Seit 01:05 Uhr Tonart
Freitag, 23.10.2020
 
Seit 01:05 Uhr Tonart

Konzert

Sendung vom 22.10.2020 um 20:03 Uhr

Lahav Shani in KopenhagenChopin und Tschaikowsky in Dänemark

Ein junger Mann mit dunklem Haar schaut freundlich direkt in die Kamera. (Peter Eberts / Yossi Zwecker / RSB)

Kurzfristig eingesprungen ist der Dirigent Lahav Shani beim Dänischen Nationalen Symphonieorchester. Er leitete eine Aufführung der 4. Sinfonie von Peter Tschaikowsky und begleitete die Pianistin Yulianna Avdeeva in Frédéric Chopins e-Moll-Klavierkonzert.

Sendung vom 21.10.2020 um 20:03 UhrSendung vom 20.10.2020 um 20:03 UhrSendung vom 18.10.2020 um 20:03 UhrSendung vom 17.10.2020 um 19:05 UhrSendung vom 15.10.2020 um 20:03 UhrSendung vom 14.10.2020 um 20:03 UhrSendung vom 13.10.2020 um 20:03 UhrSendung vom 10.10.2020 um 19:05 UhrSendung vom 09.10.2020 um 20:03 Uhr
Seite 1/489
August 2020
MO DI MI DO FR SA SO
27 28 29 30 31 1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
31 1 2 3 4 5 6

Nächste Sendung

23.10.2020, 20:03 Uhr Konzert
Festsaal Ingolstadt
Aufzeichnung vom 15.10.2020

Jenő Takács
American Rhapsody

Rhapsody (Ungarische Weisen) für Violine und Streichorchester

Serenade nach Alt-Grazer Kontratänzen

Passacaglia

Konzert für Klavier, Streichorchester und Schlagzeug

Oliver Triendl, Klavier
Nina Karmon, Violine
Georgisches Kammerorchester Ingolstadt
Leitung: Even-Alexis Christ
Seine Tonsprache sei an keine bestimmte Richtung gebunden. „Ihre österreichisch-ungarische Abstammung verleugnet sie allerdings nicht.” So beschrieb Jenõ Takács (1902- 2005) seine Musik. Unter Ruben Gazarian stellen der Pianist Oliver Triendl und die Geigerin Nina Karmon den Weltreisenden vor. Als gebürtiger Ungar zieht Takács zunächst nach Wien, um Klavier und Komposition zu studieren. Vor den Nazis flieht er nach Ungarn zurück, wo er Béla Bartók kennenlernt. Als auch in Ungarn die braunen Kräfte stärker werden, verlässt er seine Heimat, um sich in Kairo niederzulassen. Hier unterrichtet er am Konservatorium und hilft bei der Organisation einer internationalen Tagung für arabische Musik, die auch von Bartók besucht wird. Zu dieser Zeit gilt Takács als arabischer Bartók, weil er - wie sein Landsmann - Volksmusiken aufzeichnet und zugleich die Rhythmik schärft. Auf Kairo folgt Manila, wo Takács die Musik der indigenen Bevölkerung sammelt - eine ethnologische Pionier arbeit, die am Kulturhistorischen Museum in Wien dokumentiert ist. Als eine Rückkehr nach Ungarn wegen des Kommunismus unmöglich wird, geht Takács nach Amerika, bis er 1970 ins burgenländische Siegendorf übersiedelt. Neben Bartók pflegte Takács Freundschaften mit Alban Berg, Paul Hindemith, Zoltán Kodály, Ernst von Dohnányi und György Ligeti. Alle diese Einflüsse äußern sich in seinem Schaffen, wie die Werkschau in Ingolstadt eindrücklich zeigt.

In Concert

Asa & BandEnergetischer Afro-Folk-Soul
Eine Frau hält sich eine Hand vor die Augen, die golden schimmert und am Handgelenk ein Tatoo zeigt. (Asa / Trinity Ellis)

Die nigerianisch-französische Künstlerin Asa nimmt in ihre souligen Popsongs Einflüsse verschiedener Stile und Kontinente auf. Im Februar dieses Jahres stand sie im Münchner Ampere Club mit Songs ihres aktuellen Albums "Lucid" auf der Bühne.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur