Seit 20:03 Uhr Konzert

Freitag, 20.09.2019
 
Seit 20:03 Uhr Konzert

Kulturnachrichten

Donnerstag, 12. Januar 2017

Sachsen kauft Brauerei von Fürst Pückler

Die Immobilie aus der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde ersteigert

Für 100.000 Euro hat das Land Sachsen bei einer Zwangsversteigerung die einstige Brauerei des Fürsten Pückler-Muskau gekauft. Das teilte das Finanzministerium mit. Das Brauhaus auf dem Gelände der Unesco-Weltkulturerbestätte in Bad Muskau gehört zum kulturhistorischen Erbe des Gartengestalters. Es wurde 1844/45 von Ludwig Persius nach dem Vorbild der Berliner Bauakademie errichtet - als Ziegelstein-Bauwerk mit neogotischem Gasthof. Nach etwa 80 Jahren wurde das Haus an einen privaten Betreiber verkauft, die Nutzung als Brauerei lief 1992 aus. Danach verfiel das Baudenkmal und ist heute in einem ruinösen Zustand. Nach Einschätzung der Stiftung "Fürst-Pückler-Park Bad Muskau" müssen Dach und Fassade möglichst schnell notgesichert werden, erklärte Stiftungsdirektor Cord Panning. Das betreffe auch die "fantastischen Gewölbkeller".

Limbach-Kommission empfiehlt Rückgabe

Aquarell von Schmidt-Rottluff

Die "Limbach-Kommission" zur Rückgabe von NS-Raubkunst hat der Stadt Hannover empfohlen, das Aquarell "Marschlandschaft mit rotem Windrad" von Karl Schmidt-Rottluff (1884-1976) an die Erben zurückzugeben. Die Kommission sei zu dem Schluss gekommen, dass die Nationalsozialisten das Gemälde unrechtmäßig aus dem Besitz des jüdischen Ehepaares Rüdenberg entwendet hätten, teilte die Stadt Hannover mit. Das 1922 entstandene Werk befindet sich heute im hannoverschen Sprengel Museum, einem der führenden deutschen Museen für die Kunst der Moderne. Der Schokoladen-Fabrikant und Kunstsammler Bernhard Sprengel (1899-1985) hatte das Bild 1939 über den Kunsthändler Hildebrand Gurlitt und den hannoverschen Zwischenhändler Erich Pfeiffer erworben. Der Vorbesitzer Max Rüdenberg führte bis zur sogenannten Arisierung durch die Nationalsozialisten im Jahr 1938 eine Bettfedernfabrik in Hannover. 1942 wurden Rüdenberg und seine Frau ins Ghetto Theresienstadt deportiert, wo sie im selben Jahr starben. Im August 2015 beauftragte die Stadt die Limbach-Kommission zu klären, wem das Gemälde gehöre. Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD) sagte, die Empfehlung der Kommission sei für die Stadt bindend.

Literaturtreffen zeichnet Katja Lange-Müller aus

Sie erhält in Lübeck den Günter Grass-Preis

Die Schriftstellerin Katja Lange-Müller erhält den "Günter Grass-Preis - von Autoren für Autoren", der von den Teilnehmern des Lübecker Literaturtreffens gestiftet worden ist. Der Preis soll am 19. Februar im Lübecker Rathaus überreicht werden, die Laudatio wird die österreichische Schriftstellerin Eva Menasse halten. Das teilte die Hansestadt Lübeck mit. Die Autoren begründeten ihre Entscheidung prägnant: "Katja Lange-Müller - kein Wort zu viel und jedes perfekt gewogen." Die Auszeichnung wird seit 2011 im Zweijahresrhythmus von den Autoren vergeben, die an dem von Günter Grass (1927-2015) ins Leben gerufenen Treffen teilnehmen. Zu Ehren des Literaturnobelpreisträgers erhielt der Preis in diesem Jahr den Zusatz "Günter Grass-Preis". Das diesjährige Lübecker Literaturtreffen findet am 17. und 18. Februar statt.

