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Zeitfragen | Beitrag vom 05.08.2021

Klimawandel und PflanzenschutzWenn der Kartoffelkäfer zum Forschungsobjekt wird

Von Rebecca Hillauer

Ein Kartoffelkäfer sitzt auf dem Blatt einer Kartoffelpflanze. (picture alliance / imageBROKER / Gabriele Hanke)
Der Kartoffelkäfer breitet sich Richtung Norden aus. (picture alliance / imageBROKER / Gabriele Hanke)

Ändern sich Klima und Witterung, hat das Folgen für die Landwirtschaft. So könnte etwa der Kartoffelkäfer zukünftig auch in nördlicheren Gefilden zu einem größeren Problem werden. Pflanzenzüchter machen sich daran, das Schlimmste zu verhindern.

Der Klimawandel bringt nicht nur trockenere und wärmere Sommer nach Mittel- und Nordeuropa, sondern auch Schädlinge in Gegenden, die ihnen bisher zu kalt waren. Kartoffelkäfer etwa werden in den letzten Jahren häufiger und zahlreicher in Norddeutschland beobachtet.

Eine Herausforderung für Pflanzenzüchter, die Sorten und Schädlingsbekämpfungsstrategien anpassen müssen. Unter anderem mit Hilfe – des Kartoffelkäfers, berichtet Rebecca Hillauer.

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