Seit 18:30 Uhr Weltzeit

Montag, 19.08.2019
 
Seit 18:30 Uhr Weltzeit

Kulturnachrichten

Donnerstag, 27. Dezember 2018

Class Relotius äußert sich zu Umgang mit Spenden

Im "Spiegel"-Betrugsfall bestreitet der Journalist, Spenden veruntreut zu haben

Der ehemalige "Spiegel"-Reporter Claas Relotius hat bestritten, die von ihm gesammelten Spenden für sich persönlich verwendet zu haben. Die syrischen Kinder, für die die Leser der von ihm verfassten „Spiegel“-Reportage "Königskinder" Geld gaben, existierten nicht. Relotius habe nach diversen Zuschriften spendenbereiter Leser angeboten, die Spendengelder über sein privates Konto abzuwickeln, teilte seine Anwaltskanzlei mit. Zu keinem Zeitpunkt habe er jedoch beabsichtigt, die Spenden selbst zu vereinnahmen. Eine solche Verwendung sei auch nie erfolgt, so die Anwaltskanzlei. Tatsächlich habe Relotius den eingegangenen Spendenbetrag in Höhe von 7 000 Euro auf 9 000 Euro aufgestockt und im Oktober 2016 an die Diakonie Katastrophenhilfe überwiesen - für ein Projekt zur Unterstützung von kriegsflüchtigen Kindern im Irak. Die Diakonie bestätigte, 2016 das Geld von Relotius erhalten zu haben.

ZDF zeigt Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker

Erstmals dirigiert von Christian Thielemann

Das ZDF überträgt das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker live aus dem Goldenen Saal des Wiener Musikvereins. Zum Jahresauftakt spielen die Philharmoniker am Dienstag, den 1. Januar, ab 11.15 Uhr ein breites Programm aus dem Repertoire der Strauß-Dynastie, wie der Sender am Donnerstag in Mainz mitteilte. Erstmals steht Christian Thielemann, Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle und künstlerischer Leiter der Osterfestspiele Salzburg, bei dem Klassikereignis am Dirigentenpult. Schon am Sonntag (30. Dezember, 22.10 Uhr) zeigt das ZDF "Die Fledermaus" aus der Dresdner Semperoper. Bei der Aufführung von Johann Strauß' komischer Operette ist Startenor Jonas Kaufmann erstmals als Gabriel von Eisenstein zu hören. Am Pult der Staatskapelle Dresden steht Franz Welser-Möst. Präsentiert wird die "Fledermaus" von Schauspieler Sky du Mont und Kabarettistin Christine Schütze.

Maler Adam Lude Döring mit 93 Jahren gestorben

Seine Spezialität waren "Hundertfeldkompositionen"

Der Maler Adam Lude Döring ist an Heiligabend im Alter von 93 Jahren gestorben, wie seine Tochter am Donnerstag mitteilte. Dörings Spezialität waren Hundertfeldkompositionen, wie er sie selbst nannte: grafische Muster bestehend jeweils aus hundert Quadraten. Kunstkritiker bezeichneten Döring als "Artisten der linearen Figur". Er sei ein "Denkspieler mit dem Zeichenstift" und vereine in seinen Bildern Nachdenkliches und Ironisches.

Restauration von Fontane-Handschriften

Im kommenden Jahr sollen alle Manuskripte frei ins Internet gestellt werden

Das Stadtmuseum Berlin hat rund 7.000 Blatt aus 13 handschriftlichen Manuskripten des Schriftstellers Theodor Fontane restaurieren lassen. Dabei handelt es sich um Schriften aus der eigenen Sammlung, wie das Museum am Donnerstag mitteilte. Darunter sind der Kriegsbericht "Der Krieg gegen Frankreich", Fontanes Erstlingsroman "Vor dem Sturm", die autobiografischen Romane "Meine Kinderjahre" und "Von Zwanzig bis Dreißig", die Frauenromane "L'Adultera" und "Frau Jenny Treibel" sowie Teile der "Wanderungen durch die Mark Brandenburg". Die Kosten von 180.000 Euro wurden dem Museum zufolge aus Mitteln des Bundes, der Berliner Kulturverwaltung und aus Eigenmitteln bestritten. Bis zum 200. Geburtstag des Dichters im Jahr 2019 soll Fontanes gesamter im Stadtmuseum Berlin erhaltener handschriftlicher Nachlass wieder der Forschung zugänglich gemacht werden. Geplant ist, alle Manuskripte Fontanes im kommenden Jahr zu digitalisieren und frei ins Internet zu stellen.

