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Kulturnachrichten

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Deutscher Kulturrat ruft nach der Kulturstaatsministerin: Staatlicher Kunstverkauf zur Haushaltssanierung Büchse der Pandora

"Es gibt so viele Schuldengemeinden in Deutschland, es gibt so viele Länder, die zu wenig Geld haben: Wenn die alle sagen, wir wollen uns durch den Verkauf landeseigener Kunst sanieren, dann werden die Museen bald leer sein." Das sagte der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, Deutschlandradio Kultur.

"Mit dem zu erwartenden Erlös durch die Versteigerung von zwei Andy-Warhol-Bildern, dem Casino Aachen unter die Arme zu greifen oder den schwächelnden Landeshaushalt sanieren zu wollen, würden wir die Büchse der Pandora öffnen", so Zimmermann weiter. "Kulturstaatsministerin Monika Grütters sollte sich dringend dieses Falls annehmen und den Verantwortlichen in NRW auf die Finger klopfen."
In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hatte die Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder, Isabel Pfeiffer-Poensgen, auf die besondere Verantwortung und die Vorbildfunktion des Landes Nordrhein-Westfalen verwiesen.
Der Spielcasinobetreiber Westspiel, eine Tochter der NRW-Förderbank, will im November die frühen Warhol-Werke "Triple Elvis" und "Four Marlons" versteigern lassen. Geschätzt auf mindestens 100 Millionen Euro, liegen sie seit längerer Zeit im Safe.

Die Direktoren von 26 Kunstmuseen in NRW wandten sich Anfang der Woche mit einem Brief an Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Sie fordern, sollte die Versteigerung unabwendbar sein, die Verkaufssumme in die Kunst zu reinvestieren.

Haustarif für Norddeutsche Philharmonie Rostock unterzeichnet

Finanzielle Zugeständnisse der Musiker sichern Bestand des Orchesters

Für die Norddeutsche Philharmonie Rostock ist ein lange umstrittener Haustarif-Vertrag abgeschlossen worden. Dieser sehe einen Gehaltsverzicht der Musiker und im Gegenzug eine Bestandsgarantie vor. "Dieser Tarif darf als deutliches Signal in die Kommunal- und Landespolitik verstanden werden. Das Orchester dokumentiert damit seinen Willen, den von der Politik geforderten Reformprozess zu unterstützen», sagte heute der Geschäftsführer des Volkstheaters, Stefan Rosinski. Die Musiker verzichten auf einen großen Teil ihres 13. Monatsgehalts sowie auf Tariferhöhungen für 2013 und 2014. Von 2015 an erhalten sie eine jährliche Tarifanpassung von 1,5 Prozent. Das Rostocker Modell könnte auch für andere Häuser beispielgebend sein, sagte Rosinski. Viele Theater stünden vor dem gleichen Problem, dass sie die Vorgaben eines Flächentarifvertrags nicht mehr umsetzen könnten. Die Vereinbarung wurde mit der Deutschen Orchestervereinigung (DOV) abgeschlossen. Die Rostocker Theater-GmbH war im vergangenen Jahr aus dem Deutschen Bühnenverein als Arbeitgeberverband ausgetreten.

ZDF-Intendant: Potsdamer Spitzentreffen letzte Chance für Jugendkanal

Entscheidung fällt heute oder morgen

ZDF-Intendant Thomas Bellut sieht das Treffen der Regierungschefs in Potsdam als letzte Möglichkeit für einen Jugendkanal mit der ARD. Das geplante Angebot sei "tot", wenn die Ministerpräsidenten heute und am Freitag keine klare Entscheidung träfen, sagte Bellut in einem Gespräch mit der Mainzer "Allgemeinen Zeitung". Er bekräftigte, dass sein Sender zusätzliche Leute brauche, wenn der Kanal komme. Bellut hatte sich in der Vergangenheit wegen der Kosten mehrfach skeptisch gezeigt. Bisher sind 45 Millionen Euro pro Jahr vorgesehen: 30 Millionen Euro von der ARD, 15 Millionen vom ZDF.
Geplant ist ein Angebot für 14- bis 29-Jährige in Fernsehen, Radio und Internet, die Federführung hat der SWR. Die Regierungschefs beraten über die Pläne. Im März hatten sie die Entscheidung wegen Widerständen aus den unionsgeführten Ländern Bayern, Hessen und Sachsen vertagt. SWR-Intendant Peter Boudgoust hatte am Mittwoch an die Vernunft der Regierungschefs appelliert und für das Projekt geworben. Die Zahl öffentlich-rechtlicher Digitalsender könnte von sechs auf vier schrumpfen, wenn sich die Ministerpräsidenten dafür aussprechen. Als Standort für den Jugendkanal ist Mainz im Gespräch.

