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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 02.05.2017

Klimawandel in LapplandWenn die Arktis wärmer wird, sterben Rentiere

Von Jenni Roth

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Rentierzucht in Finnland (Deutschlandradio - Jenni Roth)
Rentierzucht in Finnland (Deutschlandradio - Jenni Roth)

Der Klimawandel birgt Gefahren für die Arktis, aber auch Chancen: Wenn das Eis schmilzt, öffnen sich neue Wege für die Seefahrt, der Zugang zu Öl und Gas wird einfacher. Rentierzüchter in Finnland hingegen klagen, dass ihre Tiere keine Nahrung finden und verenden.

Touristenführerin Johanna erklärt kurz die wichtigsten Handgriffe für den Motorschlitten. Sie klingt routiniert, häufig hat sie Touristen aus der ganzen Welt hier in Rovaniemi, der Hauptstadt Finnisch Lapplands, in direkter Nähe des Polarkreises. Chinesen, Argentinier, Israelis, Spanier – sie wollen das Zuhause des Weihnachtsmanns sehen. Und natürlich die Nordlichter, Schneemobil fahren, und später von den arktischen Temperaturen erzählen.

Der Wintertourismus hier oben wächst und wächst. Aber er hängt am Schnee. Am Eis, an der Kälte. Was wäre ein Weihnachtsurlaub in Lappland ohne Schnee, und ohne Schneemobil auf dem gefrorenen Wasser? Schließlich, das wissen die Tourbegleiter aus Erfahrung, wird mancher Tourist schon ausfällig, wenn er bei einem Kurztrip keine Nordlichter zu Gesicht bekommt.

Aber der Klimawandel verändert eben einiges. Der Schnee kommt immer später. Und geht immer früher. Oder schmilzt zwischendrin.

Ein asiatischer Tourist beim Eisfischen in Finnland. (Deutschlandradio - Jenni Roth)Ein asiatischer Tourist beim Eisfischen in Finnland. (Deutschlandradio - Jenni Roth)

Bruce: "Wenn der Fluss hier im November nicht gefroren ist, fangen die Leute an, ihre Reisen zu stornieren. Dezember und Januar ist hier Hochsaison, Hotels und Safaris sind ausgebucht. Und wenn dann noch der Ski-Weltcup in Levi gestrichen würde – das ist unser Albtraum."

Bruce Forbes sitzt in einem Büro in Rovaniemi. Der gemütliche Mann mit Bart und kleinem Zopf leitet die Klimawandelgruppe im Arktikum. Eine Forschungseinrichtung für Umwelt- und Minderheitenrechte mit angeschlossenem Museum über Lappland. Landesweit bekannt ist das Arktikum durch die besondere Architektur: Ein fast 200 Meter langer Anbau aus Glas, der einen Finger symbolisiert und nach Norden zeigt. Er gilt als Tor zur Arktis.

Nördlich von hier geht die Sonne im Sommer monatelang nicht unter und im Winter nicht auf. Kurz hinter der Stadtgrenze von Rovaniemi verläuft der Polarkreis – die Linie, die auch die acht arktischen Staaten verbindet: Finnland, Schweden, Norwegen, Dänemark, Island, Kanada, USA, Russland.

Klimawandel trifft die Arktis besonders hart

Eines ihrer Hauptthemen ist der Klimawandel. Er betrifft die Arktis wie sonst kaum eine Region. Die Durchschnittstemperaturen rund um den Nordpol steigen deutlich schneller an als in anderen Teile der Erde. Auch dieser Winter war kein guter für das arktische Eis. Die weiße Polkappe war im Februar so klein wie seit Start der Satellitenaufzeichnungen 1979 noch nicht.

Mit der Klimaerwärmung könnte ein einzigartiges Ökosystem unwiederbringlich verloren gehen. Ein schleichender Prozess, so beschreibt es Wissenschaftler Bruce Forbes.

