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Interview / Archiv | Beitrag vom 11.06.2011

"Klug und weise gehandelt"

Stuttgart-21-Gegner stärken Landesregierung den Rücken

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Krüger rechnet wieder mit Massenprotesten, wenn die Arbeiten an "Stuttgart 21" weitergehen. (AP)
Krüger rechnet wieder mit Massenprotesten, wenn die Arbeiten an "Stuttgart 21" weitergehen. (AP)

Die Initiative "Unternehmer gegen Stuttgart 21" hat sich trotz der Wiederaufnahme der Bauarbeiten am Bahnhofsprojekt in der kommenden Woche hinter die neue grün-rote Landesregierung gestellt. "Die Landesregierung hat sehr klug und weise gehandelt", sagte der Sprecher Stefan Krüger.

Er habe Verständnis dafür, wenn die Landesregierung vor der Zusage einer Beteiligung an den Baustoppkosten Belege für diese Kosten einfordere. Der entsprechende Fragenkatalog des Landesverkehrsministers sei aber von der Bahn nicht ausreichend beantwortet worden: "Bei allem Verständnis für Entschädigungsforderungen, belegen muss man seine Forderungen am Ende schon."

Krüger kündigte neue Proteste an. Nun müsse es die Bahn aushalten, "dass das Volk den Unmut letztlich auf der Straße wieder kundtut". Er wünsche sich, dass dieser Unmut "so wie seither ausschließlich friedlich" vorgetragen werde.

Der "Unternehmer gegen Stuttgart 21"-Sprecher warf der Deutschen Bahn darüber hinaus vor, sich auch in der Vergangenheit nicht an den Baustopp gehalten zu haben. Ebenso gebe es neue Fragen hinsichtlich der Positionierung des Bahnhofs und des Grundwassers: "Dass man auf all diese Positionen letztlich nicht eingeht, das kann ich nicht verstehen."

Das vollständige Gespräch mit Stefan Krüger können Sie mindestens bis zum 11.11.2011 als MP3-Audio in unserem Audio-on-Demand-Angebot nachhören.

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