Kritisches Moskauer Theater Teatr.doc verliert Spielstätte

Behörden geben als Grund nicht genehmigte Umbauten an

Das bekannte regierungskritische Theater Teatr.doc muss sich neue Räumlichkeiten suchen. Nach zwölf Jahren wurde überraschend der Mietvertrag gekündigt. Das Ensemble habe die Räume ohne Zustimmung verändert, teilte die Verwaltung der Hauptstadt heute mit. Beobachter sprachen von einem weiteren Schlag gegen unabhängige Künstler in Russland. Das 2002 gegründete Theater hatte immer wieder mit frechen Inszenierungen für Furore gesorgt, etwa mit einer bitterbösen Satire über Kremlchef Wladimir Putin oder einem gesellschaftskritischen Stück über das Geiseldrama 2004 in Beslan mit mehr als 330 Toten. Theaterchefin Jelena Gremina bezeichnete die Kündigung zum Jahresende als "dumm". Das Ensemble habe alle Anweisungen stets befolgt, meinte sie. Der Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin sagte, er wisse nichts über den Fall. Es gebe so viele Theater in Moskau, da könne er nicht alle Häuser kennen, sagte Sobjanin dem Radiosender Echo Moskwy.
Teatr.doc finanziert sich vor allem aus Eintrittsgeldern, nachdem der staatliche Zuschuss gestrichen wurde. In Teilen der russischen Kulturszene, in der Selbstzensur und vorauseilender Gehorsam keine Seltenheit sind, genießt die Off-Bühne Kultstatus. Das mehrfach preisgekrönte Ensemble war auch einige Male in Deutschland zu Gast.

Gratulation! Corinna Harfouch hat 60. Geburtstag

Um das Älterwerden wird nach Harfouchs Ansicht viel zu viel Aufhebens gemacht. "Altern ist eine Selbstverständlichkeit. Und deshalb sollte man sich angemessen damit arrangieren", ist die Schauspielerin überzeugt. Als Modeproblem ist sie von entsprechendem "Gerede" genervt.

Hinter einer gewissen Ruppigkeit ihrer Figuren steckt viel Empfindsamkeit. Harfouch verkörpert oft gebrochene Charaktere in tragischen Geschichten. In "Was bleibt" von Hans-Christian Schmid, ist sie eine depressive Ehefrau und Mutter, die ihre Medikamente absetzen will. In "Im Winter ein Jahr" von Caroline Link sieht der Zuschauer sie als unnahbare und souverän wirkende, tatsächlich aber unsäglich trauernde Mutter, die ihren geliebten Sohn verloren hat.

Corinna Harfouch studierte Schauspiel an der Ernst-Busch-Schule. Zu einem ihrer größten Theatererfolge zählt bis heute "Lady Macbeth" in der Regie von Heiner Müller. Nach einem Abstecher im Deutschen Theater Berlin, ging sie nach dem Mauerfalll zur Volksbühne von Frank Castorf.

Morgen steht die Schauspielerin wieder auf der Bühne in Bonn: In der Weltraumoper «Leben auf der Baldrianrakete» ihres Lebensgefährten Wolfgang Krause Zwieback. Im Dezember wird Harfouch in einer neuen Rolle in Stuttgart zu sehen sein: Unter der Regie von Jan Bosse spielt sie gemeinsam mit Fritzi Haberlandt in "Herbstsonate"

Kleist-Festtage beginnen in Frankfurt/Oder

Höhepunkte sind Ausstellung rund ums Glücksspiel und die Vergabe des Kleist-Preises

Die Kleist-Festtage starten heute in Frankfurt/Oder mit der Verleihung des Kleist-Förderpreises 2014 für junge Dramatiker, den der Autor Michel Decar in der Oderstadt entgegennehmen wird. Im Anschluss wird sein prämiertes Stück mit dem Titel "Jenny Jannowitz" aufgeführt. Der Preis ist mit 7500 Euro dotiert und wird zum 19. Mal vergeben. Bereits vor der Verleihung
eröffnet das Kleist-Museum die Ausstellung "Würfel, Karten, Lotto.
Spiele mit dem Glück 1800" und beleuchtet die Verlockungen des Glücksspiels zu der Zeit - denn Zocken war auch damals möglich.
Die Veranstalter der Festtage, das Kleist-Museum Frankfurt (Oder) und das Kleist Forum, haben sich auch wegen der literarischen Verbindung des Schriftstellers mit dem Glücksspiel für das Thema entschieden: Kleist - der 1777 in Frankfurt (Oder) geboren wurde - benutzte in seinen Briefen mit Vorliebe Glücksspiel-Metaphern und schrieb darüber hinaus eine Lotterie-Satire. Das 4. Wissenschaftliche Kolloquium trägt deshalb auch den Namen: "Mein Alles hab' ich an den Wurf gesetzt. Spiele um das Glück in den Werken Heinrich von Kleists und seiner Zeitgenossen". Junge Forscher werden bei dem wissenschaftlichen Gespräch ihre Ergebnisse vorstellen.
Das viertägige Programm bietet neben einer Tombola auch Führungen, Workshops, Lesungen und Angebote für Kinder.

