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Kulturnachrichten

Montag, 27. Januar 2014

Weltweites Gedenken an Holocaust

Weltweit wird heute an den Holocaust erinnert.

Mehr als 60 Abgeordnete der israelischen Knesset reisten dazu nach Polen. Im ehemaligen Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau gedachten sie der rund sechs Millionen Opfer des Holocaust. Bei der Gedenkstunde im Bundestag lag der Fokus in diesem Jahr auf der Belagerung Leningrads durch die Wehrmacht. Als Zeitzeuge und Gastredner erinnerte der 95-jährige russische Schriftsteller Daniil Granin an die unmenschlichen Zustände in der Stadt während der Blockade. Der Papst bezeichnete den Mord an den Juden in einer Botschaft als "Schande für die Menschheit".

Kulturstaatsministerin fordert ermäßigte Mehrwertsteuer für E-Books

Was für gedruckte Bücher gilt, sollte auch für E-Books gelten.

Das findet Kulturstaatsministerin Monika Grütters und fordert deshalb auch für elektronische Bücher und Zeitungen eine ermäßigte Mehrwertsteuer von 7 Prozent. Nur so könne im Zeitalter digitaler Technologien die Vielfalt des Bücherangebots gesichert werden, sagte Grütters in Berlin. Sie wolle sich dafür einsetzen, dass eine entsprechende Forderung des Koalitionsvertrags möglichst bald auf die EU-Agenda gesetzt werde. Momentan würde eine solche Regelung noch gegen EU-Recht verstoßen, da E-Books bislang als "elektronische Dienstleistung" betrachtet werden, für die kein ermäßigter Mehrwertsteuersatz gelten kann.

Gericht gibt Bauhaus im Streit um Ausstellung Recht

Er fand die Kostüme minderwertig und geradezu karikaturesk.

Gemeint sind 18 sogenannte Figurinen, die in einer Ausstellung des Bauhauses in Dessau zu sehen sind. Der Enkel des Bauhauskünstlers Oskar Schlemmer wollte vor Gericht erwirken, dass sie in dieser Form nicht mehr gezeigt werden dürfen. Sie sollten eindeutig als nachgemachte Kopien gekennzeichnet werden. Diesen Streit mit dem Bauhaus hat der Enkel des Bauhauskünstlers allerdings verloren. Das Landgericht Dessau wies seine einstweilige Verfügung zurück. Damit darf das Bauhaus die Kostüme wie bisher in der Schau ausstellen. Die Exponate waren in Anlehnung an Schlemmers Werk von brasilianischen Studenten erarbeitet worden. Das Bauhaus sah die Ausstellungsstücke seit Beginn der Schau ausreichend als studentische Arbeiten deklariert.

Weltbild-Mitarbeiter demonstrieren für Job-Erhalt

Jedesmal wenn ein Bischof den Eingang zum Kloster passierte, skandierten sie: "Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Zukunft klaut."

In Würzburg haben rund 80 Mitarbeiter der angeschlagenen Verlagsgruppe Weltbild für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze bei dem kirchlichen Unternehmen demonstriert. Anlass war die zweitätige Bischofskonferenz in Würzburg. Das Schicksal der Weltbild-Gruppe ist dabei eines der Themen. Der Münchner Bischof, Kardinal Marx, sicherte den Demonstranten die Unterstützung der Bistümer zu. Die Bischöfe stünden zu ihrem Versprechen, 65 Millionen Euro für den angeschlagenen Medienkonzern zur Verfügung zu stellen.

Blutsreliquie von Papst Johannes Paul II. gestohlen

In Italien ist eine Blutreliquie von Papst Johannes Paul II. gestohlen worden.

