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Kulturnachrichten

Mittwoch, 27. November 2013

Kulturrat sieht Koalitionsvertrag überwiegend positiv

"Noch nie ist in einem Koalitionsvertrag so viel über Kultur vereinbart worden."

Mit diesen Worten hat Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats, die Vereinbarung zwischen Union und SPD kommentiert. Zimmermann sagte im Deutschlandradio Kultur, zu den positiven Aspekten gehöre, dass der Kulturhaushalt des Bundes weiterhin auf hohem Niveau bleiben solle. Zudem lobte er den Vorschlag, die kulturpolitische Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern zu intensivieren. Begrüßenswert sei auch der geplante Erhalt der Künstlersozialkasse. Als "schmerzhaft" bezeichnete es Zimmermann allerdings, dass sich Union und SPD nicht auf die Festschreibung der Kultur als Staatsziel einigen konnten. Leider gebe es außerdem keine Vereinbarung über den juristischen Umgang mit NS-Raubkunst, bemängelte Zimmermann.

Moskau: Riesiger Louis-Vuitton-Koffer am Roten Platz muss wieder abgebaut werden

Dieser riesige Koffer hat für riesigen Ärger gesorgt.

Ein Pavillon, der aussieht wie eines der Gepäckstücke der französischen Nobelmarke Louis Vuitton, muss unverzüglich wieder abgebaut werden. Gefordert hatte das unter anderem ein Sprecher des Kreml, der kritisierte, die Aktion sei nicht mit dem Präsidialamt abgesprochen gewesen. Der neun Meter hohe und 30 Meter lange Riesenkoffer war direkt neben dem Lenin-Mausoleum am Roten Platz errichtet worden. Hinter der Aktion steht das Kaufhaus Gum, das zurzeit sein 120-jähriges Bestehen feiert. - In dem Pavillon sollten eine Ausstellung gezeigt und Spenden für benachteiligte Kinder gesammelt werden.

Bayerischer Justizminister kritisiert Versäumnisse im Fall Gurlitt

Einen Teil seiner beschlagnahmten Gemäldesammlung würden die Behörden ja an Cornelius Gurlitt zurückgeben -

wenn sie ihn denn erreichen würden. Die Leiterin der Taskforce "Schwabinger Kunstfund", Ingeborg Berggreen-Merkel, sagte vor dem Kulturausschuss des Bayerischen Landtags, es sei bislang nicht gelungen, zu Gurlitt Kontakt aufzunehmen. In München setzte sich heute die Politik erstmals mit dem "Fall Gurlitt" auseinander.

Der bayerische Justizminister Winfried Bausback räumte ein, die Provenienzrecherche habe zu lange gedauert. Es sei zu kritisieren, dass die beteiligten Stellen beim Bund und der Landesregierung nicht früher dafür gesorgt hätten, dass die Herkunft der Bilder von mehr als nur einer Expertin geprüft werde. - Bausback sagte, das bayerische Justizministerium habe seit November 2011 insgesamt fünf Berichte über die Bildersammlung erhalten. Seine Amtsvorgänerin Beate Merk sei darüber aber nicht informiert worden.

"Yes, we scan!" ist Schlagzeile des Jahres

"Yes, we scan!"

Diese Überschrift der "Bild"-Zeitung zum NSA-Skandal ist die Schlagzeile des Jahres. Die Auszeichnung vergibt der Verein Deutsche Sprache. Dessen Vorsitzender Walter Krämer sagte, die drei Worte fassten die Enttäuschung vieler Europäer über die Überwachungsmanie der Obama-Regierung besser zusammen als jeder Leitartikel. Der Satz "Yes, we scan!" war nach der Veröffentlichung in "Bild" auch auf vielen Protestplakaten und bei anderen Medien zu lesen.

Französisches Gericht bestätigt Entlassung von verschleierter Kindergärtnerin

Das oberste französische Gericht muss sich wohl noch einmal mit dem Streit um die Entlassung einer verschleierten Kindergärtnerin beschäftigen.

