Seit 01:05 Uhr Tonart
Donnerstag, 28.01.2021
 
Seit 01:05 Uhr Tonart

Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 08.02.2019

Kündigung des Vertrages zu MittelstreckenraketenBöses Erwachen im Kalten Krieg?

Moderation: Monika van Bebber

Podcast abonnieren
US-Präsident Ronald Reagan und der sowjetische Parteichef Michail Gorbatschow unterzeichnen am 8.12.87 in Washington den INF-Vertrag zur Vernichtung der atomaren Mittelstreckenraketen. (picture-alliance / dpa)
Michail Gorbatschow und Ronald Reagan unterzeichnen 1987 den INF-Vertrag. (picture-alliance / dpa)

Die Kündigung des INF-Vertrages zum Verzicht auf Mittelstreckenwaffen hat die Nato und Europa kalt erwischt. Russland droht: Europa könne zum Schauplatz eines Krieges werden, wenn es den USA blind folgt. Ist dies bereits ein neuer Kalter Krieg?

Deutsche Verteidigungspolitiker haben einen Vorschlag gemacht: Wenn Russland seine Raketen hinter dem Ural stationieren und es ihm gleichzeitig erlaubt würde, US-amerikanische Fernlenkwaffen in Rumänien zu inspizieren, könnte ein Wettrüsten verhindert werden.

Dem Vormachtstreben Russlands und Chinas entgegentreten

Kritiker halten Deutschland für viel zu naiv in dieser Frage. Nicht ob, sondern wie man dem Vormachtstreben Russlands und auch Chinas entgegentreten könne, sei zu entscheiden. Russland selbst beschuldigt die US-Amerikaner, die INF-Verträge zuerst unterlaufen zu haben. 

Darüber diskutieren im "Wortwechsel":
Katja Keul, Abrüstungspolitikerin der Grünen im Bundestag
Roderich Kiesewetter, Außen- und Sicherheitspolitiker der CDU
Jan Techau, Leiter des Europaprogramms am German Marshall Fund
Ulrich Kühn, Rüstungsexperte am Institut für Friedensforschung der Uni Hamburg

Wortwechsel

Soziale MedienDigitale fünfte Gewalt im Staat?
Person hält ein Smartphone in der Hand, das den suspendierten Twitter-Account von Donald Trump zeigt. (AFP / Getty Images via AFP / Justin Sullivan)

Die Sperrung von Donald Trumps Social-Media-Konten nach den Ausschreitungen seiner Anhängern in Washington hat eine grundlegende Diskussion neu entfacht: Haben Internetplattformen wie Twitter - und damit private Firmen - zu viel Macht?Mehr

Die Folgen des BrexitBye bye Britain: Scheiden tut weh?
Zwei Hände mit den Fahnen von Großbritannien und der Europäischen Union. (imago images / fStop Images)

Nach jahrelangen Verhandlungen sind die Briten endgültig raus aus dem EU-Binnenmarkt. Die Brexit-Befürworter feiern, Skeptiker des Deals warnen vor Abschottung, überbordender Bürokratie und der Spaltung des Königreichs. Was kommt auf uns zu?Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur