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Kulturnachrichten

Dienstag, 26. Dezember 2017

Erfolg für Museum Barberini

500.000 Besucher kamen zu Ausstellungen nach Potsdam

Mit mehr als einer halben Million Besuchern hat das neue Potsdamer Museum Barberini bereits im ersten Jahr einen hohen Zulauf verzeichnet. Besonders erfreulich sei der große Zuspruch von Kunstinteressierten aus Berlin, sagte Direktorin Ortrud Westheider. "Wir haben aber auch viele Besucher aus anderen Bundesländern, die das Museum Barberini zum Anlass nehmen, Potsdam zu besuchen", betonte Westheider. "Wir beobachten den neuen Trend, Potsdam als alleiniges Ziel einer Städtereise zu planen." Das Museum hatte die Besucherströme über eine repräsentative Umfrage erfasst.

Neue Spur nach Journalisten-Mord in Mexiko

Behörden setzen möglichen Drahtzieher fest

Neun Monate nach dem Mord an einer Journalistin in Mexiko haben die Behörden des Landes den mutmaßlichen Drahtzieher hinter der Tat festgenommen. Der Verdächtige sei gemeinsam mit zwei weiteren Personen im Staat Sonora festgesetzt worden. Die nationale Sicherheitskommission identifizierte ihn als den Kopf einer kriminellen Bande, die in Teilen von Sonora und Chihuahua aktiv ist. Der Mann sei der "geistige Autor" des Mordes an Miroslava Breach gewesen, twitterte der Gouverneur von Chihuahua, Javier Corral. Auf die Korrespondentin für die landesweite Zeitung "La Jornada" war Ende März acht Mal vor ihrer Garage geschossen worden. Allein in diesem Jahr sind mindestens zehn Journalisten in Mexiko getötet worden. Es ist eines der gefährlichsten Länder für Reporter weltweit.

Mariah Carey zu Neujahr wieder am Times Square

Verunglückte Show vor einem Jahr hatte für Aufsehen gesorgt

Ein Jahr nach ihrem Pannenauftritt bei der Silvesterfeier am New Yorker Times Square will es Mariah Carey noch einmal versuchen: Die US-Sängerin wird bei der diesjährigen Neujahrsparty in Manhattan erneut auftreten. "Wir sind uns alle einig, dass es letztes Jahr nicht ganz so lief wie geplant", erklärten Carey und die Produktionsfirma Dick Clark Productions. "Wir freuen uns riesig, zusammen voranzugehen und Amerika eine unglaubliche Nacht der Musik und der Feier zu bieten." Careys Auftritt am Times Square vor einem Jahr war zu einem Debakel geworden. So stimmte die Gesangsspur nicht mit ihrer Stimme überein und ihr Mikrofon funktionierte nicht richtig. Zwischenzeitlich kapitulierte sie, hörte entnervt auf zu singen und stemmte die Hand in die Hüfte. Im Netz erntete die Sängerin dafür hämische Kommentare.

Lutherhaus Eisenach mit Besucheransturm

Reformjahr zieht Publikum an

Das Lutherhaus in Eisenach hat vom Reformationsjahr profitiert und deutlich mehr Besucher angelockt. Bis Mitte Dezember besichtigten nach Museumsangaben mehr als 70 000 Menschen das mittelalterliche Fachwerkhaus in Thüringen, in dem der spätere Kirchenreformator Martin Luther (1483-1546) als Schüler von 1498 bis 1501 gewohnt haben soll. Im Vorjahreszeitraum waren es 41 000 Besucher. Das Museum war 2015 nach aufwendiger Sanierung wiedereröffnet worden. Das Lutherhaus Eisenach gilt als eines der bedeutendsten Reformationsmuseen in der Mitte Deutschlands. Die neue Dauerausstellung "Luther und die Bibel" wurde mehrfach preisgekrönt.

Ägyptischer Popdiva droht Haftstrafe

Prozess wegen herabsetzender Äußerungen über den Nil

Wegen herabsetzender Äußerungen über den Fluss Nil muss sich eine ägyptische Popdiva in Kairo vor Gericht verantworten. Bei einem Konzert in den Vereinigten Arabischen Emiraten hatten Fans gefordert, Sherine Abdel-Wahab solle den Song "Have You Drunk From the Nile" spielen. Sie verneinte mit den Worten: "Trink lieber Evian, dann bist du besser dran." Sonst werde der Fan noch krank. Evian ist ein französisches Mineralwasser. Die witzig gemeinte Einlassung verbreitete sich erst im November als Video im Internet und führte zu einem Aufschrei der Ägypter, von denen viele ihren Stolz verletzt sahen. Eine Entschuldigung der Sängerin kam zu spät: Auftritte in ihrer Heimat wurden ihr untersagt. Abdel-Wahab drohen nun bis zu drei Jahre Haft. Die Ägypter sehen ihre Identität sehr eng mit dem Nil verknüpft. In dem Land gilt der Strom als der Ursprung der Bevölkerung - das Schicksal des Flusses ist auch das des Landes. Mehr als 95 Prozent der über 93 Millionen Einwohner Ägyptens Leben am Nil oder seinen Ausläufern im Delta.

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