Donnerstag, 16.08.2018
 

Feature / Archiv | Beitrag vom 12.07.2014

Kriegsverbrecher im falschen Krieg

Der Fall Charles Taylor

Von David Hecht

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Charles Taylor, 1997 bis 2003 Präsident von Liberia, 2013 vor dem Sondergerichtshof für Sierra Leone in Leidschendam bei Den Haag (NL) (picture alliance / dpa / Peter Dejong)
Charles Taylor, 1997 bis 2003 Präsident von Liberia, 2013 vor dem Sondergerichtshof für Sierra Leone in Leidschendam bei Den Haag (NL) (picture alliance / dpa / Peter Dejong)

In Liberia tobte in den 1990er-Jahren ein brutaler Bürgerkrieg, für den Charles Taylor als Rebellenführer und später als Präsident mitverantwortlich war. Er wurde verhaftet und vor einen internationalen Gerichtshof gestellt.

50 Jahre Haft lautete 2012 das Urteil für den 65-jährigen Taylor - doch nicht für die Gräueltaten, die in seinem Land verübt wurden, sondern wegen "Beihilfe" zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit im benachbarten Sierra Leone. Alle Prozessbeteiligten hatten Berufung eingelegt, doch 2013 wurde das Urteil bestätigt.

Der Autor dieses Features war der erste Pressesprecher des Sondergerichtshofs für Sierra Leone.

Mit: Nikolai Frank, Uwe Westphal, Stefan Eiche, Anja Schlögel

Produktion: Autorenprod. für den SWR 2013
Länge: 53'47

David Hecht, geboren 1957 in Melbourne/Australien, studierte Politikwissenschaften. Er arbeitete in New York für die UNO und als Korrespondent in Afrika für BBC und US Public Radio. Seit vier Jahren produziert er deutschsprachige Features aus Berlin.

 

 

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