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Kulturnachrichten

Freitag, 7. Februar 2014

Hamburger Kunsthalle sichert sich Skulptur "Adam und Eva" von Max Beckmann

"Adam und Eva" ist die größte und für viele auch komplexeste Skulptur von Max Beckmann.

Jetzt geht das Werk aus dem Jahr 1936 dauerhaft in den Besitz der Hamburger Kunsthalle über. Direktor Hubertus Gaßner sprach von einer idealen Ergänzung für die Sammlung seines Hauses und bedankte sich bei allen finanziellen Unterstützern. Die Werke Beckmanns bilden einen der thematischen Schwerpunkte der Kunsthalle.

Hier zeigt die Kunsthalle ein Bild der Skulptur.

Deutscher Künstler darf Skulptur auf dem Londoner Trafalgar Square aufstellen

Einer der Sockel auf dem Londoner Trafalgar Square ist jedes Jahr für das Werk eines anderen zeitgenössischen Künstlers reserviert.

2015 wird das der deutsche Konzeptkünstler Hans Haacke sein. Das gab Oberbürgermeister Boris Johnson bekannt. Haacke plant, das Skelett eines Pferdes zu zeigen, an dem ein Display mit aktuellen Börsendaten angebracht ist. Der Künstler sagte, er hoffe, dass sich sein Pferd gut mit den anderen Pferde-Statuen auf dem Platz verstehen werde, denn es habe viel zu erzählen. Ebenfalls vorgestellt wurde die Skulptur für das Jahr 2016. Sie stammt von dem britischen Bildhauer David Shrigley und zeigt eine Hand mit einem insgesamt zehn Meter in die Luft ragenden Daumen. Zurzeit steht auf dem Sockel ein riesiger blauer Hahn, eine Plastik der deutschen Bildhauerin Katharina Fritsch.

Hier finden Sie Bilder der beiden ausgewählten Statuen.

Millionen für Papst-Museum: Klage gegen polnischen Kulturminister

Die Kläger sehen die Trennung von Kirche und Staat gefährdet.

In Polen haben die kirchenkritische Partei "Deine Bewegung" und der Chefredakteur der Zeitschrift "Liberté" gegen Kulturminister Bogdan Zdrojewksi geklagt. Der Politiker hatte dem Erzbistum Warschau umgerechnet 1,5 Millionen Euro bereitgestellt. Mit dem Geld soll ein Museum für Papst Johannes Paul den Zweiten und den langjährigen polnischen Primas Kardinal Stefan Wyszynski entstehen - und zwar im Nationalheiligtum "Tempel der göttlichen Vorsehung" in Warschau. Zdrojewski verteidigte seine Entscheidung: das Museum werde zwar zum Komplex des Tempels gehören, aber in einem separaten Teil untergebracht. Außerdem sei die Darstellung der beiden Kirchenführer ein Teil des nationalen Kulturerbes.

Umstrittenes türkisches Internet-Gesetz: Regierungskritiker fordern Veto des Staatspräsidenten

Der türkische Staatspräsident Abdullah Gül soll sein Veto gegen das umstrittene neue Internet-Gesetz einlegen.

Das fordern der türkische Journalistenverband TGC und die Organisation Reporter ohne Grenzen. Das Gesetz wurde am Mittwoch im Parlament verabschiedet; Gül hat jetzt zwei Wochen Zeit, es zu prüfen. Es gibt Regierungsbehörden das Recht, einzelne Internetseiten zu sperren und sieht eine zweijährige Vorratsdatenspeicherung vor. Regierungskritiker haben für morgen zu Protesten aufgerufen und rechnen mit mehreren zehntausend Teilnehmern.

Verstoß gegen chinesische Ein-Kind-Politik: Regisseur Zhang Yimou muss hohe Strafe zahlen

Der chinesische Filmemacher Zhang Yimou muss umgerechnet rund 900.000 Dollar Strafe zahlen.

Der Grund: Er hat gegen die Ein-Kind-Politik verstoßen. Wie das Staatsfernsehen CCTV berichtet, hat der Regisseur zugegeben, drei Kinder zu haben.

Die Volksrepublik hat die Ein-Kind-Politik Ende der 70er Jahre eingeführt, um das starke Bevölkerungswachstum einzudämmen. Vor kurzem wurde die strenge Regelung etwas gelockert: Paare, die selbst Einzelkinder sind, dürfen jetzt zwei Kinder bekommen. Zhan Yimou ist unter anderem bekannt für seinen Film "House of Flying Daggers" und wurde schon in Cannes und Berlin ausgezeichnet.