Wie italienische Medien berichten, wurde die Ampulle mit den Blutstropfen zusammen mit einem Kreuz entwendet. Sie war im Heiligtum des kleinen Abruzzen-Ortes San Pietro della Ienca aufbewahrt. Von den Tätern fehlt bislang jede Spur. Papst Johannes Paul II. hatte eine besondere Verbindung zu dem kleinen Dorf in Mittelitalien. 1995 Jahre hatte er sich in den Ort zurückgezogen, um sich von einer Erkrankung zu erholen. Während dieser Zeit suchte er die örtliche Kirche mehrmals zum Gebet auf. Die Blutreliquie war ein Geschenk des früheren Privatsekretärs Johannes Pauls II., Kardinal Stanislaw Dziwisz.

Mexikanischer Schriftsteller Pacheco gestorben

Der mexikanische Schriftsteller José Emilio Pacheco ist tot.

Er starb im Alter von 74 Jahren in Mexiko-Stadt. Der Dichter, Romancier und Essayist wurde mehrfach ausgezeichnet. 2009 erhielt er den Cervantes-Preis, die höchste literarische Auszeichnung der spanischsprachigen Welt. Zu seinen bekanntesten Werken gehört der Roman "Kämpfe in der Wüste", der auch verfilmt und auf die Theaterbühne gebracht wurde. Im Deutschen erschienen darüber hinaus das Buch "Der Tod in der Ferne" sowie die Gedicht-Sammlung "Rückkehr zu Sisyphos".

Wissenschaftsrat hält Forschungsbudget für zu gering

"Wir hätten uns ein höheres Budget gewünscht."

Mit diesen Worten hat der Wissenschaftsrat die geplanten Ausgaben der Bundesregierung für Bildung und Forschung kommentiert. Das bis 2017 vorgesehene knappe Budget im Bundeshaushalt gebe Anlass zur Sorge, sagte der Vorsitzende Wolfgang Marquardt in Berlin. Die Ziele, Bildung und Forschung zu fördern, spiegelten sich zwar in den Formulierungen des Koalitionsvertrages wieder, nicht aber in den Haushaltszahlen. Jetzt will der Wissenschaftsrat die konkreten Vorstellungen von Bundesbildungsministerin Johanna Wanka abwarten und dann die Lage analysieren.

ARD stellt auch englischsprachiges Snowden-Interview ins Netz

Wer des Deutschen nicht mächtig ist, kann sich freuen:

Die ARD hat das Interview mit Edward Snowden nun auch auf englisch ins Netz gestellt. Zuvor hatten sich Medienkritiker darüber beschwert, dass das weltweit erste TV-Interview mit dem ehemaligen NSA-Mitarbeiter nur auf Deutsch und im Netz nur von Deutschland aus angeschaut werden konnte. Zudem sei das Gespräch viel zu spät am Abend gezeigt worden.

Insgesamt wollten rund 10 Prozent der Fernsehzuschauer das Interview sehen. Das zur gleichen Zeit ausgestrahlte "Dschungel-Camp" kam auf fast 30 Prozent.

Hier das Interview auf Englisch:.

Vier weitere Bürgerrechtler in China vor Gericht

Gestern ist der chinesische Bürgerrechtler und Juradozent, Xu Zhiyong, zu vier Jahren Haft verurteilt worden.

Seit heute stehen vier seiner Mitstreiter ebenfalls vor Gericht. Sie gehören zur Gruppe "Neue Bürgerbewegung" und hatten sich unter anderem gegen Korruption in der Politik eingesetzt. Ihnen wird vorgeworfen, die öffentliche Ordnung gestört zu haben. Einer der Anwälte der Bürgerrechtler sagte, er rechne nicht mit einem fairen Verfahren. Sechs weitere Mitglieder der Gruppe müssen sich bereits seit vergangener Woche vor Gericht verantworten.

EKD präsentiert Positionspapier zu Afghanistan-Einsatz

Der Auftrag in Afghanistan war nicht klar genug formuliert.

Dieser Ansicht ist die Evangelische Kirche in Deutschland, die kritisch auf den zu Ende gehenden Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan zurückblickt. Der EKD-Ratsvorsitzende Schneider sagte im Deutschlandfunk, die Bundeswehr habe zwar die Voraussetzungen für Frieden in Afghanistan verbessert. Grundsätzlich müsse der Bundestag aber künftig neben den militärischen Aufgaben auch ein Mandat für den zivilen Aufbau beschließen. Die EKD präsentiert am Mittag in Berlin ein neues friedens-ethisches Positionspapier.

