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Kulturnachrichten

Donnerstag, 19. November 2020

Ulrike Draesner gewinnt Bayerischen Buchpreis

Die Autorin Ulrike Draesner ist für ihren Roman "Schwitters" mit dem Bayerischen Buchpreis ausgezeichnet worden. Das teilten die Preisrichter in München mit. Bei den Sachbüchern siegte Jens Malte Fischer mit "Karl Kraus". Der Bayerische Buchpreis wird seit 2014 jedes Jahr verliehen. Die Gewinner in den Kategorien Sachbuch und Belletristik erhalten jeweils 10.000 Euro. Normalerweise diskutieren die Juroren vor Publikum darüber, wer die Auszeichnungen erhalten soll. Zuschauer waren aber in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht zugelassen. Auch die Autoren konnten nicht dabei sein.

Booker-Literaturpreis geht an Douglas Stuart

Der britische Booker-Literaturpreis geht in diesem Jahr an den gebürtigen Schotten Douglas Stuart für seinen Debütroman "Shuggie Bain". Er basiert auf der Kindheit des Autors und spielt in den 1980er-Jahren in Glasgow. Douglas erzählt darin die Geschichte eines Jungen, der eine verarmte, alkoholabhängige Mutter hat. Der Roman sei "gewagt, erschreckend und lebensverändernd", sagte die Jury-Vorsitzende Margaret Busby bei der Online-Zeremonie in London. Stuart lebt seit dem Jahr 2000 in den USA. Der Booker-Literaturpreis ist mit umgerechnet knapp 56.000 Euro dotiert. Ausgezeichnet werden Autoren, die auf Englisch schreiben und deren Werke in Großbritannien erscheinen.

Regisseur Spike Lee plant Viagra-Musical

Der US-Regisseur Spike Lee plant ein Musical über die Erfindung des Potenzmittels Viagra. Das Stück mit Gesang und Tanz werde auf einem Artikel aus dem Magazin "Esquire" basieren, berichtete die "New York Times". Der 63-jährige werde gemeinsam mit dem britischen Autor Kwame Kwei-Armah das Drehbuch schreiben. Die Songschreiber Stew Stewart und Heidi Rodewald seien für die Musik verantwortlich. Wann der Musical-Film Premiere feiern und wer darin mitspielen soll, war zunächst noch nicht klar. Der Oscarpreisträger Lee ist bislang vor allem für seine gesellschaftskritischen Filme rund um das Thema Rassismus bekannt, wie beispielsweise "Malcolm X".

München ehrt Hanna Schygulla

Die Schauspielerin Hanna Schygulla erhält für ihr Lebenswerk den Kulturellen Ehrenpreis der Landeshauptstadt München. Das gab die Stadt bekannt. Geehrt werde eine Chanteuse und Schauspielerin, die Filmgeschichte geschrieben habe und ihre Bindung an München aufs Natürlichste mit französischer Lebensart, internationalem Renommee und Weltläufigkeit in Einklang bringe. Die 76-Jährige ist bekannt aus Filmen wie "Liebe ist kälter als der Tod", "Falsche Bewegung" und "Auf der anderen Seite".

Galerien erwarten massive Umsatzrückgänge

Angesichts der coronabedingten Einschränkungen gehören Galerien neben Buchhandlungen zu den aktuell wenigen zugänglichen Orten der Kultur. Dennoch rechnen die bundesweit rund 700 Galerien mit massiven Umsatzeinbrüchen in diesem Jahr. Das ergibt im Auftrag des Bundesverbandes Deutscher Galerien und Kunsthändler veröffentlichte Studie des Instituts für Strategieentwicklung. Der Umsatz der Galerien-Branche hatte sich im vergangenen Jahr im Vergleich zu einer Erhebung von 2012 von 450 auf 890 Millionen Euro gesteigert. Im aktuellen Corona-Jahr wurden im ersten Halbjahr 336 Millionen umgesetzt. Die Galerien erwarten laut Studie, deren Daten noch vor Absage der für die Branche immens wichtigen Art Cologne erhoben wurden, im Durchschnitt mehr als 40 Prozent Verlust. Manche Galerien befürchten einen vollständigen Zusammenbruch ihres Geschäfts.

