Seit 05:05 Uhr Studio 9
Freitag, 26.02.2021
 
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Konzert

Sendung vom 23.12.2018 um 20:03 Uhr
Dezember 2018
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26.02.2021, 20:03 Uhr Konzert
Live aus dem Großen Sendesaal im Haus des Rundfunks Berlin

Dmitrij Schostakowitsch
Konzert für Klavier, Trompete und Streichorchester Nr. 1 c-Moll op. 35

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 F-Dur op. 102

Sergej Prokofjew
Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 25 "Symphonie classique"

Anna Vinnitskaya, Klavier
Florian Dörpholz, Trompete
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Michail Jurowski

im Anschluss:

Sergej Prokofjew
"Das hässliche Entlein", Märchen für Sopran und Orchester in russischer und deutscher Sprache
Text von Nina Meshcherskaya nach Hans Christian Andersen

Alice Lackner, Sopran
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Vladimir Jurowski

Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020 im Großen Sendesaal im Haus des Rundfunks Berlin
Wie eine glückliche Fügung muss es scheinen, dass verschiedene der Pandemie geschuldete Programmanpassungen das RSB-Radiokonzert am 26. Februar in die Hände von Michail Jurowski gespielt haben. Der Dirigent ist wie kaum ein zweiter seiner Generation berufen, Werke von Schostakowitsch und Prokofjew mit fesselnd authentischem Zugriff zu leiten. Davon konnten sich das Publikum des RSB sowie die Radiohörer regelmäßig überzeugen, als Michail Jurowski in den 1990er-Jahren und darüber hinaus beim RSB einen Schostakowitsch-Höhepunkt an den anderen reihte.
Ihm zur Seite steht heute die fabelhafte Pianistin Anna Vinnitskaya, auch sie häufig und gern beim RSB zu Gast. Einst mit allen drei Klavierkonzerten von Béla Bartók an einem Abend präsent, hat sie diesmal vorgeschlagen, beide Klavierkonzerte von Dmitrij Schostakowitsch hintereinander zu spielen, nachdem das ursprünglich geplante Werk von Rachmaninow wegen seiner großen Orchesterbesetzung aus gegebenem Anlass nicht gespielt werden konnte.
Zweimal hat sich Dmitrij Schostakowitsch dem Genre des Klavierkonzertes zugewandt, beide Male mit unmittelbar persönlichem Impetus. Zwischen dem ersten und dem zweiten Klavierkonzert liegen fast 25 Jahre. Während das unbekümmerte Werk von 1933 mit solistischer Trompete und Streichorchester stürmisch kokettiert, gleichsam den jungen, frechen Schostakowitsch porträtiert, zeigt das Werk von 1957 eine völlig andere Situation. Vier Jahre sind seit Stalins Tod vergangen; die großen, existenzbedrohenden Anfeindungen gegen den Komponisten in den Jahren 1936 und 1948 liegen zurück. Nun ist es die wohlmeinende Nötigung zum sozialistischen Realismus, für den Schostakowitsch nur bitteren Hohn aufbringen kann. Das zweite Klavierkonzert pfeift hörbar auf den verordneten Optimismus, entlarvt ihn als fratzenhaft verzerrten Frohsinn. Am Schluss hämmert das Klavier wie eine Nähmaschine mit dem Geklimper des Xylophons um die Wette. Banalität kann so grausam sein für sensible Geister.
Dazwischen aber blüht eine Oase wie aus einer anderen Welt, das Andante: sechs Minuten berückende Klangschönheit, unendlicher Trost, liebevolles Verzeihen in sanftem Wechselspiel zwischen Klavier und Orchester. Dieser stille zweite Satz vermag die laute Welt von Grund auf zu beschämen.

In Concert

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Jazzkonzert mit Paul Zauners Bue Brass & Kirk Lightsey - The early years of Duke Ellington - im Rahmen der Salzkammergut Festwochen 2015 im Stadttheater Gmunden. Dieses Bild zeigt die Piano Jazzikone Kirk Lightsey 2015 - Jazzkonzert mit der Paul Zauners Bue Brass & Kirk Lightsey - The early years of Duke Ellington - im Rahmen der Salzkammergut Festwochen 2015 im Stadttheater Gmunden - Piano Jazzikone Kirk Lightsey Jazz concert with Paul Fence Bue Brass & Kirk Lightsey The Early Years of Duke Ellington in Frame the Salzburg, Austria Festival 2015 in City Theatre Gmunden This Picture shows the Piano Jazz icon Kirk Lightsey 2015 Jazz concert with the Paul Fence Bue Brass & Kirk Lightsey The Early Years of Duke Ellington in Frame the Salzburg, Austria Festival 2015 in City Theatre Gmunden Piano Jazz icon Kirk Lightsey (imago images / Rudolf Gigler)

Das INNTöne-Festival konnte 2020 zwar nur in einer abgespeckten Variante stattfinden. Dennoch konnte sich das Programm sehr gut sehen und hören lassen. Zu den Höhepunkten gehörten die Konzerte von Louis Sclavis, Benjamin Moussay und Kirk Lightsey. Mehr

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