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Kulturnachrichten

Mittwoch, 13. November 2013

Verleger fordern von EU härtere Maßnahmen gegen Google

Sie kritisieren vor allem, dass Google Suchergebnisse manipuliert.

Verlegerverbände aus ganz Europa haben deshalb die EU-Kommission zu härteren Schritten gegenüber Google gedrängt. Sie fordern, dass die Kommission bestimmte Praktiken des US-Konzerns verbietet. Zu den Verbänden gehört auch der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger. Bereits 2010 eröffnete Brüssel ein Kartellverfahren gegen Google, weil der Konzern bei Suchanfragen eigene Dienste im Vergleich zu Konkurrenzangeboten bevorzuge. Google hatte daraufhin Zugeständnisse angeboten. Die Verlegerverbände halten diese aber für unzureichend.

Kunstbuch-Verleger schenkt Städel Museum 15 Werke

Das Städel Museum in Frankfurt am Main ist um 15 Werke reicher.

Der Kölner Kunstbuch-Verleger Benedikt Taschen hat dem Museum Objekte aus seiner privaten Sammlung geschenkt. Es handelt sich um zeitgenössische Skulpturen sowie Bilder deutscher Künstler aus den 1980er Jahren, darunter Arbeiten von Martin Kippenberger und Andreas Schulze. Städel-Direktor Max Hollein sprach von einer wichtigen Bereicherung der Sammlung.

"Forbes"-Magazin in der Ukraine: Redakteure kündigen aus Protest gegen Zensur

Sie wollen gegen Zensur durch das neue Management protestieren.

Mehr als die Hälfte der Journalisten bei der ukrainischen Redaktion von "Forbes" hat deshalb gekündigt. Einer von ihnen sagte, Chefredakteur Mikhail Kotov habe ein zuvor bewilligtes Projekt abgelehnt, bei dem es um einen hochrangigen Regierungsbeamten gegangen sei. Laut der Nachrichtenagentur AP soll dieser Beziehungen zum neuen Besitzer des Magazins haben, dem Millionär Serhiy Kurchenko. Kotov wies die Vorwürfe zurück.

Rassismus-Vorwürfe gegen französisches Magazin

Erst vor wenigen Wochen hatte ein französischer Politiker die schwarze Justizministerin Christiane Taubira mit einem Affen verglichen.

Das Gleiche geschah nun auf dem Cover des französischen Magazins "Minute". Es zeigte ein Bild der Ministerin neben der Aufschrift "Klug wie ein Affe holt sich Taubira ihre Banane zurück". Die Regierung in Paris leitete deshalb eine Untersuchung wegen Rassismus gegen die Zeitschrift ein. Eine Sprecherin des Magazins sagte, das Cover sei satirisch gemeint. Rassistische Beleidigungen in der Öffentlichkeit können in Frankreich mit bis zu sechs Monaten Haft und Geldstrafen bis zu 25.000 Euro bestraft werden.

"Tatort"-Macher erhält Medienpreis Bambi

Mit dem "Tatort" bereichere er sei Jahrzehnten das deutsche Fernsehen, lautet die Begründung der Jury.

Deshalb bekommt der Redakteur und Produzent Günther Witte den Medienpreis "Bambi" verliehen. Wie Hubert Burda einen Tag vor der Verleihung der Auszeichnung mitteilte, erhält der "Tatort"-Macher den Ehrenpreis der Jury des Bambi 2013. Neben Witte sind schon einige weitere Preisträger bekannt: So wird Udo Jürgens für sein Lebenswerk geehrt. - Der "Bambi" wird jährlich vom Hubert Burda Media Konzern verliehen.

Dirigenten protestieren gegen Orchester-Fusion

Die Fusion sei künstlerisch unsinnig, ökonomisch mindestens fragwürdig und darüber hinaus ein kulturpolitischer Offenbarungseid.