Eine private Kindertagesstätte hatte der Frau 2008 gekündigt, weil sie ihr Kopftuch nicht ablegen wollte. Ein Pariser Berufungsgericht erklärte die Entlassung nun für zulässig. Zuvor hatte die Sozialkammer des Kassationsgerichtshof zugunsten der Kindergärtnerin geurteilt und die Kündigung als Diskriminierung gewertet. Der Anwalt der Frau will die jüngste Entscheidung nun erneut anfechten. In öffentlichen Kindergärten und Schulen ist es Lehrerinnen verboten, ein Kopftuch zu tragen. - Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte prüft heute Beschwerden gegen das sogenannte "Burka-Verbot", dass seit 2011 allen Frauen die Verschleierung des Gesichts verbietet.

Kairo: Deutsch-ägyptischer Autor Hamed Abdel-Samad wurde nicht entführt

Hamed Abdel Samad ist in Ägypten nicht von radikalen Islamisten entführt worden.

Der deutsch-ägyptische Autor sei von Menschen verschleppt worden, die er kenne, erklärte ein Sprecher der Sicherheitsbehörden in Kairo. Den Angaben zufolge hängt das Verschwinden mit finanziellen Problemen des Publizisten zusammen.

Abdel Samad war am Sonntag unter zunächst ungeklärten Umständen verschwunden - und gestern wieder aufgetaucht. Da der Schriftsteller wegen seiner kritischen Haltung zum Islam bedroht wurde, stand er unter Personenschutz, auf den er an diesem Tag aber verzichtet hatte. - Abdel-Samad wurde neben seinen Romanen auch durch die "Deutschland-Safari" bekannt, auf der er an der Seite des Publizisten Henryk M. Broder durch das Land reiste.

Weiteres Mausoleum in Libyen zerstört

Im Sommer 2012 hatten islamistische Fundamentalisten in Libyen mehrere historische Grabstätten zerstört.

Jetzt ist in der Nähe der Hauptstadt Tripolis ein weiteres Mausoleum in die Luft gesprengt worden. Ein Sprecher der Verwaltung des Bezirks Tadschura sagte, das Gebäude aus dem 16. Jahrhundert sei vollständig zerstört worden. Das Mausoleum mit den sterblichen Überresten des Statthalters Murat Agha lag direkt neben der nach ihm benannten Moschee. Anhänger einer strengen Auslegung des sunnitischen Islam sind der Ansicht, es sei gegen die religiösen Prinzipien, Gräber zu besuchen.

Geburtsort entfernt den Namen Ferdinand Porsches von den Ortsschildern

Bislang wurden Besucher von Vratislavice schon am Ortseingang über den berühmtesten Sohn der Stadt, Ferdinand Porsche, informiert.

Jetzt soll der Name des Automobilkonstrukteurs von den Ortsschildern verschwinden. Das hat die Verwaltung der tschechischen Stadt beschlossen. Zur Begründung verwies ein Sprecher auf die umstrittene Rolle Porsches im Nationalsozialismus. Porsche wurde 1875 in Vratislavice geboren, das damals noch den Namen Maffersdorf trug.

Spanische Pianistin wegen Ruhestörung angeklagt - und freigesprochen

Für ihr Klavierspiel sollte sie ins Gefängnis -

jetzt ist eine Pianistin von einem Gericht im spanischen Gerona freigesprochen worden. Eine Nachbarin hatte die 26-Jährige angezeigt, weil sie über die Jahre durch die Musik schwere seelische Schäden erlitten habe. Auch die Eltern der Frau waren mitangeklagt, denn sie hätten das Klavierspiel ihrer Tochter gefördert. Die Richter entschieden nun aber, dass die Vorwürfe gegen alle drei Angeklagten jeder Grundlage entbehren.

Fernsehansagerin Dagmar Bergmeister im Alter von 84 Jahren gestorben

Sie war jahrelang das Aushängeschild des Süddeutschen Rundfunks.

