Kriminalhörspiel, vom 04.03.2019, 21:30 Uhr

Krimi-Doppelpack zu Stephan GöritzTod im Kontor und Das sprechende Bild

Vorgestellt von Clarisse Cossais
"La reproduction interdite" von René Magritte (1898-1967) (picture alliance / dpa)
"La reproduction interdite" von René Magritte (1898-1967) (picture alliance / dpa)

Tod im Kontor
Von Stephan Göritz
Marcel Château, Besitzer einer kleinen Spirituosenfabrik, wird erschossen in seinem Büro aufgefunden: Ein Fall für Inspektor Duteil. Die Mordwaffe findet man im Wagen seiner Witwe. Doch die weist jede Schuld von sich.

Regie: Uwe Haacke
Mit: Klaus Manchen, Klaus-Peter Plessow, Barbara Dittus, Rüdiger Joswig, Andrea Solter, Genia Lapuhs, Arno Wyzniewski, Joachim Tomaschewsky, Hans-Joachim Hanisch
Ton: Gisela Kuschnierz
Produktion: Rundfunk der DDR 1987
Länge: 26'55


Das sprechende Bild
Von Stephan Göritz
Ein tödlicher Verkehrsunfall in einer südfranzösischen Kleinstadt. Augenzeugen haben einen weißen Bentley gesehen. Die ersten Untersuchungen führen zum Bruder des Verunglückten, dem Maler Vincent Giraud.

Regie: Uwe Haacke
Mit: Hans-Joachim Hanisch, Blanche Kommerell, Fritz Decho, Hans Oldenbürger, Waltraud Kramm, Juliane Koren, Ulrich Voß, Birgit Edenharter
Ton: Wolfgang Masthoff
Produktion: Rundfunk der DDR 1986
Länge: 25'55


Stephan Göritz wurde am 16. September 1960 in Ost-Berlin geboren und starb vor einem Jahr, am 4. März 2018, im Alter von 57 Jahren. Schon als Kind erfasste er in seinem privaten Ton- und Datenarchiv systematisch Hörspiele. Nach dem Abitur studierte er Theaterwissenschaft und arbeitete danach als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Funkdramatik beim Rundfunk der DDR. Seit 1992 lebte er als Hörspielautor, Liedtexter und Journalist in Berlin. Besondere Reputation erlangte er als Autor, Interviewer und Mit-Präsentator der Deutschlandfunk-Reihe Querköpfe. Hier porträtierte er sowohl bekannte Persönlichkeiten als auch Neueinsteiger der Kabarett- und Kleinkunst-Szene in über 100 Sendungen. Stephan Göritz schrieb Nachdichtungen französischer Chansontexte und eigene Liedtexte, die u.a. von Interpretinnen wie Gisela May oder Celina Muza gesungen wurden. Seine Hörbücher ‚Kabarettisten und der Erste Weltkrieg‘ sowie ‚Kabarettisten und das Dritte Reich‘ wurden auf der Bestenliste zum Preis der deutschen Schallplattenkritik und auf der hr2-Hörbuch-Bestenliste geehrt.

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