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Kulturnachrichten

Dienstag, 4. Dezember 2018

Einsteins "Gottes-Brief" in New York versteigert

Auktion wurde mit 2,9 Millionen Dollar beendet

Ein handgeschriebener Brief des Physikers Albert Einstein (1879-1955) ist in New York für 2,9 Millionen Dollar (rund 2,6 Millionen Euro) versteigert worden. Zwei anonyme Telefonbieter hätten sich bei der Auktion in New York einen rund vierminütigen Wettstreit geliefert, teilte das Auktionshaus Christie's mit. Wer den sogenannten Gottes-Brief ersteigerte, wurde zunächst nicht bekannt. Christie's hatte das Dokument vorab auf bis zu 1,5 Millionen Dollar geschätzt. Der zwei Seiten lange Brief aus dem Jahr 1954 ist an den Philosophen Eric Gutkind adressiert. Einstein beschreibt darin seine Gedanken über Religion, seine jüdische Identität und seine Suche nach dem Sinn des Lebens.

Niedersachsens Literaturpreis für Christoph Ransmayr

Debütpreis für Lisa Kreißler

Der österreichische Schriftsteller Christoph Ransmayr (64) hat in Hannover den mit 20.000 Euro dotierten Nicolas-Born-Preis des Landes Niedersachsen erhalten. Die Auszeichnung wurde von Kulturminister Björn Thümler im Literaturhaus übergeben. Die Jury lobte besonders Ransmayrs jüngste Werke "Alltag eines ängstlichen Mannes" (2012) und "Cox oder der Lauf der Zeit" (2016). Mit beiden Büchern überwinde Ransmayr, "die Grenzen von Raum und Zeit, indem er die Welt aus beinahe unendlich vielen Perspektiven erfasst und sie aus der Vergangenheit in die Zukunft fortschreibt", hieß es. In seinen Büchern sei es der scharfe Blick für das Allgemeine im Besonderen, für das poetische Potenzial einer Situation, eines Ortes, eines historischen oder politischen Ereignisses, was Ransmayr auszeichne, so die Jury. Der Nicolas-Born-Preis ehrt Literaten, die gesellschaftlich relevante und kritische Themen ins Zentrum ihres Schreibens stellen. Den mit 10.000 Euro verbundene Nicolas-Born-Debütpreis erhielt die Schriftstellerin Lisa Kreißler (35).

Cindy Sherman erhält Max-Beckmann-Preis

US-Künstlerin ist Schlüsselfigur der konzeptuellen Fotografie

Die amerikanische Künstlerin und Fotografin Cindy Sherman ist die nächste Preisträgerin des mit 50 000 Euro dotierten Frankfurter Max Beckmann-Preises. Das habe das zehnköpfige Kuratorium entschieden, teilte eine Sprecherin der Stadt mit. Sherman, die als Schlüsselfigur der konzeptuellen Fotografie gilt, gehöre mit ihrer schillernden, gebrochenen Bildsprache "längst zum kulturellen Gedächtnis des frühen 21. Jahrhunderts", sagte die Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig. Mit dem seit 1978 alle drei Jahre vergebenen Beckmannn-Preis ehrt die Stadt Frankfurt hervorragende Leistungen in den Bereichen Malerei, Grafik, Bildhauerei und Architektur. Der Preis wird am 12. Februar, dem Geburtstag von Max Beckmann vergeben.

Künstler Jürgen Schieferdecker gestorben

Er lehrte an der TU Dresden

Der Dresdner Künstler Jürgen Schieferdecker ist tot. Er starb im Alter von 81 Jahren, wie der Künstlerbund am mitteilte. Der Architekt und Grafiker, der auch als Maler und Objektkünstler tätig war, gehörte zu den Mitbegründern des Vereins. Schieferdecker, 1937 in Meerane geboren, schuf seit 1959 Gemälde, Druckgrafik, Objekte, Installationen und Metallplastiken. Sein Werk ist auch international beachtet und in Museen vertreten. In der DDR von Repressionen behindert und von der Stasi überwacht, lehrte der studierte Architekt nach 1990 an der TU Dresden als Professor und gehörte dem Kultursenat des Freistaates an. Im März würdigte die Stadt Dresden sein Wirken und Schaffen mit ihrem Kunstpreis. Schieferdecker habe sich zeitlebens gesellschaftlich eingemischt und Missstände thematisiert, sein Name, in der Linie von Dix, Griebel und Grundig stehend, präge die Dresdner Kunst wie kaum ein anderer, hatte die Jury damals ihre Wahl begründet.