Tenor Kaufmann dominiert deutschen Klassikmarkt

Drei seiner Alben in den Top Ten des Jahres 2016

Startenor Jonas Kaufmann ist die unangefochtene Nummer eins auf dem deutschen Klassikmarkt. Gleich drei seiner Alben schafften es in die Top Ten der Klassik-Jahrescharts 2016, wie das Marktforschungsunternehmen GfK Entertainment berichtet. Eine große Fangemeinde hat auch der italienische Pianist Ludovico Einaudi: Sein Album "Elements" belegt Rang zwei. Eher ungewöhnlich ist das Auftauchen von Tote Hosen-Frontmann Campino in den Klassik-Charts: Er erzählt gemeinsam mit dem Bundesjugendorchester unter Dirigent Alexander Shelley das Märchen "Peter und der Wolf in Hollywood" und erreicht damit Rang 13. Die Jahreswertung in der Sparte Jazz führt Norah Jones mit "Day Breaks" an. Dahinter folgen Gregory Porter und Till Brönner.

Stadt Düsseldorf springt für Eon ein

Finanzierung des Museums Kunstpalast

Nach dem Ausstieg des Energiekonzerns Eon aus der Finanzierung des Museums Kunstpalast will die Stadt Düsseldorf einspringen. Die Stadt wolle ihren Zuschuss ab 2018 um 1,4 Millionen Euro auf 8,5 Millionen erhöhen, sagte der Geschäftsführer des Kunstpalastes, Harry Schmitz. Der Rat wolle die bereits eingeplante Erhöhung Ende des Jahres bei den Etatberatungen offiziell beschließen. Eon hatte dem Kunstpalast noch bis Ende 2017 einen Jahres-Betriebskostenzuschuss von 750 000 Euro zugesichert. Mit dem Beitrag der Stadt wird die Finanzlücke nun sogar überkompensiert. Im Herbst verabschiedet sich Direktor Beat Wismer in den Ruhestand. Eine Nachfolge ist noch nicht gefunden. Zentrale Ausstellung 2017 wird anlässlich des 500. Jubiläums der Reformation eine Schau zu Martin Luthers Malerfreund Lucas Cranach dem Älteren (1472-1553) sein.

Letzter Berlinale-Bär gegossen

Er wiegt 2,5 Kilo und wird am 18.Februar verliehen

Die Berlinale beginnt am 9. Februar - aber in der Berliner Bildgießerei Noack sind die Vorarbeiten jetzt schon abgeschlossen. Denn heute wurde der letzte Bär gegossen, der bei der Preisverleihung am 18. Februar als Trophäe vergeben wird. Rund 2,5 Kilo bringt jeder Bär auf die Waage. Die Bronze muss auf 1200 Grad erhitzt werden, ehe sie in die Form kommt. Am Schluss zieht der Galvanisierer eine dünne Gold- oder Silberhaut auf. Die Namen der Gewinner werden erst kurz vor der Preisverleihung per E-Mail übermittelt und müssen dann noch per Hand auf den Sockel graviert werden.

Trauerfeier für Gisela May

Die Charakterdarstellerin war eine herausragende Interpretin von Brechtsongs

Zahlreiche Freunde haben bei der Trauerfeier auf dem Berliner Friedhof Baumschulenweg von der Sängerin und Schauspielerin Gisela May Abschied genommen. Kulturwissenschaftler Jürgen Schebera dankte der Verstorbenen in seiner Trauerrede für ihre Freundlichkeit. "Keine nach Lotte Lenya hat Brechtlieder so interpretiert wie sie. Und es ist keine da, die ihr darin nachfolgen könnte." Die Details zu ihrer Trauerfeier hatte Gisela May vorab genau mit dem Bestattungsunternehmen festgelegt. So wurde in der Trauerhalle kein Foto von ihr aufgestellt. Die Urnenbeisetzung sollte zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Freundeskreis stattfinden.May war Anfang Dezember mit 92 Jahren in Berlin gestorben. Sie galt als wandlungsfähige Charakterdarstellerin, vor allem aber herausragende Interpretin der Songs von Bertolt Brecht. Ihre Soloabende bescherten ihr über Jahrzehnte hinweg international Triumphe - von der New Yorker Carnegie Hall bis zur Mailänder Scala.

