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Neonlicht / Archiv | Beitrag vom 28.07.2013

Kraut und Schienen

Moderation: Susanne Balthasar

Griechisches Abendessen (picture alliance / dpa / Karl-Josef Hildenbrand)
Griechisches Abendessen (picture alliance / dpa / Karl-Josef Hildenbrand)

Ein Neonlicht, das Grundbedürfnisse befriedigt: Erst wird gegessen, dann im Matsch gespielt. Sentimental kann man dann noch das Ende der Zukunft betrauern. Und schließlich wird philosophiert, warum wir Großstädte eigentlich so toll finden. Finden wir doch, oder?

Eat the world
Von Natascha Gillenberg
Die Stadt essen. Oder besser: auf der Zunge zergehen lassen! Das geht, zumindest im übertragenen Sinn, und zwar mit Hilfe von "Eat the world". So heißt eine besondere Stadtführung in verschiedenen deutschen Großstädten. Bei Besuchen in irakisch-libanesischen, französischen, thailändischen und deutschen Cafés und Restaurants lernt man neue Esskulturen kennen, kostet seltene Spezialitäten und lernt dabei auch gleich eine Menge über die jeweiligen Bewohner eines Kiezes und ihrer Lebensgeschichten.

Matsch-Memoiren
Von Andi Hörmann
Sommerzeit ist Festival-Zeit! Aber mit den Festivals ist das so eine Sache: erstens kann einem dort jede Menge Gutes passieren. Und zweitens auch Schlechtes! Und drittens ist man irgendwann sowieso aus dem Alter heraus. Unser Autor macht sich darüber so seine Gedanken, außerdem traf er Simone Bauer, die gerade ihre Festival-Erfahrungen als "Matsch-Memoiren" aufgeschrieben und in Buchform herausgegeben hat.

End of the Future
Von Gesine Kühne
Als 1988 in der australischen Metropole Sydney die Monorail – eine Einschienenbahn – in Betrieb genommen wurde, schien die Zukunft in der Gegenwart angekommen zu sein. Aber schnell wurde der futuristisch anmutende Zug vom Alltag eingeholt: Anwohner beschwerten sich, die Verbindung zu anderen Verkehrsmitteln war schlecht und dann musste man auch noch eine Extra-Fahrkarte kaufen. Bald fuhren nur noch Touristen mit ihr und jetzt fährt sie gar nicht mehr. Wie es sich anfühlt, wenn die Zukunft zu Ende geht, erkundete unsere Autorin kurz vor Toreschluss.

Stadt, Land, muss
Von Michael G. Meyer
Über die Hälfte der Menschheit lebt in Städten. Und träumt von der Idylle, dem heimeligen Garten vor der Tür – anders ist der riesige Erfolg von Magazinen wie "LandLust" nicht zu erklären. Doch jetzt kommt der Gegentrend: Die "Re-Urbanisierung" oder zu gut deutsch: Der Trend, wieder in die Stadt zu ziehen. Da das Stadtleben also wieder spannender zu werden scheint, widmen sich eine Reihe von Zeitschriften dem Leben in den Großstädten. Das Anspruchsvollste dieser Magazine heißt "Stadtaspekte".

Neonlicht

MetropolenphänomeneWeitermachen
Stoßstange an Stoßstange stehen die Autos auf der Avenida Paulista in der brasilianischen Großstadt Sao Paulo (Aufnahme vom 11.01.2010). (picture-alliance / dpa / Helmut Reuter)

Das Neonlicht braust mit einem Motogirl durchs Verkehrschaos von Sao Paulo, probiert jüdische Speisen in der Gourmet-Version in New York und spürt der Faszination Zauberwürfel nach.Mehr

StadtalltagBesser leben geht immer
Blick am 03.08.2007 von der Wettsteibrücke über den Rhein auf den Baseler Stadtteil Grossbasel mit dem Münster der Stadt. ( picture-alliance/ dpa /  Thomas Eisenhuth  )

In New York greift fast niemand mehr zum Joint – Marihuana wird stattdessen lungenschonend gevaped mit teuren Luxusverdampfern. Während man in Basel die Pause im Rhein verbringt, greift der Berliner zunehmend zum kalorienarmen Onigiri statt zur Currywurst. Mehr

Boring ConferenceDie Kunst der Langeweile
Ein müder Student gähnt (picture alliance / dpa)

Die passende Geisteshaltung zum Sommer kommt aus Großbritannien. Denn wo alle busy sind, ist für Hipster nichts attraktiver als Langeweile. Ein Niederländer hat leuchtende Autobahnen entwickelt. Und: Welches Selfie wird auch wirklich ein Hit? Mehr

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