"Dinner for one" erstmals im britischen Fernsehen

Der Sketch ist die weltweit am häufigsten wiederholte Fernsehsendung

Die Kultsendung "Dinner for one" ist an Silvester erstmals in Großbritannien zu sehen. Sky Arts werde die Hamburger Filmproduktion am 31. Dezember als Premiere auf der britischen Insel zeigen, kündigte der NDR am Donnerstag in Hamburg an. Der Sketch zum 90. Geburtstag von "Miss Sophie" ist die weltweit am häufigsten wiederholte Fernsehsendung. "Dinner for One" hatte am 8. März 1963 in der Live-Sendung "Guten Abend, Peter Frankenfeld" Fernsehpremiere. Einige Wochen später zeichnete der NDR die Szene mit May Warden als Miss Sophie und Freddie Frinton als Butler James in Hamburg-Lokstedt auf.

Musiksender VIVA wird an Silvester abgeschaltet

VIVA hat am 1. Dezember 1993 den Betrieb aufgenommen

Nach mehr als einem Vierteljahrhundert auf Sendung schlägt an Silvester die letzte Stunde des Musiksenders VIVA. Der einst als deutscher Gegenentwurf zu MTV gegründete Kanal wird endgültig eingestellt und seine letzte Sekunde im deutschen Fernsehen steht fest. "VIVA sendet am 31. Dezember bis 13:59:59", teilte eine Sprecherin des Trägers Viacom der Deutschen Presse-Agentur mit. Danach ist Schluss. In der Sendung "VIVA Forever- Die Show" sollen ab 12 Uhr noch einmal Videos und große Momente aus der VIVA-Historie zu sehen sein. VIVA hat am 1. Dezember 1993 den Betrieb aufgenommen und zeitweise große Erfolge gefeiert. Moderatoren wie Stefan Raab, Charlotte Roche, Sarah Kuttner, Oliver Pocher, Matthias Opdenhövel und Heike Makatsch begannen ihre Karrieren auf dem Sender.

WDR würdigt Kölner Komponisten Jacques Offenbach

Ein Jahr lang wird an den Erfinder der Operette erinnert

Den 200. Geburtstag des in Köln geborenen Komponisten Jacques Offenbach im nächsten Jahr begehen der WDR, die Stadt Köln und die Kölner Offenbach-Gesellschaft mit zahlreichen Veranstaltungen. Der Westdeutsche Rundfunk werde mit seinem Kulturprogramm WDR 3 im Offenbach-Jahr die Rolle des "European Media Host" übernehmen, sagte der WDR-3-Programmchef Karl Karst am Donnerstag in Köln. Auf dem Programm stehen neben Projekten und Produktionen auch Übertragungen von Konzerten und Opern sowie Podiumsdiskussionen. Der WDR berichtet für Medienpartner im In- und Ausland darüber. Offenbach wurde am 20. Juni 1819 in der Domstadt geboren.

