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Kulturnachrichten

Freitag, 9. Januar 2015

Grütters droht NRW mit Prüfung des geplanten Kunstverkaufs

Abwanderung von national bedeutsamem Kulturgut soll verhindert werden

Angesichts des geplanten weiteren Millionenverkaufs von Kunst aus indirektem Besitz Nordrhein-Westfalens hat Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) dem Land mit einem Eingreifen des Bundes gedroht. In einem der dpa vorliegenden Brief an NRW-Kulturministerin Ute Schäfer (SPD) verweist Grütters auf die Möglichkeit der Einleitung eines Prüfverfahrens. "Sollte sich der Eindruck verfestigen, dass beim Verkauf der Sammlung eine Abwanderung von national wertvollem Kulturgut droht, sähe ich mich veranlasst, von diesem Recht Gebrauch zu machen." Nach dem umstrittenen Verkauf von zwei Warhol-Bildern durch einen landeseigenen Casino-Betreiber hatte die WestLB-Nachfolgerin Portigon am Mittwoch die Veräußerung ihrer gesamten Kunstsammlung angekündigt.
Sie verfolge die Debatte mit Sorge, so Grütters. Bei den Werken könne es sich um national wertvolles Kulturgut handeln, das auf eine Schutzliste gesetzt werden müsse. "Ich gehe davon aus, dass Ihr Haus der Verpflichtung zu einer sorgfältigen Prüfung in jedem Einzelfall nachkommen wird", warnte Grütters ihre Kollegin. Zugleich mahnte sie "größtmögliche Transparenz" an, die mit der Veröffentlichung einer Liste der zu verkaufenden Bilder beginnen solle. Zu der Sammlung gehören etwa Werke von Picasso, Dalí und Beuys.

Fotograf Mikhailow bekommt Goslarer Kaiserring 2015

Der Ukrainer erlangte weltweite Anerkennung durch seine Fotos zu sozialen Themen

Der ukrainische Fotograf und Künstler Boris Mikhailow erhält den Goslarer Kaiserring 2015. Die Preisjury würdigte den 76-Jährigen am Freitagabend in der Harzstadt als einen der "wichtigsten Chronisten der sowjetischen und postsowjetischen Gesellschaft". Der undotierte Kaiserring gilt als eine der bedeutendsten Auszeichnungen im Bereich der modernen Kunst.
Mikhailow lebt im ukrainischen Charkow und in Berlin. Nach Abschluss seines Studiums arbeitete er zunächst als Ingenieur in einer Raketenfabrik - seine ersten Fotos und Filme dokumentierten die Geschichte dieser Fabrik. Auch in späteren Arbeiten rückte Mikhailow vor allem soziale Themen in den Fokus seiner Kamera. Im Ausland bekannt wurde er durch seinen Bilder-Zyklus von Obdachlosen in Charkow. Mikhailow erhielt zahlreiche internationale Fotografie-Preise und stellte seine Arbeiten in Museen auf der ganzen Welt aus.
Der Goslarer Kaiserring wird seit 1975 jährlich verliehen. Zu den Preisträgern zählen Henry Moore, Max Ernst, Joseph Beuys, Christo, Andreas Gursky, Bridget Riley, David Lynch, Olafur Eliasson und Wiebke Siem. Mikhailow werde den Preis am 10. Oktober in Goslar entgegennehmen, teilte Oberbürgermeister Oliver Junk (CDU) mit.

Überlebende beginnen mit Arbeit an neuer "Charlie Hebdo"-Ausgabe

Die Journalisten nutzten dafür heute Räume der Tageszeitung "Libération".

"Wir empfangen sie bei uns, denn sie haben noch nicht einmal mehr einen Stift", sagte Pierre Fraidenraich von "Libération". "Ihre Computer und ihre gesamte Ausrüstung wurden versiegelt." Premierminister Manuel Valls und Kulturministerin Fleur Pellerin statteten der Redaktion einen Besuch ab, um ihre Solidarität mit den Journalisten zu bekunden. Unter denjenigen, die an der neuen Ausgabe arbeiten, sind auch der Kolumnist Patrick Pelloux und dessen Anwalt Richard Malka. Malka hatte angekündigt, die Sonderausgabe von "Charlie Hebdo" am kommenden Mittwoch werde statt der üblichen 60.000 Exemplare eine Auflage von einer Million haben.