Elphi-Eröffnung: 2,86 Millionen Zuschauer

"fulminanter Auftakt"

Die Übertragung der Elbphilharmonie-Eröffnung im NDR Fernsehen haben am Mittwochabend bis zu 2,86 Millionen Menschen gesehen. NDR-Intendant Lutz Marmor sprach von einem "fulminanten Auftakt" für das NDR Elbphilharmonie Orchester in seiner neuen Heimat. Wetterbedingt war die politische Prominenz aus Berlin verspätet in Hamburg eingetroffen. Daher hatte der Festakt eine halbe Stunde später begonnen als geplant. Weil jedoch die Eröffnung der Elbphilharmonie als "herausragendes kulturelles Ereignis von internationaler Bedeutung" eingestuft wurde, entschied der NDR, den Festakt komplett zu übertragen und dafür die Regionalprogramme zu verschieben. Festakt und Konzert wurden vom NDR auch im Radio auf NDR Kultur übertragen. Das Konzert wurde von allen Radio-Kulturprogrammen der ARD live übernommen.

Jan Böhmermann wieder nominiert

Gewonnen hat er den Deutschen Fernsehpreis schon zweimal

Der TV-Satiriker Jan Böhmermann ist erneut für den Deutschen Fernsehpreis nominiert. Der 35-Jährige und sein Format "Neo Magazin Royale" konkurrieren in der Kategorie "Beste Unterhaltung Late Night" mit den Sendungen "Luke - Die Woche und ich" auf Sat.1 und "Pussy Terror TV" mit Carolin Kebekus im WDR Fernsehen und im Ersten. Das gab das Sekretariat des Fernsehpreises heute in Köln bekannt. Die Verleihung der Auszeichnungen ist am 2. Februar in Düsseldorf. Böhmermann, der sich im vergangenen Jahr wegen seines Schmähgedichts mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan angelegt hatte, hatte den Deutschen Fernsehpreis bereits vor einem Jahr in derselben Kategorie gewonnen und im Jahr 2009 in der Sparte "Beste Comedy" für seine RTL-Sendung "TV Helden". 2016 holte sich Böhmermann obendrein noch drei Mal den Grimme Preis ab: den Ehrenpreis, den Preis in der Kategorie "Spezial" und den Grimme Online Award.

Staatsakt für Roman Herzog am 24. Januar

Der Altbundespräsident war am Dienstag verstorben

Der Staatsakt für den verstorbenen Altbundespräsidenten Roman Herzog findet am 24. Januar im Berliner Dom statt. Herzog war am Dienstag gestorben. Von 1994 bis 1999 war er Bundespräsident. Vor seiner Amtszeit als Staatsoberhaupt war der Jurist Herzog zunächst Kultus- und Innenminister in Baden-Württemberg. 1983 wechselte er ans Bundesverfassungsgericht, dem er von 1987 bis 1994 als Präsident vorstand. In den Jahren 1999 und 2000 stand Herzog auch dem Europäischen Konvent vor, der die Grundrechtecharta der Europäischen Union (EU) verfasste.Neben seinen vielseitigen politischen Aktivitäten engagierte sich der Protestant auch für den christlichen Glauben und seine Kirche.

Nachlass von Humboldt digitalisiert

75 000 Bilder

Der Nachlass des Naturforschers und Entdeckers Alexander von Humboldt ist jetzt für jedermann online zugänglich. Die Berliner Staatsbibliothek teilte mit, dass in einem dreijährigen Forschungsprojekt sämtliche Unterlagen in rund 75 000 Bildern digital erfasst wurden. Herzstück sind die berühmten amerikanischen Tagebücher, die auf etwa 4000 eng geschriebenen Seiten während einer Entdeckungsreise durch Mittel- und Südamerika von 1799 bis 1904 entstanden. "Wir übergeben mit Freude der Öffentlichkeit einen wissenschaftlichen und kulturhistorischen Fundus, der in der thematischen Breite und Tiefe seinesgleichen sucht", erklärte Bibliotheks-Generaldirektorin Barbara Schneider-Kempf. Das Projekt lief in Zusammenarbeit mit der Universität Potsdam. Die Staatsbibliothek in Krakau stellte ihren Bestand aus dem Nachlass für die Digitalisierung zur Verfügung. Die Beteiligten wollen am 17./18. Januar in einer Abschlusskonferenz in Berlin über die Ergebnisse des Projekts informieren.