Iranische Journalisten fordern Wiederzulassung ihrer Vereinigung

Der offene Brief an den iranischen Präsidenten Rohani wurde von gut 770 Journalisten unterzeichnet.

Darin fordern die iranischen Medienvertreter, die seit 2009 verbotene Journalisten-Vereinigung wieder zuzulassen. Die Interessenvertretung der Journalisten stand der Reformbewegung nahe und war zwei Monate nach der umstrittenen Wiederwahl des damaligen Präsidenten Ahmadinedschad verboten worden. Zahlreiche Mitglieder wurden festgenommen. In dem Schreiben an Rohani erinnern die Unterzeichner den Präsidenten daran, dass er in seinem Wahlkampf vergangenes Jahr die Wiederzulassung der Vereinigung versprochen hatte. Der Brief wurde in der Reformzeitung "Etemad" abgedruckt.

FFA Präsidentin Iris Berben fordert Ausweitung der Filmförderung

Filmförderung ist auch eine Aufgabe für Telekommunikationsunternehmen.

Zu dieser Einschätzung kommt die Präsidentin der Deutschen Filmakademie, Iris Berben. In einem Gespräch mit der Deutschen Presseagentur wirbt sie für eine Ausweitung der Finanzierung. Neben Kinos und Steuerzahlern müssten noch andere solvente und aktive Verwerter zur Kasse gebeten werden, sagte Berben. Dies schone den Fiskus und helfe dem deutschen Film. - Morgen entscheidet das Bundesverfassungsgericht über Beschwerden mehrerer Kinobetreiber zur Filmabgabe. Die Unternehmen sehen sich durch die Sonderabgabe benachteiligt.

USA und Menschenrechtler verurteilen Wahlstörungen in Thailand

Menschen vom Wählen abzuhalten, ist mit demokratischen Werten nicht vereinbar.

Das teilte das US-Außenministerium nach den Störaktionen vor der Wahl in Thailand mit. Dort ist es am Wochenende zu teils gewalttätigen Behinderungen durch Regierungsgegner gekommen. Washington betonte, jeder habe das Recht auf freie Meinungsäußerung. Der Dachverband der Menschenrechtsorganisationen FIDH bezeichnete die Blockaden als Menschenrechtsverletzungen. - Die Regierungsgegner demonstrieren seit Wochen. Sie wollen die Wahlen am kommenden Sonntag verhindern.

Kabarettist Nuhr wollte Petition gegen Petitionsflut starten

Die Online-Petition gegen den ZDF-Moderator Markus Lanz war ihm einfach zu viel.

Deswegen hat der Kabarettist Dieter Nuhr eine eigene Unterschriftensammlung gestartet, und zwar gegen die Petitionsflut im Internet. Unter dem Motto "Gegen digitales Mobbing, binäre Erregung und Onlinepetitionswahn" hatte er gestern seine Aktion in Leben gerufen. Nach Angaben der Plattform "OpenPetition" wurde sie aber schon nach wenigen Stunden wieder gelöscht - weil Nuhr die Nutzerbedingungen missachtet hatte. Darüber beschwerte sich der Kabarettist auf Facebook, was dazu führte, dass ein anderer Nutzer wiederum eine Unterschriftensammlung eröffnete. Sie trägt den Titel "Für den Erhalt von Dieter Nuhrs Petition".

Ungarischer Präsident über Judenverfolgung im Zweiten Weltkrieg

Wenn es nach Hitler und den ungarischen Faschisten gegangen wäre, dann wären alle Juden aus Ungarn vertrieben und umgebracht worden.