"Seit 22 Jahren bin ich hier in Lappland, und in dieser Zeit sind alle Vogel- und Insektenarten immer weiter in den Norden gewandert. Wir hatten hier zum Beispiel nie Zecken. Aber jetzt gibt es ein Zeckenproblem. Und im Herbst ist das Meer oft noch nicht gefroren."

Die Erwärmung hat etwas in Gang gesetzt: Wenn Gletscher schmelzen, lässt das entstandene Wasser noch mehr Eis schmelzen. Und weniger schneebedeckte Flächen reflektieren auch weniger Sonne. Jahrhundertelang gefrorener Boden taut auf – Methan wird freigesetzt und erhöht die Treibhausgaskonzentration. Alles sorgt für steigende Temperaturen und globale Wetter-Veränderungen.

Ein idyllischer Waldsee im finnischen Lappland. (picture-alliance / dpa /Hinrich Bäsemann)Waldsee im finnischen Lappland. (picture-alliance / dpa /Hinrich Bäsemann)

Wie sich gegensteuern lässt, wird im Arktischen Rat zumindest diskutiert. Gegründet 1996 als Forum zum Interessenausgleich zwischen Anrainern und indigenen Völkern, organisiert er regelmäßig Treffen der jeweiligen Minister und beschäftigt sechs permanente Arbeitsgruppen, die wissenschaftliche Empfehlungen aussprechen - mehr jedoch nicht.

Bei der Pariser Klimakonferenz hatte der Rat nicht einmal einen Beobachterstatus, bedauert Adam Stepien, ebenfalls Forscher am Arktikum:

"Da ist die Hoffnung, dass der Arktische Rat die Region sichtbarer macht, in der europäischen Politik und Öffentlichkeit, aber auch im globalen Süden."

Der Arktische Rat behandelt neben dem Umweltschutz auch Fragen von Fischfang, Ölförderung und Schifffahrt. So helfen sich zum Beispiel Norwegen und Russland bei Such- und Rettungsaktionen und kooperieren beim Fischfang zum Nutzen beider Seiten: Der Fischbestand ist heute so groß wie seit Jahrzehnten nicht, auch Importeure wie Deutschland profitieren.

Abbau von Handelsbarrieren

Wenn die Finnen jetzt im Mai den Ratsvorsitz übernehmen, geht es ihnen auch um den Abbau von Handelsbarrieren. Außerdem wollen sie die Staaten zusammenhalten. Denn in der Arktis sitzen die kleinen nordischen Länder zwischen den beiden Großmächten USA und Russland. Und deren Arktis-Politik ist derzeit so wenig vorhersehbar wie wohl seit dem Kalten Krieg nicht mehr.

Barack Obama war der erste US-Präsident, der die amerikanische Arktis besuchte – und Teile für Ölbohrungen sperrte. Aber was sein Nachfolger Donald Trump mit der Arktis vorhat – Spekulation. In der Trump-Präsidentschaft sieht Arktikum-Direktor Timo Koivurova aber auch Vorteile:

"Wenn Hillary Clinton an der Macht wäre, wäre das für den Arktischen Rat eine noch größere Herausforderung: Die Beziehung zwischen Russland und USA war unter Obama auf einem Tiefpunkt. Aber was wir auch immer von Trump denken – jedenfalls schien er sich mit Putin in vielen politischen Fragen einig zu sein."

Nur: Russland hat seine Truppen in der Arktis verstärkt. Setzt U-Boote öfter ein, schickt Kampfflieger an die Grenzen oder Soldaten unangekündigt zu militärischen Übungen. Vor allem Finnland als Nicht-Nato-Mitglied ist besorgt. Immerhin haben die Länder ihre Konflikte in anderen Erdteilen bisher aus der Arktis ferngehalten.

Vor zwei Jahren etwa, auf einem der Höhepunkte der Ukraine-Krise, war der Arktische Rat eines der letzten Gremien, in denen Vertreter von Russland und Nato-Ländern noch an einem Tisch saßen. Aber wenn jetzt das Eis schmilzt?

