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Literatur | Beitrag vom 02.09.2018

Küsse und KünsteDie vergessenen Musen der Künstlerinnen

Von Dagmar Just

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Patricia Highsmith bei einer Lesung in der Buchhandlung Rennweg-Tor in Zürich, Mai 1982 (picture alliance / akg-images / Niklaus Stauss)
Die US-amerikanische Schriftstellerin Patricia Highsmith (1921-1995) in den 1980er-Jahren (picture alliance / akg-images / Niklaus Stauss)

Inspirierende Freundinnen von Künstlern sind bekannt. Wer aber spornte Künstlerinnen kreativ an? Patricia Highsmith und Marguerite Duras hatten mindestens je eine Muse. Dagmar Just unternimmt eine Reise zu einer weitgehend unsichtbaren Spezies.

Frauen haben Musen? Seit wann denn? Sie können doch gar nicht malen, diese Fähigkeit sitze in den Hoden, erklärte der spanische Kunstmillionär Salvador Dali wohl seiner Muse der späten Tage, Amanda Lear.

Wozu also brauchen Frauen Musen? Dennoch muss es sie gegeben haben, muss es sie geben. Denn manche Künstlerinnen schufen und schaffen erfolgreicher als ihre männlichen Kollegen.

Von Coco Chanel bis Marguerite Duras

Angelika Kauffmann und Agnes Martin etwa hatten mit Sicherheit ihre Musen, auch Coco Chanel und George Sand, Frida Kahlo, Leni Riefenstahl und Bridget Riley, Patricia Highsmith und Marguerite Duras. Dass man ihre Musen nicht kennt, hat viel mit Scheuklappen und bornierten Männer- wie Frauenbildern zu tun.

Höchste Zeit, das zu ändern. Dagmar Just unternimmt eine Reise zu einer unsichtbaren Spezies in fünf Bildern: Küsse und Künste – Die vergessenen Musen der Künstlerinnen.

Sendemanuskript Küsse und Künste - Die vergessenen Musen der Künstlerinnen

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