Dagmar Bergmeister, die erste Fernsehansagerin der damaligen Landesrundfunkanstalt, ist tot. Sie starb im Alter von 84 Jahren im bayerischen Günzburg, wie der Südwestrundfunk mitteilte. Bergmeister präsentierte das Programm von 1954 bis '71. Im Jahr 1966 machte sie Schlagzeilen, als sie erfolgreich gegen den Sender klagte, weil dieser der damals 36-jährigen aus Altersgründen kündigen wollte.

WDR-Intendant Buhrow: "Gebühren-Transparenz stößt an Grenzen"

Die Transparenz-Offensive von Tom Buhrow stößt an Grenzen.

Der Intendant des Westdeutschen Rundfunks sagte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", man könne nicht in allen Fällen offenlegen, für was die Gelder bei seinem Sender verwendet worden seien. Schließlich gebe es Vertragsgeheimnisse etwa bei den Honoraren für Schauspieler und Moderatoren. Dazu komme, das die öffentliche Bekanntgabe von gezahlten Summen etwa im Bieterkampf um Sendelizenzen die Preise in die Höhe treiben würde. Buhrow betonte, insgesamt habe man aber über die WDR-Internetseite bereits für deutlich mehr Transparenz gesorgt. Unter anderem dieses Ziel hatte Buhrow bei seinem Amtsantritt formuliert.

Norwegen: Rockerbanden-Fotos im Museum sorgen für Streit

Was haben die Hells Angels im Museum zu suchen? Nichts - findet der norwegische Politiker Anders B. Werp.

Werp protestiert laut norwegischen Medienberichten gegen eine geplante Ausstellung im Kulturhistorischen Museum in Oslo. Unter dem Titel "Ja, wir lieben Freiheit" wird dort auch eine Foto-Dokumentation über die Rockerbande gezeigt. Die Hells Angels stünden seiner Auffassung nach für Drogen und Gewalt und nicht für Freiheit. Der Kuratorin Lill-Ann Chepstow-Lusty kommt die Diskussion über die Schau gelegen. Ihre Motivation war es, eine Debatte über die Grenzen der Meinungsfreiheit zu führen.

"Tageszeitung": Begründung zum Suhrkamp-Urteil

Diese Urteilsbegründung biete einen Einblick in die Scharmützel innerhalb des Suhrkamp-Verlags.

So beurteilt die "Tageszeitung" das Schreiben der Richter des Frankfurter Landgerichts. Sie hatten vor zwei Wochen entschieden, weder Verlagschefin Ulla Unseld-Berkéwicz noch Gesellschafter Hans Barlach Recht zu geben und damit aus dem Verlag auszuschließen. Beide Seiten hätten sich rücksichtslos und unkooperativ verhalten, sie hätten diskriminierend und diffamierend übereinander gesprochen. Eigentlich genügten die Verstöße gegen die Gesellschafterpflichten, so schreiben die Richter, um beide Seiten auszuschließen. Das komme aber einer Auflösung gleich, die gesondert beantragt werden müsse.

"Tagesspiegel": "Deutsche Welle" verhandelt über TV-Asyl für Bassem Youssef

Der ägyptische Privatsender hatte seine Sendung abgesetzt, jetzt könnte Bassem Youssef eine neue Heimat bei der Deutschen Welle finden.

Laut "Tagesspiegel" verhandelt der Sender derzeit mit dem Satiriker über die Ausstrahlung seiner Sendung. Diese war Anfang des Monats vom TV-Kanal CBC abgesetzt worden, nachdem Youssef den Militärchef des Landes aufs Korn genommen hatte. Schon im Frühjahr war Youssef vernommen worden. Damals war der damalige Präsident Mohammed Mursi Ziel seiner Satire.

Zu viele Bücher auf Lampedusa

Es war als gute Aktion geplant, doch mittlerweile stapeln sich die Bücher meterhoch - und keiner liest sie.

Die "Süddeutschen Zeitung" berichtet über die italienische Insel Lampedusa, die vor allem wegen der sinkenden Flüchtlingsboote immer wieder in die Schlagzeilen gerät. Die Inselbewohner haben zudem zu viele Büchern. Denn vor zwei Jahren hatte eine Bibliothekarin festgestellt, dass es weder eine Bibliothek noch einen Buchladen auf der Insel gebe. Ihrem Aufruf, eine Bibliothek zu gründen, folgten Buchspenden aus aller Welt. Mittlerweile stapeln sich die Bücherkisten im Postamt, im Rathaus und im Flughafengebäude aber bis unter die Decke.

