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Kulturnachrichten

Dienstag, 10. Dezember 2013

Nobelpreise verliehen

In Stockholm und Oslo sind die Nobelpreise verliehen worden.

In der norwegischen Hauptstadt wurde am Nachmittag die Organisation zum Verbot von Chemie-Waffen für ihren internationalen Einsatz zur Abrüstung ausgezeichnet. In der schwedischen Hauptstadt werden traditionell am gleichen Abend die Auszeichnungen für Literatur, Medizin, Physik, Chemie und Wirtschaftswissenschaft überreicht. Die kanadische Literatur-Nobelpreisträgerin Alice Munro konnte aus Gesundheitsgründen nicht anreisen. In einer Videobotschaft, die bereits am Samstag in Stockholm gezeigt wurde, erklärte die 82-Jährige, "Ich möchte, dass meine Geschichten Menschen bewegen." Alice Munro hat neben einem einzigen Roman nur Kurzgeschichten verfasst.

Aufruf gegen Überwachung: SPD-Chef will Autoren einladen

"Ein solcher Aufruf darf in der Politik nicht ungehört bleiben".

Sigmar Gabriel hat den Aufruf von mehr als 500 Schriftstellern gegen die Überwachung durch Geheimdienste als eine "wunderbare und beeindruckende Aktion" gewürdigt. Er könne sich nicht erinnern, dass sich Intellektuelle global in dieser Form zusammengeschlossen hätten, so der SPD-Chef. Er kündigte an, die deutschen Unterzeichner Anfang des Jahres zu einem Gespräch einzuladen. In einem weltweit veröffentlichten Aufruf hatten sich Autoren wie Günter Grass, Orhan Pamuk, Ilja Trojanow und Margaret Atwood gegen die Überwachung durch Konzerne und Regierungen ausgesprochen.

Darin heißt es, ein Mensch unter Beobachtung sei niemals frei und eine Gesellschaft unter ständiger Beobachtung sei keine Demokratie mehr.

Zentrale Trauerfeier für Mandela

Tausende Menschen haben in Südafrika Abschied von Nelson Mandela genommen.

Sie harrten teils stundenland im Regen aus, um sich von dem Friendensnobelpreisträger zu verabschieden. Zu der zentralen Trauerfeier in Johannesburg waren auch fast hundert Staats-und Regierungsschefs gekommen. Darunter war auch US-Präsident Barack Obama. In einer Rede erinnerte er seine Kollegen aus aller Welt, das Erbe Mandelas nicht zu leicht zu nehmen. Es gebe zu viele Spitzenpolitiker, die sich mit dem Freiheitskampf des früheren südafrikanischen Präsidenten solidarisch zeigten, die aber gleichzeitig keinerlei Widerspruch aus dem eigenen Volk duldeten.

Bauhaus Dessau sucht neuen Direktor

In Dessau wartet man nun auf Bewerbungen.

Der Chefposten für das Bauhaus in der Stadt ist nun offiziell auf der Homepage der Bauhaus-Stiftung ausgeschrieben worden. Sachsen-Anhalts Kultusminister Stefan Dorgerloh erklärte, zusätzlich würden in den kommenden Tagen Anzeigen in den Tageszeitungen erscheinen. Die Stiftung hatte beschlossen, den Vertrag des bisherigen Direktors Philipp Oswalt nicht zu verlängern. Das war bei vielen Fachleuten auf Unverständnis gestoßen.

Theater Halle wird zwei Tage lang besetzt

48 Stunden lang wollen die Beschäftigten des Theaters Halle ausharren.

Am Nachmittag haben sie mit der Besetzung der Kulturinsel in der Stadt begonnen. Besucher sollen zwei Tage und zwei Nächte lang die Gelegenheit haben, ohne Unterbrechung hinter die Kulissen des Theaterbetriebes zu schauen. Trotz des informativen Charakters handelt es sich um eine Protestaktion. Die Schauspieler, Techniker und sonstigen Mitarbeiter wehren sich gegen Sparmaßnahmen der Landesregierung in Magdeburg.

Seit 3 Monaten entführt: Spanische Journalisten in Syrien

Drei Monate lang hat die Redaktion geschwiegen.

Jetzt veröffentlicht die spanische Zeitung "El Mundo" die Information, dass zwei ihrer Mitarbeiter schon im September in Syrien entführt wurden. Bislang habe man die Nachricht zurückgehalten, um Verhandlungen mit den Tätern nicht zu gefährden, heißt es auf der Internetseite der Zeitung. Der Korrespondent Javier Espinosa und der freie Fotograf Ricardo Garcia seien nahe der Grenze zur Türkei von islamistischen Aufständischen entführt worden.

