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Mittwoch, 23.10.2019
 
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Kulturnachrichten

Dienstag, 15. Januar 2019

Facebook will Millionen in Journalismus investieren

Schwerpunkt auf Lokaljournalismus

Facebook will den Journalismus in den USA und international mit einer Finanzspritze von 300 Millionen Dollar (263 Millionen Euro) unterstützen. Das Geld solle in den kommenden drei Jahren in Nachrichtenprogramme, Partnerschaften und Inhalte fließen. Facebook-Managerin Campbell Brown sagte, als Schwerpunkt seien die Lokalnachrichten vorgesehen. Der Schritt folgt auf Vorwürfe aus der Medienbranche, große Internetkonzerne wie Google oder Facebook setzten den Verlagen und ihren Geschäftsmodellen massiv zu. Ein ähnliches Programm hatte auch Google für Medien und Journalisten auf den Weg gebracht.

"Hello Dolly"-Star Carol Channing gestorben

US-Sängerin wurde 97 Jahre

Die US-Sängerin und Schauspielerin Carol Channing, die durch das Broadway-Musical "Hello Dolly" berühmt wurde, ist tot. Die "Legende und Ikone" sei in ihrem Haus in Kalifornien gestorben, so ihr Sprecher. Kollegen wie Lin-Manuel Miranda, George Takei und Sandra Bernhard zollten dem Bühnenstar in den sozialen Medien Tribut. Channing wirkte auch in vielen Film- und Fernsehproduktionen mit. Mit ihrer Rolle in dem Filmmusical "Modern Millie - Reicher Mann gesucht" (1967) an der Seite von Julie Andrews holte sie eine Oscar-Nominierung als beste Nebendarstellerin.

Schäuble würdigt Garnisonkirche

"Schauplatz deutscher Geschichte"

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat die Potsdamer Garnisonkirche als "zentralen Erinnerungsort" in Deutschland gewürdigt. "Die Garnisonkirche ist ein wichtiger Schauplatz deutscher Geschichte, das zumindest bestreiten auch die Gegner des Wiederaufbaus nicht", sagte Schäuble in seiner Festrede auf dem Neujahrsempfang der Stiftung Garnisonkirche. Die einstige Militärkirche erinnere an den untergegangenen Staat Preußen, der auch mit seinen Kriegen die deutsche und europäische Geschichte geprägt habe. Nun solle in dem wiederaufgeblühten Turm der Geist des Friedens und der Versöhnung gelebt und entwickelt werden. Gegen den Wiederaufbau wenden sich mehrere, auch christliche Initiativen. Sie sehen in der einstigen Militärkirche ein Symbol des preußischen Militarismus. Sie erinnern zudem an den "Tag von Potsdam", als dort am 21. März 1933 Reichspräsident Paul von Hindenburg dem neuen Reichskanzler Adolf Hitler die Hand reichte und damit "das verheerende Bündnis zwischen konservativem Bürgertum, preußischem Militär und Nazi-Führung mit kirchlichem Zeremoniell besiegelt wurde".

Sängerin Alicia Keys moderiert Grammys

Keys hat selbst schon 15 Grammys gewonnen

Die US-Sängerin Alicia Keys wird in diesem Jahr erstmals die Verleihung der Musikpreise Grammys moderieren. "Ich weiß, was es bedeutet, auf der Bühne zu stehen, und ich werde diese Stimmung und diese Energie mitbringen", sagte Keys laut Mitteilung der Recording Academy, die die Gala veranstaltet. Die Grammys, von denen Keys selbst schon 15 gewonnen hat, gehören zu den wichtigsten Musikpreisen der Welt und werden in diesem Jahr zum 61. Mal verliehen. Die Gala findet am 10. Februar in Los Angeles statt. Im vergangenen Jahr hatte der Comedian James Corden durch die Veranstaltung geführt. Sängerin Keys war vor allem mit Songs wie "Fallin" oder "Empire State of Mind" bekannt geworden.

Sanierung der Düsseldorfer Oper auf mehr als 85 Millionen geschätzt

Neubau im Gespräch

Eine Sanierung der Oper in Düsseldorf dürfte in den nächsten 25 Jahren rund 86 Millionen Euro kosten. Das sagte Düsseldorfs Kulturdezernent Hans-Georg Lohe. Rechne man Preissteigerungen mit ein, liege der Sanierungsbedarf nach einer ersten Schätzung bei mehr als 100 Millionen Euro. In dem Nachkriegsbau aus den 1950er Jahren in der Innenstadt sind unter anderem Haustechnik und Wasserrohre veraltet. Angesichts der umfangreichen notwendigen Sanierung der denkmalgeschützten Oper ist in Düsseldorf auch ein Neubau im Gespräch. Hintergrund sind die aus dem Ruder laufenden Sanierungskosten anderer Nachkriegsbauten, etwa der Beethovenhalle in Bonn.

