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Kulturnachrichten

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Europäischer Filmpreis: Agnès Varda wird für ihr Lebenswerk ausgezeichnet

Die 86-jährige französische Filmemacherin wird als Schlüsselfigur des europäischen Kinos geehrt.Agnès Varda hat mehr als 30 Filme gedreht, darunter „La pointe courte", „Cléo" und den Dokumentarfilm „Les plages d’Agnès".

"Sie ist die erste Regisseurin, die den Europäischen Filmpreis für ihr Lebenswerk bekommt", so Marion Döhring, Geschäftsführerin der Europäischen Filmakademie im Deutschlandradio Kultur. "Sie hat in all ihren Filmen einen feministischen Blick bewahrt, immer ein politisches Bewusstsein gezeigt und ein großes Herz für die Benachteiligten der Gesellschaft bewiesen. Gleichzeitig sind ihre Filme von einer schier unerschöpflichen Neugier und Phantasie", so Döhring.

Agnès Varda nimmt die Auszeichnung bei der Gala des Europäischen Filmpreises am 13. Dezember in der lettischen Hauptstadt Riga entgegen.

Betrugs-Vorwurf: Rheingold-Stiftung verklagt Kunstberater Achenbach

Die Strafanzeige sei am Donnerstag bei der Staatsanwaltschaft Essen eingereicht worden, wie die «Rheinische Post» in ihrer Freitagsausgabe berichtet.

Die Kunstsammlung «Rheingold» habe gegen den inhaftierten Kunstberater Helge Achenbach Strafanzeige wegen vermuteter Untreue gestellt. Sie unterstelle ihm als früherem Geschäftsführer der Sammlung, unerlaubt 485.000 Euro auf eigene Konten überwiesen zu haben. Dem Bericht zufolge geht es um Überweisungen, bei denen Achenbach Anfang des Jahres Geld vom Stiftungskonto auf seine eigenen Konten bewegt haben soll.

Die Rheingold-Stiftung umfasst mehr als 750 Kunstwerke und arbeitet mit einer Reihe von Museen zusammen. Die Stiftung gehört im wesentlichen der Korschenbroicher Unternehmerfamilie Viehof und der Düsseldorfer Unternehmerfamilie Brahm-Droege.

Achenbach, der als Erfinder des «Art Consulting» in Deutschland gilt, sitzt seit Juni in Untersuchungshaft. Ihm wird vorgeworfen, seine Kunden beim Verkauf von Kunstwerken und Oldtimern betrogen zu haben. Angezeigt hatte ihn die Witwe des 2012 gestorbenen Inhabers der Warenhauskette Aldi-Nord, Berthold Albrecht. Allein die mögliche Schadenssumme in diesem Fall wird auf nahezu 30 Millionen Euro geschätzt.

Neustart der C/O-Galerie: Besucheransturm im Berliner Amerika Haus

Schon am Donnerstagnachmittag warteten die Menschen in langen Schlangen auf Einlass. Insgesamt hatten sich mehr als 8000 Gäste zum «Grand Opening» angemeldet.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) nannte C/O Berlin in ihrer Eröffnungsrede einen «Glücksfall» für die Hauptstadt. «Mit kreativen Ideen und der Unterstützung großzügiger Förderer und Sponsoren hat sich C/O Berlin zu einer Kulturinstitution mit internationaler Ausstrahlungskraft entwickelt».

Die international renommierte Fotogalerie C/O hat nach eineinhalbjähriger Zwangspause ihr neues Quartier im legendären Berliner Amerika Haus bezogen. Nach dem umfangreichen Umbau des Hauses können nun auf 2300 Quadratmetern Ausstellungsfläche führende Positionen der zeitgenössischen Fotografie gezeigt werden. Die Galerie ist privat geführt und bekommt keine feste öffentliche Förderung. Im März 2013 hatte sie ihr angestammtes Quartier im Postfuhramt Berlin-Mitte wegen eines Besitzerwechsels verlassen müssen. Am neuen Standort direkt am Bahnhof Zoo im alten Berliner Westen sind zum Auftakt gleich vier Ausstellungen zu sehen, unter anderem von der legendären Agentur Magnum und dem Fotgrafen Will McBride.

Warhol-Bilder: NRW-Finanzminister bleibt bei Zustimmung zum Verkauf

Die umstrittene Versteigerung zweier Bilder des New Yorker Pop-Art-Künstlers aus dem Besitz des Casino-Betreibers Westspiel erfolgt mit ausdrücklicher Unterstützung aus der rot-grünen Landesregierung.

Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) befürwortete den Verkauf am Donnerstag erneut im Haushalts- und Finanzausschuss des Landtags. Als Mitglied des Verwaltungsrats der landeseigenen NRW.Bank, deren 100-prozentige Tochter Westspiel ist, habe er dem geplanten Verkauf «als richtigem Schritt» zugestimmt. Ein Kabinettsbeschluss sei dafür nicht notwendig.

Westspiel will die zwei Bilder von Andy Warhol, die früher in der Spielbank Aachen hingen und seit 2009 in einem Safe liegen, am 12. November von Christie's in New York versteigern lassen. Davon erhofft sich Westspiel einen Erlös von rund 100 Millionen Euro zur Sanierung des Unternehmens. Namhafte Museumschefs und Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) sehen in dem Verkauf von landeseigenem Kulturgut einen «Tabubruch».

Europäische Sakralbauten: Immer mehr Kirchen, Kapellen und Synagogen verfallen

Das europäische Netzwerk zum Erhalt von Sakralbauten («Future for Religious Heritage») warnt vor einem massiven Verlust an Gebäuden. Bis Samstag treffen sich rund 100 Unterstützer aus ganz Europa zur dritten internationalen Tagung in den Franckeschen Stiftungen und der Moritzkirche in Halle.

Kirchen würden zunehmend «für andere Zwecke benutzt oder gar abgebrochen», erklärte die Organisation. «Heute geschieht dies fast lawinenartig in den Niederlanden und zunehmend auch in Belgien», betonte der Dachverband. Auch in Frankreich habe der Staat immer mehr Probleme mit den vor 1905 erbauten Kirchen und Kapellen, zu deren Erhalt er sich verpflichtet hat. In Deutschland seien vor allem moderne katholische Kirchenbauten «von Aufgabe, Schließung und Abbruch bedroht». In den früher kommunistisch regierten Ländern drohten besonders die Dorfkirchen zu verfallen.

Als Gründe nannte die Organisation rückläufige Zahlen der Kirchenmitglieder, fehlende finanzielle Mittel sowie Zerstörung etwa durch den Abbau von Braunkohle. Zugleich hob sie auch positive Entwicklungen hervor. So seien in Deutschland nach der Wiedervereinigung sehr viele Kirchenbauten unter anderem durch Fördervereine vor dem endgültigen Verfall gerettet worden. Auch in Frankreich setze sich ein Verein zur Rettung kirchlichen Kulturgutes ein.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) würdigte in einem schriftlichen Grußwort die zivilgesellschaftlichen Vereinigungen.
Ohne deren Engagement «könnten viele Gottesdienststätten in ländlichen Regionen kaum erhalten werden», so die Bundeskulturbeauftragte. Auch Sachsen-Anhalts Kultusminister Stephan Dorgerloh (SPD) betonte, das «Kulturgut Kirche» habe weiter einen hohen Stellenwert für die Identität. Zeichen dafür seien die rund 300 Kirchbauvereine in Sachsen-Anhalt.

Der Verband «Future for Religious Heritage» wurde 2010 in Canterbury gegründet und hat seinen Sitz in Brüssel. Es ist nach eigenen Angaben das einzige europäische Netzwerk von staatlichen und religiösen Organisationen, Fördervereinen, Stiftungen, Denkmalpflegern und Universitätseinrichtungen, die sich für den Erhalt religiöser Gebäude und ihrer Ausstattungen einsetzen.

Brüder-Grimm-Preis: Auszeichnung für die Schriftstellerin Ruth Klüger

Die US-amerikanische Germanistin und Autorin wird am Freitag von der Marburger Philipps-Universität geehrt.

Die 83-Jährige erhalte den mit 5.000 Euro dotierten Preis für ihre Forschungen zur Literatur der Epoche der Brüder Jacob (1785-1863) und Wilhelm Grimm (1786-1859), teilte die Universität am Donnerstag mit. Ihr besonderes Augenmerk gelte der Buchproduktion von Frauen sowie antisemitischen Tendenzen in der deutschen Literatur. Die Laudatio halten der Kulturwissenschaftler Karl Braun (Marburg) und der Literaturwissenschaftler Heinrich Detering (Göttingen).

Ruth Klüger wurde 1931 in Wien als Tochter eines jüdischen Arztes geboren. Sie ist eine der bekanntesten Germanistinnen in den USA. Zugleich machte sie sich als Schriftstellerin einen Namen. Ihre 1992 erschienene Biografie «weiter leben», in der sie ihre Kindheit und Jugend in Wien und in den Lagern Theresienstadt und Auschwitz beschreibt, zählt zu den wichtigsten prominentesten und Werken der «Zeugen-Literatur» des Genozids am europäischen Judentum. Klüger lebt in Irvine/Kalifornien und Göttingen.