Weihnachten ohne Geschenke: "Kein Kind kann das verstehen"

Hartz Vier sieht Weihnachten nicht vor.

Daran hat der Armutsexperte der Diakonie, Michael David, erinnert. Als stellvertretender Sprecher der deutschen Armutskonferenz sagte er dem Evangelischen Pressedienst, für Eltern, die Harz Vier bezögen, sei die Vorweihnachtszeit vor allem eine Zeit der Sorge. Geschenke müssten vom Mund abgespart werden. David forderte, Zusatzleistungen für Feiertage wieder einzuführen, wie es sie vor den Hartz-Reformen auf Antrag gab.

Kulturministerin boykottiert Google-Kulturzentrum

Ein Google-Kulturinstitut wird in Paris gegründet - das klingt vielleicht komisch, aber immerhin hatte die französische Kulturministerin ihr Kommen zugesagt.

- hatte, denn jetzt machte Aurélie Filipetti doch noch einen Rückzieher. Der Zeitung "Le Monde" sagte die Politikerin, sie wolle nicht als Bürgin dastehen für eine Unternehmenslinie, die doch zahlreiche Fragen aufwerfe, etwa beim Datenschutz und den Urheberrechten. Der Google-Konzern wurde von der Absage überrascht und äußerte Unverständnis. Das Kulturinstitut in Paris ist als Raum für öffentliche Veranstaltungen geplant, künftig sollen auch junge "artists in residence" eingeladen werden.

Atheisten in Deutschland fühlen sich diskriminiert

Atheisten in Deutschland leiden unter "schwerer Diskriminierung".

Das findet die "Internationale Humanistische Ethische Union". Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss freidenkerischer, humanistischer und atheistischer Organisationen. In ihrem Bericht zum Tag der Menschenrechte verweisen sie unter anderem auf den deutschen Strafrechtsparagrafen 166. Damit wird die Beschimpfung religiöser und weltanschaulicher Bekenntnisse geahndet, wenn sie den öffentlichen Frieden stört. Auch weltweit sieht der Bericht Atheisten großem Druck ausgesetzt: In 13 Staaten würden sie gar wegen ihrer Überzeugung, es gebe keinen Gott, mit dem Tod bedroht.

Abmahnung wegen Aids-Schleife: BBC-Moderator darf Zeichen nicht mehr tragen

Egal wie edel das Anliegen - Mitarbeiter der BBC dürfen sich mit den Vorhaben von Regierungen, Organisationen und Kirchen nicht gemein machen.

So steht es im Verhaltenskodex für Journalisten des britischen öffentlich-rechtlichen Senders. Aus diesem Grund ist jetzt der Moderator Graham Norton abgemahnt worden. Er hatte in einer Talkshow Ende November eine kleine rote Schleife am Revers getragen - um auf den Welt-Aids-Tag am ersten Dezember aufmerksam zu machen. Von Seiten des Senders hieß es, es gebe nur eine einzige Ausnahme von der strengen Verhaltensregel: Um den 11. November dürften BBC-Journalisten sich auch vor der Kamera eine Mohnblüte anstecken - in Erinnerung an den ersten Weltkrieg und zur Unterstützung von Mitgliedern der Armee.

Max-Planck-Präsident: Universitäten brauchen mehr Geld

Eine bessere Grundfinanzierung der deutschen Universitäten ist absolut zwingend, findet der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, Peter Gruss.

In einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" aus Anlass der heutigen Nobelpreis-Verleihung sagte Gruss, die Politik müsse es dem Bund ermöglichen, sowohl in die Forschung als auch in die Bildung an Universitäten zu investieren. Heute erhält Thomas Südhoff den Medizin-Nobelpreis. Er hatte früh das Max-Planck-Institut in Göttingen verlassen und ist inzwischen US-Bürger.

US-Gerichte weisen Klage für Persönlichkeitsrechte von Affen ab

Tiere haben keine eigene Persönlichkeit - auch wenn sie kognitiv komplexe Lebewesen sind.

Das haben die Richter an gleich drei Gerichten im US-Bundesstaat New York entschieden. Sie wiesen Klagen einer Tierrechts-Organisation ab. Diese wollte ein Recht auf körperliche Freiheit für vier Schimpansen durchsetzen, die in den USA als Haustiere gehalten werden. Sie hatten argumentiert, das Verhalten der Menschenaffen und ihre Intelligenz seien dem Menschen so ähnlich, dass sie ein Recht darauf hätten, in Freiheit zu leben. Nun wollen die Tierschützer mit ihrem Anliegen vor eine höhere Instanz ziehen.