Aktionskünstler muss Reinigung von Jodl-Grab bezahlen

Wolfram Kastner hatte Kriegsverbrecher-Grab mit Farbe beschmiert

Der Künstler Wolfram Kastner muss rund 4000 Euro für die Reinigung des umstrittenen Grabs der Familie Jodl auf der Fraueninsel im Chiemsee tragen. Das entschied das Landgericht München. Kastner hatte das Grab mit roter Farbe als Symbol für Blut beschmiert. Er sah darin Kunst aus Protest gegen das dort angebrachte Gedenken für den ehemaligen Wehrmachtsoffizier Alfred Jodl, der nach dem Zweiten Weltkrieg als NS-Kriegsverbrecher hingerichtet worden war. Verwandte Jodls hatten Kastner verklagt. Um das Grab gibt es seit Jahren Streit. Alfred Jodl selbst liegt dort nicht begraben, nur andere Familienangehörige. Zu finden sind dort seine Lebens- und Sterbedaten, die Darstellung des Eisernen Kreuzes sowie sein Militärrang eines Generalobersts - aus Kastners Sicht ein illegales Ehrenmal.

Heftiger Streit um Online-Pranger

Befürworter und Gegner beziehen Position in sozialen Netzwerken

Die umstrittene "Fahndung" nach mutmaßlich Beteiligten an den rechten Ausschreitungen Ende August in Chemnitz hat laut Aktivisten des "Zentrums für politische Schönhei" bereits Tausende Hinweise erbracht. Die Künstler- und Aktivistengruppe hatte unter www.soko-chemnitz.de eine Internetseite freigeschaltet, auf der Fotos von mutmaßlichen Teilnehmern der rechten Demonstrationen sowie der Ausschreitungen in Chemnitz zu sehen sind. Die Künstlergruppe musste inzwischen eine Unterlassungserklärung des Jüdischen Forums unterschreiben, wegen unrechtmäßiger Nutzung von Bildmaterial des Forums. Als am Montag das "Recherchebüro Ost" in Chemnitz eröffnet wurde, versammelten sich empörte Menschen vor dem Laden, auch die Polizei griff ein.
Unterdessen liefern sich Befürworter und Gegner der Aktion in den sozialen Netzwerken einen heftigen Schlagabtausch. Auch der sächsische Innenminister und der Deutsche Kulturrat kritisierten die "Soko Chemnitz".

Anja Kampmann erhält den Mara-Cassens-Preis 2018

Höchstdotierter Preis für Debütromane

Für ihren Debütroman "Wie hoch die Wasser steigen" erhält die Autorin Anja Kampmann den Mara-Cassens-Preis 2018. Der Roman beschreibe in überraschender Weise und in dichter, poetischer Sprache die Rückkehr aus der Fremde und den Versuch, aus einer bodenlosen Arbeitswelt ins eigene Leben zurückzufinden, heißt es in der Begründung der Jury. Das Buch erzählt von dem Ölbohrarbeiter Waclaw. Nachdem sein Freund in einer stürmischen Nacht verschwunden ist, kehrt er zurück ins Ruhrgebiet, wo er als Kind polnischer Gastarbeiter aufwuchs. Kampmann, 1983 in Hamburg geboren, studierte an der Universität Hamburg und am Literaturinstitut in Leipzig. Sie lebt in Leipzig. Der Preis ist mit 15.000 Preis der am höchsten dotierte für einen Debütroman und wird am 15. Januar im Literaturhaus Hamburg verliehen.

Ronan Farrow bekommt Deutschen Reporterpreis

Sonderpreis für Investigation für #MeToo-Recherche

Mit dem Deutschen Reporterpreis wurde der US-Amerikaner Ronan Farrow ausgezeichnet. Er erhielt den Sonderpreis für Investigationen für seine Enthüllungen im Fall Harvei Weinstein im Magazin New Yorker. Der Deutsche Reporterpreis wurde zum zehnten Mal in Berlin verliehen. Eine 39-köpfige Jury debattierte über 142 nominierte Beiträge, ehe die Journalistinnen und Journalisten vor rund 400 Gästen ausgezeichnet wurden. Die beste Reportage 2018 schrieb Claas Relotius (Spiegel). Verena Hasel wurde für die beste Lokalreportage ausgezeichnet (Tagesspiegel). Der Reporterpreis wurde in insgesamt 14 Kategorien verliehen.