Neues Führungsduo für den Aufbau-Verlag

Der Aufbau-Verlag hat eine neue Spitze.

Wie der Berliner Verlag mitteilte, übernehmen ab sofort Gunnar Cynybulk und Reinhard Rohn die Leitung. Beide sind seit 15 Jahren im Verlag beschäftigt. Eigentümer Matthias Koch lobte Cynybulk und Rohn als erfahrene Lektoren und Programm-Macher, die die Fähigkeit hätten, Begeisterung für ihre Autoren zu wecken. Koch hatte 2008 den damals insolventen Verlag übernommen. Er will sich nach eigenen Angaben aus dem Tagesgeschäft zurückziehen.

Kartellamt erlaubt Springer-Verlag die Übernahme von N 24

Axel Springer darf den Fernsehsender N 24 übernehmen.

Das hat das Bundeskartellamt entschieden. Nach den Worten von Kartellamtspräsident Andreas Mundt ist die Übernahme unbedenklich. N 24 sei ein Spartensender, der nur über eine geringe Zuschauerreichweite und einen geringen Marktanteil auf dem Fernsehwerbemarkt verfüge. Nach Angaben des Springer-Verlags muss jetzt noch die Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich zustimmen.

Der Sender soll im Verlag zentraler Lieferant für Fernseh- und Videobilder werden. Die Redaktion soll gemeinsam mit der Redaktion der "Welt"-Blätter journalistische Inhalte produzieren.

Wissenschaftler kritisieren Medienberichte über steigende Krebszahlen

Anfang der Woche berichteten viele Medien über die angeblich steigende Gefahr, an Krebs zu erkranken.

Den Wissenschaftlern vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung waren viele dieser Meldungen zu undifferenziert. Sie haben die Prognose der Weltgesundheitsorganisation deshalb zur "Unstatistik des Monats" erklärt. Die WHO hatte mitgeteilt, dass die Zahl der Krebsfälle bis 2025 um 22 Millionen pro Jahr ansteigen könnte. Das hat allerdings nicht nur mit dem Krebs selbst, sondern auch mit der höheren Lebenserwartung der Menschen zu tun. Und genau diesen Zusammenhang hätten viele Meldungen ignoriert, sagen die Wissenschaftler aus Essen. Die Medien hätten ihrer Ansicht nach deutlicher machen müssen, dass die Wahrscheinlichkeit, an Krebs zu erkranken, dort besonders groß ist, wo Menschen sehr alt werden.

Stadt Köln will Alice Schwarzer abmahnen

Es droht neuer Ärger für Alice Schwarzer.

Die Publizistin muss mit einer Abmahnung der Stadt Köln rechnen. Eine Sprecherin sagte, Schwarzer habe einen Raum des "Frauenmediaturms" für Veranstaltungen vermietet, obwohl eine gewerbliche Nutzung nicht erlaubt sei. In dem Gebäude am Rheinufer sind ein wissenschaftliches Archiv und Redaktionsräume der Zeitschrift "Emma" untergebracht. Eine Sprecherin Schwarzers teilte mit, es sei nur einmal ein Raum für 100 Euro vermietet worden. Die Publizistin steht seit Tagen wegen ihrer kürzlich bekanntgewordenen Steuervergehen in der Kritik.

Gericht lehnt Koch-Mehrins Berufung gegen Entzug ihres Doktortitels ab

Die Entscheidung der Universität Heidelberg, Silvana Koch-Mehrin den Doktortitel abzuerkennen, war rechtens.

Das hat der baden-württembergische Verwaltungsgerichtshof in Mannheim entschieden und einen Antrag der FDP-Politikerin auf Berufung abgelehnt. Zuvor hatte bereits das Karlsruher Verwaltungsgericht die Entscheidung der Hochschule bestätigt - und an der Richtigkeit dieses Urteils besteht auch nach Ansicht der Mannheimer Richter kein Zweifel. Koch-Mehrin war der Titel entzogen worden, weil sie in ihrer Doktorarbeit teilweise mehrseitige Passagen aus anderen Texten übernommen hatte, ohne dies kenntlich zu machen.

Berlinale: Eröffnung mit "The Grand Budapest Hotel"

"Wes Anderson macht Filme, die nicht von dieser Welt sind."

