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Kulturnachrichten

Montag, 17. Oktober 2016

Deutscher Buchpreis geht an Bodo Kirchhoff

"Widerfahrnis" als beste literarische Neuerscheinung des Jahres ausgezeichnet

Der Schriftsteller Bodo Kirchhoff (68) hat mit seinem Buch "Widerfahrnis" den diesjährigen Deutschen Buchpreis gewonnen. Das gab der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Frankfurt bekannt. Mit dem Preis, der mit 25 000 Euro dotiert ist, wird traditionell am Vorabend der Frankfurter Buchmesse die beste literarische Neuerscheinung des Jahres ausgezeichnet. Das Buch sei "ein vielschichtiger Text, der auf meisterhafte Weise existenzielle Fragen des Privaten und des Politischen miteinander verwebt und den Leser ins Offene entlässt", begründete die siebenköpfige Jury ihre Wahl. In dem Roman (Frankfurter Verlagsanstalt) bricht ein im Ruhestand lebender Verleger mit einer Zufallsbekanntschaft - der etwa gleichaltrigen früheren Besitzerin eines Hutgeschäfts - zu einer spontanen Autoreise in den italienischen Süden auf. Das Liebespaar wird dann auf Sizilien mit der Flüchtlingskrise konfrontiert. Kirchhoff setzte sich gegen Reinhard Kaiser-Mühlecker ("Fremde Seele, dunkler Wald"), André Kubiczek ("Skizze eines Sommers"), Thomas Melle ("Die Welt im Rücken"), Eva Schmidt ("Ein langes Jahr") und Philipp Winkler ("Hool") durch. Die fünf Finalisten erhalten jeweils 2500 Euro.

Neuer Beraterkreis bei Vertreibungsstiftung

Zwölf Experten benannt - aber nicht aus Polen

Nach heftigen Querelen hat die Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung einen neuen wissenschaftlichen Beraterkreis. Der Stiftungsrat benannte zwölf Experten für das Gremium. Allerdings ist das für die Versöhnungsarbeit wichtige Polen nicht mehr vertreten. Kulturstaatsministerin Monika Grütters erklärte als Stiftungsratsvorsitzende, sie bedauere, dass es trotz ausgiebiger Bemühungen nicht gelungen sei, einen polnischen Vertreter zu gewinnen. Dies sei sicher auch der gegenwärtigen politischen Lage in Polen geschuldet. Seit der Regierungsübernahme der Nationalkonservativen in Warschau im vergangenen November gelten die Beziehungen als schwierig. Der frühere Beraterkreis hatte sich 2014 mit dem inzwischen abgetretenen Gründungsdirektor Manfred Kittel überworfen.

Goldene Kamera verleiht erstmals Digital Award

Neben der Klickzahlen sei Qualität das verlässliche Maß

Mit der Goldenen Kamera werden im kommenden Jahr erstmals auch die besten Web-Formate ausgezeichnet. Der Goldene Kamera Digital Award wird im Februar in den sechs Kategorien Serie, Viraler Clip, Music-Act, Reportage, Channel und Comedy verliehen, wie die Essener Funke Mediengruppe mitteilte. Die Zeit sei reif, neben nationalen und internationalen Stars der Film-, TV- und Musikbranche nun auch besondere Leistung im Bereich "Best of Entertainment" im Netz zu würdigen, sagte Verlagsgeschäftsführer Jochen Beckmann. Neben den reinen Klickzahlen sei Qualität das verlässliche Maß, "egal ob journalistischer Beitrag, fiktionale Serie oder musikalischer Newcomer", erklärte Beckmann. Die diesjährige Jury für den Digital Award setzt sich aus der Redaktion der Goldenen Kamera und Digital-Experten der Funke-Gruppe zusammen und legt die Nominierungen fest. User im Netz können darüber abstimmen, wer zu den ersten Preisträgern gehört.

Schweizer Behörden von Neonazi-Konzert überrascht

Viele deutsche Rechtsrock-Bands seien aufgetreten

Ein Rechtsrock-Konzert mit vielen Teilnehmern aus Deutschland könnte ein juristisches Nachspiel haben. Von der politischen Ausrichtung der Veranstaltung mit deutschen Bands in Unterwasser (Kanton St. Gallen) seien die Behörden am Samstag überrascht worden, berichteten heute Schweizer Medien. Die Staatsanwaltschaft wolle prüfen, ob mit rechtsextremen Liedtexten Strafrechtsnormen verletzt wurden, sagte Gemeindepräsident Rolf Züllig der Schweizer Nachrichtenagentur sda. Zudem sollten die Veranstalter belangt werden, weil sie die Bewilligung mit falschen Angaben erschlichen hätten. Genehmigt habe man ein Konzert mit Schweizer Nachwuchsbands. Stattdessen seien deutsche Rechtsrock-Bands wie Stahlgewitter und Frontalkraft aufgetreten. Von einemTreffpunkt in Ulm aus seien die Teilnehmer überraschend in Autos und Bussen in die Schweiz gereist. Die Polizei habe nicht eingegriffen, da keine Probleme festgestellt worden seien. Alles sei "mustergültig organisiert" gewesen, von der Einweisung der Fahrzeuge bis zum Einsammeln der Abfälle.