Russland trauert um Schriftsteller Andrej Bitow

Mitberünder des russischen PEN-Zentrums wurde 82 Jahre alt

Der renommierte Schriftsteller und Mitbegründer des russischen PEN-Zentrums, Andrej Bitow, ist tot. Der Autor von Romanen wie "Das Puschkinhaus" und "Der Symmetrielehrer" starb mit 81 Jahren in Moskau. "Bitow ist schon zu Lebzeiten ein Klassiker gewesen", schrieb das russische PEN-Zentrum in einer Würdigung. Mehrere seiner Bücher sind ins Deutsche übersetzt worden. 1989 erhielt er den Puschkin-Preis der Alfred-Töpfer-Stiftung. Kulturminister Wladimir Medinski sagte: "Er war ein großes Talent und ein eindrucksvoller Mensch, absolut leidenschaftlich und nie mit der Staatsmacht einverstanden." Bitow führte den russischen Ableger des PEN-Clubs, einer Menschenrechtsorganisation für Literaten, seit 1991 als Präsident. Als einer von wenigen russischen Künstlern lehnte er die Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim 2014 offen ab.

Journalist im Nordwesten Pakistans getötet

Attacken auf Medienvetreter sind häufig

Bewaffnete Angreifer haben im Nordwesten Pakistans einen TV-Journalisten erschossen. Dessen Kameramann sei bei der Attacke in Peshawar verletzt worden, teilte Bezirkspolizeichef Qazi Jamil-ur-Rehman mit. Für die Bluttat an dem Lokaljournalisten Noor-ul-Hassan übernahm zunächst niemand die Verantwortung, die Polizei ermittelt daher noch zum Motiv. Hassan war bei einem regionalen TV-Sender beschäftigt und nicht dafür bekannt, Feinde zu haben. Peshawar ist die Hauptstadt der an Afghanistan grenzenden Provinz Khyber Pakhtunkhwa. Attacken auf Journalisten sind in Pakistan keine Seltenheit. In einigen Fällen werden Angreifer nie ausfindig gemacht.

Medienbericht: wenig Geld für Künstliche Intelligenz

142 Millionen will der Bund 2019 für KI ausgeben

Die Bundesregierung gibt einem Zeitungsbericht zufolge bislang nur wenig für die Förderung der Künstlichen Intelligenz (KI) aus. Insgesamt habe die Bundesregierung lediglich 142 Millionen Euro im Haushalt 2019 für die Förderung von KI-Projekten eingeplant, berichtete das "Handelsblatt" unter Berufung auf ein Schreiben von Michael Meister, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesforschungsministerium. Insgesamt sieht der Bundeshaushalt Ausgaben von 356 Milliarden Euro vor. Die Bundesregierung hat die Künstliche Intelligenz zum Themenschwerpunkt ihres Digitalgipfels gemacht, an dem auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) teilnimmt. In der KI-Strategie der Bundesregierung, die auf dem IT-Gipfel vorgestellt werden soll, wird eine Investition des Bundes von drei Milliarden Euro bis 2025 für KI zugesagt. Das Geld soll vor allem in die Forschung fließen.

Geoff Murphy mit 80 Jahren gestorben

Neuseeländischer Filmregisseur drehte auch Herr der Ringe

Der neuseeländische Filmregisseur und Drehbuchschreiber Geoff Murphy ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Dies teilte der Verband der neuseeländischen Filmindustrie mit. Der frühere Lehrer hatte unter anderem als zweiter Regisseur an der Trilogie "Herr der Ringe" von Peter Jackson mitgearbeitet, die zu großen Teilen in Neuseeland entstand. Murphy, der aus der Theaterszene kam, hatte sich mit Filmen Anfang der 1980er Jahre über seine Heimat hinaus einen Namen gemacht. Das Roadmovie "Mach's gut, Pork Pie" - eine Reise im gelben Mini Cooper durch Neuseeland - hat in dem Pazifikstaat heute Kultstatus. Danach folgten der Maori-Western "Utu" über Neuseelands Ureinwohner und der Science-Fiction-Film "Quiet Earth - Das letzte Experiment".

Drake ist wieder meistgestreamter Künstler 2018

Rapper dominiert Spotify

Rapper Drake ist bei Spotify der am meisten gestreamte Künstler weltweit. Auf den Kanadier folgen die US-Musiker Post Malone und XXXTentacion, wie der Streaming-Marktführer mitteilte. Der am häufigsten gestreamte Song des Jahres ist "God's Plan" von Drake mit 1,1 Milliarden Abrufen. Auch bei den Alben lag der 32-Jährige mit seinem Werk "Scorpion" vorn. Drake war bereits 2015 und 2016 der populärste Künstler bei dem Musikstreamingdienst. Im vergangenen Jahr landete Ed Sheeran weltweit auf Platz eins. Auf dem deutschen Markt konnte sich der Österreicher RAF Camora als erfolgreichster Künstler durchsetzen. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die deutschen Rapper Capital Bra und Bonez MC. Das meistgestreamte Lied hierzulande ist in diesem Jahr "In my Mind" von Dynoro & Gigi D'Agostino. Bei den Alben stand Capital Bra mit "Berlin lebt" an der Spitze.