Schmilzt das Eis, wird der Zugang zu Öl leichter

Dann wird der Zugang zu Öl- und Gasfeldern im hohen Norden leichter, und neue Seehandelsrouten werden befahrbar. Das macht die Region für die Anrainerstaaten interessanter – und Konflikte wahrscheinlicher.

Russische Arktis, Wrangel Island. Ein  mit Schnee bedeckter Berg, davor einige Schneegänse auf dem Wasser. (imago stock&people/Nature Picture Library)Seit die Polkappen schmelzen, lockt die Arktis mit angeblich immensen Bodenschätzen. (imago stock&people/Nature Picture Library)

Einen Wettlauf um die Arktis gibt es aber – zumindest noch – nicht: Weil die USA wegen des Frackings nicht mehr so stark auf die arktischen Ölreserven angewiesen sind. Weil Chinas Wirtschaft nicht mehr so schnell wächst. Und wegen der globalen Energiemärkte, so Forscher Adam Stepien vom Arktikum.

"Die Offshore-Förderung von Öl oder Gas ist bisher nicht sehr entwickelt: In der Barentssee ja, aber dort gibt es wegen des warmen Golfstroms weniger Eis. Anderswo sind die Kosten enorm, und mit den aktuellen niedrigen Ölpreisen lohnt sich das nicht."

Teuer sind Offshore-Schürfungen auch wegen der Sicherheitsrisiken, die es zu vermeiden gilt: Ein Öltankerunglück wäre eine Katastrophe.

"In der Arktis ist die Nahrungskette kürzer. Wenn sie geschädigt wird, erholt sie sich nicht so schnell. Und es gibt keine Technologie, mit der man auslaufendes Öl eindämmen könnte. Das ist umso schlimmer, weil Öl in kaltem Wasser nicht so schnell verarbeitet wird."

Deshalb sorgen die Finnen für alle Fälle schon einmal vor: Das Unternehmen Arctia testet, wie man Unfallfolgen eindämmen und mit Hilfe von Eisbrechern Öl aus dem Meer schöpfen kann.

Es mag dauern, bis Offshore-Bohrungen hier Alltag werden - und Schiffe täglich arktische Gewässer queren. Die Forscher gehen davon aus, dass erst 2100 der erste eisfreie Sommer in der Arktis kommen könnte. Trotzdem bewegt sich etwas – und zwar nicht nur Kreuzfahrtdampfer mit Ticketpreisen von bis zu 150.000 Euro.

"Die Schifffahrt nimmt zu: Rohstoffe, Mineralien oder Flüssiggas werden in den globalen Markt exportiert. Und Singapur zum Beispiel ist aktiver arktischer Player, eine Schiffsnation mit vielen Werften. Das ist ein Markt, der sich erst öffnet."

Europäer profitieren von eisfreier Passage

Auch die Europäer könnten profitieren: 2010 passierten zwei deutsche Beluga-Frachter als erste westliche Frachtschiffe die Nordostpassage. Und Finnland – als weltweit führender Hersteller von Eisbrechern – sieht ebenfalls Chancen für Wachstum. Schließlich heißt weniger Eis nicht "kein Eis".

Wie die Geschäfte laufen, hängt aber auch von China ab, von dessen Wirtschaftswachstum und Rohstoffbedarf. Generell ist aber klar: Die Asiaten hätten gern eine Alternative zum Suez-Kanal.

Das Problem: Auch wenn die Wege in der Arktis kürzer sind, sind die Fahrten bisher nicht viel billiger. Und viel schneller geht es auch nicht – schließlich müssen Eisschollen aus dem Weg geschafft werden. Zudem sind Teile der Nordostpassage sehr flach, die Schiffe müssten deshalb weit in den Norden ausweichen, sagt Wissenschaftler Adam Stepien.