So steht es in einem Offenen Brief, mit dem 160 Dirigenten gegen den Zusammenschluss des SWR-Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg und des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart protestieren. Der Brief wurde heute veröffentlicht. Beschlossen hatte die Fusion der Rundfunkrat im September 2012 - morgen berät in Stuttgart der zuständige Landesausschuss darüber. - Ein Interview mit Christoph Poppen, einem der Unterzeichner des Offenen Briefes, hören Sie gleich bei Deutschlandradio Kultur.

NRW: Neues Gesetz für Landeshochschulen geplant

Das Hochschulangebot in NRW soll wieder überregional geplant werden.

Das ist der Kern eines Gesetzentwurfes, den Wissenschaftsministerin Svenja Schulze heute vorgelegt hat. Das neue Gesetz soll für eine abgestimmte Fächervielfalt sorgen und eine besser Auslastung der Universitäten garantieren. Der Entwurf wurde bereits vom Kabinett gebilligt, im Frühjahr soll eine überarbeitete Fassung ins Parlament eingebracht werden.

"Reporter ohne Grenzen" fürchtet um Sicherheit von Snowden-Begleiterin in Großbritannien

Sarah Harrison befürchtet selbst, dass es für sie nicht sicher ist, nach Großbritannien zurückzukehren.

Auch "Reporter ohne Grenzen" sorgt sich um die Sicherheit der britischen Internet-Aktivistin, die bis vor kurzem Edward Snowden begleitet hatte. Harrison hält sich zur Zeit in Berlin auf. "Reporter ohne Grenzen" verlangte von der britischen Regierung, Harrisons Freiheit und Sicherheit zu garantieren. In den vergangene Wochen hatte die Regierung in London immer wieder versucht, Reporter oder Medien unter Druck zu setzen, die über die Spionageaffäre berichteten.

Hamburg bekommt neues Festival für klassische Musik

Die Elbphilharmonie ist bis dahin wahrscheinlich noch nicht fertig.

Trotzdem soll im kommenden Jahr in Hamburg ein neues Festival für klassische Musik stattfinden. Hamburg habe eine national und international beachtete Musikszene, sagte die Kultursenatorin der Stadt, Barbara Kisseler. Bisher habe eine Klammer gefehlt, die das Ganze zusammenhalte - diese bilde nun das Musikfest. Es soll alle zwei Jahre stattfinden. Zu dem Festival im Sommer 2014 werden unter anderem Anna Netrebko und Orchester wie das Koninklijk Concertgebouworkest Amsterdam erwartet.

Suhrkamp: Gericht schließt keinen der Gesellschafter aus

Mit dem Urteil des Frankfurter Landgerichts im Fall Suhrkamp dürfte keiner der beiden Gesellschafter zufrieden sein.

Die Richter kamen zu dem Schluss, dass sowohl Minderheitsgesellschafter Hans Barlach als auch Hauptgesellschafterin Ulla Unseld-Berkéwicz erhebliche Treuepflichtverletzungen zum Nachteil des Verlages begangen haben. Der Ausschluss eines der beiden Gesellschafter ist laut den Richtern keine Option. Der Bundesgerichtshof habe für einen solchen Fall entschieden, dass nur die Auflösung der Gesellschaft verbleibe.

Bob Dylan wird mit französischer Ehrenlegion ausgezeichnet

Nicht nur Barack Obama weiß Bob Dylans Leistungen zu schätzen, sondern auch die französische Kulturministerin.

Aurélie Filipetti will den amerikanischen Sänger heute mit der französischen Ehrenlegion auszeichnen. Der Orden wurde vor mehr als 200 Jahren von Napoléon Bonaparte gestiftet und würdigt militärische und zivile Verdienste, ausgezeichnete Talente und große Tugenden. Die Ehrenlegion ist die ranghöchste Auszeichnung Frankreichs. Allerdings ist sie nicht unumstritten: So lehnen beispielsweise die Mitarbeiter der Satirezeitung "Le canard enchainé" die Auszeichnung seit jeher ab.

Riga sucht Sicherheitsfirma für Überwachung von Friedhöfen

In Riga können sich Sicherheitsfirmen ab sofort für die Überwachung von Friedhöfen bewerben.

