Klangkunst, vom 11.11.2016, 00:05 Uhr

Klingende GedenkstätteBeweisstücke für das Bombardement

Von Jan Jelinek

Der Friedenspark in Hiroshima. Zwischen Museen, Monumenten und Mahnmalen ist der Atombombenabwurf allgegenwärtig. Mehrere Tage war der Klangkünstler Jan Jelinek mit seinem Aufnahmegerät unterwegs um das Gelände klanglich zu erfassen.

Die Friedensglocke im Friedenspark von Hiroshima.   (picture alliance / Ley Matthias)
Die Friedensglocke im Friedenspark von Hiroshima. (picture alliance / Ley Matthias)

"Beweisstücke für das Bombardement" ist ein raffiniertes Spiel mit klanglichen Versatzstücken. Deren Anordnung basiert auf Krzysztof Pendereckis Partitur für 52 Streicher "Threnos - Den Opfern von Hiroshima".

Von Jan Jelinek
Komposition: Krzysztof Penderecki, Jan Jelinek
Realisation: Jan Jelinek
Produktion: SWR 2015

Länge: 30'46

Jan Jelinek, geboren 1971 in Bad Hersfeld, lebt und arbeitet als Musiker und Musikproduzent in Berlin. 2008 gründete er das Label Faitiche. 2012 erhielt er den Karl‑Sczuka-Förderpreis. Im Jahre 2014 war Jan Jelinek Artist-in-Residence in der Villa Kamogawa des Goethe-Instituts in Kyoto, Japan.

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