Das schreibt der Präsident des Landes, Janos Ader, in einem Statement anlässlich des heutigen Holocaust-Gedenktages. Bereits gestern hatte der Präsident des Landes in einer öffentlichen Rede erklärt, dass durch die Kollaboration ungarischer Faschisten mit den Nazis fast eine halbe Millionen Juden aus Ungarn getötet wurden. Jüdische Gruppen und Historiker hatten Ungarns Haltung zum Holocaust zuvor mehrfach kritisiert. Die Mitte-Rechts-Regierung unter Ministerpräsident Viktor Orban habe oft nur die Nazis für die Judenverfolgung verantwortlich gemacht. Aus Protest gegen diese Geschichtsdeutung hat der bekannte Holocaust-Historiker Randolph Brahmam jetzt auch einen Verdienstorden des Landes zurückgegeben.

Studie: Weltweit große Unterschiede bei Schulbüchern zum Holocaust

Der Holocaust steht zwar in den meisten Schulen weltweit auf dem Lehrplan - allerdings gibt es im internationalen Vergleich große Unterschiede bei Darstellung und Einordnung.

Das geht aus ersten Ergebnissen einer Studie des Braunschweiger Georg-Eckert-Instituts hervor, die von der UNESCO zum Holocaust-Gedenktag vorgestellt wurde. Demnach spielt der millionenfache Mord an den Juden in den Schulbüchern der westlichen Staaten eine zentrale Rolle. In Ländern wie China und Ruanda hingegen wird er nur als Vergleichsmaßstab in Darstellungen örtlicher Völkermorde erwähnt. Im Irak und angrenzenden Ländern des Nahen Ostens wird der Holocaust mitunter völlig ausgeblendet.

Grammy-Verleihung: NDR-Orchester und Dirigent Christoph Eschenbach gewinnen Trophäe

Bei der Grammy-Verleihung in Los Angeles ist eine begehrte Trophäe nach Norddeutschland gegangen.

Das NDR-Sinfonieorchester hat zusammen mit dem deutschen Dirigenten Christoph Eschenbach in der Kategorie "Best Classical Compendium" gewonnen. Das Orchester war mit seiner Einspielung "Hindemith: Violinkonzert - Symphonic Metamorphosis - Konzertmusik, Op. 50" angetreten. Die Grammys wurden in diesem Jahr in insgesamt 82 Kategorien verliehen.

Als "Song des Jahres" wurde der Hit "Royals" der neuseeländischen Sängerin Lorde gewählt. Die Interpretin gewann mit demselben Stück auch in der Kategorie "Beste Pop-Solodarbietung". Das Dance-Album "Random Access Memories" von Daft Runk wurde als Album des Jahres gekürt.

China: Großbrand zerstört historisches Dorf

In China ist eine Touristen-Attraktion Opfer der Flammen geworden.

Ein Großbrand zerstörte in einem über 300 Jahre alten Dorf in der Provinz Guizhou über 100 historische Gebäude. Bei dem Ort handelt es sich um die landesweit größte homogene Ansiedlung der Dong-Minderheit. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, brach das Feuer am späten Samstagabend aus und konnte erst am Sonntagvormittag unter Kontrolle gebracht werden. Über die Brandursache sowie mögliche Tote und Verletzte ist noch nichts bekannt.

Modeindustrie informiert über Zustände in Kleiderfabriken

Mode spielt in unserer Gesellschaft eine wichtige Rolle.

Unter welchen Bedingungen die schönen Kleider hergestellt werden, lässt sich dabei nicht immer abschätzen. Heute will der deutsche Modeverband GermanFashion eine erste Bilanz zu seinen Bemühungen ziehen, die Situation von Arbeitern in Ländern wie Kambodscha oder Bangladesch zu verbessern. Einige Hersteller hatten im vergangenen Jahr auf den Einsturz einer Textilfabrik mit gut 1.100 Toten reagiert. Sie versprachen, die teils katastrophalen Arbeitsbedingungen der Arbeiterinnen in Südostasien zu verändern.

Auma Obama: Überall auf der Welt gibt es Mischkulturen

"Wir müssen zu interkulturellen Menschen werden."

Mit dieser Forderung hat die kenianische Soziologin Auma Obama die diesjährigen Lessing-Tage am Hamburger Thalia-Theater eröffnet. Die Halbschwester von US-Präsident Barack Obama widmete sich in ihrem Vortrag den Flüchtlingen, die im vergangenen Jahr vor der Mittelmeerinsel Lampedusa verunglückt waren. Sie betonte, die Welt komme sich näher und überall gebe es bereits Mischkulturen. Vor diesem Hintergrund sprach sich Obama für mehr Toleranz im Geiste des Aufklärers Lessing aus. Um ihre Angst abzubauen, müssten Menschen auf Migranten zugehen und deren Gedanken kennenlernen.

Unesco hilft beim Wiederaufbau des Islam-Museums in Kairo

Es gilt als eines der wichtigsten Museen für die Kunst der arabischen Welt - das Islam-Museum in Kairo.

Die Unesco will beim Wiederaufbau des Hauses aus dem Jahr 1881 helfen. Dafür stelle die Weltkulturerbe-Organisation umgerechnet gut 70.000 Euro bereit, teilte die ägyptische Regierung mit. Das Museum war vergangene Woche bei einem Anschlag schwer beschädigt worden. Die Fassade und die monumentalen Schmucksäulen am Eingang wurden vollständig zerstört. Auch die Schaukästen aus Glas und zahlreiche Kunstwerke wurden in Mitleidenschaft gezogen. Das ganze Ausmaß der Schäden soll nun ein Unesco-Team begutachten.

Zentralrat der Juden warnt vor neuem Antisemitismus

Juden werden in Deutschland wieder oft angefeindet.

Das hat Dieter Graumann beobachtet, Präsident des Zentralrates der Juden. Anlässlich des heutigen Holocaust-Gedenktags warnte er in der "Rheinischen Post" vor einem neuen Antisemitismus. Ihm mache Sorgen, dass das Wort "Jude" auf deutschen Schulhöfen als Schimpfwort benutzt werde. Zudem werde jüdischen Bürgern geraten, bestimmte Plätze zu meiden oder sich dort nicht als Jude erkennen zu geben. Solche Zustände dürfe niemand akzeptieren, mahnte Graumann. Der Holocaust-Gedenktag erinnert an die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz vor 69 Jahren.

Karlsjahr: Über Frömmigkeit und Brutalität Karls des Großen

"Karl der Große lebte in der Angst vor dem Ende der Welt."

So erklärt der katholische Bischof Heinrich Mussinghoff das - manchmal auch brutale - Vorgehen des berühmten Kaisers. Er sagte in seiner Predigt anlässlich der Eröffnung des Karlsjahres im Aachener Dom, Karl habe seine Herrschaft nicht vor den Fürsten und dem Volk verantwortet, sondern vor Christus und seinem Evangelium. Er hatte wohl Angst, im Jüngsten Gericht nicht nur Rechenschaft für seine eigenen Sünden ablegen zu müssen, sondern auch für die Missstände in seinem Reich. Karl der Große hatte unter anderem die Christianisierung in Sachsen vorangetrieben. - Am 28. Januar jährt sich der Todestag des Herrschers zum 1.200. Mal.

Archiv und Museum wetteifern um größte Kleist-Sammlung

Heilbronn oder Frankfurt (Oder) - wer hat die größte Kleist-Sammlung?

Um diesen inoffiziellen Titel ist nun ein Streit entbrannt. Das Kleist-Archiv in Heilbronn fühlt sich nach Angaben seines Direktors Günther Emig vom Kleist-Museum an der Oder zurückgesetzt. Wenn das Museum in der Geburtsstadt des Dichters behaupte, es verfüge über "die derzeit umfangreichste Dokumentation zu Heinrich von Kleist", dann sei das "schlicht falsch", sagte Emig der Deutschen Presse-Agentur. In Frankfurt heißt es, es komme immer darauf an, wie man zählt.

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