Netflix hebt Preise in USA deutlich an

Abomodell wird monatlich rund 16 Dollar kosten

Der Streamingdienst Netflix hebt seine Preise auf dem US-Heimatmarkt deutlich an. Die Kosten für die verschiedenen Abomodelle steigen zwischen 13 und 18 Prozent, teilte das Unternehmen mit. Damit sind für das Premium-Abo, mit dem auf vier Geräten gleichzeitig die Serien und Filme geschaut werden können, 15,99 Dollar fällig. In Deutschland sind es 13,99 Euro. Netflix zählt weltweit mehr als 130 Millionen Zuschauer.

Sturm fördert altes Schiffswrack zutage

Handelsschiff aus 18. Jahrhundert vor Rügen aufgetaucht

Der Sturm der vergangenen Tage hat an der Küste der Ostsee-Insel Rügen ein altes Wrack freigelegt. Mecklenburg-Vorpommerns Landesamt für Kultur und Denkmalpflege teilte mit, es handele sich bei dem nahe Glowe gestrandeten Wrack um ein Handelsschiff aus dem 18. Jahrhundert. Es wurde vermutlich in den Niederlanden gebaut. Darauf deuteten die Konstruktionsmerkmale des Schiffes hin, sagte Landesarchäologe Detlef Jantzen. Experten des Landesamtes hatten zur genauen Altersbestimmung Holzproben genommen sowie eine Bildvermessung durchgeführt. "Die gefundenen Teile zeigen, dass es sich bei dem Schiff um ein großes, flachbodiges Handelsfahrzeug handelt", sagte Jantzen. Freigespült wurden große Teile der Bodenschale sowie ein Stück des Kiels.

Entschuldigung bei Schriftsteller Menasse

EKD-Kulturbeauftragter: Reaktion sei "zu scharf" gewesen

Wegen seiner scharfen Kritik an Robert Menasse hat sich der evangelische Kulturbeauftragte Johann Hinrich Claussen bei dem Schriftsteller und dessen Familie entschuldigt. Er habe sich über Menasses Erklärungen in der Zeitung "Die Welt" geärgert und zu schnell und zu scharf reagiert. Robert Menasse war öffentlich in die Kritik geraten, weil er fälschlicherweise behauptet hatte, Walter Hallstein habe seine Antrittsrede als erster europäischer Kommissionschef in Auschwitz gehalten. Eva Menasse, die Schwester des österreichischen Autors, hatte ihren Bruder vergangenen Mittwoch in der Süddeutschen Zeitung verteidigt und dabei auch Claussens Vorwurf des "Holo-Kitsch" zurückgewiesen. Claussen nahm nach eigenen Angaben daraufhin Kontakt zu ihr auf. Seine Entschuldigung sei angenommen worden. Menasse ist Autor des Brüssel-Romans "Die Hauptstadt" und engagiert sich in politischen Essays für die europapolitische Idee.

Bauhaus-Universität Weimar erforscht Roboter-Einsatz

Ethische Konsequenzen der Automatisierung in der Pflege

Mit dem Einsatz von Robotern bei der Pflege älterer und kranker Menschen beschäftigt sich ab April ein internationales Forscherteam an der Bauhaus-Universität Weimar. Dabei soll es auch um ethische Konsequenzen, die die Automatisierung der Pflege hat, gehen. Das kündigten die Wissenschaftler heute in Weimar an. In Kooperation mit Pflegeinstitutionen sollen in einem "kreativen Design- und Entwicklungsansatz Roboter mit autonom gesteuerten Freiheitsgraden" erforscht werden.

Kunstsammlungen Dresden kaufen Bronzestatue zurück

Bronzestatue Giambolognas "Mars" vorerst in Freiberg ausgestellt

Nach fast 100 Jahren kehrt die vom Renaissancekünstler Giambologna geschaffene Bronzestatue des Kriegsgottes "Mars" nach Dresden zurück. Wie die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) mitteilten, hatten sie mit Unterstützung verschiedener Geldgeber die Skulptur zurückerwerben können. Über den Preis wurde nichts bekannt. Die knapp 40 Zentimeter große Statuette wird zuerst im Stadt- und Bergbaumuseum in Freiberg zu sehen sehen. Im Winter wird sie in der neu eingerichteten Sempergalerie am Dresdner Zwinger mit drei Kleinbronzen wiedervereint. Die Bronzestatue gilt als nationales Kulturgut und war 1924 über die Herrscherfamilie der Wettiner erst in den Kunsthandel, dann in Privatbesitz gelangt und 1983 schließlich dem Pharmakonzern Bayer AG geschenkt worden. Dieser wollte sie bei Sotheby's in London versteigern, hatte aber nach öffentlichem Protest zurückgezogen.

