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Montag, 27.01.2020
 
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Kulturnachrichten

Montag, 27. Januar 2020

18-jährige Billie Eilish räumt bei den Grammys ab

Die US-Popsängerin Billie Eilish hat bei der Grammy-Verleihung in Los Angeles die vier wichtigsten Preise gewonnen. Ihr Album "When We All Fall Asleep, Where Do We Go?" wurde als Album des Jahres und als bestes Pop-Album ausgezeichnet. Außerdem wurde die erst 18-Jährige für die beste Aufnahme, den besten Song des Jahres und als beste Newcomerin geehrt. Insgesamt wurden Grammys in 84 Kategorien verliehen. Den Preis für das beste Hörbuch erhielt die frühere First Lady Michelle Obama für ihre Autobiografie "Becoming". Auch die NDR-Bigband bekam einen Grammy als Begleitung des US-Jazz-Trompeters Randy Brecker. Überschattet wurde die Verleihung durch den Tod von Basketball-Legende Kobe Bryant. Der 41-Jährige war kurz zuvor mit einem Hubschrauber abgestürzt. Immer wieder wurde an den Sportstar erinnert. So sagte Grammy-Gewinnerin Lizzo: "Tonight is for Kobe."

Konzert zum Holocaust-Gedenktag

Vor dem internationalen Holocaust-Gedenktag ist im Berliner Dom mit einem Konzert an die Opfer des NS-Vernichtungslagers Auschwitz erinnert worden.
Der Vorsitzende des Zentralrates Deutscher Sinti und Roma, Rose, sagte, an die Opfer zu erinnern, bedeute immer auch gelebte Verantwortung für die Gegenwart und das Gemeinwesen. Dies habe nichts mit einer Übertragung der Schuld an nachfolgende Generationen zu tun, sondern sei Mahnung und unterstreiche die Bedeutung von Demokratie und Rechtsstaat. Zuvor hatte der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Schuster, dazu aufgerufen, alle Kräfte zu bündeln, um die Lehren aus der Schoah wieder in den Köpfen zu verankern. Es gehe auch um die Zukunft Europas.

Ulrich-Wildgruber-Preis für Lilith Stangenberg

Die Schauspielerin Lilith Stangenberg von der Volksbühne Berlin ist mit dem Ulrich-Wildgruber-Preis ausgezeichnet worden. Die 31-Jährige erhielt die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung beim Neujahrsempfang im Hamburger St. Pauli Theater. Stangenberg sei eine Extrem-Schauspielerin im besten Sinne. Sie zeichne eine faszinierende Wandlungsfähigkeit aus, heißt es in der Begründung der Jury. Als Filmschauspielerin wurde sie vor allem in dem Film "Wild" von Nicolette Krebitz bekannt.

Leipziger Buchmesse erwartet stabile Aussteller-Zahlen

Auf der Leipziger Buchmesse präsentieren sich 2020 ähnlich viele Aussteller wie im Vorjahr. Buchmesse-Direktor Oliver Zille sagte, die Buchmesse werde "mindestens stabil" sein. 2019 hatten sich rund 2500 Verlage und andere Aussteller in Leipziger gezeigt. Die Frühlingsschau der Buchbranche wird vom 12. bis 15. März veranstaltet. Ein Gastland gibt es diesmal anders als in den Vorjahren jedoch nicht. Leipzig habe nicht das Konzept, jedes Jahr ein Gastland zu präsentieren, sagte Zille. Stattdessen treten zehn Länder Südosteuropas - von Albanien über Nordmazedonien bis Bulgarien - in einem gemeinsamen Projekt als Schwerpunktregion auf. 2019 waren 286.000 Besucher zur Messe und dem dazugehörigen Festival "Leipzig liest" gekommen.

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