Berliner Museumsneubau : Private Finanzierung möglich

Stiftungs-Präsident Hermann Parzinger sieht mit diesem Konzept Chance auf früheren Neubaubeginn

Die Neue Nationalgalerie in Berlin könnte nach Vorstellung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz auch privat finanziert werden. Die Stiftung würde einen Neubau zunächst mieten und sich dabei eine Kaufoption sichern, sagte Hermann Parzinger in einem Gespräch, das heute im "Tagesspiegel" erscheint . Die Wirtschaftlichkeit eines solchen Modells werde derzeit geprüft. In der Galerie des 20. Jahrhunderts sollen mehrere Privatsammlungen unterkommen. "Wir brauchen eine zügige Entscheidung, die den Sammlern Sicherheit gibt", sagte Parzinger. Mit einer sogenannten "Private Public Partnership" könnte der Neubau am Kulturforum am Potsdamer Platz schneller als erhofft entstehen.
Die Neue Nationalgalerie von Architekt Ludwig Mies van der Rohe schließt zum Jahresende für eine Sanierung. Dafür stellt der Bund 26 Millionen Euro zur Verfügung. Für einen Galerieneubau, in der die Sammlungen Pietzsch, Marx und Marzona ausgestellt werden sollen, fehlt das Geld. Der Bedarf wurde zuletzt mit rund 130 Millionen Euro beziffert.

VG Media wirft Google Verstoß gegen Kartellrecht vor

Mit einer ersten Beschwerde gegen Google ist die VG Media beim Bundeskartellamt abgeblitzt. Nachdem Google nun Inhalte der VG-Media-Verlage nur noch als Überschrift darstellen will, fordert die Verwertungsgesellschaft das Amt erneut zum Eingreifen auf.

Die von Google geplante Kürzung bei der Darstellung bestimmter Verlagsinhalte in seinen Suchergebnissen verstößt nach Einschätzung der Verwertungsgesellschaft VG Media "deutlich gegen das Kartellrecht". Von dem Google-Plan betroffen sind Verlage, die über die VG Media aus dem Leistungsschutzrecht Lizenzansprüche stellen. Inhalte aus diesen Häusern will der Internet-Konzern künftig nur noch mit Überschriften anzeigen. Weiterführende Textanrisse (Snippets) und Vorschaubilder (Thumbnails) sollen entfallen. "Google behandelt als Marktbeherrscher gleichartige Unternehmen ohne sachlich rechtfertigenden Grund unterschiedlich", erklärte die VG Media. Durch die Schlechterstellung wolle Google von den Presseverlagen eine kostenfreie Nutzung ihrer Inhalte erzwingen. "Für die VG Media stellt diese Ankündigung von Google einen neuen Sachverhalt dar, der vom Bundeskartellamt dringend geprüft werden muss." Ein Google-Sprecher sagte heute, mit der verkürzten Darstellung reagiere das Unternehmen nur auf eine Klage einiger Verlage und der VG Media. Im übrigen habe das Bundeskartellamt bereits eine Beschwerde in dieser Sache zurückgewiesen. "Das Amt hat in seinem Brief auch festgestellt, dass wir nicht zum Einkauf von Verlagsinhalten gezwungen werden können." Die verkürzte Darstellung einzelner Verlagsinhalte wird am 23. Oktober umgesetzt.
Die VG Media vertritt 160 Verleger-Websites in Deutschland, darunter Angebote von Axel Springer, Burda, Funke, Madsack und M. DuMont Schauberg. Nicht betroffen sind populäre Websites wie spiegel.de, faz.net, sueddeutsche.de oder handelsblatt.com, da diese nicht gegen die bestehenden Snippets auf Google News und in der Google-Suche vorgegangen sind. Auch Sites wie focus.de und huffingtonpost.de gehören zu den Webangeboten, die das Vorgehen von Google tolerieren und weiterhin im üblichen Umfang auf den Google-Seiten zu sehen sind.

Planeta-Preis 2014: Für den Mexikaner Jorge Zepeda Patterson

Der Journalist wurde in Barcelona mit der höchstdotierten literarischen Auszeichnung der spanischsprachigen Welt ausgezeichnet.

