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Kulturnachrichten

Dienstag, 17. Januar 2017

"FAZ"-Rechtsstreit mit Thalia beigelegt

Online-Buchhändler darf ungefragt keine Rezensionsauszüge zu Werbezwecken verwenden

Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" hat nach eigenen Angaben den Rechtsstreit mit der Thalia Bücher GmbH um die Verwendung von "FAZ"-Rezensionen mit einem Vergleich beendet. Thalia gebe für die ohne Erlaubnis zu Werbezwecken verwendeten Buchbesprechungen auf der Online-Plattform buch.de eine Unterlassungserklärung ab und verpflichte sich zu Schadenersatz, teilte die "FAZ" mit. Die "FAZ" erklärte, die verwendeten Rezensionsauszüge seien urheberrechtlich geschützt und dürften nur gegen eine Lizenzzahlung zu Werbezwecken verwendet werden. Die Parteien einigten sich laut "FAZ" darauf, dass durchschnittlich 380 Euro pro Rezensionsauszug als fiktive Lizenz zu bezahlen seien. Der Vergleich sei auf "dringendes Anraten" des Landgerichts München zustande gekommen. Die Zeitung hatte gegen den zu Thalia gehörenden Online-Buchhändler geklagt.

Künstler nach Liegestützen auf Altar verurteilt

Saarländer Künstler soll 700 Euro Strafe zahlen

Das Video dauert nur eineinhalb Minuten: Alexander Karle steigt darin in der katholischen Kirche St. Johann in Saarbrücken über eine rote Absperrkordel, klettert auf den Altar, macht 27 Liegestütze, legt sich kurz erschöpft nieder, steigt wieder herunter, wischt mit einer Hand über die Steinplatte und geht. Für die Aktion verurteilte das Amtsgericht den Künstler nun zu einer Geldstrafe von 700 Euro. "An diesem Tag wurde eine Grenze überschritten", sagte Richterin Judith Simon. Karle habe sich wegen Hausfriedensbruchs und Störung der Religionsausübung strafbar gemacht. Seine Aktion war bekannt geworden und hatte die katholische Kirche auf den Plan gerufen, nachdem er einen Videofilm davon mit dem Titel "Pressure to perform" ("Leistungsdruck") in einem Schaufenster und bei Ausstellungen gezeigt hatte. Karle kündigte an, in Berufung zu gehen.

Bassbariton Gerd Grochowski gestorben

Sonntagabend hatte Grochowski noch Premierenauftritt am Staatstheater Wiesbaden

Der Sänger Gerd Grochowski ist tot. Wie das Staatstheater Wiesbaden mitteilte, starb der Bassbariton völlig unerwartet im Alter von 60 Jahren am Vortag in Mainz. Er hatte wegen starker Schmerzen im Herzbereich den Notarzt gerufen. Der konnte dann nur noch den Tod feststellen. Am Sonntagabend hatte Grochowski als Wotan bei der Premiere der "Walküre" am Staatstheater Wiesbaden noch Ovationen erhalten. Grochowski hat an fast allen großen Opernbühnen der Welt gesungen, darunter an der Metropolitan Opera in New York und der Mailänder Scala. An den Bayreuther Festspielen hatte er im vergangenen Jahr in der Neuinszenierung des "Parsifal" als Klingsor debütiert. Für diese Rolle war er auch in diesem Jahr vorgesehen. Die Festspiele würdigten Grochowski als "ebenso hochprofessionelles wie liebenwürdiges Mitglied" des Ensembles.

Streit um VW-Käferhaube in Kunstausstellung

Motorhaube mit Hakenkreuz wurde kurzfristig aus Wolfsburger Ausstellung entfernt

"Das war ganz klar Zensur", sagte der österreichische Künstler Wolfgang Flatz. Sein Kunstwerk war Teil einer Ausstellung im Gewerkschaftshaus der IG Metall. Die IG Metall dagegen wies den Vorwurf zurück. "Das Kunstwerk mit dem Hakenkreuz ist unserer Meinung nicht von allein erklärbar", betonte Hartwig Erb von der der IG Metall Wolfsburg. Die auf die NS-Geschichte des Konzerns anspielende Haube mit dem Titel "Der Adolf war's" hatte er daher nach Ausstellungsbeginn entfernen lassen. "Wenn sie im Vorfeld der Austellungseröffnung entfernt worden wäre, wäre dagegen ja nichts zu sagen gewesen", meinte Flatz und betonte: "So aber war es ein massiver Eingriff, das grenzt schon fast ans Lächerliche." Hartwig Erb: "Die Ausstellung ist kurzfristig im Foyer des Gewerkschaftshauses ausgestellt worden; um Missverständnisse zu vermeiden, erachten wir es für sinnvoll, die Haube mit dem Hakenkreuz nicht auszustellen." Das Kunstwerk spielt auf die Wurzeln des VW-Konzerns an, die im Nationalsozialismus liegen. Adolf Hitler hatte einst den Grundstein für das Stammwerk Wolfsburg gelegt, das mit Geld aus enteignetem Gewerkschaftsvermögen entstand.