Beethoven-Haus bekommt Brief des Komponisten geschenkt

Das Beethoven-Haus in Bonn hat einen Brief des Komponisten aus dem Jahr 1806 geschenkt bekommen. Zum 250. Geburtstag des Musikers habe ein Autographen-Sammler dem Museum das Schriftstück überlassen, teilte Kustodin Julia Ronge in Bonn mit. Den Brief habe Beethoven an den Sänger Friedrich Sebastian Mayer gerichtet, der in den Uraufführungen der Oper Fidelio den Part des Pizarro übernahm. Die Sammlung des Bonner Beethoven-Hauses umfasst rund 600 Briefe des Komponisten, wie es hieß.

Neue Chefin für ifa-Galerie Stuttgart

Bettina Korintenberg übernimmt ab 2021 die Leitung der ifa-Galerie für Bildende Kunst, Architektur und Design einer globalisierten Welt in Stuttgart. Sie folgt damit auf Iris Lenz, die die Galerie seit 1995 geleitet hat und jetzt in den Ruhestand geht. Bettina Korintenberg ist ab dem kommenden Jahr zugleich verantwortlich für den gesamten Bereich der Galerien am ifa (Institut für Auslandsbeziehungen), zu dem auch die ifa-Galerie Berlin gehört.

Buchhändler Thalia und Osiander dürfen fusionieren

Das Bundeskartellamt hat die Gründung einer gemeinsamen Vertriebsgesellschaft der beiden Bucheinzelhändler Thalia und Osiander genehmigt. Obwohl dadurch eine große Handelsplattform entsteht, sieht das Kartellamt den Wettbewerb auf dem freien Markt nicht als gefährdet an. Ausschlaggebend dafür sei die gesetzliche Buchpreisgebung: Weil Bücher überall gleich viel kosten, seien kleine, lokale Buchläden durch die Fusion nicht gefährdet, so das Amt. Thalia betreibt bundesweit 312 Filialen, Osiander vor allen Dingen in Süddeutschland 72.

NRW-Kinderbuchpreis für Christoph Hein

Der Autor Christoph Hein und die Illustratorin Rotraut Susanne Berner erhalten den Kinderbuchpreis 2020 des Landes Nordrhein-Westfalen. Die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung werde ihnen für ihr Buch "Alles was Du brauchst - Die 20 wichtigsten Dinge im Leben" verliehen, teilte das NRW-Kulturministerium mit. Die Preisträger zeigten darin, "dass das, was man zum Glücklichsein braucht, nicht zwangsläufig materieller Natur ist und vermitteln damit eine wichtige Lebenslektion", sagte Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

Auschwitz-Überlebender Paul Sobol gestorben

Einer der letzten Überlebenden des nazideutschen Konzentrationslagers Auschwitz, Paul Sobol, ist tot. Wie erst heute bekannt wurde, starb Sobol bereits am Dienstag im Alter von 94 Jahren in Brüssel. Das teilte seine Familie mit.
Sobol war im Juni 1944 zusammen mit seiner jüdischen Familie von der Gestapo verhaftet und nach Auschwitz deportiert worden. Er war im letzten Zug, der von Belgien in das Konzentrationslager fuhr. Nach dem Krieg kehrte Sobol nach Brüssel zurück. Über viele Jahre ist er aus Brüssel zu Zeitzeugengesprächen nach Deutschland gefahren. Außerdem hat er Gruppen junger Menschen aus Belgien und Luxemburg nach Auschwitz begleitet.

Schulz weiter Intendant der Staatsoper Unter den Linden

Matthias Schulz bleibt für weitere vier Jahre Intendant der Staatsoper Unter den Linden. Der Stiftungsrat der Stiftung Oper in Berlin stimmte der Vertragsverlängerung bis 2024 nach Angaben zu. Der 42-Jährige hatte vor zwei Jahren die Nachfolge von Jürgen Flimm auf dem Intendantenposten angetreten. Schulz ist seit 2016 an der Staatsoper tätig, ein Jahr später wirkte er zunächst als Co-Intendant mit Flimm, bevor er 2018 die Verantwortung komplett übernahm.

Händel-Festspiele unter neuer Leitung

Die Internationalen Händel-Festspiele in Göttingen bekommen 2021 ein neues Leitungsteam. Der griechische Dirigent und Pianist George Petrou übernimmt dann als Nachfolger von Laurence Cummings die künstlerische Leitung des Festivals, wie die Festspiele mitteilten. Petrou leitet derzeit das Orchester "Armonia Atenea". Cummings, seit 2011 künstlerischer Leiter der Händel-Festspiele, wird Direktor der "Academy of Ancient Music" im englischen Cambridge. Geschäftsführender Intendant der Göttinger Händel-Festspiele wird im nächsten Jahr Jochen Schäfsmeier. Er ist seit 2005 Geschäftsführer des "Concerto Köln", ein auf historische Aufführungen spezialisiertes, vielfach ausgezeichnetes Orchester. Schäfsmeier wird Nachfolger von Tobias Wolff. Händel-Festspiele gibt es in Göttingen seit 1920. Die 101. Festspiele sind vom 13. bis 24. Mai 2021 geplant.