"Und Schiffe fahren ja nicht nur von einem Punkt zum andern, sie stoppen an verschiedenen Häfen, um Güter ab- und wieder zu laden. Die Möglichkeit gibt es in der Arktis bisher nicht."

Das könnte sich aber ändern. Neben der Schifffahrt steht auch der Ausbau von Bahnverbindungen auf der Agenda.

"Eigentlich bin ich nicht für das Bahnprojekt, aber bei dem Video bekomme ich Gänsehaut!"

Die Idee: Kirkenes – eine kleine Stadt am Nordzipfel von Norwegen - als Drehkreuz für Importe und Exporte zwischen Asien und Europa auszubauen. Bisher gibt es die Bahnstrecke von dort ins Landesinnere nur in Marketingvideos.

Rentierzucht in Finnland (Deutschlandradio - Jenni Roth)Rentierzucht in Finnland (Deutschlandradio - Jenni Roth)

Klimawandel bedroht Existenz der Rentierzüchter 

Während der Rat die Pläne fördern dürfte, könnte der Eingriff in die Natur bei den Rentierzüchtern in Lappland weniger gut ankommen.

Bei Osmo zum Beispiel. Er lebt am Muddusjärvi-See, fünf Stunden nördlich des Polarkreises, 60 Kilometer entfernt von der nächsten Stadt Inari.

Osmo treibt eine seiner Herden zu einem neuen Weidegebiet. Den Klimawandel hat er schon schmerzlich erlebt. Im Winter fällt nun Regen auf Schnee.

"Ich hab schon Angst. Vor drei Jahren war der Schnee so fest, dass die Erde darunter geschimmelt ist und die Tiere kein Futter hatten. Wenn das weitergeht, das erschwert unsere Arbeit und wird sehr teuer, auch weil wir Futter zukaufen müssten."

Im Winter 2014/2015 starben tausende Rentiere in der Arktis, weil die Temperaturen kurzzeitig über den Gefrierpunkt stiegen. Der Schnee schmolz und Regen fiel. Dann fror alles wieder fest und bildete eine Eisschicht am Boden, durch die die Rentiere nicht mehr an die Flechten kamen. Die hochspezialisierten Tiere verendeten.

Ein schwerer Schlag – auch für Züchter Osmo. Er ist Same - Angehöriger des letzten indigenen Volkes in Europa, deren Kultur auch auf der traditionellen Lebensweise fußt. Das hat auch die 14-jährige Tochter Mäiju verinnerlicht.

"Manchmal begleite ich meinen Vater mit raus. Und überlege, die Ausbildung zu machen. Aber das ist schon harte Arbeit. Man muss den ganzen Tag im Wald sein, das ist sehr physisch."

Aber auch ihr bisheriges Leben ist anstrengend: Jeden Morgen fährt Mäiju 60 Kilometer zur Schule. Trotzdem lebt sie gerne in der Abgeschiedenheit im Norden Finnlands.

"Es ist toll hier... den Herbst mag ich am liebsten, die Rentierscheidung ist so beeindruckend, also wenn einmal im Jahr die Herden zusammengetrieben werden. Ich mag die Einsamkeit hier draußen im Wald. Ich will nicht in die Stadt!"

Hohe Selbstmordrate in der Arktis

Vielen geht das anders: Landflucht ist ein ernstes Problem, Lappland hat in 30 Jahren ein Fünftel seine Bevölkerung verloren. Vor allem Frauen ziehen weg und junge Menschen. Deshalb sind auch soziale Probleme ein großes Gesprächs-Thema im Arktischen Rat, sagt Arktikum-Forscher Stepien.

"Es gibt in der Arktis eine sehr hohe Selbstmordrate. Die Menschen haben soziale Probleme, Bildungsprobleme, Wohnungsprobleme, in Kanada spricht man sogar von einer Wohnkrise. Und das in einem reichen, entwickelten Land. Die sind dort in der sozioökonomischen Entwicklung zurückgefallen."