"Schlümpfe"-Zeichner Pascal Garray tot

Garray arbeitete an 17 Comic-Alben der Schlümpfe mit

Der durch zahlreiche "Schlümpfe"-Alben bekannt gewordene belgische Comic-Zeichner Pascal Garray ist im Alter von 51 Jahren gestorben, wie der Verlag Le Lombard mitteilte. Der in Lüttich geborene Illustrator hatte sich 1990 dem "Schlümpfe"-Erfinder Peyo angeschlossen. Er arbeitete an 17 Alben mit den Abenteuern der blauen Comic-Helden mit. Erst kürzlich schloss er die Arbeit am 35. Album der Reihe ab, das im Herbst in den Handel kommen soll. Garray zeichnete auch sieben Hefte mit dem ebenfalls von Peyo erfundenen Comic-Helden Benni Bärenstark.

Zwei Frauen kuratieren Architektur-Biennale Venedig

Yvonne Farrell und Shelley McNamara leiten 2018 Architektur-Biennale in Venedig

Die Kuratoren für die 16. Ausgabe der Architektur-Biennale in Venedig stehen fest. Die beiden irischen Architektinnen Yvonne Farrell und Shelley McNamara werden die Schau 2018 leiten. Das Doppel ist in der internationalen Architektenszene bekannt, unter anderem entwarfen die beiden Frauen einen Universitätsneubau in Mailand. Farrell und McNamara sind Gründerinnen des irischen Büros Grafton Architects in Dublin, das für seine Entwürfe und Bauten merhfach ausgezeichnet wurde. 2012 gewann das Büro den silbernen Löwen auf der Architektur-Biennale Venedig. Die 16. Architektur-Biennale wird vom 26. Mai bis zum 25. November in Venedig stattfinden.

Märkisches Museum soll Berlin Museum heißen

Spies: "Was die Projekte angeht: 2017 wird ein Jahr der Probe"

Das Märkische Museum soll nach seiner Sanierung in Berlin Museum umbenannt werden. Gemeinsam mit dem benachbarten Marinehaus solle das Museum ab dem Jahr 2023 das Herzstück des neuen Museums- und Kreativquartiers am Köllnischen Park sein, teilte das Museum mit. Die Sanierung soll Ende 2019/Anfang 2020 beginnen. "Was die Projekte angeht, so soll 2017 ein Jahr der Probe sein", erklärte Paul Spies, Direktor des Stadtmuseums Berlin und Chef-Kurator des Landes Berlin im Humboldt Forum. "Alles, was wir nun konzipieren, realisieren und produzieren, ist ein Testlauf für die zukünftige Ausrichtung des Stadtmuseums [...]." Im Mai wird im Märkischen Museum die neue Sonderausstellung "Berlin 1937 - Im Schatten von morgen" über die Zeit des Nationalsozialismus gezeigt. Das Stadtmuseum Berlin hat verschiedene Standorte. Dazu gehören das Märkische Museum, das Museum Ephraim-Palais, das Museum Knoblauchhaus, das Museum Nikolaikirche und das Museumsdorf Düppel.

Rattle legt in London Schwerpunkt auf "britische Musik"

Künftiger Chef des Symphony Orchestra: "Eine Goldgrube"

Mit einer zehntägigen Konzertreihe will Simon Rattle im Herbst seinen Einstand in London feiern. Wie der Dirigent und Noch-Chef der Berliner Philharmoniker in der britischen Hauptstadt mitteilte, will er sich in London auf die Werke von modernen und zeitgenössischen Komponisten konzentrieren. Die britische Musik sei eine "Goldgrube", die er weiter erforschen wolle, sagte Rattle zu seiner künftigen Rolle als Chef des London Symphony Orchestra (LSO). Rattle, der an diesem Donnerstag 62 Jahre alt wird, verabschiedet sich erst 2018 endgültig aus Berlin. Seine erste Saison in London währt insgesamt nur neun Wochen. "Im Moment mache ich noch dies verrückte Ding, zwei Orchester gleichzeitig zu leiten", sagte er.

