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Kulturnachrichten

Samstag, 14. Januar 2017

Udo Ulfkotte gestorben

Umstrittener Bestsellerautor erlag Herzinfarkt

Der Bestsellerautor und islamkritische Aktivist Udo Ulfkotte ist tot. Der frühere Journalist am Freitag im Alter von 56 Jahren einem Herzinfarkt, wie dpa aus seiner Familie erfuhr. Sein Buch "Gekaufte Journalisten" landete 2015 auf Platz sechs der Spiegel-Jahresbestsellerliste Sachbuch. Zuletzt publizierte Ulfkotte Bücher mit kritischen Thesen über Flüchtlinge. Anfang 2015 sprach er auch auf einer Veranstaltung des islamfeindlichen Pegida-Bündnisses in Dresden, was ihm den Vorwurf des Rechtspopulismus einbrachte. Damals sprach er von einer drohenden Islamisierung, als deren Folge in Schulen und Kindergärten bald kein Schweinefleisch mehr gegessen werden dürfe. Ulfkotte war lange Jahre als Journalist für die Frankfurter Allgemeine Zeitung tätig. Danach arbeitete er als freier Publizist.

Deutscher Kabarett-Preis an Alfred Dorfer

Der österreichische Kabarettist erhält die Auszeichnung in Nürnberg

Der österreichische Kabarettist Alfred Dorfer erhält den Deutschen Kabarett-Preis 2016. Die mit 6000 Euro dotierte Auszeichnung wird heute in der Tafelhalle in Nürnberg übergeben. Dem Nürnberger Burgtheater zufolge sind seine Themen politisch, gehen aber gleichzeitig weit über die Tagesaktualität hinaus. "Ihre volle Wirkung entwickeln seine Kabarett-Programme oft erst ein wenig zeitversetzt - dann aber umso intensiver." Der Deutsche Kabarett-Preis wird von der Stadt Nürnberg gestiftet und jährlich vom Burgtheater vergeben. Der Förderpreis geht an den vom Bodensee stammenden Kabarettisten René Sydow. Schauspieler und Kabarettist Stephan Zinner aus Oberbayern erhält den Sonderpreis. Alle drei Preisträger werden bei der Preisverleihung Ausschnitte aus ihren ausgezeichneten oder aktuellen Programmen präsentieren. Der Schweizer Künstler und Hauptpreisträger von 2013, Andreas Thiel, wird den Abend moderieren.

Pop-Oratorium "Luther" startet Deutschland-Tournee

Mega-Chor mit 2500 Sängern

Das Pop-Oratorium "Luther" startet heute in Hannover seine Deutschland-Tournee. Zur ersten Aufführung in der TUI-Arena werden rund 6.000 Zuschauer erwartet. Für denmorgigen Sonntag ist eine zweite Aufführung geplant. Das Stück bringt anlässlich des 500. Reformationsjubiläums 2017 die Lebensgeschichte des Reformators Martin Luther (1483-1546) im Musical-Sound auf die Bühne. Komponiert wurde es von Dieter Falk. Die Texte stammen von Michael Kunze. An beiden Konzerten wirken insgesamt etwa 2.500 Sängerinnen und Sänger mit, die jeweils einen Mega-Chor mit mehr als 1.200 Stimmen bilden. In den Hauptrollen agieren erfahrene Musical-Darsteller. Bis zum Reformationstag am 31. Oktober 2017 sind weitere neun Aufführungen in acht Städten geplant.

Chicago Symphony Orchestra in der Elbphilharmonie

Damit wird die internationale Eröffnung gefeiert

Mit dem Chicago Symphony Orchestra unter Leitung von Riccardo Muti spielt heute das erste internationale Orchester in der Elbphilharmonie. Auf dem Programm stehen Werke von Paul Hindemith, Edward Elgar und Modest Mussorgskys "Bilder einer Ausstellung" in Bearbeitung für Orchester von Maurice Ravel. Vor dem Konzert wird auch noch einmal Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz sprechen, da das Konzert als internationale Eröffnung der Elbphilharmonie gilt. Chicago ist die Partnerstadt Hamburgs. In den nächsten Wochen werden dann auch noch die Wiener Philharmoniker und die Berliner Philharmoniker zu Gast sein.

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