Freispruch für Kunsthändler Wildenstein

Keine Steuerhinterziehung

Der Kunsthändler Guy Wildenstein ist in einem aufsehenerregenden Prozess in Frankreich vom Vorwurf der Steuerhinterziehung freigesprochen worden. Er sei nicht schuldig, auch wenn es offenbar eine Absicht gegeben habe, Vermögen zu verschleiern, entschied ein Pariser Gericht. Zur fraglichen Zeit habe es kein Gesetz gegeben, wonach für das Vermögen in Trusts Steuern fällig gewesen wären, erklärte Wildensteins Anwalt Hervé Temime anschließend. Trusts sind eine besondere Art der Treuhand-Vermögensverwaltung. Der 71-jährige Franzose und US-Bürger steht an der Spitze einer einflussreichen Kunsthändlerdynastie. Ihm wurde vorgeworfen, nach dem Tod seines Vaters 2001 hohe Vermögenswerte verheimlicht zu haben. Die Staatsanwaltschaft hatte 250 Millionen Euro Geldstrafe und vier Jahre Haft gefordert, davon zwei auf Bewährung. Auch Wildensteins Mitangeklagte wurden freigesprochen. Das Gericht kritisierte auch die Ermittlungen: Aus Steuerparadiesen seien nicht genug Informationen über die fraglichen Trusts beschafft worden.

Hörspielpreis für Friederike Mayröcker

"Grenzen der Gattung verschoben"

Die 92-jährige österreichische Schriftstellerin und Hörspielautorin Friederike Mayröcker erhält den Günter-Eich-Preis 2017. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung der Medienstiftung Sparkasse Leipzig würdigt jeweils das Lebenswerk eines Hörspiel-Autors. Die gebürtige Wienerin Mayröcker habe diese "Gattung nicht nur ernstgenommen, sondern in vielerlei Richtungen ihre Grenzen ausgelotet und auch verschoben", erklärte die Stiftung in Leipzig. Seit fast 50 Jahren schreibt die Autorin Hörspiele. Die Verleihung des Preises ist für Sommer in Leipzig geplant. Ein genauer Termin steht noch nicht fest. Mayröcker gilt als eine der renommiertesten, produktivsten und innovativsten Schriftsteller deutscher Sprache. Der Preis der Leipziger Medienstiftung wird seit 2007 alle zwei Jahre vergeben, 2017 zum sechsten Mal. 2015 erhielt die Auszeichnung der Schriftsteller Ror Wolf.

Mehrheit der Bevölkerung für "Ehe für alle"

Das ist das Ergebnis einer Studie

Die große Mehrheit der Menschen in Deutschland spricht sich einer Studie zufolge für die rechtliche Gleichstellung von Lesben, Schwulen und Bisexuellen aus. Wie aus der heute veröffentlichten Untersuchung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes hervorgeht, stimmen 83 Prozent der Befragten der Aussage zu, dass Ehen zwischen zwei Männern oder zwei Frauen erlaubt sein sollen. Zudem bezeichnen 95 Prozent es als gut, dass homosexuelle Menschen gesetzlich vor Diskriminierung geschützt sind. Die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle, Christine Lüders, forderte in diesem Zusammenhang eine Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare und die vollständige rechtliche Gleichstellung auch bei der Adoption. Für die Studie wurden rund 2.000 Menschen ab 16 Jahren befragt. Sie gilt als Auftakt des Themenjahres für sexuelle Vielfalt "Gleiches Recht für jede Liebe" der Antidiskriminierungsstelle.

