie sei nicht mit dem christlichen Glauben vereinbar, deshalb sollten die Kinder auf solche Kostüme verzichten, sagte Gemeindepfarrer Friedrich-Wilhelm Bieneck. Eine Mutter hatte sich zuvor in einer Lokalzeitung darüber beschwert, dass ihr Sohn vergangenes Jahr an Halloween nicht im Zauberer-Kostüm in den Kindergarten kommen durfte. Das amerikanische Fest wird in vielen evangelischen Kirchengemeinden kritisch gesehen, vor allem, weil es am Reformationstag gefeiert wird. Die Kostüm-Regeln gelten in dem Kindergarten allerdings auch an Fastnacht - und das, wie der Gemeindepfarrer betonte, bereits seit 15 Jahren.

Saudische Religionspolizei fahndet jetzt auch im Netz nach "Sündern"

Die islamische Religionspolizei in Saudi-Arabien sucht jetzt auch im Netz nach "Sündern".

In die Kategorie "Sünde" fallen aus Sicht der Behörde unter anderem Gotteslästerung, Menschenhandel, Homosexualität und Werbung für den Verkauf alkoholischer Getränke. Mehr als 700 saudische Nutzer in verschiedenen sozialen Netzwerken seien bereits durch unmoralisches Verhalten aufgefallen, heißt es.

Nun wolle man versuche, die "Sünder" auf den Pfad der Tugend zurückzuführen, teilt die Behörde mit. Sollte das nicht funktionieren, würden die Benutzerkonten gesperrt.

James Franco: Schützenhilfe für Shia La Beouf

Auf der Berlinale hinterließ Schauspieler Shia LaBeouf nur fragende Gesichter - zur Premiere des Films "Nymphomaniac" erschien er mit einer Papiertüte auf dem Kopf. Die Aufschrift: Ich bin nicht länger berühmt.

Jetzt erhält er mit einem Beitrag in der "New York Times" Unterstützung von seinem Kollegen James Franco. Er hoffe, dass dies eine Art Performance-Kunst sei, schreibt Franco. Er könne sich gut vorstellen, dass LaBeouf auf diesem Weg die Macht über sein Bild in der Öffentlichkeit zurückgewinnen will. Franco selbst kenne dieses Gefühl. Als Schauspieler sei man oft der sichtbarste Teil eines Projekts und gleichzeitig derjenige, mit dem geringsten Einfluss auf das Endprodukt.

Indonesien richtet riesiges Schutzgebiet für Manta-Rochen ein

Es geht um Tierschutz - aber auch um den Tourismus.

Indonesien richtet ein rund sechs Millionen Quadratkilometer großes Schutzgebiet für Manta-Rochen ein. Ein in Jakarta unterzeichnetes Abkommen verbietet die Jagd auf die Riesenfische in indonesischen Gewässern. Davon verspricht sich die Regierung auch einen wirtschaftlichen Impuls: Manta-Beobachtungen sind unter Touristen sehr beliebt.

Die Tierschutzorganisation WildAid schätzt, dass das Land jährlich umgerechnet etwa 11 Millionen Euro am Manta-Tourismus verdient. Ein einziger Manta-Rochen sei damit ökonomisch betrachtet über seine Lebenszeit bis zu 1,4 Millionen Euro wert.

Internationale Studie zum Vertrauen in Berufsgruppen: Feuerwehrleute und andere Helfer-Berufe vorn

Feuerwehrleute, Sanitäter und Krankenpfleger.

Sie genießen bei den Menschen in Deutschland und 22 weiteren Ländern das größte Vertrauen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung. Am wenigsten Vertrauen wecken hingegen Politiker. Manche Berufe werden in verschiedenen Ländern sehr unterschiedlich gesehen: Der Polizei vertrauen zum Beispiel 81 Prozent der Deutschen, aber nur 50 Prozent der Russen und 25 Prozent der Kenianer. Banker erreichen in Indien einen Vertrauenswert von 88 Prozent, in Spanien liegt er bei nur 14 Prozent. - Für die repräsentative Erhebung wurden den Angaben zufolge 28.000 Interviews in 25 Ländern geführt.