Aber auch die finnische Arktis steht vor großen Herausforderungen. In vielen Orten ist ein Drittel der Einwohner älter als 65, die Arbeitslosigkeit liegt teilweise über 20 Prozent – schuld sind auch die Preisschwankungen auf dem Rohstoffmarkt.

"Diese Regionen sind abhängig von den Rohstoffindustrien: Bergbau, Gas, Öl, Holz. Diese Industrien sind Preisschwankungen ausgesetzt. Und das hat soziale Auswirkungen, z. B. wegen der Wanderarbeiter in entlegenen Gebieten. Die Leute passen sich der Industrie an, lernen dafür und arbeiten da. Aber nun schließen Minen immer schneller, oft nach weniger als 15 Jahren. So wie zuletzt im schwedischen Pajala."

Den Ort kennen viele Schweden und Finnen aus dem Roman und Film "Populärmusik aus Vittula". Wegen einer Eisenmine zogen viele Arbeiter nach Pajala, Häuser wurden gebaut. Dann fielen die Preise, die Mine wurde geschlossen, die neuen Häuser stehen seither leer.

Besser ist die Lage in der nordschwedischen Stadt Luleå, wo unter anderem Facebook ein Datencenter mit tausenden Servern betreibt, was wiederum weitere Start-ups in die Region holt. Das ist auch die Hoffnung der finnischen Lokalpolitiker: Mehr Unternehmen anziehen, die die Abhängigkeit von den Rohstoffen reduzieren.

Serverhalle im ersten Facebook-Datencenter außerhalb der USA in Luleå, Schweden (dpa / picture alliance / Susanne Lindholm)Serverhalle im ersten Facebook-Datencenter außerhalb der USA in Luleå, Schweden (dpa / picture alliance / Susanne Lindholm)

Lappland als Auto-Testgelände

Die dünn besiedelten Weiten Lapplands sind ideal als Testgelände für Auto- und Reifenhersteller. In Ivalo, ein Stück südlich von Inari, hat Testworld seinen Sitz. Mitten im weißen Nirgendwo. Vorstandsvorsitzender Janne Koskela:

"Wir testen Autos und Reifen und Komponenten bei Frost, Schnee, Eis. Dabei wollen die Hersteller ihre Produkte immer schneller auf den Markt bringen, man kann mit den Kältetests nicht monatelang warten, bis es Winter wird. Die Nachfrage ist groß – schließlich bedeutet Klimawandel nicht, dass der Schnee weggeht, sondern es gibt extremeres Wetter, für das man gerüstet sein muss."

Auf diese Veränderungen müssen sich letztlich alle auf der Welt einstellen. Wie, und wer profitiert, darüber diskutieren die Politiker und Wissenschaftler im Arktischen Rat sicher früher als viele andere. Denn Millionen Bürger der acht Mitgliedsländer sind direkt betroffen. Einige nehmen es sogar mit Humor  - oder ist es Geschäftsgeist?

Die finnische Firma Amandan Healthcare ist arktischer Design-Unternehmer des Jahres geworden mit einem Zusatz für die Dusche. Was das ausgezeichnete Produkt kann, zeigt bei der Party zur Preisverleihung ein Werbevideo. Darin sieht man nicht den zugefrorenen See, in dem die Finnen beim Eislochbaden ihr Immunsystem stärken. Sondern den Ersatz für zu Hause – falls in Zukunft dann das Eis schmilzt …

"Wenn die Haut vereist, schüttet unser sympathisches Nervensystem das Hormon Noradrenalin aus. Das hilft gegen Schmerzen, Stress und fördert die Muskelregeneration. Weil es aber nicht immer Gelegenheit zum Eislochschwimmen gibt, haben wir die Lösung für das eigene Badezimmer: Amandan entzieht dem Körper wirksam die Wärme und vereist garantiert. Amandan – die Kraft der Kälte."

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