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Tonart | Beitrag vom 22.03.2017

Konzertfilm "Rammstein - Paris"Brutalo-Trash im Kino

Carsten Beyer im Gespräch mit Andreas Müller

Band Rammstein bei der Filmpremiere "Rammstein Live in Paris" in der Berliner Volksbühne: Richard Zven Kruspe, Paul Landers, Oliver Riedel, Christian Lorenz, Christoph Schneider und Till Lindemann. (imago/Tinkeres)
Band Rammstein bei der Filmpremiere "Rammstein Live in Paris" in der Berliner Volksbühne: Richard Zven Kruspe, Paul Landers, Oliver Riedel, Christian Lorenz, Christoph Schneider und Till Lindemann. (imago/Tinkeres)

Martialische Musik und brutale Ästhetik – das ist das Erfolgsrezept von Rammstein. Der schwedische Regisseur Jonas Akerlund hat aus mehreren Konzerten der Band in Paris einen Film gemacht. Ab Donnerstag kommt "Rammstein - Paris" für nur drei Tage in 100 deutsche Kinos. Unserem Musikkritiker fehlt aber der Wumms im Bauch.

Explosionen, Blutorgien und viel Schminke machen die Konzerte der Band zu sinnlich-rauschhaften Inszenierungen, aber im Film "Rammstein - Paris" kommt  das nicht rüber, kritisiert unser Musikredakteur Carsten Beyer: 

"Schnelle Schnitte, Kunstblut und digitale Tricks. Alles ist auf Effekthascherei ausgelegt. Weniger wäre mehr gewesen als dieses martialische Dauerfeuer. Der Film ermattet nach anderthalb Stunden. Es fehlt die Hitze, es fehlt der Wumms im Bauch den Rammstein live bieten. Mir wurde das etwas langweilig."

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