Mit dem Brüder-Grimm-Preis würdigt die Philipps-Universität alle zwei Jahre hervorragende Leistungen auf den Forschungsgebieten der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm, insbesondere den Sprach- und Literaturwissenschaften, der Volkskunde/Europäischen Ethnologie, der Rechtsgeschichte und der Geschichtswissenschaft. Im vergangenen Jahr wurde Heribert Prantl von der «Süddeutschen Zeitung» ausgezeichnet.

Kontinuität: Kirsten Niehuus bleibt Chefin der Filmförderung Berlin-Brandenburg

Die Juristin kann ihre Arbeit fünf weitere Jahre fortsetzen, teilte die Medienboard GmbH in Potsdam am Donnerstag mit.

Niehuus (55) steht seit der Gründung 2004 an der Spitze des Unternehmens und ist damit für die Filmförderung und das Standortmarketing in der Hauptstadtregion zuständig. «In zehn Jahren hat sich Berlin-Brandenburg rasant an die Spitze gesetzt und als Förderer sind wir stolz, dass wir die Kreativen dabei unterstützen konnten», erklärte sie. Derzeit drehen den Angaben zufolge Steven Spielberg und Tom Hanks in Babelsberg. Auch Matthias Schweighöfer, Emma Watson und David Wnendt nutzten vor der kalten Jahreszeit noch die Möglichkeit zum Außendreh.

Spektakulärer Wissenschaftsfund veröffentlicht: Die Habilitationsschrift des Kunsthistorikers Erwin Panofsky

Zwei Jahre nach der Entdeckung im Keller des Münchener Zentralinstituts für Zeitgeschichte ist die Arbeit nun auf dem Markt.

Erwin Panofsky (1892-1968) untersuchte darin «Die Gestaltungsprincipien Michelangelos, besonders in ihrem Verhältnis zu denen Raffaels». 2012 war die Schrift gefunden worden, nachdem sie jahrzehntelang in einem einstigen Panzerschrank der NSDAP lag. Wie sie dort hingelangte, ist für die Kunsthistoriker noch immer ein Rätsel.

Panofsky gilt als einer der wichtigsten und einflussreichsten Kunstwissenschaftler des 20. Jahrhunderts und als «Einstein der Kunstgeschichte». Seine Witwe Gerda Panofsky hat das Manuskript bearbeitet, das Werk herausgegeben und mit einem Vorwort versehen. Sie will auch eine Biografie über ihren verstorbenen Mann herausbringen.

Protest gegen tschechischen Präsidenten: Regisseur Jan Nemec gibt Verdienstmedaille zurück

Der 78-jährige Film- und Fernsehregisseur hatte die Auszeichnung im Jahr 2002 von dem inzwischen verstorbenen Präsidenten Vaclav Havel erhalten.

Wie die Zeitung «Pravo» am Donnerstag berichtet, kritisiert Nemec mit der Rückgabe der tschechischen Verdienstmedaille, dass der heutige Präsident Milos Zeman in dieser Woche zwei Filmemacher ausgezeichnet hatte, die an seiner Wahlkampagne beteiligt waren. «Das ist ein Ausdruck arroganter Willkür», sagte Nemec der Zeitung. Dazu könne er als Bürger nicht schweigen.

Nemec dokumentierte im Jahr 1968 die Niederschlagung des Prager Frühlings. Später drehte er unter anderem für das ZDF die Kafka-Verfilmung «Die Verwandlung».

Polen lehnt Festnahme von Regisseur Polanski ab

USA fordern seit Jahren Auslieferung

Polen sieht nach den Worten des stellvertretenden Außenministers Rafal Trzaskowski keinen Anlass, Starregisseur Roman Polanski (81/"Der Pianist") festzunehmen und an die USA auszuliefern. "Ja, die amerikanische Staatsanwaltschaft ist ausgesprochen entschlossen", sagte Trzaskowski heute im Nachrichtensender "TVN 24" zu Berichten, dass die US-Justiz eine entsprechende Bitte an Polen gerichtet habe. Wegen eines lang zurückliegenden Sexualdelikts aus dem Jahr 1977 wird in den USA noch immer gegen Polanski ermittelt. Die Tat gelte in Polen mittlerweile als verjährt, sagte Trzaskowski.
Zudem habe das amerikanische Hilfsersuchen "Formfehler" und müsse daher neu gestellt werden. "Wir können jemanden ausliefern, wenn das Verbrechen auch in Polen weiter verfolgt wird, und das ist nicht der Fall." Polanski war vor wenigen Tagen zur Eröffnung des Museums der Geschichte der polnischen Juden nach Warschau gereist. Der in Frankreich geborene Sohn polnischer Juden hatte als Kind den Holocaust im Krakauer Ghetto überlebt und an der renommierten Filmhochschule in Lodz studiert. Medienberichten zufolge plant er erneut ein Filmprojekt mit Dreharbeiten in Polen.