Mit diesen Worten lobt Kritikerin Hannelore Heider im "Deutschlandradio Kultur" die Gesellschaftskomödie "The Grand Budapest Hotel". Der Eröffnungsfilm der Berlinale werfe einen farbenfrohen und phantasievollen Blick zurück. Allerdings fehlt Heider auf Dauer die Spannung im Film. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" beschreibt einen Kinofilm, der sich bewusst von der Gegenwart abwende und nach seinen eigenen Regeln spiele. Für den "Tagesspiegel" folgt das Werk der bewährten Tradition der Eröffnungsfilme, einer Mischung aus Prunk, Verspieltheit und einer Reihe bekannter Schauspieler. Deutschlandradio Kultur begleitete die Eröffnung der Berlinale gestern Abend mit einer Sondersendung live vom Potsdamer Platz.

Insgesamt werden bis zum 16. Februar mehr als 400 Filme gezeigt. 20 Filme konkurrieren um den Goldenen und die Silbernen Bären.

ARD-Intendant Marmor: ARD ist kein Quotenfernsehen

Trotz viel Arbeit und Kritik bleibt es für Lutz Marmor nach eigenen Angaben eine Ehre, ARD-Vorsitzender zu sein.

Ein Jahr nach seinem Amtsantritt sagte er der "Süddeutschen Zeitung", selbst die Diskussionen um den Rundfunkbeitrag hätten überraschend positive Erkenntnisse gebracht. Es gebe einige, die nicht wollten, dass der Beitrag um 73 Cent gesenkt werde, sondern die das Geld lieber ins Programm stecken wollten. Den Vorwurf, die ARD sei ein "Quotenfernsehsender" wies Marmor zurück. Wäre der Sender auf Quote aus, gebe es zum Beispiel nicht sechs politische Magazine und keine Europaberichterstattung, sagte Marmor.

Autor Prochasko: "Die da oben dürfen alles, und alle anderen dürfen nichts"

Er nennt das System Janukowitsch korrupt und ungerecht.

Der ukrainische Schriftsteller Jurko Prochasko sagte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", sein Land sei gefangen in einem System von Oligarchen, die sich bereicherten. Von der Europäischen Union forderte der Autor, der Ukraine bei nötigen Reformen zu helfen und Gewaltenteilung herzustellen. Außerdem dürften die Verbrechen der Regierung nicht ungestraft bleiben. Den Oppositionsführer Vitali Klitschko hält Prochasko als Präsidenten für ideal. Klitschko halte das Ukrainische zwar für wichtig, aber nicht für das Entscheidende.

Berlinale: Grütters ruft Künstler zu Kritik und Ungeduld auf

"Künstler sind der Stachel im Fleisch unserer oft schon bequem gewordenen Gesellschaft."

Das sagte die neue Kulturstaatsministerin Monika Grütters zum Auftakt der Berlinale. Zugleich rief sie Künstler zu Kritik und Ungeduld auf. Grütters betonte - Zitat - "Kunst darf und soll eine Zumutung sein." Die beiden deutschen Diktaturen hätten gelehrt, dass Kritik und Meinungsfreiheit Bedingung für die Demokratie seien. Deutschland brauche mutige Künstler, Produzenten und Förderer. Die Berlinale wurde gestern Abend mit der Weltpremiere der Tragikomödie "The Grand Budapest Hotel" von Wes Anderson eröffnet. Bis zum 16. Februar treten 20 Beiträge im Wettbewerb um den Goldenen und die Silbernen Bären an.

Syrien: Prominente fordern mehr Einsatz von Putin

"Geben Sie der Welt eine wahre Olympiaeröffnung: Öffnen Sie Syrien für humanitäre Hilfe."

Mit diesen Worten haben Prominente sich zu Beginn der Olympischen Spiele an Russlands Präsidenten Wladimir Putin gewandt. In ihren Aufruf fordern die 47 Unterzeichner mehr Einsatz für einen Frieden in Syrien. Russland solle Druck ausüben, damit die Bürgerkriegsparteien die Gewalt beendeten und Hilfsorganisationen passieren ließen. Putin habe gezeigt, dass er zu erfolgreichen Verhandlungen in der Lage sei und erheblichen Einfluss in Syrien habe. Zu den Unterzeichnern gehören unter anderen die Friedensnobelpreisträger Shirin Ebadi und Desmond Tutu, der Musiker Peter Gabriel und der Unternehmer Richard Branson.

Sotschi: Zur Eröffnung Proteste in Berlin geplant

Die Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Sotschi wird heute in Deutschland von Protesten begleitet.

Für den Vormittag hat die Gesellschaft für bedrohte Völker zu einer Mahnwache vor der russischen Botschaft in Berlin aufgerufen. Homosexuellen-Aktivisten und Politiker wollen dort außerdem mit einer Schweigeminute demonstrieren. Die Aktion ist Teil der weltweiten Kampagne "Gay Folks Movement" mit Demonstrationen vor russischen Botschaften und Konsulaten. Menschenrechtssituation in Russland und der Umgang mit Homosexuellen werden seit langem international kritisiert.