EU-Staaten erwägen Gründung von russischsprachigem TV-Sender

Sender soll Nachrichten und unzensierte Nachrichten anbieten

In der EU wird die Schaffung eines unabhängigen russischsprachigen TV-Senders in Betracht gezogen. In baltischen Mitgliedstaaten konsumierten weite Teile der russischsprachigen Bevölkerung ausschließlich vom Kreml gesteuerte Programme, erklärte der lettische Außenminister Edgars Rinkevics zum Start der EU-Ratspräsidentschaft seines Landes in Riga. Dies sei vor dem Hintergrund des Ukraine-Konfliktes mehr und mehr problematisch. "Wir sehen, dass es Propaganda gibt, die direkt gegen die EU, die USA und unsere Werte gerichtet ist", sagte Rinkevics. Gemeinsam mit mehreren anderen Ländern setze er sich deswegen dafür ein, dass die EU schnellstmöglich eine Gegenstrategie entwickele. Teil davon könne ein russischsprachiger Sender sein, der neben einem umfassenden Unterhaltungsprogramm "objektive Nachrichten" sende. Als Vorbild nannte der Minister aus der Ex-Sowjetrepublik öffentlich-rechtliche Kanäle wie ARD und ZDF in Deutschland. Konkrete Vorschläge für das weitere Vorgehen sollen nun bis Mai vom Europäischen Demokratiefonds erarbeitet werden. Die Organisation ist vor allem aufgerufen, die Meinung von Medienexperten einzuholen. Die Produktion eines russischsprachigen Vollprogramms sei zwar sehr teuer, aber bei weitem nicht nur für die baltischen Staaten interessant, argumentierte Rinkevics. In der Bundesrepublik lebten beispielsweise mehr russischsprachige Menschen als in allen drei baltischen Staaten zusammen.

US-Justiz will Polanski aus Polen ausliefern lassen

Straftat liegt 37 Jahre zurück

Die polnischen Justizbehörden haben einen Auslieferungsantrag der US-Justiz gegen Regisseur Roman Polanski (81) erhalten. Der Antrag sei zu Jahresbeginn bei der Generalstaatsanwaltschaft eingetroffen und nach Krakau weiter geleitet worden, sagte heute Boguslawa Marcinkowska, Sprecherin der Krakauer Staatsanwaltschaft. Die Behörde wolle sich zunächst mit dem Schreiben vertraut machen und dann Polanski dazu anhören.
Die US-Justiz ermittelt seit 1977 wegen eines Sexualverbrechens gegen den Regisseur und hatte Polen bereits im vergangenen Jahr um Hilfe bei einer Auslieferung Polanskis gebeten. Die polnische Staatsanwalt hatte damals den Antrag wegen angeblicher Formfehler zurück gewiesen.
Polanski lebt seit Jahrzehnten in Frankreich.

Buchbranche ruft zu Spenden für die Opfer des Pariser Anschlags auf

Unternehmen verlinken ihre Web-Präsenz mit www.wirsindcharlie.de

Die deutsche Buchbranche hat ihre Solidarität mit der Redaktion des französischen Satiremagazins "Charlie Hebdo" bekundet und zu Spenden für die Angehörigen der Terror-Opfer aufgerufen. Verlage, Buchhandlungen und deren Partner wollten auf «wirsindcharlie.de» ein Zeichen für Freiheit und Toleranz setzen, teilte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels heute in Frankfurt mit.
"Durch Anschläge wie auf das Magazin 'Charlie Hebdo' sollen der freie Geist und die Toleranz vernichtet werden", heißt es. "Doch wir dürfen und wollen unser Recht auf Meinungs- und Pressefreiheitfreiheit nicht aufgeben. Deshalb stehen wir weltweit immer wieder aufs Neue kompromisslos für die Freiheit des Wortes und des Publizierens ein." Aufklärung und Information seien wichtiger denn je, damit die Anschläge nicht zum Anlass "unreflektierter Propaganda" würden.
Die Unterzeichner stellen der Website ihres Unternehmens das Logo "Je suis Charlie" voran. Mit einem Klick darauf kommt man auf die Solidaritätsseite "wirsindcharlie.de". Bis heute Mittag hatten bereits mehr als 200 Vertreter von Verlagen, Buchhandlungen und Branchenpartnern unterschrieben, darunter auch der Direktor der Frankfurter Buchmesse, Juergen Boos, und der Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins, Alexander Skipis.

