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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 30.12.2011

Kohlenstofffreie Wirtschaft

Hirngespinst oder erstrebenswertes Ziel?

Nach Fukushima hat sich in der deutschen Energiepolitik eine Wende vollzogen.  (picture alliance / dpa)
Nach Fukushima hat sich in der deutschen Energiepolitik eine Wende vollzogen. (picture alliance / dpa)

Eines der großen Themen des Jahres 2011 war die Energiepolitik. Deutschland hat sich ein zweites Mal von der Stromproduktion durch Kernenergie verabschiedet. Drängender als vorher wird nun die Frage gestellt, wie die Energiewende organisiert werden soll, soweit sie noch nicht angelaufen ist.

Als Ziel ist oft genannt worden, im Jahr 2050 kohlenstofffrei in Deutschland und Europa zu wirtschaften, das heißt ohne schädliche Abgase, und schonend mit Gesundheit, Umwelt und Klima, Rohstoffen und Materialien umzugehen, dadurch auch Kosten zu vermeiden und vor allem mit Innovationen Geld zu verdienen. So gesehen bietet die Energiewende Chancen – auch für eine konstruktive Debatte darüber, welche Instrumente sie braucht, was sie kosten könnte und welche Zwischenschritte notwendig werden.


Darüber diskutieren:

Dieter Bischoff, Mineralölhändler und Mitglied im Bundesvorstand der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU-CSU
Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl
Uwe Lahl, Professor für Immissionsschutz und Abfallwirtschaft an der TU Darmstadt
Felix Christian Matthes, Forschungskoordinator Energie- und Klimapolitik des Öko-Instituts

Moderation: Ernst Rommeney

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