Leipziger Dok-Filmfestival vergibt Preis an Dokumentation über NSA-Enthüller Snowden

Ehrung ist mit 5000 Euro dotiert

Der Dokumentarfilm "Citizenfour" von US-Regisseurin Laura Poitras über den NSA-Enthüller Edward Snowden bekommt in diesem Jahr den Preis "Leipziger Ring". Der Preis wurde gestern abend zum fünften Mal beim Dokumentarfilmfestival Dok Leipzig von der Stiftung Friedliche Revolution vergeben. In ihrer Begründung verwies die Jury darauf, dass Snowden sein Leben und seine Freiheit aufs Spiel gesetzt habe, um die Welt auf Geheimdienstpraktiken aufmerksam zu machen, die kaum einer für möglich gehalten habe. Mit ihrem Film habe sich Laura Poitras um die Freiheit aller verdient gemacht. "Citizenfour" war am Montag der Eröffnungsfilm für das Festival. Poitras nimmt mit dem Streifen am internationalen Wettbewerb teil.

Mexiko-Stadt: Archäologen entdecken Eingang zur "Unterwelt"

An der Fundstelle wird bereits seit elf Jahren gegraben

Wissenschaftler haben in einer historischen Tempelanlage im Zentrum von Mexiko den Eingang zur "Unterwelt" der Teotihuacán-Kultur entdeckt. In dem Tunnel zwischen der Sonnenpyramide und dem Tempel der gefiederten Schlange nordöstlich von Mexiko-Stadt seien rund 50 000 Opfergaben gefunden worden, sagte Ausgrabungsleiter Sergio Gómez. Darunter seien Statuen, Weihrauchbehälter, Edelsteine und Muscheln. "Für die Menschen von Teotihuacán symbolisierte der Tunnel den Eingang in die Unterwelt", sagte Gómez. Wahrscheinlich bestatteten sie dort auch ihre Herrscher. Zur Blütezeit im 5. und 6. Jahrhundert war Teotihuacán die wichtigste Metropole Mesoamerikas und eine der größten Städte der Welt. Im 14. Jahrhundert fanden die Azteken sie verlassen vor. Was zum Niedergang der Kultur führte, ist bislang unklar.

Skatepark in London zu nationalem Baudenkmal erklärt

"The Rom" gilt als bedeutendes Zeugnis der Skater-Jugendkultur

Ein Skatepark in London hat es als zweite Anlage weltweit auf die Liste der Baudenkmäler geschafft. "Skateboarden ist mehr als eine Sportart: Es ist zu einem weltweiten Kult geworden", sagte Roger Bowdler von der englischen Denkmalkommission am Mittwoch. Zuvor war lediglich dem "Bro Bowl" in Tampa im US-Bundesstaat Florida eine solche Ehrung zuteil geworden. Die Aufnahme in die Liste der englischen Baudenkmäler bietet einen gewissen Schutz, eine Bestandsgarantie ist damit aber nicht verbunden. Er hoffe jedoch, der von Skatern und BMX-Fahrern genutzte Park im Osten Londons könne nun für kommende Generationen erhalten werden, betonte Bowdler. "The Rom" wurde 1978 eröffnet und besteht aus verschiedene Ausbuchtungen, einem zentralen "Pool", einem Slalom-Parcours und einer Halfpipe.

Letzter Film von Orson Welles soll erstmals in US-Kinos kommen

Dreharbeiten fanden bereits 1971 statt

Der letzte Film des US-Kultregisseurs Orson Welles könnte bald sein seit Jahrzehnten überfälliges Kinodebüt feiern. Wie die Zeitung "New York Times" berichtet, hat sich die in Los Angeles ansässige Produktionsfirma Royal Road Entertainment zum Kauf der Rechte an dem unvollendeten Streifen "The Other Side of the Wind" bereiterklärt. Demnach soll die Veröffentlichung des Films mit dem 100. Geburtstag von Welles am 6. Mai 2015 zusammenfallen. Welles semiautobiografisches Werk dreht sich um einen von John Huston gespielten Regisseur, der mit dem Hollywood-Betrieb in Streit über ein ambitioniertes Filmprojekt gerät. Welles drehte den Streifen zwar 1971 ab, verbrachte jedoch den Rest seines Lebens mit der Bearbeitung des Materials. Im Oktober 1985 starb er. Regisseur Peter Bogdanovich, der auch in "The Other Side of the Wind»" mitwirkt, wird sich an der Bearbeitung des Filmmaterials beteiligen.

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