Sozialminister fordern bundesweit einheitliche Leistungen für Behinderte

Andere Länder, andere Sitten - das gilt manchmal auch innerhalb Deutschlands.

Wie viel Geld Menschen mit Behinderung vom Staat bekommen, solle aber künftig nicht mehr in jedem Bundesland anders geregelt sein, meinen die Sozialminister der Länder. Sie fordern deshalb vom Bund einheitliche Leistungen. Der Ressortchef aus Sachsen-Anhalt, Norbert Bischoff von der SPD, sagte der Deutschen Presse-Agentur, was jemand bekomme, dürfe nicht davon abhängen, wo er lebe. Bislang entscheiden die Bundesländer eigenständig über die Höhe etwa von Blinden- oder Gehörlosengeld. Die Sozialminister der Länder treffen sich heute und morgen zu Beratungen in Magdeburg.

Leipzig: "Wir sind das Volk" bleibt beim Volk

"Wir sind das Volk" - mit diesem Spruch dürfen die Leipziger auch in Zukunft für sich und ihre Stadt werben.

Zwei Männer aus Schleswig-Holstein hatten sich den Spruch mit den zusätzlichen Initialen "WSDV" sichern wollen. Daraufhin hatte die Kommune beim Patent- und Markenamt Einspruch eingelegt. Wie die Stadt mitteilte, habe das Amt wegen fehlender Unterscheidungskraft die Löschung der Wortmarke veranlasst. Noch ist die Entscheidung allerdings nicht rechtskräftig. Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung ist allerdings zuversichtlich. Für ihn stehe jetzt fest, dass dieser so entscheidende Satz denen gehöre, die ihn in die Welt getragen haben: dem Volk.

Israel und EU einigen sich auf Forschungskooperation

Israel und die Europäische Union werden auch in Zukunft in der Forschung kooperieren - trotz der umstrittenen Siedlungspolitik.

Bislang war nicht klar, ob Israel sich am EU-Förderprogramm "Horizont 2020" beteiligen kann. In den Programmtext hatte die EU eine Territorialklausel hineingeschrieben. Damit wollte man verhindern, dass Fördergelder indirekt den seit 1967 besetzten Gebieten zugute kommen. Israel wollte dem Text unter diesen Bedingungen nicht zustimmen. Nun wird es laut israelischem Militärradio eine Sonderklausel geben, in der etwa die konkrete Unterstützung des Westjordanlandes ausgeschlossen wird. Das Programm "Horizont 2020" bündelt alle Wissenschafts- und Innovations-Förderprogramme der Europäischen Komission.

UNO beschließt Tag zum Schutz von Journalisten

Die Vereinten Nationen wollen den Todestag der französischen Journalisten Ghislaine Dupont und Claude Verlon zu einem internationelen Gedenktag ausrufen.

Der Menschenrechtsrat der UNO-Vollversammlung hat beschlossen, an jedem zweiten November an den Schutz von Journalisten appellieren zu wollen. Ghislaine und Verlon wurden während ihrer Recherchen in Mali getötet. Laut "Reporter ohne Grenzen" sind sie zwei von insgesamt 52 Journalisten weltweit, die in diesem Jahr während ihrer Arbeit getötet wurden.

Verhandlung über Beerdigungsort von Richard III. vertagt

Die Gebeine von Richard dem Dritten müssen noch ein bisschen auf ihre letzte Ruhestätte warten.

Am Royal Court of Justice in London wurde jetzt die Verhandlung über die künftige Begräbnisstätte des früheren englischen Königs aufs kommende Jahr vertagt. Nachdem die Identität des Skeletts geklärt worden war, hatte das britische Justizministerium zunächst der Universität von Leicester erlaubt, die Gebeine in der Kathedrale des Orts beizusetzen. Dagegen klagten aber Nachfahren Richards. Sie fordern eine Überführung nach York. Die Überreste Richards waren im vergangenen Jahr unter einem Parkplatz in Leicester gefunden worden - nahe der Stelle, wo der König 1485 in einer Schlacht getötet worden war.