Grund für die Ausschreibung sind vermehrte Fälle von Vandalismus an kulturhistorischen Denkmälern und Gräbern. So wurde beispielsweise das Grab des ersten lettischen Staatspräsidenten, Janis Cakste, beschädigt und beschmiert, ebenso ein Monument für lettische Freiheitskämpfer. Die Regierung nannte die Angriffe eine absolut inakzeptable, barbarische Provokation und einen bewussten Affront gegen den lettischen Staat.

Bolschoi-Prozess: Zeugin berichtet von Rivalitäten im Tanzensemble

Im Moskauer Prozess um den Säureanschlag auf den Direktor des Bolschoi-Theaters, Sergej Filin, gibt es neue Details zu den Rivalitäten in dem Tanzensemble.

In einer Zeugenaussage hat eine Assistentin, den Hauptangeklagten, den Balletttänzer Pawel Dimitritschenko, indirekt belastet. Dimitritschenko habe den Führungsstil Filins offen in Frage gestellt. Zudem habe er die Hauptrollen für sich und seine Tanzpartnerin beansprucht.
Dieser Aufforderung sei Filin nicht nachgekommen. Der künstlerische Leiter des Bolschoi-Theaters
war im Januar mit Säure überschüttet worden. Bei der Attacke trug er schwere Verätzungen im Gesicht davon.

Augustin: Indonesiens Todesschwadronen müssen aufgearbeitet werden

Die Todesschwadronen in den 60er Jahren sind nach Ansicht von Franz Xaver Augustin die Leichen im Keller des freien Indonesiens.

Im "Deutschlandradio Kultur" sagte der Leiter des Goethe-Instituts in Jakarta, das Thema sei in Indonesien noch immer ein Tabu. Es sei nicht zu glauben, wie bis heute die Mörder von damals weiterhin als Retter des Vaterlandes gesehen würden. Daher lobte Augustin die drastische Darstellung des Dokumentarfilms "The Act of Killing" von Joshua Oppenheimer. Der Film sei deshalb viele Jahre nach Ende der Diktatur unter General Haji Mohamed Suharto sehr wichtig für Indonesien und die Diskussion über die eigene Geschichte.
Das Interview finden Sie zum Nachhören auf unserer Internetseite.

Gemeinsame Ziele bei Koalitionsverhandlungen zu Kulturausgaben

Soziale Absicherung der Künstler, mehr Geld für die Kulturbauten in Berlin und eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern - so lassen sich die Ziele der Kulturpolitiker von Union und SPD zusammenfassen.

Zum Abschluss der Koalitionsverhandlungen in der Arbeitsgruppe Kultur betonten die Vorsitzenden, man habe keine Traumschlösser gebaut. Vielmehr seien die Vorschläge von großer Bescheidenheit geprägt. Die Ergebnisse müssen in der kommenden Woche noch von der großen Verhandlungsrunde abgesegnet werden.

Münchner Kunstfund: Graumann beklagt mangelndes Fingerspitzengefühl

Dieter Graumann beklagt im Fall des Münchner Kunstfunds mangelndes Fingerspitzengefühl von Seiten der Staatsanwaltschaft.

Der Präsident des Zentralrats der Juden sagte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", man könne einen solchen Fund nicht als geheime Kommandosache behandeln. Und: Bei aller Freude über die Wiederentdeckung dürfe man nicht vergessen, dass viele der Kunstwerke jüdischen Menschen zum Teil unter schlimmsten Umständen abgepresst worden seien. Vor gut einer Woche war bekannt geworden, dass Zollbeamte im März 2012 in einer Münchner Privatwohnung rund 1.400 Kunstwerke gefunden hatten - darunter Bilder von Pablo Picasso, Henri Matisse, Marc Chagall und Paul Klee.

