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Samstag, 23.10.2021
 
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Kulturnachrichten

Samstag, 23. Oktober 2021

Biontech-Gründer mit "Spanischem Nobelpreis" geehrt

Die Gründer des in Mainz ansässigen Biotechnologieunternehmens Biontech, Ugur Sahin und Özlem Türeci, sind am Freitagabend mit dem Prinzessin-von-Asturien-Preis geehrt worden. Das deutsch-türkische Forscherehepaar teilte sich die als "spanische Nobelpreise" bekannte Auszeichnung in der Sparte Forschung und Technik mit fünf weiteren Entwicklern von Corona-Impfstoffen. Die international renommierten Preise werden jedes Jahr in acht Kategorien von König Felipe VI. sowie der spanischen Thronfolgerin Leonor im nordspanischen Oviedo vergeben und sind mit jeweils 50.000 Euro dotiert.

Jugendliteraturpreis für "Asterix"-Übersetzerin

Die Übersetzerin von "Asterix»" und "Lucky Luke", Gudrun Penndorf, ist auf der Frankfurter Buchmesse für ihr Lebenswerk ausgezeichnet worden. Sie erhielt am Freitagabend den mit 12.000 Euro dotierten "Sonderpreis Gesamtwerk" im Rahmen des Jugendliteraturpreises. "Penndorfs phänomenale sprachschöpferische Leistung" könne gar nicht genug gepriesen werden, erklärte die Sonderpreisjury. "Ihre kreativen Umbenennungen des Comicpersonals, ihr akribischer Rechercheeifer, ihre treffenden Wortspiele setzen bis heute Maßstäbe für das Übersetzen - nicht nur von Comics." Der Deutsche Jugendliteraturpreis wird seit 1956 für herausragende Kinder- und Jugendbücher vergeben und ist mit insgesamt 72.000 Euro dotiert.

Neues Munch-Museum in Oslo eröffnet

In der norwegischen Hauptstadt Oslo ist am Freitag in Nachbarschaft zur Oper das neue Munch-Museum eröffnet worden. "Edvard Munch gehört uns allen", sagte König Harald (84), der das Gebäude offiziell eröffnete. In der ganzen Welt hätten die Menschen eine Beziehung zu Munchs Kunst. "In seinen Bildern erkennen wir uns selbst, unsere eigenen Licht- und Schattenseiten." Munch, der vor allem mit seinem Motiv "Der Schrei" weltberühmt wurde, hat der Stadt Oslo während des Zweiten Weltkrieges rund 27.000 Kunstwerke vermacht. Insgesamt verwaltet das Museum eine Sammlung von 42.000 Objekten, darunter neben Munchs Gemälden auch Zeichnungen, Drucke, Skulpturen und Fotografien.

Alec Baldwin äußert tiefes Bedauern und Entsetzen

Nach dem tödlichen Vorfall mit einer Requisitenwaffe bei Dreharbeiten hat US-Schauspieler Alec Baldwin sein tiefes Bedauern und Entsetzen geäußert. Es gebe keine Worte, um den Schock und die Trauer angesichts des tragischen Unfalls auszudrücken, schrieb Baldwin im Kurznachrichtendienst Twitter. Der Hollywood-Star fügte hinzu, dass er vollkommen mit der polizeilichen Untersuchung kooperiere und in Kontakt mit dem Ehemann der Getöteten stehe. Baldwin hatte am Donnerstag beim Dreh eines Westerns mit einer Requisitenwaffe geschossen und dabei die 42 Jahre alte Kamerafrau Halyna Hutchins und den Regisseur Joel Souza (48) getroffen. Hutchins wurde tödlich verletzt, Souza kam mit Verletzungen in ein Krankenhaus.

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