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Thema / Archiv | Beitrag vom 28.11.2013

KulturförderungFreie Kunstszene profitiert von Koalitionsvertrag

Intendantin der Kampnagel Kulturfabrik: Es gibt Nachholbedarf

Ein Paar tanzt Tango (dpa picture alliance / Leo La Valle)
Der zeitgenössische Tanz profitiert von den Vereinbarungen der Koalitionäre, meint Deuflhard. (dpa picture alliance / Leo La Valle)

Die Intendantin der Kampnagel Internationale Kulturfabrik in Hamburg, Amélie Deuflhard, sieht in den Vereinbarungen des Koalitionsvertrages zur Kultur Chancen für die stärkere Förderung der freien Szene.

Sie begrüße es, dass der zeitgenössische innovative Tanz und die Neue Musik zukünftig stärker gefördert werden sollen, sagte Deuflhard. Positiv sei auch, dass die Kulturstiftung des Bundes finanziell besser ausgestattet werden solle. Generell gebe es im Bereich der freien Szene erheblichen Nachholbedarf, sagte Deuflhard: "Das wäre eine große Möglichkeit für den Bund, da einzugreifen. Weil die Kommunen, wissen wir ja alle, sind ein bisschen pleite."

Wenn man sich die die internationale Festivallandschaft anschaue, müsse man allerdings sagen, dass eine Trennung zwischen freier Szene und Institutionen immer überflüssiger werde, äußerte Deuflhard: "Es geht um interessante Kunst. Und da kann man sagen: In der freien Szene, wo es inzwischen sehr viele herausragende Akteure gibt, wird die interessante Kunst schwächer gefördert als in den Institutionen."

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