ZDF-Intendant für höheren Rundfunkbeitrag

Mehrere Länder wollen den Beitrag an die Entwicklung der Inflationsrate koppeln

ZDF-Intendant Thomas Bellut hält eine moderate Erhöhung des Rundfunkbeitrags für notwendig. "Ohne eine Beitragsanpassung ist das Qualitätsniveau auf keinen Fall zu halten", sagte Bellut im Interview der Deutschen Presse-Agentur. Der Rundfunkbeitrag von 17,50 Euro pro Haushalt und Monat ist bis 2020 festgelegt. Tatsächlich sind es nach Ansicht des Intendanten mehr: "Weil wir aber aktuell die Rücklage einsetzen dürfen, die nach der Umstellung auf den Rundfunkbeitrag entstanden war, beträgt der Beitrag nach unserer Berechnung real bereits 18,35 Euro", sagte Bellut. Mehrere Länder wollen den Beitrag künftig an die Entwicklung der Inflationsrate koppeln. Bellut sagte, ob es künftig ein entsprechendes Index-Modell geben werde, sei eine Entscheidung der Länder. "Wir sind offen und gesprächsbereit."

Städtische Dauerausstellungen: Eintritt frei in Dortmund

Das Essener Folkwang Museum macht es seit Juni 2015 vor

Ab dem 1. Januar verlangen die städtischen Museen in Dortmund keinen Eintritt mehr für ihre Dauerausstellungen. Ohne zu bezahlen kommen Besucher in das Museum Ostwall, das Museum für Kunst und Kulturgeschichte, das Brauerei-Museum, das Hoesch-Museum, das Westfälische Schulmuseum, das Kindermuseum Adlerturm und nach der Wiedereröffnung auch in das Naturkundemuseum, das derzeit saniert wird. Alle Häuser hatten 2017 zusammengenommen mehr als 110 000 Besucher in Dauer- und Wechselausstellungen. Im Essener Folkwang Museum zahlen Besucher seit Juni 2015 nichts für die Dauerausstellung mit berühmten Gemälden von van Gogh, Renoir und Gauguin. Mehr als doppelt so viele Besucher als zuvor kämen jährlich, teilte das Museum mit. Die entgangenen Einnahmen gleicht die Krupp-Stiftung fünf Jahre lang aus.

Karikaturist Haderer bekommt "Göttinger Elch" 2019

"Seit mehr als 30 Jahren Chronist unserer Geschichte"

Der diesjährige Satirepreis "Göttinger Elch" geht an Gerhard Haderer. Der Karikaturist sei "einer der ganz Großen der satirischen Kunst", erklärte die Preisjury. Der Elchpreis wird für ein satirisches Lebenswerk vergeben und ist mit 3.333 Euro und einer silbernen Elchbrosche dotiert. Zudem richtet die Stadt Göttingen eine Ausstellung mit Werken des Preisträgers aus. "Seit mehr als 30 Jahren ist er der Chronist unserer Geschichte mit all ihren Widrigkeiten und Skandalen." Haderers Cartoons erscheinen unter anderem in den Zeitschriften "Titanic", "Geo", "Wiener" und "Trend". Von 1991 bis 2016 waren sie auch in seiner wöchentlichen Kolumne "Haderers Wochenschau" im "Stern" zu sehen. Die Preisverleihung erfolgt am 3. Februar im Deutschen Theater Göttingen.

Kunsthistorikerin Schwester Wendy Beckett gestorben

Ruhm erlangte sie vor allem in den 90er-Jahren für ihre BBC-Dokumenationen

Als Kunsthistorikerin erlangte Ordensschwester Wendy Beckett in späten Jahren ungeahnte TV-Prominenz - nun ist sie im Alter von 88 Jahren gestorben. Wie das Karmeliterinnenkloster in Quidenham in der Grafschaft Norfolk mitteilte, verschied sie dort am Mittwochnachmittag. Für die britische Rundfunkanstalt BBC führte Beckett in den 90er-Jahren durch etliche gefeierte TV-Dokumentationen über Kunstgeschichte. "Sister Wendy's Odysey" oder "Sister Wendy's Grand Tour" lauteten etwa die Titel der Sendungen. Beckett wurde in Südafrika geboren, in Schottland wuchs sie auf. Im Alter von 16 Jahren trat sie einem katholischen Kloster bei, in den 80er-Jahren studierte sie bildende Kunst. Sie lehrte unter anderem im südafrikanischen Kapstadt und im englischen Liverpool.