Jay Leno: Letzte Late-Night-Show nach 22 Jahren

"Ich mag keine Abschiede, NBC schon."

US-Fernsehlegende Jay Leno hat bei seiner letzten "Tonight Show" nach 22 Jahren dem Sender einen Seitenhieb verpasst. Der Moderator spielte damit darauf an, dass NBC im Jahr 2009 schon einmal versucht hatte, ihn durch einen Jüngeren zu ersetzen. Damals hielt sich Nachfolger Conan O´Brian allerdings nur wenige Monate. Leno war zum Ende seiner Sendung sichtlich gerührt. Wörtlich sagte er: "Ich bin der glücklichste Mensch der Welt. Ich durfte Präsidenten, Astronauten und Filmstars treffen - es war einfach unglaublich." Lenos Nachfolger wird der Komiker Jimmy Fallon.

Angola: Radiojournalist bei Recherche verhaftet

Er hat zu viele Fragen über Schreie von Gefangenen in einer Polizeistation gestellt.

In Angola ist ein Radiojournalist wegen Verleumdung und Beleidigung angeklagt worden. Die Oppositionspartei UNITA teilte mit, der Mitarbeiter des Senders Radio Despertar sei verhaftet worden, als er die Polizeistation in der Hauptstadt Luanda betreten wollte. Das "Komitee zum Schutz von Journalisten" forderte die sofortige Freilassung des Reporters. Es sei absurd, einen Journalisten dafür einzusperren, dass er der Polizei Fragen stellen wolle, erklärte die Organisation.

Italienische Physiker entdecken falsches Fernand-Léger-Bild

Die Wissenschaftler stritten lange darüber, ob das Bild von Fernand Léger echt ist oder nicht.

Nun hat das Italienische Institut für Kernphysik einen Beweis vorgelegt, dass es sich bei dem vermeintlichen Werk des französischen Malers definitiv um eine Fälschung handelt. In einem Teilchenbeschleuniger wurde der Anteil von Kohlenstoff-14 in der Leinwand des Bildes gemessen und mit anderen Werken des Künstlers verglichen. Die Forscher stellten dabei fest, dass das Gemälde aus der Serie "Contraste de Formes" mindestens vier Jahre nach dem Tod von Fernand Léger entstanden sein muss. Unter anderem durch Kernwaffentests in den 1960er Jahren ist der Anteil von Kohlenstoff 14 in der Atmosphäre gestiegen. - Das Bild gehört der Peggy-Guggenheim-Sammlung in Venedig, die es aufgrund der Zweifel an der Echtheit aber nie ausgestellt hat.

Pussy Riot-Mitglieder kritisieren Konzert mit Madonna in New York

Die russische Punkband Pussy Riot ist nicht begeistert vom Alleingang der beiden Mitglieder in New York.

Der gemeinsame Auftritt von Nadeschda Tolokonnikowa und Maria Aljochina mit Madonna und der Verkauf von Konzertkarten stünden im krassen Widerspruch zu den Prinzipien der Gruppe, schrieben sechs Bandmitgileider in einem Blog. Pussy Riot trete nur illegal und an ungewöhnlichen Orten auf und nehme nie Geld für die Performances. - Die beiden Frauen und eine dritte Bandkollegin waren nach einem Auftritt in einer Moskauer Kirche wegen Rowdytums zu zwei Jahren Lagerhaft verurteilt worden. Nach ihrer Freilassung kündigten sie an, sich fortan für die Situation von Gefangenen einzusetzen. Das Konzert in New York wurde von Amnesty International organisiert.

USA geben Polen im Krieg gestohlenes Bild zurück

Mehr als 70 Jahre dauerte die Odyssee eines von den Nationalsozialisten gestohlenen Bildes.

Erst jetzt wurde es von den USA an Polen zurückgegeben. US-Fahnder hatten das Gemälde in London aufgespürt, nachdem es in den USA zum Kauf angeboten worden war. Das Bild "St. Philip tauft einen Diener von Königin Kandake" hatte der deutsche Maler Johann Conrad Seekatz kurz vor seinem Tod 1768 gemalt. Gut ein Jahrhundert später kam es ins Polnische Nationalmuseum in Warschau, aus dem es im Zweiten Weltkrieg verschwand. 2006 war es in London unter einem anderen Namen für 24.000 Dollar versteigert worden. Die US-Agenten nahmen die Spur auf und machten das Kunstwerk schließlich ausfindig.

Dr. House: Lebensrettende Diagnose dank Fernsehserie

Fernsehserien können in der Realität Leben retten.