Die Jury erkannte dem 61jährigen Mexikaner den mit 600.000 Euro dotierten Preis für seinen Roman "Milena o el fémur más bello del mundo" zu. Der Politthriller handelt von einem einflussreichen Kreis ehemaliger Schulfreunde, die das Leben einer - in die Gewalt von Menschenhändlern geratenen - Prostituierten retten.
"Ich gehöre zu denen, die glauben, nach zwei Jahrzehnten im Journalismus die finsteren Ecken der Realität besser mit einem Roman beleuchten zu können", sagte der Autor bei der Preisverleihung.
Der Premio Planeta wird seit 1952 jährlich vom Editorial Planeta, einem Tochterunternehmen des spanischen Medienkonzerns, für einen unveröffentlichten Roman in spanischer Sprache vergeben. Die Bewerber müssen ihre Manuskripte unter Pseudonym einreichen. Zepeda Patterson, der für die Zeitung "El Universal" arbeitet, ist der erste Mexikaner, dem diesen Preis erhielt.

Ein Leben für das französische Autorenkino: Schauspielerin Marie Dubois mit 77 Jahren gestorben

Sie war Lena, die blonde Kellnerin in "Schießen Sie auf den Pianisten". François Truffaut wählte sie auch für die Thérèse in "Jules und Jim" aus.

Namhafte Filmregisseure wie Luchino Visconti, Eric Rohmer, Alan Resnais, Claude Chabrol und JeanLuc Godard setzten auf die 1937 in Paris geborene Schauspielerin, die dem Autorenkino immer eng verbunden war.
Seit vielen Jahren an Multipler Sklerose erkrankt, starb Marie Dubois in einem Altersheim in Südfrankreich.

„Ara Güler - Das Auge Istanbuls" – Fotoausstellung in Berlin

Der 1928 geborene Fotograf Ara Güler, bereiste mit seiner Leica die ganze Welt. Aber seine große Leidenschaft galt immer seiner Geburtsstadt Istanbul.

Das Straßenleben in den 50er Jahren, der Alltag der Bewohner an der Schnittstelle zwischen Orient und Okzident: Das hat der Autodidakt in den Jahrzehnten seines Schaffens genauso festgehalten wie die Gesichter von Winston Churchill, Brigitte Bardot oder Indira Gandhi. Denn als Nahost-Korrespondent war er für internationale Magazine wie Time-Life, Paris Match und Stern unterwegs, macht in Paris die Bekanntschaft von Henri Cartier-Bresson und schloss sich der Agentur Magnum an.
Die Ausstellung „Ara Güler - Das Auge Istanbuls" wird anlässlich des 25. Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Istanbul und Berlin im Willy-Brandt-Haus präsentiert.

Feld-Ahorn: Baum des Jahres

Der robuste "kleine Bruder" des Spitz- und Bergahorns ist relativ klein, knorrig, mehrstämmig und zumeist unauffällig am Feldrain oder in Hecken zu finden.

Derzeit zeigen sich die langestielten Blätter in strahlendem Goldgelb; die Früchte des Acer Campestre bilden ihre Propeller aus.
Ursprünglich kommt der maximal 20 Meter hohe Feld-Ahorn aus Mittel- und Südeuropa; Bayern weist die meisten Exemplare des auch "Maßholder" genannten Baumes aus, der sich trotz verdichteter Böden, Ozon und Trockenheit in Deutschland zu einem Überlebenskünstler entwickelt hat, auch wenn er in Berlin und Brandenburg auf der Roten Liste der gefährdeten Arten steht.

Ossietzky-Medaille für Snowden, Poitras und Greenwald

Internationale Liga für Menschenrechte setzt sich für Schutz von Whistleblowern ein

Der Whistleblower Edward Snowden erhält die Carl-von-Ossietzky-Medaille 2014. Gemeinsam mit dem US-Amerikaner werden die Dokumentarfilmerin Laura Poitras und der Journalist Glenn Greenwald gewürdigt, teilte die Internationale Liga für Menschenrechte heute in Berlin mit. Sie hätten die "umfangreichste verdachtsunabhängige Überwachung aller Zeiten" aufgedeckt und sich damit um Demokratie und Menschenrechte im digitalen Zeitalter verdient gemacht, hieß es zur Begründung. Die Liga fordert Asyl für Snowden in Deutschland und will erreichen, dass er als Zeuge vor dem NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestags auftritt. Der frühere NSA-Mitarbeiter lebt heute in Russland. Benannt ist die Auszeichnung nach dem deutschen Pazifisten und Friedensnobelpreisträger Carl von Ossietzky, der 1938 an den Folgen der Haft im Konzentrationslager starb. Snowden, Poitras und Greenwald sollen die Auszeichnung am 14. Dezember in Berlin erhalten.

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