Landesstiftung soll Kleist-Museum bekannter machen

Ziel ist eine tiefgründigere Forschung zum Erbe des Dichters

Die Umwandlung des Frankfurter Kleist-Museums in eine Landesstiftung Anfang 2019 soll die überregionale Wahrnehmung von Brandenburgs größter Literaturgedenkstätte erhöhen. "Die dann solide Finanzierung ermöglicht uns eine tiefgründigere Forschung zum Erbe des Dichters, den Ankauf von Exponaten sowie eine intensivere Museumspädagogik", sagte Hannah Lotte Lund, Direktorin des Kleist-Museums. Demnach wird das Land Brandenburg seine Zuwendungen auf rund 500 000 Euro verdoppeln. Mehrere Hunderttausend Euro werde zudem der Bund beisteuern, 80 000 Euro die Stadt Frankfurt. Das Frankfurter Kleist-Museum sammelt, erschließt und erforscht Leben und Werk des 1777 in der Stadt geborenen Dichters und ist das einzige seiner Art weltweit. Jährlich zählt es etwa 20 000 Besucher.

Nach Kritik an Erdogan: Strafen gegen türkische Sender

Sendeverbote und Geldstrafen

Nach Kritik an Präsident Erdogan hat die türkische Rundfunkbehörde zwei Fernsehsender mit Strafen belegt. Das Nachrichtenprogramm des prominenten Moderators Fatih Portakal auf dem Sender Fox TV wird für drei Sendungen gesperrt. Ein Programm des oppositionellen Senders Halk TV darf fünf Mal nicht ausgestrahlt werden, ein weiteres Programm des Senders wird für drei Sendungen gesperrt. Außerdem müssen die Sender Geldstrafen zahlen. Das berichtet die Zeitung "Hürriyet" unter Berufung auf die Behörde. Der FOX-TV-Moderator hatte in seiner Sendung gefragt, ob sich wegen des politischen Drucks überhaupt jemand auf die Straße trauen würde, um friedlich gegen die steigenden Gaspreise zu protestieren. Der Sender Halk TV wurde unter anderem wegen kritischer Äußerungen der Schauspieler Metin Akpinar und Müjdat Gezen bestraft.

Bavaria will wieder Kinofilme produzieren

Geschäftsführer kündigt ein bis zwei Streifen pro Jahr an

Die Bavaria Film will sich künftig wieder stärker auf eigene Kinofilme konzentrieren. "Mittelfristig streben wir jährlich ein bis zwei Kinoeigenproduktionen an", sagte Bavaria-Geschäftsführer Achim Rohnke der dpa. Das Kinogeschäft habe zuletzt weniger Gewicht gehabt. In der jüngeren Vergangenheit hatte sich die Bavaria, die für Kino-Erfolge wie "Das Boot" verantwortlich ist, auf das Fernsehen konzentriert, beispielsweise auf den ARD-Dauerbrenner "Sturm der Liebe", der in den Studios in Grünwald bei München gedreht wird. Die Filmstudios feiern 2019 runden Geburtstag: sie wurden am 1. Januar 1919 gegründet.

Noch fehlen 18 Millionen Euro für das Berliner Schloss

Förderverein sammelt für historische Fassaden der einstigen Hohenzollern-Residenz

Für den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses fehlen ein Jahr vor der Eröffnung noch 18 Millionen Euro Spenden. Der Vorsitzende des Fördervereins, Wilhelm von Boddien, zeigte sich jedoch zuversichtlich, den Rest der insgesamt 105 Millionen Euro noch aufzubringen. "Ich bin ziemlich sicher, dass wir das schaffen", sagte er. Der Förderverein will deshalb auch nach dem Abbau des Baustellen-Infocenters, der sogenannten Humboldt-Box, weiter um Geldgeber werben. Der Förderverein hat 105 Millionen Euro an Spenden zugesagt, um die historischen Fassaden der einstigen Hohenzollern-Residenz rekonstruieren zu können. Den Löwenanteil der Baukosten von fast 600 Millionen Euro zahlt der Bund. Unter dem Namen Humboldt-Forum soll im Schloss von Ende 2019 an ein Kultur- und Museumszentrum öffnen.