Charlie Hebdo: Deutscher Bühnenverein verurteilt Anschlag - Solidaritätsabend am Deutschen Theater Berlin

"Die Freiheit der Kunst ist unantastbar"

Vor dem Hintergrund des Anschlags von Paris hat der Deutsche Bühnenverein die Freiheit der Kunst betont. "Wer die Freiheit der Kunst und mit ihr andere Freiheitsrechte, wie die Pressefreiheit, infrage stellt oder sogar zum Ziel eines grausamen Mordanschlags macht, legt die Axt an die Grundfesten der Demokratie", teilte der Bühnenverein heute in Köln mit. "Deshalb ist die Freiheit der Kunst unantastbar und bedarf der Verteidigung aller demokratisch gesinnten Europäer." Die Theater und Orchester in Deutschland verurteilten den Anschlag auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo" auf Schärfste.
Als Zeichen der Solidarität mit Frankreich veranstaltet das Deutsche Theater Berlin am Montag (12.1) einen Aktionsabend "Je suis Charlie". "Das Ensemble des Deutschen Theaters möchte mit eigenen Stimmen sein Erschrecken, seine Trauer, seinen Zorn aussprechen", kündigte die Bühne heute an. Unter anderem werden die Schauspieler Meike Droste, Margit Bendokat, Susanne Wolff und Bernd Moss auftreten. Mit Texten und Bildern wollen sie an die ermordeten Zeichner des französischen Satiremagazins erinnern.

Grünes Gewölbe gibt Elfenbeinobjekte an Schloss Friedenstein zurück

Kunstwerke kamen nach dem Krieg versehentlich nach Dresden

Die Stiftung Schloss Friedenstein Gotha erhält fünf Elfenbeinarbeiten aus dem Grünen Gewölbe in Dresden, die als Kriegsverluste galten. Die Arbeiten befanden sich seit 1958/59 im Grünen Gewölbe, wie die Stiftung und die Staatlichen Kunstsammlungen Dresdenheute mitteilten. Sie waren nach dem Zweiten Weltkrieg als "Beutekunst" von der Roten Armee in die Sowjetunion gebracht worden. Auch Kunstwerke des Grünen Gewölbes kamen damals in die Sowjetunion. Bei der Rückgabe 1958 gelangten die Gothaer Stücke irrtümlich nach Dresden. Provenienzforscherinnen konnten nun nachweisen, dass die fünf Elfenbeinarbeiten in die Thüringer Residenzstadt gehören. Am Montag (12. Januar) sollen sie übergeben werden.

Börsenverein: Zahl der Buchhandlungen in Deutschland sinkt

Auch Wachstum des Onlinehandels leicht rückläufig

In Deutschland gibt es rund 6000 Buchhandlungen inklusive Filialen und Verkaufsstellen, allerdings ist ihre Zahl rückläufig. Im Jahr 2005 zählte der Börsenverein als Branchenverband 4422 Mitglieds-Buchhandlungen, 2013 waren es noch 3378. Allein 2013 verschwanden rund 23 000 Quadratmeter Verkaufsfläche, knapp 80 Filialen wurden geschlossen. Die Läden vor Ort erwirtschafteten insgesamt 4,6 Milliarden Euro, der Onlinebuchhandel knapp 1,6 Milliarden Euro Umsatz. Nach Jahren des Wachstums war der Onlinehandel 2013 erstmals leicht rückläufig.
Die überwiegende Mehrheit der Leser hält nach wie vor gedruckten Büchern die Treue. Der Markt der E-Books wächst nach Angaben des Börsenvereins nicht so signifikant wie erwartet. Ihr Umsatzanteil betrug 2013 3,9 Prozent und in den ersten drei Quartalen 2014 4,8 Prozent.

Eröffnungsfilm für 65. Berlinale steht fest

Mit einem Arktis-Drama und Juliette Binoche beginnt das Filmfestival am 5.Februar

Die Weltpremiere des Grönland-Dramas "Nobody Wants the Night" mit Juliette Binoche eröffnet am 5. Februar die 65. Internationalen Filmfestspiele in Berlin. Der Abenteuerfilm der spanischen Regisseurin Isabel Coixets ("Mein Leben ohne mich") startet auch im Rennen um den Goldenen Bären, wie das Festival heute mitteilte. Der Film spielt im Jahr 1908 in der arktischen Abgeschiedenheit Grönlands. An der Seite der französischen Oscar-Preisträgerin Binoche sind die Japanerin Rinko Kikuchi und der Ire Gabriel Byrne zu sehen. In der spanisch-französisch-bulgarischen Koproduktion geht es nach Berlinale-Angaben um mutige Frauen und ehrgeizige Männer, die für Liebe und Ruhm alles aufs Spiel setzen. "Isabel Coixet zeigt ein beeindruckendes und einfühlsames Portrait zweier Frauen in einer Extremsituation", so Festivaldirektor Dieter Kosslick.

Mohammed-Karikaturist verkauft Zeichnung für "Charlie Hebdo"

Der dänische Mohammed-Karikaturist Kurt Westergaard unterstützt das Satiremagazin "Charlie Hebdo" mit dem Verkauf einer Zeichnung mit dem Titel "Free Speech".

