Das Feature, vom 05.07.2013

Von Harald Brandt

1938 emigrierte die deutsch-jüdische Dichterin Mascha Kaléko mit ihrer Familie nach New York und kehrte erst 1956 für eine Lesereise nach Deutschland zurück. Die amerikanische Publizistin Marcia Pally lehrt an der New York University "Multilingual Multicultural Studies" und arbeitet regelmäßig als Gastprofessorin an der Humboldt Universität Berlin.

Die Schriftstellerin Mascha Kaleko (picture alliance / dpa / Röhnert)
Die Schriftstellerin Mascha Kaleko (picture alliance / dpa / Röhnert)

In ihren Texten über das Leben an der Lower East Side und später im Greenwich Village beschreibt Mascha Kaléko die Schicksale von Immigranten, die es nicht immer schaffen, in der Neuen Welt wirklich Fuß zu fassen.

In ihren wissenschaftlichen Arbeiten und ihren Artikeln für deutsche und amerikanische Medien zeigt Marcia Pally, dass die Fehleinschätzungen und Missverständnisse im transatlantischen Dialog tief in jener Zeit verwurzelt sind, die Mascha Kaléko in ihren poetischen Texten beschreibt.


Regie: der Autor
DLF 2013