Wolgsburgs Tanzfestival Movimentos geht doch weiter

VW baut neue Halle

Trotz des Umbaus des alten VW-Kraftwerks wird es 2019 eine neue Ausgabe des Kulturfestivals Movimentos in Wolfsburg geben. Wie die Autostadt GmbH mitteilte, errichtet Volkswagen bis zum Sommer eine neue Veranstaltungshalle mit bis zu 1400 Sitzplätzen. Die Investition liege im zweistelligen Millionenbereich, sagte ein Sprecher der Autostadt. Mehr als zehn Jahre lang hatten sich stets im Frühjahr renommierte Tanzgruppen aus aller Welt in Wolfsburg getroffen, von 2019 an wird das Festival später im Jahr stattfinden. 2015 waren infolge des Dieselskandals bei Volkswagen 20 Prozent des ursprünglich geplanten Movimentos-Budgets eingespart worden. In diesem Frühjahr hatte die bislang letzte Movimentos-Ausgabe im alten Kraftwerk stattgefunden.

Athen besteht auf Rückgabe des Parthenon-Fries

Seit 1816 ist er im Besitz des British Museum

Im jahrzehntelangen Streit um die Parthenon-Friesteile beharrt Athen auf der Rückgabe der wertvollen Skulpturen aus London. Das neue Museum unterhalb des Hügels der Akropolis sei "absolut ausreichend", um die fehlenden Friesteile unterzubringen, sagte der griechische Staatspräsident Prokopis Pavlopoulos nach einem Besuch des Museums im griechischen Fernsehen. "Ich habe das Gefühl, dass unser Ziel international immer mehr Unterstützung bekommt", fügte er hinzu. Die antiken Marmorelemente sind seit 1816 im Besitz des British Museum. Seit 1982 fordert Griechenland sie zurück, die Briten verweigern dies bislang.

Alle Werke Vermeers in einem virtuellen Museum

18 Museen und Privatsammlungen ermöglichen digitale Ausstellung

Von der "Dienstmagd mit dem Milchkrug" bis zum "Mädchen mit dem Perlenohrring" - alle 36 erhaltenen Gemälde von Johannes Vermeer (1632-1675) können jetzt in einem digitalen Museum weltweit und kostenlos betrachtet werden. Der virtuelle Rundgang zu den Werken des niederländischen Meisters wurde durch die Zusammenarbeit von 18 Museen und Privatsammlungen in sieben Ländern mit der Webanwendung Google Arts & Culture ermöglicht.

Banksy verlost Miniatur-Flüchtlingsboot im Internet

Gewinner muss das Gewicht des Werks richtig schätzen

Gegen eine Spende von mindestens zwei britischen Pfund (etwa 2,24 Euro) verlost der Street-Art-Künstler Banksy eines seiner Werke im Internet. Es handelt sich dabei um ein ferngesteuertes Miniatur-Flüchtlingsboot aus seinem Anti-Freizeitpark Dismaland. Um die Skulptur zu gewinnen, müssen Interessierte lediglich ihr Gewicht richtig schätzen. Die Teilnahmegebühr fließt direkt in die Flüchtlingshilfe, wie es auf der Internetseite des Londoner Pop-up-Ladens Choose Love zur Verlosung heißt. Der Künstler kündigte die Aktion am Sonntag auf der Foto-Plattform Instagram an. Bis zum 22. Dezember können Interessierte demnach auf der Homepage von Choose Love ihre Schätzungen abgeben. Das Miniaturboot ist 90 Zentimeter lang und besteht aus Glasfasern, die Figuren darauf aus Kunstharz.

Soros-Universität zieht von Budapest nach Wien

Hochschule sieht sich nach Machtkampf mit Orban zum Umzug gezwungen

Die von dem ungarischstämmigen US-Milliardär George Soros gegründete Central European University (CEU) verlegt den Großteil ihres Lehrbetriebs von Budapest nach Wien. Die Universität sehe sich "gezwungen", die ungarische Hauptstadt zu verlassen, teilte die englischsprachige Privatuniversität mit. Ab September sollen die internationalen Studiengänge nur noch in der österreichischen Hauptstadt angeboten werden. Der Fortbestand der CEU in Budapest stand wegen eines umstrittenen Hochschulgesetzes der Regierung von Ministerpräsident Viktor Orban schon länger auf der Kippe. Ein im April 2017 verabschiedetes Hochschulgesetz beschränkt die Befugnis von Universitäten mit Hauptsitz außerhalb der EU, ungarische Abschlüsse zu verleihen. Zudem schreibt es vor, dass ausländische Universitäten, die in Ungarn agieren, auch einen Campus in ihrem Heimatland haben müssen.

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