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Dienstag, 14.08.2018
 
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Klangkunst | Sendung am 12.10.2018 um 00:05 Uhr

Klangkomposition über die Deutsche Wellezeit–ton–passagen

Von Maia Urstad

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Blick auf das Gebäude der Deutschen Welle in Bonn. (picture-alliance / dpa / Marius Becker)
Blick auf das Gebäude der Deutschen Welle in Bonn. (picture-alliance / dpa / Marius Becker)

Seit 1953 funkt die Deutsche Welle um den Globus. Ursprünglich für die "lieben Landsleute in aller Welt" gedacht, sendete das Programm ab 1992 in zahlreichen Sprachen von Dari über Griechisch bis Kisuaheli. Nun hat die norwegische Klangkünstlerin Maia Urstad eine Hommage an die Deutsche Welle komponiert: ein Hörstück aus Tondokumenten und Störgeräuschen. ‚zeit–ton–passagen’ entstand ursprünglich als Klanginstallation für eine Unterführung in Bonn im Rahmen von Maia Urstads Aufenthalt als Stadtklangkünstlerin der Initiative "bonn hören".

Ursendung
zeit–ton–passagen
Klangkunst von Maia Urstad
Archiv der Deutschen Welle: Christian Spiecker
Produktion: Autorenproduktion 2017–18

Länge: ca. 54'30

Maia Urstad, geboren 1954 in Kristiansand in Norwegen, ist bildende Künstlerin, Musikerin und Performerin. Kunststudium an der Bergen Academy of Art and Design. Seit den 1980er-Jahren ortsspezifische Konzerte und Installationen. Ihre Klanginstallationen integrieren Radios, CD-Player oder Kassettenrekorder als Klangobjekte und zentrale visuelle Elemente. Die Klangtexturen basieren zumeist auf vorgefundenen Materialien sowie Radio- oder Telekommunikationssignalen. Zwischen 2008 und 2010 erhielt sie den Norwegian Government’s working grant for artists. Maia Urstad lebt und arbeitet in Bergen (Norwegen).

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