"Moschee-Steuer" für Muslime gefordert

Seyran Ates schlägt Zahlung analog zur Kirchensteuer vor

Die Berliner Anwältin und Moschee-Gründerin Seyran Ates hat sich für eine "Moschee-Steuer" für Muslime ähnlich der Kirchensteuer ausgesprochen. "Alles, was die Gemeinden brauchen, kann in Zukunft von den Mitgliedern selbst aufgebracht werden", sagte Ates der "Welt". Ates ist Initiatorin der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee im Berliner Stadtteil Moabit, die für einen liberalen Islam steht und für eine geschlechtergerechte Auslegung des Koran eintritt. Viele muslimische Verbände und Gemeinden in Deutschland werden aus den arabischen Golfmonarchien oder aus der Türkei finanziert. Sie sehen sich deshalb zunehmend dem Vorwurf ausgesetzt, sie vermittelten politisch fragwürdige Werte und beförderten die Entstehung von Parallelgesellschaften.

Selbstverbrennung von Journalist: Proteste in Tunesien 

Abdel Razaq Zorgi zündete sich aus Protest gegen hohe Arbeitslosigkeit selbst an

Die Selbstverbrennung eines Journalisten in Tunesien hat in dem nordafrikanischen Land Ausschreitungen ausgelöst. Nach der Beerdigung des 32-Jährigen errichteten dutzende Demonstranten in Kasserine im Westen des Landes eine Barrikade aus brennenden Autoreifen und blockierten die Hauptverkehrsstraße. Die Polizei setzte Tränengas ein. Die Proteste hatten kurz nach der Beerdigung des 32-jährigen Abdel Razaq Zorgi begonnen. Der Journalist aus Kasserine war seinen Verletzungen erlegen, nachdem er sich aus Protest gegen die hohe Arbeitslosigkeit und die allgemeine Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage in der Region Kasserine selbst angezündet hatte.

Kevin Spacey muss sich vor Gericht verantworten

US-Schauspieler werden sexuelle Übergriffe vorgeworfen

Der frühere "House of Cards"-Star Kevin Spacey muss sich vor Gericht verantworten. Wie die Staatsanwaltschaft im US-Bundesstaat Massachusetts mitteilte, soll Spacey am 7. Januar dem Haftrichter vorgeführt werden. Im Juli 2016 soll sich der 59-Jährige in einem Restaurant eines unsittlichen Übergriffes und der Körperverletzung schuldig gemacht haben, hieß es. Erst am Montag hatte Spacey sein langes Schweigen gebrochen und auf Twitter und YouTube ein dreiminütiges Video veröffentlich. Darin stellt er seine TV-Figur, den skrupellosen Politiker Frank Underwood, dar, der offenbar auf Vorwürfe gegen sich reagiert. "Ihr würdet doch nicht ohne Beweise das Schlimmste glauben und ohne Fakten vorschnell urteilen, oder?", sagt Spacey in die Kamera. Er werde bestimmt nicht den Preis für Dinge zahlen, die er nicht getan habe. Im Herbst 2017 waren zahlreiche Vorwürfe gegen ihn vorgebracht worden. Unter anderem hatte der Schauspieler Anthony Rapp gesagt, in den 80er-Jahren als damals 14-Jähriger von Spacey belästigt worden zu sein. Dieser entschuldigte sich, gab aber an, sich nicht erinnern zu können. Der Streaming-Dienst Netflix beendete im Zuge der Enthüllungen die Zusammenarbeit mit dem Oscar-Preisträger. In der Serie "House of Cards" starb die Figur Frank Underwood den Filmtod. Spaceys Karriere liegt seitdem brach.

Kulturnachrichten hören

Dezember 2018
MO DI MI DO FR SA SO
26 27 28 29 30 1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
31 1 2 3 4 5 6

Fazit

weitere Beiträge

Kompressor

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur