Seit 05:05 Uhr Studio 9

Montag, 06.04.2020
 
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Kultur

Ein Mädchen macht einen Trick auf einem Skateboard - den sogenannten 'Ollie'. (Getty Images / The Image Bank / Ben Welsh)

Deutsche Skateboard-SzeneZwischen Subkultur und Profisport

Skateboarder fahren auf Brettern, die ihnen die Welt bedeuten. Sie nehmen den urbanen Raum anders wahr: Jede Treppe, jede Kurve eine Herausforderung. Und wenn es in der Stadt keine Rampen gibt, baut sich die Szene einfach ihre eigenen.

Zwei Restauratoren arbeiten unter Vollschutz mit Atemmasken an bemalten, historischen Holztafeln. (Patrick Pleul/ZB/dpa)

Corona-Solidarität in DresdenMaskenspende aus dem Museum

Restauratoren brauchen Schutzanzüge und Masken für ihre Arbeit. Nun haben die Staatlichen Kunstsammlungen in Dresden einen Teil ihrer Ausrüstung einem Klinikum gespendet. Die Rettung von Menschen habe Priorität, sagt die Generaldirektorin.

Ein Mann und eine Frau umarmen sich an der Grenze zwischen Konstanz und Kreuzlingen. Das Paar ist durch einen Grenzzaun getrennt und kann sich nur so treffen. (picture alliance / dpa / Felix Kästle)

Aus den FeuilletonsBedürfnis nach Berührung

Laut "Tagesspiegel" befinden wir uns in Isolationshaft: Ausgerechnet Beziehungsentzug gelte derzeit als sozial. Das Ende eines Rückzugsorts vermeldet die "Süddeutsche": Draußen die Arena, drinnen das Heim, das sei in Corona-Zeiten vorbei.

Ein prächtiger, aber menschenleerer Theatersaal mit versperrtem Bühnenbereich. (Unsplash/Peter Lewicki)

Theater in Corona-ZeitenWeitermachen um jeden Preis?

Die Theater sind geschlossen. Eigentlich. Doch manche Häuser proben hinter verschlossenen Türen weiter – Schauspielern, die Bedenken äußern, wird mit Kurzarbeit gedroht. Eine Mitarbeiterin bricht das Schweigen und geht anonym an die Öffentlichkeit.

Peter O'Toole blickt bedeutungsschwanger ins Off des Bildes, während Omar Sharif ihn anspricht. Beide tragen Beduinenkleidung. (imago/Entertainment Pictures)

Kinokolumne Top FiveDie besten Filme über unendliche Weiten

In Zeiten coronabedingten Rückzugs bleibt den meisten nur der alltägliche Blick aus dem Fenster. Trost spendet der reiche Fundus der Filmgeschichte: Ob in der Wüste oder im All, das Kino blickte immer schon gerne in die Weiten des Raums.

Ein Globus aus Draht zeigt den afrikanischen Kontinent (imago images / Greatstock)

Aus den FeuilletonsReise zum inneren Kontinent

Trost in trostlosen Zeiten versucht die "Welt" zu verbreiten: Viele große Denker hätten viel Zeit alleine in ihren Zimmern verbracht, das könne kein Zufall sein. Es folgt ein Aufruf zur Entdeckung der inneren Kontinente.

Trauernde Menschen am offenen Sarg der türkischen Sängerin Helin Bölek der Grup Yorum. (dpa-Bildfunk / DHA / Ibrahim Mase)

Helin Bölek Türkische Sängerin stirbt nach Hungerstreik

Um gegen das Auftrittsverbot ihrer Folk-Band Grup Yorum zu protestieren, trat die türkische Sängerin Helin Bölek in den Hungerstreik - nach 288 Tagen ohne Nahrung ist sie gestorben. Ein Bandkollege hungert weiterhin, damit die Repressionen aufhören.

Illustration: drei Menschen mit Handy laufen eine Strasse entlang, zwei telefonieren, einer guckt gerade auf sein Display. (imago / fStopImages / Malte Müller)

Digitale Nähe ist andersErsetzt ein Emoji eine Umarmung?

Drei Geschichten und ein Gast: Marcus Richter will Freundschaft digital neu entdecken. Schauspielerin Cristina do Rego chattet gerade richtig viel mit ihrer Verwandschaft in Südamerika. Und Spenderkind Sunny sucht ihren biologischen Vater.

Viele glitzernden Discokugeln hängen von der Decke eines Clubs. (unsplash/Matthew Lejune)

Finanzhilfe für ClubbetreiberWenn die Discokugeln stillstehen

Ein weiteres Wochenende absoluter Stille in Clubs und auf Konzertbühnen steht bevor. Wie die Mitarbeitenden und die Miete bezahlen? Die Politik will mit Krediten helfen. Aber wer bringt die Vermieter zur Einsicht? Impressionen aus der Partystadt Berlin.

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