Adveniat leidet unter Limburger Bistumsstreit

Wenn das katholische Hilfswerk Adveniat in dieser Zeit um Spenden bittet, dann macht sich der Finanzstreit aus dem Bistum Limburg bemerkbar.

Der Vorsitzende von Adveniat, Bischof Franz-Josef Overbeck, sagte dem "Kölner Stadt-Anzeiger", er verzeichne einen deutlichen Spendenrückgang. Er könne es verstehen, dass die Menschen ausgesprochen sensibel darauf reagierten, wie die Kirche mit Geld umgehe, erklärte der Ruhrbischof aus Essen. - Adveniat unterstützt vor allem Bildungsprojekte in Lateinamerika.

Cottbus eröffnet altes Zuchthaus als Gedenkstätte

Zuchthaus ist ein Wort aus einer vergangenen Zeit.

Unter diesem Namen kennt man noch heute ein früheres Gefängnis im brandenburgischen Cottbus. Es wird heute als Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus wieder eröffnet. Die Dauerausstellung erinnert an zwei verschiedene Etappen der Geschichte zugleich. Es geht um politische Häftlinge in der Nazi-Zeit und später zu DDR-Zeiten. Träger der Gedenkstätte ist der Verein Menschenrechtszentrum Cottbus. Zur Eröffnung will auch Kulturstaatsminister Bernd Neumann kommen.

US-Justiz erlaubt Gerichtsverhandlungen zu Raubkunst-Fällen

In den USA können künftig wieder Fälle vor Gericht verhandelt werden, in denen es um Raubkunst aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges geht.

Ein Berufungsgericht im Bundesstaat Kalifornien setzte ein Gesetz wieder in Kraft, das dafür die Grundlage bildet. Demnach kann Besitzstreitigkeiten über Kunstwerke nachgegangen werden, die bis zu 100 Jahre zurückreichen. - Konkret geht es um ein Bild des Malers Camille Pissarro, das der deutschen jüdischen Familie Cassirer gehörte.

Der Wert des Gemäldes wird auf mehr als 14 Millionen Euro geschätzt - allerdings mussten es die Besitzer für wenige hundert Reichsmark verkaufen, als sie vor den Nazis ins Ausland flohen. Ein Enkel hat auf Rückgabe geklagt.

Kulturminister will Geld für Aids-Programme streichen

"Wir sind hier schließlich nicht in Südafrika."

Mit diesen Worten hat sich der Kulturminister von Rumänien, Daniel Barbu, über Hilfsprogramme für HIV-infizierte Menschen beschwert. Tenor: Die Aids-Hilfe bekomme einfach zu viel Geld. Der Minister findet es nicht angemessen, dass für solche Unterstützung ungefähr halb so viel ausgegeben wird, wie für den gesamten Kultur-Etat des Landes. Davon könnte man eine Menge Shakespeare-Festivals finanzieren, sagte der Politiker. Eine Vereinigung von HIV-Infizierten hat den Minister jetzt wegen Diskriminierung angezeigt.

Chinesische Staatsmedien sehen auch gute Seiten am Smog

Massive Umweltverschmutzung und Gesundheitsgefahren durch Smog?

Das sollte man alles nicht so ernst sehen, meinen chinesische Staatsmedien, und veröffentlichten Berichte über vermeintliche positive Seiten. Ein Argument lautete, der Smog könne militärisch vorteilhaft sein, weil er den Gegnern die Sicht verneble. Und ein zweiter Bericht erklärte, immerhin trüge die Verschmutzung dazu bei, dass die Chinesen ihren Sinn für Humor entdeckten. Die öffentliche Reaktion war so verheerend, dass die Staatsmedien die Beiträge inzwischen wieder aus dem Netz genommen haben.

Burn-out: Das Psychische ist politisch

Die heutige Arbeitswelt verursacht massive "geistig-ideologische Schäden".

So formuliert es der Soziologe und Publizist Wolfgang Storz in einem Beitrag für die taz aus Berlin. Das Burn-out, früher auch Manager-Krankheit genannt, habe inzwischen alle Schichten erreicht. Das liegt nach Einschätzung von Storz daran, dass die herrschenden Management-Methoden nicht nur nach der Zeit und der Arbeitskraft von Beschäftigten griffen, sondern auch nach ihrer Psyche. Unter dem - leicht ironischen - Slogan "Erschöpfte aller Länder, vereinigt Euch" ruft der Soziologe Gewerkschaften und linke Parteien dazu auf, das Burn-out künftig in die Mitte des politischen Streits zu rücken.

Hopi-Masken erzielen hohe Preise bei umstrittener Auktion

Das Unbezahlbare hat ein Preisschild bekommen.