Neue Generaldirektorin der Tate-Museen

Erstmals übernimmt eine Frau die Position als Generaldirektorin der britischen Tate-Museen

Die Museumsmanagerin Maria Balshaw folgt Nicholas Serota nach, der seit 1988 amtiert und im vergangenen Jahr seinen Rücktritt angekündigt hatte. Balshaw wird den Posten am 1. Juni antreten. Als Generaldirektorin übernimmt sie eine der einflussreichsten Positionen der internationalen Kunstwelt. Die Tate ist eine Körperschaft, die vier Kunstmuseen betreibt: Die Tate Britain und die Tate Modern in London sowie zwei Ableger in Liverpool und in St. Ives. Balshaw erklärte in einer Stellungnahme, sie wolle den Ruf der Tate als künstlerisch risikofreudiges Haus weiterentwickeln. Balshaw gilt als Schlüsselfigur bei der Umgestaltung der Kunstszene von Manchester. Seit 2006 ist sie Direktorin der renommierten Whitworth Art Gallery, die zur Universität von Manchester gehört. Unter ihrer Leitung wurde das Haus umgebaut und anschließend als "Museum des Jahres" ausgezeichnet. 2011 übernahm sie zudem die Leitung der städtischen Kunstgalerien in Manchester. Vor ihrer Museumskarriere war sie Uni-Dozentin.

Medienanwalt Heinrich Senfft gestorben

Anwalt von Günter Wallraff, Gregor Gysi, "Stern" und "Zeit" wurde 88 Jahre alt

Seit den 1960er Jahren und über Jahrzehnte hinweg war der promovierte Jurist Heinrich Senfft einer der bekanntesten deutschen Rechtsanwälte, spezialisiert auf Medienrecht, und tätig für viele Publikationen wie die Wochenmagazine "Zeit" und "Stern". Einer seiner größten Erfolge war sein Sieg vor Gericht in der sogenannten „Filbinger-Affäre“. Senfft erreichte, dass die "Zeit" weiterhin die Einschätzung des Dramatikers Rolf Hochhuth veröffentlichen durfte, der damalige baden-württembergische Ministerpräsident sei ein „furchtbarer Jurist“gewesen, der einen deutschen Matrosen noch in britischer Gefangenschaft mit Nazigesetzen verfolgt habe. Nach Medienberichten ist Heinrich Senfft, 1928 in Stuttgart geboren, nun im Alter von 88 Jahren gestorben.

Philosoph und Dramaturg Alain Badiou wird 80

Zuletzt erschien 2016 auf deutsch Badious Streitschrift "Wider den globalen Kapitalismus"

Alain Badiou ist einer der am häufigsten ins Englische übersetzte französische Philosoph der Gegenwart, auch auf Deutsch liegen nicht nur seine systematischen Werke und Romane vor, sondern auch zahlreiche kleinere Schriften, Vorträge und Gespräche. In aktuelle gesellschaftliche und politische Diskussionen mischt sich der 80jährige regelmäßig ein. So mahnt Badiou in seinem 2016 erschienen Buch "Wider den globalen Kapitalismus", die westlichen Staaten müssten aufhören "zu denken, ein Toter aus dem Westen bedeute etwas Schreckliches, aber tausend Tote in Afrika, in Asien, im Nahen Osten und sogar in Russland seien im Grunde genommen gar nicht so schlimm". Alain Badiou, geboren am 17. Januar 1937 in Rabat (Marokko), ist nicht nur Philosoph, sondern auch Mathematiker, Dramaturg und Romancier. Er studierte in den Fünfzigern an der Ecole Normale Superieure in Paris, unterrichtete erst von 1969 bis 1999 an der Universität von Paris VIII (Vincennes-Saint Denis) und übernahm dann den Lehrstuhl für Philosophie an der ENS. Badiou ist stark geprägt von der 68er Revolte in Paris. Er war lange einer der Führer der marxistisch-leninistischen Union des jeunesses communistes de France.

