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Kulturnachrichten

Sonntag, 24. Januar 2021

Der Tänzer und Choreograph Othello Johns ist tot

Der Tänzer, Choreograph und Tanzlehrer Othello Johns ist im Alter von 57 Jahren verstorben. Das meldet die Rheinische Post. Johns unterrichtete am tanzhaus NRW seit zwanzig Jahren Modern Jazz Dance, Hip Hop, Breakdance und andere Urban Styles. Als Mitgründer des gemeinnützigen Vereins Kabawil e.V. setzte er sich für interkulturelle Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ein und arbeitete regelmäßig auch mit jungen Häftlingen. Der gebürtige US-Amerikaner Johns studierte Tanz und Choreographie an der Martha Graham School of Contemporary Dance in New York, an der Erick Hawkins School in New York und an der University of Louisiana. Als Solist arbeitete er für Milton Myers, Rod Rogers, Isadora Duncan, Erick Hawkins und mit dem Tanzatelier Wien.

US-Autoren gegen Buchverträge mit Trump-Regierung

Etwa 500 amerikanische Autoren und Angehörige des Literaturbetriebs haben einen Brief an amerikanische Verleger unterzeichnet, in dem sie dazu aufrufen, keine Buchverträge mit Mitgliedern der ehemaligen Trump-Regierung abzuschließen, da "jene, die Verbrechen gegen die amerikanische Bevölkerung ermöglicht, verbreitet oder gedeckt haben, sich nicht aus den Kassen der Verlage bereichern sollten." Initiator des Briefes ist der Schriftsteller Barry Lyga, unter den Unterzeichnern finden sich Namen wie Celeste Ng, Holly Black oder der Star Wars-Autor Chuck Wendig. Der Brief ist überschrieben mit "Keine Buchverträge für Verräter".

Trotz Corona: Viele Bewerbungen für Kamerapreis

Für den 31. Deutschen Kamerapreis gibt es mehr Bewerbungen als im Vorjahr. Trotz eines coronabedingt schwierigen Jahres für Film- und Fernsehproduktionen seien insgesamt 455 Beiträge in sieben Kategorien eingegangen. Das teilt der WDR in Köln mit. Im vergangenen Jahr habe die Anzahl der Einreichungen bei 433 gelegen. Die Jury werde Anfang Mai online tagen. Ob die Preisverleihung am 21. Mai virtuell oder als Gala mit Gästen stattfinden wird, ist noch nicht klar. Die Auszeichnung wird in den Kategorien Spielfilm, Fernsehfilm/Serie, Dokumentarfilm, Dokumentation, Journalistische Kurzformate, Kurzfilm und Nachwuchspreis an Kameraleute sowie Editorinnen und Editoren verliehen. Der Deutsche Kamerapreis wird seit 1982 vom Verein Deutscher Kamerapreis vergeben. Ihm gehören neben dem WDR unter anderem die Sender NDR, BR, SWR, ZDF und die Stadt Köln an.

"Borga" gewinnt Max-Ophüls-Filmpreis

Der Film "Borga" (Ghana/D 2021) von York-Fabian Raabe hat beim diesjährigen Filmfestival Max Ophüls Preis (MOP) in Saarbrücken vier Preise gewonnen. Er erhielt sowohl den mit 36.000 Euro dotierten Max-Ophüls-Preis für den besten Spielfilm als auch den Publikumspreis Spielfilm und den Preis der ökumenischen Jury. Darüber hinaus wurde Eugene Boateng für seine Leistung als Associate Producer und Schauspieler der Preis für den gesellschaftlich relevanten Film verliehen. "Borga" erzählt von Ghanaern, die es im Ausland zu Wohlstand bringen wollen. Zweiter Hauptpreisträger des Abends mit insgesamt drei Auszeichnungen ist "Fuchs im Bau" (Österreich 2020) von Arman T. Riahi. Der Film, der die Arbeit eines Lehrers in einer Wiener Gefängnisschule schildert, erhielt den Preis für die beste Regie, den Fritz-Raff-Drehbuchpreis und den Preis der Jugendjury. Als bester Dokumentarfilm wurde "Stollen" (D 2020) über ein Dorf im Erzgebirge von Laura Reichwald ausgezeichnet. Das MOP gilt als wichtigstes Festival für den jungen deutschsprachigen Film. Wegen der Corona-Pandemie fand die 42. Ausgabe zum ersten Mal komplett online statt.

Talkmaster Larry King ist tot

Der US-amerikanische Journalist und Talkmaster Larry King ist tot. Er starb im Alter von 87 Jahren.Das berichtet CNN. Laut Medienberichten soll er eine COVID-19-Infektion gehabt haben. King startete seine Karriere Ende der 50er Jahre als Ansager im Radio, wo er bald zum Sportreporter und Moderator wurde. Der nationale Durchbruch kam 1985 mit der Talkshow "Larry King Live" bei CNN, einer Mischung aus Interviews mit Prominenten, Themendiskussionen und politischen Debatten. Zu Kings Markenzeichen gehörten seine Hornbrille, aufgekrempelte Hemdsärmel, Krawatte und breite Hosenträger. Seine Studiodekoration bestand aus einem Tisch mit einem Mikrofon vor einer Weltkarte.

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