"Anti-Abschiebe-Industrie" - Unwort des Jahres 2018

Gremium erhielt 508 Vorschläge

Der Ausdruck "Anti-Abschiebe-Industrie" unterstelle denjenigen, die abgelehnte Asylbewerber rechtlich unterstützten, die Absicht, auch kriminell gewordene Flüchtlinge schützen und damit in großem Maßstab Geld verdienen zu wollen, hieß es von Seiten der Jury. Der CSU-Politiker Alexander Dobrindt hatte den Begriff in einem Interview im Mai genutzt. Der Landesgruppenchef im Bundestag hatte Klagen gegen die Abschiebung abgelehnter Asylbewerber als Sabotage des Rechtsstaats bezeichnet und von einer "Anti-Abschiebe-Industrie" gesprochen.
Das unabhängige Gremium hatte 902 Einsendungen mit 508 verschiedenen Vorschlägen erhalten.

Max-Ophüls-Filmfestival eröffnet

Mehr als 150 Filme werden gezeigt

In Saarbrücken ist am Abend das 40. Filmfestival Max Ophüls Preis eröffnet worden – das wichtigste Festival für den jungen deutschsprachigen Film. Zum Auftakt feierte Philipp Leinemanns Polit-Thriller „Das Ende der Wahrheit Premiere. Darin geht es um ein Szenario, in dem eine westliche Regierung Gefahr läuft, sich durch Millionensummen am Terroraufbau zu beteiligen. Für ihre Verdienste um den jungen deutschsprachigen Film wurde Schauspielerin Iris Berben mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet. Insgesamt werden mehr als 150 Filme gezeigt. Rund 60 davon starten in den vier Wettbewerben Spielfilm, Dokumentarfilm, Mittellanger Film und Kurzfilm.

Beginn des Kumbh-Mela-Festes in Indien

Über 100 Millionen zur größten religiösen Veranstaltung der Welt erwartet

In der indischen Stadt Prayagraj, dem früheren Alllahabad, hat die Halbzeit des Kumbh-Mela-Festes begonnen. Es ist die größte religiöse Veranstaltung der Welt. Bis Anfang März werden über 100 Millionen Menschen erwartet. Die diesjährige Kumbh Mela gehört zu denen, die alle sechs Jahre stattfinden. Das sogenannte Krugfest umfasst eine Reihe ritueller Badezeremonien, mit denen sich die Pilger von ihren Sünden reinigen wollen. Es ist in diesem Jahr auch ein politisches Ereignis. Im laufenden Wahlkampf in Indien wird das Fest von hindunationalistischen Organisationen und Parteien für ihre Propaganda genutzt.

Bund will Präsenz deutscher Museen im Ausland stärken

Dafür wurde die Agentur für Internationale Museumszusammenarbeit gegründet

Deutschland will seine Museen stärker im Ausland zur Geltung bringen. Die dafür geplante Agentur für Internationale Museumszusammenarbeit soll unter Federführung des Auswärtigen Amtes vor allem die kulturelle Zusammenarbeit mit Afrika stärken. Damit will sich die Bundesrepublik der wachsenden internationalen Konkurrenz großer Museen stellen. Für die Agentur hat der Bundestag für die kommenden vier Jahre 23 Millionen Euro bereitgestellt. In Zusammenarbeit mit Ländern und Kommunen sollen die Experten deutsche Museen bei Vorbereitung und Finanzierung von Ausstellungen und beim Marketing sowie beim Bau und Renovierung von Museen im Ausland helfen.

Programmkinos verlieren Besucher

Verbandschef kritisiert Startpolitik der Filmverleiher

Die deutschen Programmkinos haben im vergangenen Jahr Besucher und Umsatz verloren. Insgesamt sei es "leider nicht so ein gutes Kinojahr" gewesen, sagte Verbandschef Christian Bräuer von der AG Kino - Gilde deutsche Filmkunsttheater. Bräuer erklärte das mit der Fußball-WM und dem langen Sommer. Dem Verband gehören nach eigenen Angaben rund 370 Spielstätten in Deutschland an, die zum Beispiel einen Schwerpunkt auf deutsch-europäische oder anspruchsvollere Filme legen. "Das Ärgerliche ist aus unserer Sicht auch die Startpolitik der Verleiher", sagte Bräuer. Es habe über mehrere Monate kaum Filme gegeben, die viele Besucher angezogen hätten. Jetzt dagegen ballten sich die Neustarts, obwohl viele der unabhängigen Programmkinos nur zwei, drei Leinwände hätten, sagte er. Der Verband erklärte, seine Mitgliedskinos hätten nach ersten Daten allerdings weniger Besucher verloren als die Branche insgesamt. Trotzdem verbuchten sie rund 8 Prozent weniger Besucher und Umsatz als im Vorjahr. Mit 17,3 Millionen Besuchern in den Mitgliedskinos habe sich der Marktanteil jedoch auf gut 18 Prozent erhöht.