Triptychon von Francis Bacon ist jetzt teuerstes Kunstwerk der Welt

Bei "Christie`s" purzeln die Rekorde:

In dem New Yorker Auktionshaus wurde ein Tryptichon von Francis Bacon für 142,4 Millionen Dollar verkauft und ist damit das teuerste Kunstwerk der Welt. Es heißt "Three Studies of Lucian Freud" und entstand im Jahr 1969. Der Käufer blieb anonym. Bislang war Edward Munchs "Der Schrei" am teuersten: Für das Bild wurden im vergangenen Jahr 119,9 Millionen Dollar gezahlt. - Auch der Rekordhalter für den teuersten lebenden Künstler hat gewechselt: Jeff Koons' Skulptur "Balloon Dog" wechselte für 58,4 Millionen Dollar den Besitzer. Davor war der deutsche Künstler Gerhard Richter der teuerste lebende Künstler gewesen.

Shermin Langhoff will ihren Stil beibehalten

"Das deutsche Staats- und Stadttheater hat sich in den letzten Jahrzehnten sehr schwer getan, sich für Migranten zu öffnen, egal ob für Schauspieler oder für Regisseure."

Dieser Ansicht ist Shermin Langhoff, Gründerin des Berliner Off-Theaters Ballhaus Naunynstraße und ab Freitag offiziell Intendantin des Maxim-Gorki-Theaters in der Hauptstadt. Langhoff ist damit die erste türkischstämmige Migrantin, die ein deutsches Stadttheater leitet. Der "Süddeutschen Zeitung" sagte sie, sie wolle auch am Maxim-Gorki-Theater gemeinsam mit ihrem Co-Intendanten Jens Hillje weiter vom Inhalt ausgehen und ihren Stil beibehalten.

Polens Lehrer drohen mit landesweiten Streiks

Ein konstant geringes Einkommen und jetzt will die Regierung auch noch die Privilegien abschaffen - das wollen sich Polens Lehrer nicht gefallen lassen.

Der polnische Lehrerverband droht mit landesweiten Streiks, wenn die Reformvorschläge nicht bis Freitag zurückgenommen oder zumindest zur Disposition gestellt werden. Diese sehen unter anderem vor, eine frühzeitige Verrentung zu erschweren, den Lehrern zustehenden Sonderurlaub deutlich zu verkürzen und die Wohnungszulage abzuschaffen. Selbst wer am Gymnasium unterrichtet, verdient in Polen meist nicht mehr als 500 Euro im Monat.

Ägypten: Zusammenstöße an der Universität in Al-Mansura

Auch die Universitäten sind Schauplatz des Streits um die künftige ideologische Ausrichtung Ägyptens.

In Al-Mansura im Nildelta lieferten sich Studenten mit der Polizei Straßenschlachten. Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas ein, die Studenten warfen Steine und Brandsätze auf die Beamten. Ein Wächterhaus auf dem Campus brannte aus. Die Studenten demonstrierten Solidarität mit dem abgesetzten islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi. Dieser ist seit seinem Sturz im Juli in Haft. Die ägyptische Justiz hat ihn wegen angeblicher Anstiftung zu tödlicher Gewalt vor Gericht gestellt.

Kirchliche Kunst kehrt aus Deutschland nach Zypern zurück

Zypern hat von Deutschland rund 170 Kunstgegenstände zurück erhalten.

Wie die Regierung in Nikosia mitteilte, waren die Fresken, Mosaike und Ikonen aus Kirchen gestohlen worden, nachdem türkische Truppen 1974 den Norden Zyperns besetzt hatten. Die Kunstgegenstände stammen sowohl aus der byzantinischen Zeit zwischen dem 4. und dem 15. Jahrhundert als auch aus der Zeit danach. Etliche sind beschädigt, da sie mit Gewalt aus den Kirchen geraubt wurden. Die Stücke waren über die Türkei nach Deutschland gelangt. Nach der Rückgabe werden sie nun einige Zeit in Nikosia ausgestellt. Die zyprische Regierung betonte, die Gegenstände seien einzigartige Beispiele für die kirchliche Kunst des Landes. Sie sollten bald in die jeweiligen Gotteshäuser zurückkehren.

China, Kuba und Russland im UN-Menschenrechtsrat

Diese Entscheidung wird bei manchen für Kopfschütteln sorgen.

