Klangkunst, vom 08.01.2021, 00:05 Uhr

KlanglandschaftenZENScapes | Stadt, Land, Fluss

Schöne Geisha unter Sakura-Zweig sitzend, künstlerische Illustration, Japanische Zen Sumi-e Tuschemalerei auf Reispapier.  (picture alliance / Oleksiy Maksymenko)
Japanische Zen Sumi-e Tuschemalerei auf Reispapier. (picture alliance / Oleksiy Maksymenko)

"Das Wort 'listen' (hören) enthält dieselben Buchstaben wie das Wort 'silent' (still)" (Alfred Brendel).
Seit Murray Schafer 1977 den Begriff "soundscape" prägte, gehören Klanglandschaften zu den wichtigsten Kompositionsformen der Klangkunst. Das Hörstück zeichnet drei Klangumgebungen: Stadt, Land und Fluss. Als Anregung dient die traditionelle chinesische und japanische Tuschmalerei - in der der Pinselstrich scheinbar ins Nichts ausläuft. Ein Spiel von Lärm und Stille, fast bis zur Unhörbarkeit, von rasender Bewegung, "slow-motion" bis zum scheinbaren Stillstand.

Die Klangkomposition wurde mit dem Gold Award des New York Festivals 2020 (Kategorie Sound Art) ausgezeichnet.


ZENScapes | Stadt, Land, Fluss
Von Götz Naleppa
Produktion: Autorenproduktion 2019
Länge: 45'10
Eine Wiederholung vom 03.01.2020


. (Deutschlandradio / Jonas Maron ). (Deutschlandradio / Jonas Maron )Götz Naleppa, geboren 1943, war bis 2008 Redakteur für Klangkunst beim Deutschlandradio Kultur. Als Regisseur und Klangkünstler lebt und arbeitet er in Berlin. 1998 erhielt er den Prix Europa für "Geräusche des Monats", zusammen mit Hanna Hartman. Viermal wurden seine Klangkompositionen mit dem GOLD Award des New York Festival in der Kategorie Sound Art ausgezeichnet, darunter "Cantus Apium" (DKultur 2014).

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