24 rituell genutzte Masken der Hopi-Indianer sind trotz heftiger Proteste in Paris versteigert worden - und haben sehr gute Preise erzielt, vielleicht auch wegen der vorausgegangenen Medienaufmerksamkeit. Käufer bezahlten insgesamt gut 520.000 Euro für die Kultgegenstände. Das teuerste Einzelstück kostete allein 125.000 Euro, etwa das Doppelte des Schätzwertes. - Die amerikanische Botschaft in Paris hatte verlangt, die Versteigerung auszusetzen, allerdings ohne Erfolg.

Bangkok für Journalisten immer gefährlicher

Journalisten in Thailand geraten immmer häufiger zwischen die Fronten.

Die Organisation "Reporter ohne Grenzen" ruft deshalb sowohl die Sicherheitskräfte als auch die Demonstranten auf, Journalisten nicht anzugreifen. In den vergangenen Tagen habe es Übergriffe auf Medien-Mitarbeiter von beiden Seiten gegeben. Ein deutscher Reporter sei Ende November nur knapp einem Mob entkommen, weil ihn ein Anführer der Demonstranten als Unterstützer der thailändischen Regierung gebrandmarkt hatte.

Riccardo Chailly wird neuer Chefdirigent an der Scala

Die Mailänder Scala hat einen Nachfolger für Daniel Barenboim gefunden.

Der italienische Dirigent Riccardo Chailly wird den Posten des Orchesterchefs an dem weltberühmten Opernhaus im Jahr 2015 antreten. Sein Vorgänger hatte Ende Oktober angekündigt, seinen Posten vorzeitig aufzugeben - sein Vertrag sollte eigentlich bis 2017 laufen. Die Auswahl des neuen musikalischen Leiters ist eine der ersten Entscheidungen des neuen Scala-Intendanten Alexander Pereira. Er tritt sein Amt offiziell aber erst im nächsten Jahr an.

Kairo: Universität schließt islamistischen Gelehrten aus

Der Kampf um die Macht in Ägypten wird immer wieder auch an den Universitäten ausgetragen.

Die Kairoer Hochschule Al-Azhar trennt sich nun offiziell von dem Prediger Jussef al-Karadawi aus Katar. Der Gelehrte gilt als Islamist; in jüngster Zeit hatte er die Militär-Regierung in Ägypten kritisiert und von der Uni gefordert, sich von dem neuen Regime zu distanzieren. Die Al-Azhar-Universität reagierte nun und schloss al-Karadawi aus dem Gelehrtenrat aus. Das berichtet die Zeitung "Egypt Independent". Al-Karadawi hatte bereits vor einer Woche seine Mitarbeit in dem Gremium aufgekündigt.

NSA spioniert in Online-Spielen wie World of Warcraft

Vor der NSA ist selbst die Privatsphäre von Trollen und Elfen nicht sicher.

Viel Hohn und Spott erntet der US-Geheimdienst nach der jüngsten Enthüllung, wonach die Agenten auf der Suche nach Terroristen auch in Online-Spielen wie zum Beispiel "World of Warcraft" unterwegs waren. Internet-Nutzer in den USA reagierten vor allem empört, dass für das Spielen am Arbeitsplatz Steuergelder ausgegeben wurden. Die "New York Times" und andere Medien hatten neue Dokumente des früheren NSA-Mitarbeiters Edward Snowden veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass amerikanische und britische Geheimdienste die Online-Spielwelten undercover ausforschten. Sie gingen davon aus, dass Terroristen über diese Spiele kommunizieren könnten. Belege dafür wurden nicht gefunden.

Schauspielerin Eleanor Parker mit 91 Jahren gestorben

Sie war dreimal für die Oscars nominiert und doch nie ein Star.

So beschreibt die "New York Times" die amerikanische Schauspielerin Eleanor Parker, die im Alter von 91 Jahren gestorben ist. Der ganz große Durchbruch stellte sich nicht ein, heißt es in dem Nachruf, weil Parker so wandelbar war. Sie spielte edle wie üble Frauen, blonde wie brünette oder rothaarige, und oft vielschichtige Charaktere in Nebenrollen. Bekannte Filme aus den 50er und 60er Jahren mit ihr waren "Heißer Süden" mit Clark Gable und "Meine Lieder, meine Träume".

Übersetzer Peter Urban gestorben

Der Slawist und Übersetzer Peter Urban ist tot.

Wie der Diogenes Verlag mitteilte, starb er gestern im Alter von 72 Jahren. Urban war Experte für russische, serbokroatishce und tschechische Literatur. Besonders seine Tschechow-Übersetzungen ins Deutsche gelten als elegant und textgetreu. Daneben schrieb er auch eigene Bücher.

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