Ärzte in Marburg konnten einem Patienten nur deshalb helfen, weil sie sich an einen Fall in der Fernsehserie "Dr. House" erinnerten. Darüber berichten die Mediziner im Fachblatt "The Lancet". Vor eineinhalb Jahren kam ein Mann ins Marburger Zentrum für unerkannte Krankheiten. Seine Symptome: schwaches Herz, schlechtes Seh- und Hörvermögen und Fieberschübe. Außerdem hatte der Patient vor einiger Zeit ein Hüftgelenk bekommen. Die Ärzte verglichen dies mit einem Krankheitsfall in der Serie. Dort war die Erklärung für ähnliche Symptome eine Kobalt-Vergiftung. Auch in Marburg bestätigten Bluttests diesen Verdacht. Das Kobalt kam aus dem künstlichen Gelenk. Daraufhin wurde die Hüfte aus Metall durch eine Hüfte aus Keramik ersetzt.

Hier finden Sie den vollständigen Bericht .

Kambodscha: Goldurne mit Buddhas Asche wiedergefunden

Die Goldurne soll die sterblichen Überreste Buddhas enthalten.

Die wertvolle Reliquie wurde vor knapp zwei Monaten in Kambodscha gestohlen. Wie die Polizei mitteilte, tauchte sie jetzt in der südlichen Provinz Takeo wieder auf. Ein Mann wurde im Zusammenhang mit dem Diebstahl festgenommen. Die Urne war im Dezember aus einem Gebirgsschrein Nahe der Hauptstadt Phnom Penh verschwunden. Sri Lanka schenkte sie 1957 dem verstorbenen König Norodom Sihanouk zu Ehren des 2500. Jahrestags von Buddhas Geburt.

Gestohlene Stradivari wieder aufgetaucht

Die Stradivari ist wieder da.

Eine Woche, nachdem eine 300 Jahre alte Geige in Milwaukee im US-Bundesstaat Wisconsin gestohlen wurde, hat die Polizei sie wiedergefunden. Die sogenannte Lipinski-Stradivari lag in einem Koffer auf dem Speicher eines Wohnhauses in der Stadt. Bereits am Montag nahmen die Fahnder mehrere Verdächtige fest, von denen einer bereits als Kunstdieb aufgefallen war. Die Geige war dem Konzertmeister des Milwaukee Symphony Orchestra nach einem Konzert mit vorgehaltener Waffe abgenommen worden. Das Instrument wurde 1715 in der so genannten "goldene Periode" des berühmten Geigenbauers Antonio Stradivari hergestellt. Weltweit existieren noch etwa 700 seiner Instrumente.

Quito: Mehr als 4000 Jahre alte Siedlungen entdeckt

In Quito haben Archäologen die Überreste von 4200 Jahre alten Siedlungen entdeckt.

Die Nachrichtenagentur Andes berichtet, die Wissenschaftler seien im Nordwesten der Hauptstadt Ecuadors unter anderem auf Feuerstätten und Lehmmörtel gestoßen. Außerdem könne man die systematische Abholzung der Wildnis erkennen. Mit einer Radiokarbon-Datierung habe man das Alter der Siedlungen festgestellt. Die Gegend ist mit Lavagestein des Vulkans Pichincha bedeckt.

Paul-Walker-Film kommt posthum in Kinos

Einer der letzten Filme von Paul Walker, "Brick Mansions", kommt posthum in die Kinos.

Wie das amerikanische Magazin "Variety" berichtet, will das verantwortliche Studio einen Teil der Kinoeinnahmen an Walkers Benefizorganisation "Reach Out Worldwide" spenden. US-Kinostart für den Film von Produzent Luc Besson ist Ende April. Wenn er in Deutschland zu sehen ist, ist noch nicht bekannt. Der 40-jährige Schauspieler war Ende November bei einem Unfall in Kalifornien ums Leben gekommen.

Filmmuseum Potsdam: Wiedereröffnung nach Sanierung im Oktober

Die Filmschätze sind schon länger als geplant eingelagert.

Das Filmmuseum Potsdam soll nach Verzögerungen und Mehrkosten am 25. Oktober wieder eröffnen. Die Bauarbeiten würden bereits im Sommer abgeschlossen, damit die Exponate aufgebaut werden könnten, berichtet die Deutsche Presse-Agentur und beruft sich auf die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten. Sie ist Eigentümerin des Gebäudes, das früher ein königlicher Pferdestall war. In dem früheren Filmmuseum der DDR werden für rund 2,3 Millionen Euro unter anderem der Brandschutz verbessert und das Dach saniert.

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