"Bild"-Zeitung klagt gegen "Focus Online"

Laut Zeitung kopiert Online-Magazin systematisch die Inhalte von "Bild plus"

Die "Bild"-Zeitung hat beim Landgericht Köln eine Klage gegen "Focus Online" eingereicht. Das Online-Medium schreibe systematisch exklusive Bezahl-Inhalte von "Bild plus" ab und mache sie zum Teil des eigenen auf Reichweite zielenden Geschäftsmodells, teilte die "Bild" am Dienstag mit. Das sei eine gezielte Behinderung des Geschäftsmodells eines Wettbewerbers und verletze außerdem das sogenannte Datenbankrecht im Urheberrechtsgesetz. "Bild" hat nach eigenen Angaben über mehrere Monate sämtliche "Bild plus"-Artikel und deren exklusive Inhalte mit den kostenlosen Inhalten von "Focus Online" abgeglichen. Dabei habe sich gezeigt, dass "Focus Online" die "Bild plus"-Geschichten "systematisch und oft schon unmittelbar nach der Erstveröffentlichung" für die eigene Homepage verwerte. "Das überschreitet die Grenze des Zulässigen", sagte Rechtsanwalt Felix Stang, der in dem Verfahren die "Bild"-Zeitung vertritt. Die "Bild"-Zeitung klagt nun auf Unterlassung, verlangt Auskunft über die Arbeitsweise bei "Focus Online" und will eine Schadenersatzfeststellung erreichen.

Leibniz Bibliothek erwirbt neun Meter langen Krönungszug

Ehefrau des Königs fehlt auf der Abbildung

Die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek hat einen etwa neun Meter langen Druck des Krönungszuges von Georg IV. erworben. Auf dem nur knapp acht Zentimeter hohen aufgerollten Schriftstück sind etwa 450 Personen abgebildet - nur nicht die Ehefrau des neuen Königs von Großbritannien, Prinzessin Caroline von Braunschweig. "Ihr wurde am 19. Juli 1821 der Zutritt zur Krönung in Westminster Abbey verwehrt, das war ein Skandal", sagt der Leiter der Abteilung Handschriften und Alte Drucke, Matthias Wehry. Der Krönungszug und andere Neuerwerbungen - darunter auch ein Leibniz-Brief - werden an diesem Donnerstag vorgestellt. Die ehemals königliche Bibliothek in Hannover gibt jährlich zwischen 30.000 und 80.000 Euro für den sogenannten Altbestand aus der Zeit vor 1850 aus.

Massaker von Maillé bleibt ungesühnt

Die Staatsanwaltschaft Dortmund konnte keine Überlebenden mehr finden

Für das Massaker im westfranzösischen Maillé, bei dem 1944 deutsche Soldaten 124 Menschen töteten, kann niemand mehr verantwortlich gemacht werden. Das teilte der Chefankläger für Nazi-Massenverbrechen, Andreas Brendel, mit. Die Staatsanwaltschaft Dortmund stellte ihre jahrelangen Ermittlungen ein, weil keine lebenden Beteiligten mehr gefunden werden konnten. In dem Dorf südlich von Tours an der Loire hatte ein Bataillon der Waffen-SS einen Anschlag der Resistance mit der Ermordung von 124 Zivilisten vergolten; unter den Opfern waren mehr als 40 Kinder.

Dittsches "Schildkröte" Franz Jarnach gestorben

Das teilte sein Kollege Jon Flemming Olsen auf seiner Facebook-Seite mit

"Halt die Klappe, ich hab Feierabend!" So hörte man Franz Jarnach alias "Schildkröte" in der Comedyserie "Dittsche". Nach einer Meldung der "Bild"-Zeitung ist der 72-Jährige in der Nacht zu Montag einem Herzinfarkt erlegen. Laut Angaben der Bild-Zeitung erlag der 72-Jährige in der Nacht zu Montag einem Herzinfarkt. Jarnach spielte seit 2004 regelmäßig den schweigsamen Imbiss-Stammgast. WDR-Unterhaltungschef Siegmund Grewenig kommentierte: "Nicht nur im Eppendorfer Imbiss wird Franz Jarnach schmerzlich fehlen. Wir werden den Rock’n Roller, der im Baumarkt an der Säge steht, sehr vermissen und sind traurig.“

Kritik an Rückgabe der Isaaks-Kathedrale in St. Petersburg

Das berichtet die Nachrichtenagentur RIA Novosti

Die geplante Rückgabe der als staatliches Museum dienenden Sankt Petersburger Isaaks-Kathedrale an die russisch-orthodoxe Kirche stößt auf Kritik. Der Kommunalpolitiker Maxim Reznik kündigte für Ende des Monats eine Kundgebung gegen die Übergabe des größten Sakralbaus der einstigen russischen Hauptstadt an. Die Stadtverwaltung hatte kürzlich beschlossen, die 1858 geweihte Kathedrale für 49 Jahre der orthodoxen Kirche zur kostenlosen Nutzung zu überlassen. Laut RIA Novosti wird Reznik in einer Online-Petition von bislang knapp 170.000 Menschen unterstützt.

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