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Aktuell / Archiv | Beitrag vom 28.12.2014

Kinder-SendungPost von Kakadu

Kakadu - Das Programm für Kinder (Deutschlandradio)
Kakadu - Das Programm für Kinder (Deutschlandradio)

Meine lieben Fans, die Feiertage sind nun vorbei und wie soll ich es sagen, ich bin irgendwie traurig und erleichtert zugleich. Es war echt schön.

Doch wirklich, es waren, auch wenn das mit meinem Ausflug in den Südpazifik nicht geklappt hat, schöne Feiertage. Die Heiligabendsendung mit Ryke und Euren Anrufen, vielen Dank noch einmal. Ohne Euch wäre die Sendung niemals so schön geworden. Aber irgendwie merke ich, bin jetzt auch durch. Wisst Ihr, wie ich das meine? Der Stress in den letzten Wochen, was alles noch vor Weihnachten erledigt werden musste, das war wirklich ein Ritt. Wobei mir da eine fast schon philosophische Überlegung kommt.

Ist es so, dass wir in den Weihnachtstagen und danach generell einfach fertig sind und eine Pause brauchen? Oder ist es so, dass wir, weil wir die Pause zwischen den Jahren einfach haben wollen, so viel vorarbeiten, dass wir daher so fertig sind und die Pause brauchen ... Tja, schwer zu beantworten.

Im Moment fühle ich mich jedenfalls so zwischenzeitig. Nicht mehr im Jahr 2014, aber auch noch nicht im Jahr 2015.

Osterhasen (picture alliance / dpa / Uwe Anspach)Weihnachten ist vorbei - und wir freuen uns auf Ostern! (picture alliance / dpa / Uwe Anspach)

Diese Zwischenzeit sozusagen, die nutzen wir hier im Baumhaus einfach mal zum chillen, um die neuen Spielsachen auszuprobieren und die vielen Bücher zu lesen. Und außerdem, Neujahr ist ja auch schon diese Woche. da heißt es vorschlafen und sich gute Vorsätze für 2015 überlegen.

Ich habe mir vorgenommen, im kommenden Jahr nicht mehr so dezent und zurückhaltend zu sein, ja ich werde meine Meinung im neuen Jahr etwas lauter und direkter zum Ausdruck bringen. Einfach endlich auch mal an mich denken. Ich bin ja von Haus aus viel zu selbstlos, da muss sich was ändern. Und auch im Jahr 2015 werde ich dafür sorgen, dass hier im Deutschlandradio Kultur der kakadumäßigste Kinderfunk gesendet wird, den Ihr Euch überhaupt vorstellen könnt. Eine Knallersendung nach der anderen, einfach Hörvergnügen pur.
 Feuerwerk 2015 (picture alliance / dpa / Carmen Jaspersen)Auf im Jahr 2015 werden wir eine Knallersendung nach der anderen machen. (picture alliance / dpa / Carmen Jaspersen)

Womit ich dann auch schon beim Programm der neuen Woche bin:
Am Montag (29.12.) am Infotag stellen wir Euch die Skispringerin Carina Vogt vor, die 2014 in Sotschi die Geldmedaille gewonnen hat.
 (picture alliance / dpa / Michael Kappeler)Wir stellen Euch die Skispringerin Carina Vogt vor, die 2014 in Sotschi die Geldmedaille gewonnen hat. (picture alliance / dpa / Michael Kappeler)

Und wir klären, was die anstehenden Rauhnächte sind. Die Herkunft des Wortes rauh ist nicht ganz klar, das Wort erinnert an die raue Kälte, vielleicht stammt es vom aber auch vom althochdeutschen „rough" ab, das soviel bedeutet wie wild, haarig, mit Fell bekleidet. Kristina Dumas und Beatriz lüften für uns das Geheimnis der Rauhnächte.

Am Dienstag (30.12.) am Medientag gibt es neue Buchtipps von der Lesecrew und Jessika Zellner stellt Euch den Arche-Kalender vor.

Am Mittwoch (31.) am Sylvester gibt es keinen Kakadu für Euch, dafür dann aber am Donnerstag (1.1.), am Neujahrstag, gleich zweimal. Denn früh um 7:30 Uhr im Kakadu für Frühaufsteher liest erst Astrid Lindgren für Euch auch Karlsson vor und dann später gibt es noch ein tolles Kinderhörspiel.

Doch fangen wir mit der Funklesung von Astrid Lindgren an. Vor genau sechzig Jahren war Astrid Lindgren hier bei uns im Funkhaus und hat aus ihrem Buch Karlsson vom Dach vorgelesen.
 Briefmarke zum 100.Geburtstag Astrid Lindgren, 2007 (picture alliance / ZB / Arno Burgi)Vor genau sechzig Jahren war Astrid Lindgren hier bei uns im Funkhaus. (picture alliance / ZB / Arno Burgi)

Wie Ihr kennt Karlsson nicht?
Dann wird es aber allerhöchste Zeit. Keiner ist wie Karlsson: Er wohnt auf dem Hausdach und hat einen kleinen Propeller auf dem Rücken, mit dem er durch die Luft fliegen kann. Und für Lillebror ist Karlsson der netteste, lustigste und überhaupt fabelhafteste Freund von der Welt. Karlssons Lieblingsbeschäftigungen sind - neben fliegen - essen und andere Leute foppen. Kein Wunder, dass er Langeweile einfach wegpusten kann. Zugleich jedoch ist Karlsson vom Dach kein wirklich netter Kerl. Er will nicht teilen aber immer gewinnen, er lügt, ist unberechenbar und ein riesengroßer Angeber. Vor allem aber ist er das Beste, was Kindern passieren kann, weil sie erkennen, dieser Karlsson, der traut sich was.