Ehemaliger BDZV-Chef Rolf Terheyden gestorben

Terheyden stand von 1984 bis 1992 an der Spitze des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger

Der frühere Präsident des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Rolf Terheyden, ist tot. Der Altverleger des "Bocholter-Borkener Volksblatts" starb am Samstag im Alter von 91 Jahren, wie der Verband heute mitteilte. Mit seiner Präsidentschaft im Verband verbinde "sich die Öffnung des Zeitungsmarkts nach Osten nach dem Fall der Mauer ebenso wie die Förderung hoher Qualitätsstandards im Lokaljournalismus", erklärte der BDZV. Der gelernte Jurist hatte 1960 die Leitung des "Bocholter-Borkener Volksblatts" übernommen. Von 1984 bis 1992 stand er an der Spitze des BDZV, 1992 wurde er zum Ehrenmitglied des Präsidiums ernannt. Die Interessen der Zeitungsverleger vertrat Terheyden auch im Fernsehrat des ZDF. Darüber hinaus wirkte er von 1995 bis 2003 als Vorsitzender des Kuratoriums für den Theodor-Wolff-Preis.

Comeback-Konzerte von Phil Collins 2017

2002 hatte er seinen Rückzug aus dem Musikgeschäft offiziell verkündet

Phil Collins geht wieder auf Tour. Trotz seines bereits 2002 offiziell verkündeten Rückzugs aus dem Musikgeschäft. Die Comeback-Auftritte seien im nächsten Jahr in London, Paris und Köln geplant, teilte der 65-jährige Sänger und Schlagzeuger heute in der Royal Albert Hall gut gelaunt den wartenden Journalisten. mit. Collins hatte bereits einmal seine Konzert-Abstinenz durchbrochen und war zuletzt bis 2007 auf Tournee gewesen. Eigentlich habe er vorgehabt, mehr Zeit mit seiner Familie zu verbringen, sagte er in London. Nachdem seine Ehe gescheitert sei, habe er zu trinken angefangen. Nun lebe er mit seinen jungen Söhnen zusammen, die gesagt hätten, sie wollten ihn auf der Bühne und sein "Ding machen sehen". Da habe er seine Meinung geändert. Motto der Tour: "Not Dead Yet, Live" ("Noch nicht tot, live").

Früherer Staatsopern-Intendant Pischner gestorben

Hans Pischner wurde 102 Jahre alt

Der frühere Intendant der Berliner Staatsoper Unter den Linden, Hans Pischner, ist mit 102 Jahren gestorben. Das teilte die Oper mit. Der gebürtige Breslauer war mehr als zwei Jahrzehnte, von 1963 bis 1984, als Intendant für das renommierte Haus verantwortlich. In dieser Funktion habe er sich rasch einen hervorragenden Ruf als weitsichtiger Organisator und einfühlsamer Künstlerkollege erarbeitet, erklärte die Oper. Zuvor hatte sich Pischner beim Aufbau der DDR-Rundfunks nach dem Zweiten Weltkrieg engagiert. Von 1956 bis 1963 war er stellvertretender Kulturminister der DDR. Er starb den Angaben zufolge am 15. Oktober in Berlin.

Manacorda kommt nicht zur Komischen Oper

Suche nach neuem Generalmusikdirektor geht weiter

Das Orchester der Komischen Oper Berlin hat sich gegen Antonello Manacorda als neuen Generalmusikdirektor ausgesprochen. Das sagte die Sprecherin der Komischen Oper. Sie bestätigte damit einen Bericht vom RBB-Kulturradio. Zu den Gründen wollte sie sich nicht äußern. Die Suche nach einem neuen Generalmusikdirektor gehe weiter; wann das Verfahren abgeschlossen sein soll, sei offen. Intendant Barrie Kosky und das Orchester hatten jeweils drei eigene Kandidaten für den Posten vorgeschlagen. Manacorda, der Künstlerischer Leiter der Kammerphilharmonie Potsdam ist, hatte jüngst die umjubelte Premiere des "Barbiers von Sevilla" an der Komischen Oper geleitet.

Richtfest für Umbau des Deutschlandhauses

Umbau wird ca. 16 Millionen Euro teurer als geplant

Für den Umbau des Deutschlandhauses in Berlin wird das Richtfest gefeiert. Das von 1926 bis 1935 errichtete Gebäude am Anhalter Bahnhof soll Sitz des Dokumentationszentrums der Bundesstiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung werden. Auf rund 3.000 Quadratmetern Fläche sind unter anderem eine Dauerausstellung, ein Lesesaal mit Bibliothek, ein Archiv und Veranstaltungsräume geplant. Der Umbau nach Plänen eines österreichischen Architektenbüros wird Medienberichten zufolge voraussichtlich 37 Millionen Euro kosten und damit rund 16 Millionen Euro teurer als zunächst geplant. Hintergrund sind unerwartete Probleme mit der Statik des Gebäudes.

Belvedere in Wien mit neuer Chefin

Stella Rollig kommt für Agnes Husslein-Arco

Die Linzer Museumschefin Stella Rollig wird neue künstlerische Leiterin des für seine Klimt-Sammlung berühmten Belvedere in Wien. Dies teilte Kulturminister Thomas Drozda mit. Rollig übernimmt das Amt von Agnes Husslein-Arco. Der Vertrag mit der 62-jährigen Kulturmanagerin war nach neun Jahren im Sommer 2016 wegen angeblicher Verstöße gegen hausinterne Verhaltensregeln nicht verlängert worden. Im Zusammenhang mit dieser "Belvedere-Affäre" war auch die kaufmännische Leitung ausgeschrieben worden. Diesen Posten übernimmt der bisherige Geschäftsführer der Wiener Tageszeitung "Der Standard", Wolfgang Bergmann. Die 1960 geborene Rollig war seit 2004 künstlerische Direktorin des Linzer Lentos Kunstmuseum und später auch des dortigen Nordico Museums.

Belafonte produziert Film über Gewalt gegen Schwarze

Kurzfilm "Against the Wall" ist im Internet zu sehen

Entertainer Harry Belafonte will mit dem Kurzfilm "Against the Wall" ("Gegen die Wand") auf die Polizeigewalt gegen Schwarze in den USA aufmerksam machen. "Die Künstlerfamilie reagiert auf die Notlage unserer Entmachteten", sagte der Schauspieler und Sänger nach Angaben des "Hollywood Reporter". In dem vier Minuten langen Schwarz-Weiß-Clip, der seit einigen Tagen im Internet zu sehen ist und den Belafonte mitproduzierte, sind Fernsehberichte und Polizeifunkgespräche zu hören, in denen es um die Gewalt und Ermordung von Schwarzen durch Polizisten geht. Dabei lehnen dunkelhäutige Prominente wie Michael B. Jordan und Danny Glover an einer Wand und stellen so eine Verhaftung nach.

Briefe zur "entarteten Kunst" in Güstrow entdeckt

Dokumente wurden bei Abrissarbeiten unter einer Terasse entdeckt

Im mecklenburgischen Güstrow sind verschollene Briefe und Fotos zweier führender Kunsthändler im Dritten Reich entdeckt worden. Die Fundstücke seien, in alten Reichspostsäcken verpackt, bei Abrissarbeiten unter einer Terrasse aufgetaucht, wie die "Schweriner Volkszeitung" berichtete. Bernhard A. Böhmer und Hildebrand Gurlitt pflegten enge Kontakte zu ranghohen Nazis wie Joseph Goebbels und waren maßgeblich am Handel mit als "entartet" diffamierter Kunst beteiligt. Grundstückbesitzer Erich-Alexander Hinz entdeckte die Dokumente. Er hatte das Grundstück vor kurzem erworben und das Haus abreißen lassen. Dabei fand er unter der Veranda die alten Reichspostsäcke, die er der Ernst-Barlach-Stiftung in Güstrow übergab. Nach Angaben des Geschäftsführers der Stiftung, Volker Probst, sollen die Papiere gemeinsam mit der Forschungsstelle "Entartete Kunst" der Freien Universität Berlin ausgewertet werden.

NS-Raubgut wird heute in Bautzen präsentiert

Die Bücher waren im Altbestand der Stadtbibliothek gefunden worden

Die wiederentdeckten Bücher der jüdischen Unternehmerfamilie Edith und Georg Tietz werden heute im sächsischen Bautzen präsentiert. Der Fund wurde bei Recherchen zu NS-Raubgut im Altbestand der Stadtbibliothek identifiziert. Die Firma der Nachfahren der "Hermann Tietz & Co. Warenhäuser" (Hertie) wurde von den Nazis enteignet, 1934 drängten sie die Brüder Georg und Martin Tietz sowie deren Schwager Hugo Zwillenberg aus der Firmenleitung. Der Familienbesitz wurde beschlagnahmt, versteigert und verkauft. Die Privatbibliothek galt seitdem als in Russland verschollen. Das Projekt zum NS-Raubgut an der Stadtbibliothek Bautzen wird von der Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste unterstützt. Es läuft seit Mai 2014.