Türkische Zeitung fordert Altersbeschränkung für Übertragungen von Erdogans Reden

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan schmeiße zunehmend mit Schimpfwörtern und Kraftausdrücken um sich.

Das will die türkische Zeitung "Zaman" beobachtet haben - und fordert deshalb, dass türkische Fernsehsender, die Erdogans Reden übertragen, eine Altersbeschränkung ausgeben. Dessen Auftritte könnten bei Kindern nämlich Angstzustände und Albträume auslösen, heißt es zur Begründung. Am besten wäre nach Meinung der Redaktion, wenn die Reden Erdogans erst ab 13 Jahren freigegeben würden.

Türkisches Internetgesetz: "Radikal" zensiert sich selbst

Um zu zeigen, welche Konsequenzen das neue türkische Internetgesetz hat, zensiert sich die Redaktion selbst.

Die Zeitung "Radikal" versieht ihre politischen Artikel mit einem Countdown. Nach vier Stunden verblassen die Beiträge über die Korruptionsvorwürfe gegen die aktuelle Regierung, bis sie schließlich ganz verschwinden. Man wolle mit der Aktion darauf aufmerksam machen, dass das neue Gesetz den Behörden erlaube, unliebige Texte innerhalb von vier Stunden zu löschen. Zwar wurden Nachbesserungen versprochen, das schaffe das Problem aber nicht aus der Welt.

Reporter without Borders: Ukraine soll Bürger schützen

Es ist die Pflicht eines Staates, seine Bürger zu schützen, Journalisten eingeschlossen.

Die Internationale Mission zum Schutz von Journalisten und der Pressefreiheit in der Ukraine hat sich auf einem Treffen in Kiew mit einem Appell an die Regierung gewandt. Sie forderten die Behörden dazu auf, die Gewalt gegen Journalisten zu stoppen. Man habe eindeutige Beweise, dass Reporter direkt angegriffen worden seien. Zudem werde ihre Arbeit blockiert und zensiert. Die Journalistenvereinigung verlange die Aufklärung dieser Angriffe. Auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte solle sich nun einschalten.

China: Erste Provinz privatisiert Denkmalpflege

In der nordchinesischen Provinz Shanxi dürfen historische Baudenkmäler in Zukunft von Privatleuten restauriert werden.

Das berichtet die Tageszeitung "Global Times". Hintergrund sei Geldmangel. Die Provinz gelte als Wiege der chinesischen Geschichte. Über 28.000 historische Stätten gebe es in Shanxi, aber nur 5 Prozent davon seien jemals restauriert worden. Die privaten Investitionen könnten sich lohnen: Wer zum Beispiel ein Museum errichte, könne die daraus resultierenden Einnahmen behalten. Damit wälze der Staat eine wichtige Aufgabe auf die Privatwirtschaft ab, sagen Kritiker. Sie befürchten nun, dass Investoren historische Anlagen in Luxushotels verwandeln.

Venezuela: Staatschef Maduro droht CNN mit Abschaltung

Erst musste der kolumbianische Sender NTN24 weichen, nun legt sich der venezolanische Staatschef Nicolás Maduro mit dem US-Sender CNN an.

Sollte das Programm seine Berichterstattung nicht ändern, ließ Maduro mitteilen, dann droht die Abschaltung. Er warf den Medienmachern vor, ein 24-stündiges Kriegsprogramm zu verbreiten und nannte die Mitarbeiter "Faschisten, die ein Eingreifen der US-Armee provozieren wollten". Seit Tagen wird in Venezuela gegen die allgegenwärtigen Missstände demonstriert, dabei wurden bereits mehrere Menschen getötet.

Ungarn: Pläne für Weltkriegs-Denkmal auf Eis gelegt

Im Streit um ein Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkriegs hat die ungarische Regierung ihre Pläne vorerst auf Eis gelegt.