Franken bekommt Tatort-Team

Es scheint als würde der Tatort einmal komplett generalüberholt.

Nach Hamburg, Dortmund und Saarbrücken bekommt nun auch Franken ein neues Tatort-Team. Die Folgen spielen in Nürnberg und Umgebung, produziert wird die Krimi-Reihe vom Bayerischen Rundfunk. Das Ermittler-Duo steht auch schon fest: Die erfahrene Berliner Schauspielerin Dagmar Manzel hat in Kinofilmen wie "John Rabe" oder "Schtonk" mitgespielt. Ihr Partner Fabian Hinrichs ist bisher vor allem den Theatergängern bekannt. Erste Dreharbeiten sollen Anfang nächsten Jahres statt finden.

Berliner Traditionskino "Zoo Palast" wird wiedereröffnet

Über den roten Teppich liefen zahlreiche nationale und internationale Stars in dieses Haus.

Heute wird das Berliner Traditionskino "Zoo Palast" nach zweijähriger Bauzeit wiedereröffnet. In dem 1957 errichteten Haus feierten unter anderem Errol Flynn, Romy Schneider und Tom Hanks ihre Film-Premieren. Außerdem wurden im "Zoo Palast" von Anfang an wichtige Beiträge der Berlinale gezeigt. Mit der aufwendigen, denkmalgerechten Restaurierung solle das Kino jetzt an diese Geschichte anknüpfen, sagt der Betreiber.

- Hier geht es zur Homepage des "Zoo Palast" mit Infos zur Geschichte.

Tarantino will wieder einen Western drehen

Die Western scheinen es ihm angetan zu haben.

Wie der Regisseur Quentin Tarantino in einer Talkshow verriet, wird sein nächster Film wieder aus dem Genre kommen. Er liebe Western, und nachdem er sich selbst beigebracht habe, wie man einen drehe, sei es einfach zu sagen, man mache noch einen. Der neue Streifen solle aber keine Fortsetzung des Oscar-prämierten "Django Unchained" werden.

Macklemore wird UNO-Botschafter für Gleichberechtigung

Rapper sind nicht unbedingt für homosexuellenfreundliche Texte bekannt.

Anders das US-Duo Macklemore & Ryan Lewis. Ihr Song "Same Love" gilt als Hymne für die Gleichberechtigung von Homosexuellen. Nun sollen sie sich dafür auch im Auftrag der Vereinten Nationen einsetzen. Ein Vertreter des UNO-Menschenrechtsbüros in New York erklärte, die beiden Künstler seien "wahrscheinlich das wichtigste Duo der Musikwelt heutzutage". Ihre Songs begeisterten Millionen von Menschen weltweit und verbreiteten gleichzeitig auch eine Menschenrechts-Botschaft. Macklemore sagte, er und Ryan Lewis fühlten sich sehr geehrt, mit der UNO zusammenzuarbeiten. Beide sollen sich vor allem über Social-Media-Kanäle für die Gleichberechtigung von Homosexuellen einsetzen.

- Macklemore & Ryan Lewis landeten mit dem Song "Thrift Shop" einen weltweiten Hit. Zu den UNO-Botschaftern für die Rechte Homosexueller gehört bereits der Sänger Ricky Martin.

Israelischer Sänger Arik Einstein mit 74 Jahren gestorben

Er war der Frank Sinatra Israels.

Das sagte ein langjähriger Freund des legendären Sängers Arik Einstein, der jetzt im Alter von 74 Jahren gestorben ist. Der Musiker wurde nach Klinikangaben gestern wegen Herzproblemen ins Krankenhaus eingeliefert, wo er am Abend verstarb. Einstein galt als bedeutendster hebräisch singender Künstler. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte, seine Lieder seien der "Soundtrack Israels".

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