Und um 8:05 Uhr nach den Nachrichten gibt es das Kinderhörspiel "Tauben fliegen nur nach Hause" von Hans Zimmer.
Columbus, eine Brieftaube kehrt in einen leeren Taubenschlag zurück, alle Tauben sind weg, auch Onkel Paul, der Taubenvater ist nicht mehr da.

Brieftauben starten am Weltfriedenstag am 1.9.2013 (picture alliance / dpa / Patrick Pleul)Im Kinderhörspiel gibt es das Stück "Tauben fliegen nur nach Hause". (picture alliance / dpa / Patrick Pleul)
Nur Pitsch, ein Straßentäuber begrüßt sie. Mit ihm könnte sie durch die Stadt streifen, aber sie will hierbleiben und auf die anderen warten. Und Lara beobachtet das vom Fenster aus. Ihr Papa ist Musiker und macht Musik aus Vogelstimmen, die er aufnimmt. Auch Tauben eignen sich dazu. Lara findet das ein bisschen verrückt. Aber viel mehr stört sie, dass ihre Mutter weggezogen ist und sie nun immer zwischen den Eltern pendeln muss. Es wäre so schön, wenn alle wieder zusammen zu Hause wohnen würden.

Am Freitag (2.1.) am Entdeckertag gehe ich der Frage nach: "Wenn ich drei Wünsche frei hätte ..."
"Ein frohes neues Jahr!", "Gute Reise!", "Guten Morgen!", "Guten Appetit!" - wie oft gehen uns solche Aussprüche über die Lippen, ohne dass wir darüber nachdenken. Hinter all diesen Aussagen stecken Wünsche. Ob wir uns selbst etwas wünschen, ein neues Spiel zum Beispiel oder ein tolles Buch -  oder ob wir anderen Gutes wünschen: Erfolg für eine Prüfung, gutes Gelingen für einen Auftritt, Gesundheit für ein neues Lebensjahr -  Wünsche sind in unserem Alltag allgegenwärtig. Was steckt eigentlich dahinter? Warum wünschen wir? Kann man eigentlich wunschlos glücklich sein? Warum kommen immer wieder neue Wünsche hinzu, wenn andere erfüllt sind?
 "Wunschbaum" im Volkspark Friedrichshain, 2013 (picture alliance / dpa / mJörg Carstensen)Am Entdeckertag fragen wir "Welche Bedeutung haben Wünsche im Märchen? (picture alliance / dpa / mJörg Carstensen)

Woher kommt der Brauch, sich zu allen erdenklichen Anlässen gegenseitig Gutes zu wünschen? Wir werfen auch einen Blick in die Märchenwelt: Welche Bedeutung haben Wünsche im Märchen? Außerdem versuchen wir zu ergründen, ob es einen Unterschied gibt zwischen einem Wunsch und einem Traum und was man beim Wünschen falsch machen kann.
Ein Kakadu Entdeckertagskinderfeature von Ricarda Zunk.

Am Sonntag (3.1.) früh um 7:30 Uhr gibt es dann noch eine Astrid Lindgren mit Karlsson vom Dach zu hören. Diesmal die Geschichte "Karlsson wettet"

Und wie jeden Sonntag um 8:05 Uhr nach den Nachrichten natürlich noch ein Kinderhörspiel: "Flaschenpost aus dem All" von Max Urlacher.
'Schweine im Weltall' ist Toms Lieblingssendung. Aber wer bekommt ein Plüschschwein geschenkt? Ausgerechnet seine kleine Schwester. Sie tauft es auf den Namen Daisy. Voll ungerecht, findet Tom, und schießt Daisy in den Himmel. Auf Nimmerwiedersehen. Denkste. Am nächsten Tag bekommt er Post von Daisy. Eine Flaschenpost aus dem All.
 Supermond über Brandenburg (picture alliance / dpa / Patrick Pleul)Im Kinderhörspiel gibt es Flaschenpost aus dem All. (picture alliance / dpa / Patrick Pleul)

Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch – bitte nicht wörtlich nehmen - kommt gut ins neue Jahr und haltet mir die Treue, so wie auch ich weiterhin für Euch da sein werde.

Einen habe ich aber natürlich noch für 2015:
Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird,
wenn es anders wird.
Aber soviel kann ich sagen,
dass es anders werden muss, wenn es besser werden soll.

In diesem Sinne

Euer Kakadu

 

 

 

 

 

 

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www.kakadu.de

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