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Mittwoch, 26.06.2019
 
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Kulturnachrichten

Mittwoch, 26. Juni 2019

Friedenspreis des Deutschen Films vergeben

Für seinen Fluchtthriller "Ballon" ist der deutsche Regisseur Michael "Bully" Herbig mit dem nationalen Friedenspreis des Deutschen Films - Die Brücke ausgezeichnet worden. Der internationale Friedenspreis des Deutschen Films ging an die libanesische Regisseurin Nadine Labaki. Mit dem Sonderpreis wurde der syrische Regisseur Talal Derki für seinen Dokumentarfilm "Of Fathers and Sons - Die Kinder des Kalifats" geehrt. Der mit je 7500 Euro dotierte Friedenspreis des Deutschen Films ehrt künstlerisch wertvolle Filme mit humanistischer und gesellschaftspolitischer Dimension.

Sanierung der Kölner Bühnen bis 2023

Die Sanierung der Kölner Bühnen wird nach jetzigem Stand noch bis 2023 und damit insgesamt elf Jahre dauern. Die Kosten würden aber ungefähr in dem zuletzt umrissenen Rahmen von 554 bis 571 Millionen Euro bleiben, sagte der Technische Betriebsleiter Bernd Streitberger. Anfangs waren 250 Millionen vorgesehen, wieder öffnen sollte das Ensemble aus Oper und Schauspielhaus ursprünglich im Jahr 2015. Wie sich herausstellte, war es nur mit großem Aufwand möglich, die historische Grundsubstanz zu erhalten und das Gebäude gleichzeitig den heutigen Sicherheitsbestimmungen und technischen Erfordernissen anzupassen. In den ersten drei Jahren der Generalüberholung hat es nach früheren Angaben Streitbergers "eklatante Fehlleistungen" gegeben.

Mehr Besucher in Freiluft-Kinos

Open-Air-Kinos werden in Deutschland beliebter.

Im vergangenen heißen Sommer wurden insgesamt gut 1,7 Millionen Tickets für Filme unter freiem Himmel verkauft. Das geht aus Zahlen der Filmförderungsanstalt FFA hervor. Im Jahr 2017 waren es nur 1,26 Millionen. Allerdings ging die Zahl der Leinwände in Freilichtbühnen sogar zurück: von 630 im Jahr 2017 auf 611 im vergangenen Jahr. Für das laufende Jahr liegen verlässliche Zahlen erst Anfang 2020 vor.

Neues Einstein-Zentrum forscht zu Zeitphänomenen

Berlin ist Standort des ersten „Einstein-Center Chronoi". Unter altertumswissenschaftlichen Aspekten beschäft es sich mit der Wahrnehmung der Zeit sowie mit Konzepten und Organisation von Zeit. Das Zentrum ist eine Kooperation der Freien Universität und der Humboldt-Universität sowie der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und weiteren Forschungsinstituten.

Regisseur Schlöndorff mit Bundesverdienstkreuz geehrt

Der Regisseur Volker Schlöndorff ("Die Blechtrommel") ist mit einem Verdienstorden der Bundesrepublik ausgezeichnet worden. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ehrte den 80-Jährigen im Schloss Bellevue in Berlin. Er verlieh dem Filmemacher das Große Verdienstkreuz. Schlöndorff hat bereits ein Verdienstkreuz 1. Klasse. Schlöndorff zählt zu den bedeutendsten deutschen Regisseuren. Bekannt sind vor allem seine Literaturverfilmungen, etwa "Homo Faber". Für "Die Blechtrommel" gewann er die Goldene Palme von Cannes und den Oscar.

Cosby legt gegen Verurteilung Berufung ein

Der US-Schauspieler und Komiker Bill Cosby hat gegen seine Verurteilung wegen sexuellen Missbrauchs Berufung eingelegt.

Der 81-Jährige hoffe auf ein faires Verfahren vor einem Berufungsgericht, sagte sein Sprecher. Cosby war Ende April 2018 schuldig gesprochen worden, eine Frau im Jahr 2004 unter Drogen gesetzt und sexuell missbraucht zu haben. Im September 2018 wurde er zu einer Haftstrafe von dreieinhalb Jahren verurteilt. Cosby wird von etwa 60 Frauen sexueller Missbrauch vorgeworfen, allerdings sind die meisten Fälle verjährt. Seit seiner Verurteilung sitzt Cosby im Gefängnis.

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Kritik an Karl-May-FestspielenDebatten statt Verbote
Die Schauspieler Sascha Gluth (l-r), Harald Wieczorek und Alexander Klaws spielen eine Szene aus "Unter Geiern - Der Sohn des Bärenjägers" der Karl-May-Spiele in der Freiluft-Arena am Kalkberg.  (Frank Molter / dpa)

"Professorin will diesen Winnetou abschaffen" titelte eine Boulevardzeitung nach Kritik an den Karl-May-Festspielen. So weit will niemand gehen, aber es gibt gute Gründe, die Darstellung von native americans zu verändern, findet Noa Ha von der Uni Dresden.Mehr

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