Gewinner des Deutschen Buchpreises wird gekürt

Sechs Werke stehen zur Auswahl

Der Gewinner des Deutschen Buchpreises 2016 wird heute abend in Frankfurt bekanntgegeben. Es geht dabei um die beste literarische Neuerscheinung des Jahres im deutschsprachigen Raum. Der Sieger wird vor der Frankfurter Buchmesse von einer Jury ermittelt. Ins Finale haben es fünf Autoren und eine Autorin aus Deutschland und Österreich geschafft: Reinhard Kaiser-Mühlecker ("Fremde Seele, dunkler Wald"), Bodo Kirchhoff ("Widerfahrnis"), André Kubiczek, ("Skizze eines Sommers"), Thomas Melle ("Die Welt im Rücken"), Eva Schmidt ("Ein langes Jahr") und Philipp Winkler ("Hool"). Der Sieger erhält 25 000 Euro, die übrigen fünf Autoren der Shortlist bekommen je 2500 Euro. Für den Deutschen Buchpreis haben Verlage aus Deutschland, der Schweiz und Österreich 178 Neuerscheinungen eingereicht. Im vergangenen Jahr gewann Frank Witzel den Preis mit seinem Roman "Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969".

Streit um Kudamm-Bühnen erneut vor Gericht

Verhandlung über die Räumungsklage eines Investors

Der Streit um die Räumung der traditionsreichen Kudamm-Bühnen in Berlin wird morgen vormittag erneut vor einer Zivilkammer des Landgerichts verhandelt. Ob am selben Tag ein Urteil gefällt wird, war nach Angaben einer Gerichtssprecherin offen. Geklagt hatte ein neuer Investor, der das Theater und die Komödie am Kurfürstendamm räumen lassen will. Er plant eine Sanierung des Areals und will dafür die beiden Theater abreißen. Die Betreiber der Bühnen wehren sich gegen eine neue Bühne im Keller. Zuletzt hatte das Gericht Bedenken geäußert, ob die Räumungsklage überhaupt zulässig sei. Es sei weiter unklar, ob die Firma rechtmäßig existiere, sagte die Sprecherin. Das Unternehmen war aufgefordert worden, Unterlagen einzureichen, um seine Gründung nachzuweisen.Der Anwalt der Theater hatte bekräftigt, dass die Bühnen "unter keinen Umständen" bereit seien, das historische Theater zu räumen. Sollten die Theater dazu verurteilt werden, wolle man bis zum Bundesverfassungsgericht gehen.

Neue Reliquie im Frankfurter Kaiserdom

Die gestohlene Reliquie der heiligen Hedwig ist ersetzt worden

Dabei handelt es sich ebenfalls um eine Knochenreliquie der Herzogin von Schlesien (1174-1243). Die aus Polen an den Main gebrachten Knochenteile sind in einer Seitenkapelle des Doms platziert worden. Dort stand auch die gestohlene Reliquie. Die heilige Hedwig wird als Trösterin der Heimatvertriebenen verehrt. Stadtdekan Johannes zu Eltz sagte, in Zeiten, in denen das deutsch-polnische Verhältnis nicht ganz einfach sei, sei eine in beiden Ländern verehrte Heilige von unschätzbarem Wert.

Planeta-Preis für spanische Autorin Redondo

Der Durchbruch gelang ihr mit dem Bestseller Baztán-Trilogie

In diesem Jahr geht der Preis an die Schriftstellerin Dolores Redondo. Wie die Jury in der Nacht zum Sonntag in Barcelona mitteilte, erhielt die 47-Jährige die mit 601 000 Euro dotierte Auszeichnung für ihren Kriminalroman "Todo esto te daré" (All das werde ich dir geben).
Der Planeta-Preis ist die am höchsten dotierte literarische Auszeichnung der spanischsprachigen Welt. Redondo gelang der Durchbruch mit ihrer Baztán-Trilogie. Alle drei Bücher ("Das Echo dunkler Tage", "Die vergessenen Kinder" und "Der nächtliche Besucher") kletterten auf Platz eins der Bestsellerliste in Spanien. Sie wurden schon kurz nach der Veröffentlichung mehr als 500 000 Mal verkauft, in mehr als 30 Sprachen übersetzt und fürs Kino verfilmt.

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