Apple-Musikpreise vergeben

Taylor Swift und der gleich doppelt erfolgreiche US-Rapper Roddy Ricch sind Gewinner der zweiten "Apple Music Awards". Außerdem wurden die Hip-Hop-Künstlerin Megan Thee Stallion und ihr Genre-Kollege Lil Baby ausgezeichnet, wie der Internet- und Musik-Konzern im kalifornischen Cupertino mitteilte. Apple will nach eigenen Angaben "die besten und wagnisreichsten Musiker des Jahres" und ihren "Einfluss auf die globale Kultur" würdigen. In den Kategorien "Künstler des Jahres" (Sieger diesmal: Lil Baby), "Songwriter des Jahres" (Taylor Swift) und "Künstlerischer Durchbruch des Jahres" (Megan Thee Stallion) habe eine Redaktion aus Experten und Trendsettern die Gewinner ausgewählt. Die Auszeichnungen für das "Album des Jahres" ("Please Excuse Me For Being Antisocial" von Roddy Ricch) und den "Song des Jahres" ("The Box" von Roddy Ricch) basierten "auf Streaming-Daten und spiegeln wider, was Abonnenten von Apple Music in diesem Jahr gehört haben", hieß es.

Kirchenrechtler Stephan Haering gestorben

Der Kirchenrechtler Stephan Haering ist tot. Der Benediktinerpater starb völlig überraschend im Alter von 61 Jahren in seiner Münchner Wohnung. Haering beriet die Deutsche Bischofskonferenz und war unter anderem Herausgeber der Zeitschrift "Archiv für katholisches Kirchenrecht" und des "Lexikon des Kirchenrechts". Zudem gehörte der Wissenschaftler als berufenes Mitglied dem Landeskomitee der Katholiken in Bayern an.

Charles Yu gewinnt National Book Award

In den USA hat der Schriftsteller Charles Yu in der Kategorie Belletristik den National Book Award mit seinem Roman "Interior Chinatown" gewonnen. In der Kategorie Sachbuch wurden Tamara und Les Payne für ihr Werk "The Dead are Arising. The Life of Malcom X" ausgezeichnet. Die Autorin Don Mee Choi bekam den Preis in der Kategorie Poesie für das Buch "DMZ Colony", Kacen Callender wurde in der Kategorie Jugendliteratur für "King and the Dragonflies" geehrt. Die in Hamburg geborene Schriftstellerin Anja Kampmann ist bei der Verleihung leer ausgegangen. Kampmann war in der Kategorie für übersetzte Literatur mit ihrem auf Deutsch 2018 im Carl Hanser Verlag erschienenen Debütroman "Wie hoch die Wasser steigen" nominiert. Gewonnen hat in der Kategorie die Japanerin Yu Miri mit "Tokyo Ueno Station". Die National Book Awards gelten neben den Pulitzer-Preisen als bedeutendste Buch-Ehrungen der USA.

Ulrich Khuon für Öffnung von Kultureinrichtungen

Der Präsident des Deutschen Bühnenvereins, Ulrich Khuon, hat sich dafür ausgesprochen, über eine langsame Öffnung von Kultureinrichtungen nachzudenken. Er glaube, dass es gute Argumente gäbe, die Künste neben die Schulen und Kirchen zu stellen, im Sinne von Bildung und kultureller Teilhabe, so der Leiter des Deutschen Theaters in Berlin. Die Künste hätten einen besonderen Wert. Sie seien zwar nicht so notwendig wie das Einkaufen von Lebensmitteln, so Khuon. Aber Kultur sei in einer anderen, sozial-verbindlichen Weise für die Gesellschaft ein tragendes Element.

