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Kulturnachrichten

Freitag, 4. Oktober 2019

US-Fernsehpionierin Diahann Carroll ist mit 84 gestorben

Die amerikanische Schauspielerin und Sängerin Diahann Carroll, die als schwarze Pionierin im Showgeschäft verehrt wurde, ist tot. Sie starb in ihrem Haus in Los Angeles an den Folgen einer Krebserkrankung. Das teilte ihre Tochter Suzanne Kay dem Branchenblatt "The Hollywood Reporter" mit. Die Entertainerin, die unter anderem in der TV-Serie "Der Denver-Clan" mitspielte, wurde 84 Jahre alt. Kollegen und Freunde, darunter die Sängerin Dionne Warwick, würdigten Carrolls Verdienste. Regisseurin Ava DuVernay ("Selma") bezeichnete sie in einem Tweet als Ikone und Wegbereiterin, die ein außergewöhnliches Leben geführt habe. Carroll hatte als erste Afroamerikanerin den Theaterpreis "Tony Awards" als Hauptdarstellerin in dem Musical "No Strings (1962) gewonnen.

Die Berliner Naturschutzbehörde macht den Weg frei für das Einheitsdenkmal

Das Freiheits- und Einheitsdenkmal vor dem wiederaufgebauten Stadtschloss in Berlin kann gebaut werden. Die Arbeiten könnten unter strengen Natur- und Artenschutzauflagen beginnen, teilte die Senatsumweltverwaltung mit. Nötig sind Ausgleichsmaßnahmen für geschützte Fledermäuse, die in den Gewölben vor Ort leben. So müssen etwa alternative Brutplätze eingerichtet, andere Gebiete in der Stadt renaturiert oder ein neues Winterquartier in den sanierten Gewölben sichergestellt werden. Auf dem Sockel des früheren Kaiser-Wilhelm-Nationaldenkmals vor dem künftigen Humboldt-Forum soll eine riesige begehbare Waage an die friedliche Wiedervereinigung erinnern.

"Roma"-Schauspielerin wird Unesco-Botschafterin

Die UN-Kulturorganisation Unesco hat die mexikanische Schauspielerin Yalitza Aparicio zu einer Sonderbotschafterin für indigene Völker ernannt. Die 25-Jährige war Darstellerin in dem Film "Roma". Sie war in diesem Jahr für einen Oscar als beste Hauptdarstellerin nominiert. Aparicio aus dem armen mexikanischen Staat Oaxaca sei wegen ihres Einsatzes gegen Rassismus, für Gleichberechtigung der Geschlechter und indigene Rechte für die Funktion als Sonderbotschafterin ausgesucht worden, teilte Unesco mit Sitz in Paris mit.

Umstrittene Jeff Koons-Skulptur in Paris eingeweiht

Eine umstrittene Riesenplastik des amerikanischen Künstlers Jeff Koons ist in Paris feierlich der Öffentlichkeit übergeben worden. Seine Plastik, die eine Hand mit elf Tulpen darstellt, sei ein Symbol der Erinnerung und der Hoffnung, sagte der 64-Jährige. Die mehr als zehn Meter hohe und 30 Tonnen schwere Skulptur wurde unweit der Champs-Élysées eingeweiht. Koons hatte die Zeichnungen zu dem Projekt, das auf die damalige amerikanische Botschafterin Jane Hartley zurückgeht, der Stadt im Gedenken an die Opfer der Attentate in Frankreich zwischen 2015 und 2016 geschenkt. Ursprünglich sollte die monumentale Plastik aus Stahl und Bronze auf dem Vorplatz zwischen zwei Museen gegenüber dem Eiffelturm errichtet werden. Dagegen liefen viele Kulturschaffende Sturm. Sie kritisierten den Standort als zu prominent.

Trauerfeier für Günter Kunert

Zwei Wochen nach dem Tod von Günter Kunert hat in Schenefeld im Kreis Steinburg eine öffentliche Trauerfeier für den Schriftsteller stattgefunden. Auch der Liedermacher und Dichter Wolf Biermann hat seinen früheren DDR-Weggefährten und Freund Günter Kunert mit einem letzten Lied gewürdigt. Kunert und er hätten wie andere in der DDR darum gerungen, wie weit man sich mit dem SED-Regime anlegen sollte und könne, sagte Biermann. Kunert, der damals noch in der DDR lebte, hatte 1976 als einer der ersten eine Protestresolution gegen die Ausbürgerung Biermanns aus der DDR unterzeichnet. Kunert, einer der großen deutschen Dichter der Gegenwart, war am 21. September im Alter von 90 Jahren gestorben.

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