Ab Januar werden unter anderem China, Russland und Saudi-Arabien für drei Jahre im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen vertreten sein. Die UNO-Vollversammlung in New York wählte sie in das Gremium. Menschenrechtsorganisationen wiesen darauf hin, dass in diesen Staaten die Menschenrechte teils in grober Weise missachtet würden. Der Rat mit Sitz in Genf umfasst 47 rotierende Mitglieder. Auch Deutschland hat derzeit einen Sitz im Menschenrechtsrat der UNO. In den vergangenen Jahren hat das 2006 gegründete Gremium durch seine konsequente Positionierung im Syrienkonflikt an Renommee gewonnen.

Kunsthorter Gurlitt: "Habe alle Unterlagen der Staatsanwaltschaft übergeben"

Bei der Suche nach den Eigentümern des "Münchner Kunstschatzes" kann Cornelius Gurlitt nach eigenen Worten nicht mehr weiterhelfen.

Der "Süddeutschen Zeitung" sagte der 80-Jährige, er habe alle Unterlagen zu den Bildern der Staatsanwaltschaft übergeben. Gurlitt hatte jahrelang rund 1.400 Werke in einer Wohnung in der bayerischen Landeshauptstadt gelagert, darunter viele Bilder mit möglichem Raubkunst-Hintergrund. Ein Sachverständigenteam soll nun klären, woher die Kunstwerke von Malern wie Otto Dix, Henri Matisse, Auguste Rodin und Carl Spitzweg stammen.

Leipziger Ex-Intendant weist Vorwurf der Misswirtschaft zurück

Der ehemalige Intendant des Leipziger Schauspiels, Sebastian Hartmann, wehrt sich gegen den Vorwurf, er habe der Stadt ein Minus von 400.000 Euro hinterlassen.

In einem Anwaltsschreiben erklärte Hartmann, diese Behauptung sei aus der Luft gegriffen und weder belegt noch nachvollziehbar. Sein Nachfolger, Enrico Lübbe, hatte in einer nicht öffentlichen Ausschusssitzung über das Defizit berichtet. Demnach habe der Ex-Intendant das Finanzloch unter anderem durch eine 100.000 Euro teure Abschiedsparty gerissen. Nun will die Stadtverwaltung die Zahlen des Schauspiels genauer durchleuchten. - Hartmann hatte Leipzig nach einer Amtsperiode als Intendant verlassen. Zuletzt lag die Auslastung des Schauspiels bei 57 Prozent.

Suhrkamp: Gerichtsurteil im Gesellschafter-Streit erwartet

Es gibt eine neue Runde im Streit der Suhrkamp-Gesellschafter.

Die zutiefst zerstrittenen Verlagseigentümer Ulla Unseld-Berkéwicz und Hans Barlach treffen sich heute vor dem Landgericht Frankfurt am Main. Unseld-Berkéwicz wirft dem Minderheitsgesellschafter Barlach vor, die wirtschaftliche Situation des Hauses schlecht geredet und sich damit geschäftsschädigend verhalten zu haben. Barlach seinerseits meint, die Verlagschefin habe Firmengelder unternehmensfremd verwendet. Beide wollen mit dem Gerichtsverfahren den Ausschluss des jeweils anderen Gesellschafters erreichen. Die Entscheidung des Gerichts wird für den frühen Vormittag erwartet.

Fünf Webseiten für Kinder erhalten Erfurter Netcode

Ein weißes Känguru auf blauem Grund kennzeichnet Webseiten, die für Kinder geeignet sind.

Manche sind sogar herausragend, beispielsweise das Tod- und Trauerportal www.kindertrauerland.org oder die Seite www.kinderfunkkolleg-trialog.de zu den drei Weltreligionen. In Erfurt erhielten diese und drei weitere Seiten das Siegel des Verbrauchervereins Erfurter Netcode. Kriterien für die Vergabe des Siegels sind Transparenz, Gestaltung, Medienkompetenz und Umgang mit Werbung.

Weitere Informationen zum Erfurter Netcode finden Sie hier.

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