Bauarbeiten für Berliner Museum der Moderne beginnen

Nach Jahren der Auseinandersetzung über den Nutzen und die enormen Kosten beginnen die Bauarbeiten für das Museum für Kunst des 20. Jahrhunderts in Berlin. Derzeit wird die Straßenführung am Berliner Kulturforum entsprechend vorbereitet. "Sobald das Areal präpariert ist und die Baucontainer aufgestellt sind, wird mit dem Ausheben der Baugrube begonnen", teile die Stiftung Preußischer Kulturbesitz am Mittwoch mit. Der 450 Millionen Euro teure Bau soll 2026 fertig sein. Er geht auf einen Entwurf der Schweizer Stararchitekten Herzog & de Meuron zurück. Sie waren zuvor auch für die Elbphilharmonie in Hamburg verantwortlich. Die Nationalgalerie Berlin steht damit vor einer Neuordnung, die Zahl der Standorte wächst auf sieben.

Deutsche Musiker spielen für Konzert-Crews

Joy Denalane, Peter Maffay und viele andere bekannte deutsche Musiker spielen ein digitales Benefiz-Festival für Menschen, die hinter den Kulissen in der Konzertbranche arbeiten. "Ziel der Veranstaltung ist es, sich für die Helfer einzusetzen, die Konzerte erst möglich machen und von der Krise getroffen sind", teilte der Veranstalter Live Nation am Mittwoch mit. Unter anderem sind auch Die Fantastischen Vier, Milky Chance, Fritz Kalkbrenner, Adel Tawil und Rea Garvey beim Charity-Festival "#lauterwerden" dabei. Die Konzerte sollen am 12. und 13. Dezember im kostenlosen Livestream zu sehen sein. Alle Künstler treten demnach ohne Gage auf, Musikfans können spenden. Die Erlöse gehen an den neu gegründeten Verein Crew Nation, der Solo-Selbstständige der Branche unterstützen will.

Hessischer Kulturpreis geht an Caricatura

Der mit 45.000 Euro dotierte Hessische Kulturpreis 2020 geht an das "Caricatura Museum. Museum für Komische Kunst" in Frankfurt am Main und die "Caricatura Galerie für Komische Kunst" in Kassel. Mit dem Preis werde das Engagement der beiden Institutionen rund um das Genre der Karikatur gewürdigt, teilten Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und Kunstministerin Angela Dorn (Grüne) am Mittwoch in Wiesbaden mit. Ihr Wirken habe "eine Strahlkraft, die weit über die hessischen Landesgrenzen hinausgeht". Ein Termin für die Preisverleihung steht noch nicht fest.

Karlsruher Generalintendant Spuhler soll gehen

Der umstrittene Generalintendant des Badischen Staatstheaters in Karlsruhe, Peter Spuhler, soll zum Ende der laufenden Spielzeit gehen. Nach Vorwürfen unter anderem wegen seines Führungsstils soll nach dem Willen des Wissenschaftsministeriums sein Vertrag für eine dritte Intendanz aufgelöst werden. Damit würde Spuhler im Sommer kommenden Jahres und nicht erst 2026 das Haus verlassen, teilte das Ministerium am Mittwoch mit. Der Theater-Chef steht seit Monaten wegen seines angeblich autoritären Verhaltens in der Kritik. Endgültig entscheiden muss der Verwaltungsrat des Badischen Staatstheaters, dessen Vorsitzende Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) ist. Sie sowie der Vize-Vorsitzende, Karlsruhes Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD), wollten die Auflösung des Vertrags auf der Sitzung des Gremiums am 30. November empfehlen, wie es weiter hieß. Spuhler habe bereits sein grundsätzliches Einverständnis erklärt.

Deutscher Kleinkunstpreis für Kabarettist Florian Schroeder

Der Kabarettist Florian Schroeder wird mit dem Deutschen Kleinkunstpreis 2021 geehrt - unter anderem für seinen Auftritt bei einer "Querdenken"-Demo. "Ob als tagesaktueller Kabarettist oder als schlagfertiger Gastgeber seiner Sendungen, Florian Schroeder steht immer mit brennender Leidenschaft auf der Bühne", hieß es in der am Mittwoch veröffentlichten Begründung der Jury. Besonders bei einer "Querdenker"-Demo habe er "inmitten von Verschwörungstheoretikern gezeigt, dass Kabarett für die Gesellschaft unverzichtbar und systemrelevant" sei. Schroeder hatte auf einer Kundgebung gegen die Corona-Politik in Stuttgart für Aufmerksamkeit gesorgt, weil er sich auf der Bühne mit seinen Argumenten gegen die Teilnehmer gestellt hatte. Der Preis soll im Februar 2021 verliehen werden. Er ist in Kategorien aufgeteilt und insgesamt mit 25 000 Euro dotiert. Damit gilt er als die höchstdotierte Auszeichnung ihrer Art in Deutschland.

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