First Lady gibt letzten Talkshow-Auftritt

"Danke Michelle"

Einen Tag nach der Abschiedsrede ihres Mannes hat auch Michelle Obama den Amerikanern "goodbye" gesagt: Bei ihrem letzten Fernsehauftritt in der Talkshow "The Tonight Show with Jimmy Fallon" bedankte sich die First Lady ausgiebig. In der Show konnten Bürger dann eine vermeintliche Videobotschaft an die Präsidentengattin aufnehmen. "Dank Ihnen weiß ich, dass meine Hautfarbe nicht bestimmt, wer ich bin oder was ich erreichen kann", sagte eine junge Frau. Michelle Obama hatte während der Amtszeit ihres Mannes neben ihrer politischen Arbeit auch immer wieder mit lockeren Talkshow-Auftritten Sympathiepunkte gesammelt und gilt als eine der beliebtesten Präsidentengattinen der amerikanischen Geschichte.

Elbphilharmonie in Hamburg feierlich eröffnet

Konzertsaal-Komplex ist neues Prunkstück im Hamburger Hafen

Nach neunjähriger Bauzeit ist die Hamburger Elbphilharmonie feierlich eröffnet worden. Bundespräsident Joachim Gauck nannte das spektakuläre Konzerthaus in der Hafencity ein "Juwel der Kulturnation Deutschland". Dieses "Amphitheater der Tonkunst" sei ein Bau, der "unserer offenen Gesellschaft entspricht", sagte Gauck vor mehr als 2.000 geladenen Gästen. Unter ihnen war neben Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) und Intendant Christoph Lieben-Seutter auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Dem Festakt folgte ein Konzert des NDR Elbphilharmonieorchesters unter Leitung von Chefdirigent Thomas Hengelbrock. Der NDR übertrug die Eröffnungsveranstaltung live im Hörfunk und im Fernsehen. Am Abend gab es an der Außenfassade der Elbphilharmonie eine Lichtinszenierung, die mit Lasern die musikalischen Klänge von innen in optische Signale nach draußen übertrug. Der große Konzertsaal hat 2.100 Plätze, der kleine Saal bietet über 500 Besuchern Platz. Die Kosten für Hamburgs neues Wahrzeichen betrugen 789 Millionen Euro.

Amy Adams enthüllt Stern auf dem "Walk of Fame"

US-Schauspielerin ging auf dem Hollywood-Boulevard vor Rührung in die Knie

Auf dem "Walk of Fame" ist nun auch US-Schauspielerin Amy Adams verewigt worden. Mit ihrem Ehemann Darren Le Gallo und der sechsjährigen Tochter Aviana posierte die Schauspielerin am Mittwoch für die Fotografen. Mutter und Tochter gingen sogar zu Boden, um den Stern zu küssen. Es ist die 2.598-ste Plakette auf dem berühmten Boulevard. Derzeit ist Adams in den Filmen "Arrival" und "Nocturnal Animals" auf der Leinwand zu sehen. Adams erinnerte daran, wie sie im Januar 1999 erstmals in Hollywood für eine Rolle vorsprach. "Nie hätte ich gedacht, es so weit zu bringen", strahlte die Schauspielerin. Dass sogar Steven Spielberg ihr einmal Arbeit geben würde, hätte ihre Erwartungen völlig übertroffen. Für ihre Rolle als Sprachwissenschaftlerin, die in "Arrival" Kontakt mit Außerirdischen Kontakt herstellen soll, war Adams zuletzt für einen Golden Globe nominiert worden. Zuvor hatte sie bereits zwei Golden Globes als beste Hauptdarstellerin in den Komödien "American Hustle" und "Big Eyes" gewonnen. Ihre fünf Oscar-Nominierungen holte Adams unter anderem mit Nebenrollen in "American Hustle" und "The Master".

Kulturnachrichten hören

Januar 2017
MO DI MI DO FR SA SO
26 27 28 29 30 31 1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31 1 2 3 4 5

Fazit

weitere Beiträge

Kompressor

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur