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Kulturnachrichten

Montag, 4. November 2013

Erneut ägyptischer Journalist von Militärgericht verurteilt

Mohammed Sabry soll auf der Sinai-Halbinsel Militäreinrichtungen gefilmt haben.

Dafür wurde der ägyptische Journalist von einem Militärgericht in seinem Heimatland zu sechs Monaten auf Bewährung verurteilt. Das berichtet die amerikanische Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf Geheimdienstkreise. Sabry ist kein Einzelfall: Erst vergangene Woche war ein weiterer Journalist verurteilt worden, weil er sich als Offizier ausgegeben haben soll. Im Oktober war außerdem der Reporter Ahmed Abu-Draa bestraft worden, weil er die Nationale Sicherheit mit Berichten über das militärische Vorgehen auf dem Sinai gefährdet haben soll.

Medienbericht: Weltbild-Verlag erhält frisches Kapital - Insolvenz vorerst abgewendet

Der wirtschaftlich angeschlagene Verlag "Weltbild" soll neues Kapital erhalten.

Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet, gibt es aus dem Kreis der Gesellschafter Zusagen in Höhe von 60 Millionen Euro. Damit sollten das Weihnachtsgeschäft gesichert und eine Insolvenz abgewendet werden. Der "Weltbild"-Verlag mit seinen 6.800 Mitarbeitern gehört zwölf katholischen Bistümern, dem Militärbischofsamt und dem Verband der Diözesen. Wie es in dem Bericht weiter heißt, soll der Verlag auch in die Lage versetzt werden, bis 2015 wieder schwarze Zahlen zu schreiben.

Youtube verleiht erstmals Musikpreise

Die Internet-Plattform Youtube macht der traditionellen Medienbranche immer mehr Konkurrenz.

Erstmals verlieh das US-Unternehmen eigene Musikpreise unter anderem in den Kategorien "Künstler und Video des Jahres". Auf einer Gala in New York wurden gestern Abend der Rapper Eminem und die Country-Pop-Sängerin Taylor Swift geehrt. Über die Preisverleihung konnte die Internetnutzer abstimmen.

Zentralrat der Muslime zu Teilnahme an Martinszügen

"Das Leben von Sankt Martin ist doch geradezu vorbildlich, auch für Muslime".

Dieser Ansicht ist Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime. Einer Teilnahme von muslimischen Kindern an den Martinszügen stehe deshalb nichts im Wege, sagte Mazyek der Deutschen Presse-Agentur. Dass Martin ein katholischer Heiliger sei, sei kein Hinderungsgrund. Im Islam spiele der Gedanke des Teilens eine große Rolle. - Der Namenstag des Heiligen Martin ist am 11. November; zum Teil finden die Martinsumzüge aber schon diese Woche statt.

Mathelehrer gewinnt britische Scrabble-Meisterschaft

Als letztes Wort legte Paul Allan "Bandura".

Der Begriff für eine ukrainische Laute brachte ihm den Sieg in der britischen Scrabble-Meisterschaft. Allan ist Naturwissenschafts- und Mathe-Lehrer. Dem britischen "Telegraph" sagte er, es gebe keine "guten oder schlechten Wörter". Im Finale hatte Allan unter anderem auch die Ausrufe "ugh" und "yeah" gelegt. - Der 43-Jährige bekommt umgerechnet rund 3.000 Euro für den Titel und darf im Dezember bei den Scrabble-Weltmeisterschaften in Prag antreten.

Eine Liste mit allen gelegten Wörtern der Finalpartie (und Erklärung, was sie bedeuten) gibt es hier.

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