"Einheitswippe" nicht bis 2020 fertig

Berliner U-Bahnbau schränke Bauarbeiten ein

Das Freiheits- und Einheitsdenkmal vor dem wiederaufgebauten Berliner Schloss soll aller Voraussicht nach nicht zum 30. Jahrestag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2020 fertig sein. Durch den Bau der U-Bahnlinie 5 Unter den Linden sei es "eher nicht wahrscheinlich", dass der Termin eingehalten werden kann, sagte der Sprecher von Kulturstaatsministerin Monika Grütters. Der von Berlin vorgezogene U-Bahnbau mit dem neuen Bahnhof "Museumsinsel" schränke den Denkmalbau extrem ein. Ursprünglich sollte die "Einheitswippe" zum 30. Jahrestag des Mauerfalls im November 2019 eröffnet werden. Erst im September hatte der Haushaltsausschuss des Bundestages 17 Millionen Euro für das begehbare Denkmal "Bürger in Bewegung" genehmigt.

Höchststand bei Programmbeschwerden

Mehr als 2000 Beschwerden gegen TV, Radio und Internet

Bürger und Gruppen haben sich 2018 so oft wie noch nie an das Internetportal für Programmbeschwerden gewandt. Es waren fast doppelt so viele wie im Vorjahr. Das teilte das von der Landesmedienanstalt Saarland (LMS) getragene bundesweite Portal in Saarbrücken mit. Die Stelle ist bei Protesten zum privaten Rundfunk sowie für die Aufsicht über Online-Angebote zuständig. Ein inhaltlicher Schwerpunkt lag laut LMS im Bereich des Jugendschutzes, wo Bürger besonders Erotik-Werbung und nicht kindgerechte Trailer im Tagesprogramm kritisierten. Beschwerdegründe seien zudem lange Werbeblöcke, bei Online-Inhalten nicht gekennzeichnete Werbung in Instagram-Profilen und YouTube-Kanälen gewesen. Die saarländische LMS betreibt das Portal seit 2004 für die Gemeinschaft der Medienanstalten in Deutschland.

Geraubtes Bild aus Uffizien

Anwalt zu Lösung bereit

Im Falle eines während des Zweiten Weltkrieges aus den Uffizien in Florenz geraubten Gemäldes sind die derzeitigen Besitzer unter bestimmten Bedingungen zu einer Lösung bereit. "Wir wollen uns ja einigen", sagte der Heidelberger Anwalt der Familie. Aus Sicht des Anwalts handelt es sich bei dem fraglichen Ölgemälde "Vaso di Fiori" (Blumenvase) auch nicht um Raubkunst. Es sei weder ein Diebstahl durch den Großvater seines Mandanten noch ein staatlich organisierter NS-Kunstraub gewesen. Wie das Bild in den Besitz der Familie gelangt sei, sei unklar. Das Werk des holländischen Malers Jan van Huysum wurde nach Angaben der Gemäldegalerie in Florenz von Soldaten der Wehrmacht aus dem Palazzo Pitti geraubt. Uffizien-Direktor Eike Schmidt sagte, es sei "offenkundig", dass es sich um NS-Raubkunst handelt.

Bremer Literaturpreis für Arno Geiger

Österreichischer Autor wird am 28. Januar geehrt

Der österreichische Schriftsteller Arno Geiger erhält in diesem Jahr den mit 25.000 Euro dotierten Bremer Literaturpreis. Die Auszeichnung wird dem 50-Jährigen nach Angaben der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung am 28. Januar im Bremer Rathaus für seinen Roman "Unter der Drachenwand" überreicht. Geigers Roman rage aus der Reihe der zeitgeschichtlichen Panoramen zur NS-Epoche heraus, urteilte die Jury. Das Buch sei eine überaus genaue, differenzierte und anschauliche Vergegenwärtigung des Kriegsjahres 1944. Einen mit 6.000 Euro dotierten Förderpreis bekommt der deutsche Schriftsteller Heinz Helle für seinen Roman "Die Überwindung der Schwerkraft".

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