Freistil, vom 06.08.2017, 20:05 Uhr

Kleine Kulturgeschichte des ZuckersDie Achse des Süßen

Von Ulrike Klausmann

Er kann trösten, aber auch terrorisieren: der Zucker. Er ist fast immer da, wenn wir ihn brauchen, aber oft auch, wenn wir ihn gar nicht haben wollen, zum Beispiel wenn er sich in der Wurst oder im Brot versteckt.

Ein Wiesn-Wochenende bei strahlendem Sonnenschein: Vater in Tracht trägt seinen kleinen Sohn, der beherzt in seine Zuckerwatte beißt, auf den Schultern. (imago / Ralph Peters)
Der Konsum von Zucker ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. (imago / Ralph Peters)

Koloniale Kriege gehen auf sein Konto, Krankheiten und Karies. Er ist nebensächlich und dennoch für viele unentbehrlich. Und nicht nur Kinderaugen leuchten, wenn sich auf wundersame Weise aus kristallinen Krümeln köstlich klebrige Zuckerwatte entspinnt. Das Feature erzählt vom Zucker als Genussmittel oder als Droge - als Feindbild und Belohnung zugleich.

Produktion: DLF 2014

Die Achse des Süßen - Eine kleine Kulturgeschichte des Zuckers (PDF)

Die Achse des Süßen - Eine kleine Kulturgeschichte des Zuckers (Textversion)