Über seine Galerie in Skanderborg vertreibt der 79-Jährige eine neu gedruckte Auflage des Werkes, das 2009 entstanden war. "Ich mache das als Geste für die Kollegen bei "Charlie Hebdo"", sagte Westergaard dem dänischen Fernsehsender TV2 Østjylland. Die Zeichnung hatte der Karikaturist ursprünglich für seine eigene Stiftung entworfen. Diese unterstützt Künstler, die Gewalt erleben oder verfolgt werden, weil sie ihre Meinung frei äußern. Westergaard lebt seit dem weltweiten Streit um seine Mohammed-Karikaturen, die 2005 in der Zeitung "Jyllands-Posten" erschienen waren, unter Polizeischutz.

Houellebecq stoppt nach Anschlag Werbetour für sein neues Buch

Der französische Skandal-Autor teilte mit, er ziehe sich vorübergehend zurück, weil er um seinen getöteten Freund Bernard Maris trauere.

Der bekannte Wirtschaftsjournalist Maris war wie elf weitere Menschen bei dem Attentat am Mittwoch in Paris erschossen worden. Michel Houellebecq hatte in den vergangenen Tagen die Werbetrommel für seinen neuen Roman Soumission" ("Unterwerfung") gerührt. Darin entwirft Houellebecq ein Bild von Frankreich im Jahr 2022, in dem ein muslimischer Präsident die Macht übernommen hat. Das Buch, das am Mittwoch in Frankreich veröffentlicht wurde und nächste Woche in Deutschland in die Buchläden kommt, löste eine heftige politische Kontroverse aus.

Thomas Krüger fordert mehr politische Bildung gegen Islamfeindlichkeit

Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung sieht große Versäumnisse in sächsischen Schulen.

Politische Bildung muss stärker und gezielter als bislang  gegen Islamfeindlichkeit zu Einsatz kommen, fordert der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, Thomas Krüger. Im Deutschlandradio Kultur sagte Krüger auch im Hinblick auf die Dresdner Anti-Islam-Bewegung Pegida: "Es fehlt insgesamt eine zivilgesellschaftliche Gegenkultur, spezifisch in Dresden, überhaupt in Sachsen. Dabei spielt auch eine Rolle, dass in der schulischen Bildung Gemeinschaftskunde, politische Bildung weniger Aufmerksamkeit hat als in anderen Bundesländern." Die sächsische Bildungspolitik müsse überlegen, neue Akzente zu setzen, denn man habe sich in Sachsen bislang sehr stark auf naturwissenschaftliche und sprachliche Fächer konzentriert.

Schauspieler Rod Taylor gestorben

Berühmt wurde er durch seine Hauptrolle in dem Horrorfilm "Die Vögel" von Alfred Hitchcock.

Wie heute bekannt wurde, starb Taylor gestern im Alter von 84 Jahren in seinem Haus in Los Angeles. Er wirkte in etwa 50 Filmen mit. Einer der bekanntesten war Die Zeitmaschine von George Pal. Zu seinen letzten Rolle gehörte die des Winston Churchill in "Inglourious Basterds" von Quentin Tarantino.

Italien wirbt um ausländische Direktoren für Top-Museen

20 wichtige staatliche Museen, darunter die Uffizien in Florenz und die Galleria Borghese in Rom, sollen von Direktoren mit internationaler Erfahrung geführt werden.

Der Aufruf sei eine "einmalige Chance" für Kunstexperten, sagte Kulturminister Dario Franceschini am Donnerstag in Rom. Bisher wurden die großen Museen meistens von Ministeriumsbeamten geführt, die in der Kritik standen, die Kunstschätze nicht gut zu vermarkten. Überbordende Bürokratie, Korruption und eine schlechte finanzielle Ausstattung werden zudem oft angeprangert. Franceschini nannte das neue Verfahren eine "Revolution". Die Führungsposten bei Italiens beiden meistbesuchten Sehenswürdigkeiten, dem Kolosseum in Rom und der Ausgrabungsstätte in Pompeji, sollen nicht so vergeben werden.

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Fazit

Solidaritätslesung für HongkongJeder ist die Revolution
Die Künstlerin Alice Kahei Yu aus Hongkong sitzt hinter einem Blumenstrauß auf dem Pflaster, sie trägt eine Sonnenbrille und auf ihrem Pullover steht "Steht Hongkong bei" (Tomas Fitzel)

Die Proteste in Hongkong gegen den wachsenden Einfluss der chinesischen Regierung finden weltweite Aufmerksamkeit und Unterstützung. In Berlin organisierte die deutsche Sektion der Schriftstellervereinigung P.E.N. eine spontane Solidaritätslesung.Mehr

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