Wie die Regierung mitteilte, soll eine Entscheidung erst nach den Wahlen Anfang April erfolgen. Die Errichtung der Gedenkstätte war von der ungarischen jüdischen Gemeinde scharf kritisiert worden. Sie werfen der Regierung von Viktor Orban vor, die Rolle der eigenen Landsleute im Zweiten Weltkrieg herunterzuspielen. Außerdem seien sie in die Planungen nicht mit einbezogen worden.

Wirtschaftsprofessor: Mörder werden zu gewinnbringenden Ikonen

Ein Mord kann dich zur Marke machen.

Zu diesem Ergebnis kommt der schwedische Wirtschaftsprofessor Micael Dahlén im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung". Für sein Buch "Monster" hat er fünf Massenmörder interviewt, um den Kult um die Verbrecher zu ergründen. So könne etwa der japanische Kannibale Issei Sagawa seit 30 Jahren mit seiner Tat seinen Lebensunterhalt bestreiten, in dem er sich für Interviews bezahlen lasse. Auch um den Massenmörder Charles Manson habe sich mittlerweile eine ganze Industrie aufgebaut. Dahlén selbst wolle mit seinem Buch keinen Profit erzielen, sondern seine Einnahmen spenden.

James Patterson: Bestseller-Autor hält Versprechen und spendet

Der Schriftsteller James Patterson hält sein Versprechen - zur Freude der US-Buchhändler.

Wie die "Süddeutsche Zeitung" schreibt, hatte der Bestseller-Autor vergangenes Jahr angekündigt, eine Million US-Dollar an unabhängige Buchhändler zu spenden. Nun sei der erste Teil der Summe an Händler seiner Wahl verteilt worden. Patterson wolle damit vor allem lokale Geschäftsinhaber unterstützen. Der 67-Jährige ist einer der erfolgreichsten Autoren der USA. Er war der erste, der über zehn Millionen E-Books verkauft hat.

Oklahoma: Streit um Rückgabe von Pissaro-Gemälde

Es wird Zeit, dass das Gemälde nach Hause zurückkehrt.

So sieht es die Erbin Leone Meyer, die von der Universität Oklahoma die Rückgabe eines Pissarro-Gemäldes fordert. Das Bild "Schäferin bringt die Schafe heim" sei ursprünglich Teil der Sammlung ihres Vaters gewesen, dem jüdischstämmigen Pariser Geschäftsmann Raoul Meyer. Nach der Besetzung Frankreichs hätten die Nazis die Werke konfisziert. Die Universität bestreitet die Herkunft des Gemäldes nicht, allerdings sei es mittlerweile durch viele Hände gegangen. 1956 habe ein ebenfalls jüdischer Gallerie-Besitzer den Pissarro erworben und ihn später an das Museum vererbt. Nun soll ein Gericht entscheiden, wer rechtmäßiger Besitzer des impressionistischen Werkes ist.

Iran: Behörden schließen Zeitung

Seit Präsident Hassan Rohani im Iran an der Macht ist, hatten die Journalisten wieder etwas Ruhe - bis jetzt.

Wie die amtliche Nachrichtenagentur ISNA mitteilt, ist die Tageszeitung "Aseman" wegen Beleidigung des Islams geschlossen und ihr Chefredakteur festgenommen worden. Grund sei ein von dem Blatt veröffentlichtes Interview, in dem das "islamische Gesetz der Vergeltung" als unmenschlich bezeichnet werde.

Eva Wagner-Pasquier gibt Festspielleitung auf

Eva Wagner-Pasquier scheidet nach Medieninformationen ab 2015 aus der Leitung der Bayreuther Festspiele aus.

Der "Nordbayerische Kurier" berichtet, der Vertrag Wagner-Pasquiers werde nach Ende der ersten Amtszeit nicht verlängert. Die 68-Jährige selbst sagte der Zeitung, sie habe die Gesellschafter gebeten, sie ab September 2015 als Beraterin einzubinden. - Eva Wagner-Pasquier und Katharina Wagner leiten die Festspiele seit September 2008. Sie waren damals nach jahrelanger Diskussion vom Stiftungsrat der Richard-Wagner-Stiftung einstimmig in diese Funktion gewählt worden.

Körperwelten: Gunther von Hagens plant Museum in Berlin

Damit geht mein langgehegter Traum von einem Menschen-Museum in Berlin in Erfüllung.

So kommentiert Plastinator Gunther von Hagens seinen Plan, seine Ausstellung "Körperwelten" dauerhaft in der Hauptstadt zu präsentieren. Auf rund 1.200 Quadratemeter wolle er eine eigens konzipierte Ausstellung am Alexanderplatz zeigen. Von Hagens stellt in einem von ihm selbst entwickelten Verfahren Tier- und Menschenpräparate her.

Kurdische Sängerin will trotz Todesdrohungen weiter Videos im Irak drehen

Von den Drohungen islamistischer Gruppen will sie sich nicht abschrecken lassen.

Die kurdische Sängerin Helen Abdulla will weiterhin Videos im kurdisch geprägten Norden des Irak drehen. Das teilte ihre Managerin mit. Die Künstlerin habe Todesdrohungen erhalten, nachdem sie Anfang des Monats ihr erstes Musikvideo auf Youtube veröffentlichte. Darin ist unter anderem zu sehen, wie sie mit bewaffneten kurdischen Kämpferinnen tanzt. Die Familie der 25-Jährigen war Ende der 80er Jahre aus dem Irak geflohen und hatte sich in Finnland niedergelassen. Die Sängerin setzt sich für eine kurdische Unabhängigkeit ein.

Das Video können Sie hier ansehen.

Handarbeit: Künstler stickt Star-Wars-Saga auf Wandteppich

Der Künstler Aled Lewis scheint ein großer Science-Fiction-Fan zu sein. So ließe sich zumindest erklären, wie er auf die Idee gekommen ist, die Star-Wars-Saga auf einen 10 Meter langen Wandteppich zu sticken.

Wie der "Daily Telegraph" schreibt, musste der Brite sechs Monate lang sticken, um die Kurzfassung der sechsteiligen Serie fertigzustellen. Seine Arbeit sei eine Hommage an den Teppich von Bayeux, sagt Lewis. Dieser Teppich stammt aus dem Hochmittelalter und zeigt unter anderem den Machtkampf um den englischen Thron.

Medien: Argentinischer Fimregisseur Jorge Polaco gestorben

Der argentinische Filmregisseur Jorge Polaco ist tot.

Das berichtet die argentinische Nachrichtenagentur Télam unter Berufung auf seine Familie. Demnach starb Polaco nach langer Krankheit im Alter von 67 Jahren in Buenos Aires. - Einer seiner bekanntesten Filme ist "Kindergarten" von 1989 - auch deshalb, weil er wegen des Vorwurfs der Pornografie eine Kontroverse auslöste. In Argentinien war er mehr als 20 Jahre lang verboten. Polacos letzter Film, "Principe Azul" - "Blauer Prinz" - kam 2013 ins Kino.

Kulturnachrichten hören

Februar 2014
MO DI MI DO FR SA SO
27 28 29 30 31 1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 1 2

Fazit

Solidaritätslesung für HongkongJeder ist die Revolution
Die Künstlerin Alice Kahei Yu aus Hongkong sitzt hinter einem Blumenstrauß auf dem Pflaster, sie trägt eine Sonnenbrille und auf ihrem Pullover steht "Steht Hongkong bei" (Tomas Fitzel)

Die Proteste in Hongkong gegen den wachsenden Einfluss der chinesischen Regierung finden weltweite Aufmerksamkeit und Unterstützung. In Berlin organisierte die deutsche Sektion der Schriftstellervereinigung P.E.N. eine spontane Solidaritätslesung.Mehr

weitere Beiträge

Kompressor

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur